Am Donnerstagmorgen (09.02.2023), um 7 Uhr, ist es auf der Wildhauserstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Der unbekannter Lenker oder die unbekannte Lenkerin eines beteiligten Autos entfernte sich anschliessend vom Unfallort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (10.02.2023), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf der Mittelbergstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Dabei wurde ein 20-jähriger Rollerfahrer unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen (11.02.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs Personen wegen Fahrunfähigkeit oder Fahren unter Alkoholeinfluss zur Anzeige gebracht.
Vier Personen wurde der Führausweis abgenommen, zwei Personen wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt. Zwei Personen mussten auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Freitagnachmittag kam es auf der Autobahn zu einer Kollision zwischen sechs Fahrzeugen. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt.
Es kam zu Stau auf der Autobahn sowie den umliegenden Hauptverkehrsachsen.
Im Tunnel der Wildüberführung der Autobahn A5 bei Nennigkofen hat sich am Freitagnachmittag, 10. Februar 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei hat sich das Auto überschlagen, bevor es auf der Seite liegend zum Stillstand kam.
Nach der Meldung über eine telefonische Drohung mussten am Freitag ein Gebäude in Kreuzlingen vorübergehend evakuiert und ein Strassenabschnitt gesperrt werden.
Die polizeilichen Ermittlungen laufen.
Am frühen Freitagabend (10.02.2023), kurz nach 18:00 Uhr, bemerkte ein aufmerksamer Gast vom Hof Weissbad Flammen in der Baustelle des neuen Bade- und Saunahauses.
Die sofort alarmierten Feuerwehren Schwende und Rüte konnten das Feuer schnell löschen.
Am Freitagmorgen (10.02.2023) ist es kurz nach 7 Uhr im Kreisel Ring-/Felsenaustrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Radfahrer gekommen.
Ein 50-jähriger Autofahrer fuhr über die Ringstrasse in Richtung Kasernenstrasse. Als er in den Kreisel einfuhr, kollidierte er mit dem von links kommenden 17-jährigen Radfahrer.
Bei einer Kollision zwischen einem Patrouillenwagen der Kantonspolizei Zürich und einem Personenwagen sind am Freitagnachmittag (10.2.2023) in Buchs zwei Personen verletzt worden.
Der 45-jährige Fahrer eines zivilen Polizeifahrzeugs war kurz nach 14.00 Uhr auf dringlicher Dienstfahrt auf der Dällikerstrasse Richtung Buchs an einen Polizeieinsatz unterwegs.
Beim Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist am Freitagnachmittag (10.2.2023) in Buchs ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat seit Donnerstagmorgen 20 Autofahrerinnen und Autofahrer mit vereisten Scheiben aus dem Verkehr gezogen.
Die Personen werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am späten Donnerstagabend hat sich in Spiez ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto kam von der Strasse ab und landete in einem Bach. Die Feuerwehr musste zwei verletzte Personen bergen, die ins Spital gebracht wurden.
Die Kantonspolizei Bern erreichte am Donnerstag, 9. Februar 2023, um22.15 Uhr, die Meldung zu einem Selbstunfall, der sich in Spiez auf der Krattigstrasse ereignet hatte.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 07 vom 13.02.2023 bis 19.02.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 10. Februar, gegen 07:45 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 18-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, von Brot-Dessus in Richtung Travers.
In einer Rechtskurve kollidierte das Auto mit einem Steinbordstein und kam zum Stillstand.
Am Freitag, 10. Februar um 06:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 20-jährigen Einwohner von Autechaux-Roide (F) gesteuert wurde, von Biaufond in Richtung La Chaux-de-Fonds.
An einem Punkt verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Felswand am linken Strassenrand, bevor er weiter hinten zum Stillstand kam.
Die Kantonspolizei meldet, dass bei einer Geschwindigkeitskontrolle am 03.02.2023 in Ligornetto ein schweres Verkehrsdelikt festgestellt wurde.
Gegen 23:00 Uhr wurde ein 69-jähriger italienischer Autofahrer mit Wohnsitz in Italien in der Via Roggia angehalten. Der Fahrer fuhr mit einer Geschwindigkeit von 106 Kilometern pro Stunde, während die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 beträgt.
Heute gehen wir einem spannenden Phänomen im winterlichen Wald auf den Grund, dem Haareis. Wir schauen uns an, wann und warum es entsteht.
Wobei das Geheimnis noch nicht vollständig gelüftet ist.
Am Freitag hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Julierstrasse in Rona ausserorts eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Ein Automobilist wurde als Raser vom Messgerät erfasst.
Gestern erforderten zwei neue Fälle von Verschmutzung die Intervention der Kantonspolizei sowie des Wildhüters und eines Vertreters des Amtes für Umwelt. Das Ökosystem wurde beeinträchtigt.
Ermittlungen sind im Gange.
Am Freitag (10.02.2023), kurz nach 6:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse, Höhe Einmündung Fabrikstrasse, ein Unfall ereignet.
Ein 51-jähriger Lastwagenfahrer hielt vor der Kreuzung an und übersah beim Abbiegen einen E-Scooterfahrer. Der 48-jährige E-Scooterfahrer wurde eher leicht verletzt.
Am Donnerstagabend hat sich in Thun ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto ereignet. Die Person auf dem Velo wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Gestern ereignete sich auf der Autobahn A14 in Ebikon eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen. Verletz wurde niemand.
Der Unfall führte zu Rückstau und zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Auf der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare in Fahrtrichtung Zürich haben sich am Donnerstagnachmittag, innert kurzer Zeit, drei Auffahrkollisionen mit sechs beteiligten Autos ereignet.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Bei der Kollision zwischen drei Autos wurde am Donnerstagnachmittag in Frauenfeld eine Frau leicht verletzt.
An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Ein Fussgänger wurde am Donnerstagnachmittag in Weinfelden von einem Auto erfasst und mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Staus auf der Autobahn A2 in Richtung Süden haben auch Auswirkungen auf die Urner Kantonsstrassen, weil diese als Ausweichroute benutzt werden.
Die im Herbst 2022 eingesetzte Arbeitsgruppe Staumanagement Uri sucht nach Lösungen, die kurz-, mittel- und längerfristig als Entlastungsmassnahmen für die Kantonsstrasse umgesetzt werden können.
Am Sonntag findet in Bern ein Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC St. Gallen statt.
Aufgrund des Besucherandrangs ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Donnerstagmittag hat eine unbekannte Täterschaft einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Bijouterie in Gstaad verübt. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Täterschaft sind im Gange.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen ereignete sich am Donnerstagnachmittag ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Autoinsassen wurden dabei verletzt.
Aufgrund dieses Ereignisses kam es im Bereich der Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen.
Im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung in Biel vom vergangenen Samstag, bei der ein Mann schwer verletzt wurde, ist am Donnerstagmorgen ein zweiter mutmasslicher Täter festgenommen worden.
Die Ermittlungen dauern an.
Seit Anfang des Jahres zählt die Kantonspolizei drei Raserdelikte. Diese erstrecken sich über das gesamte Kantonsgebiet.
Am 7. Januar 2023 führten die Agenten der Kantonspolizei auf der Neuen Kantonsstrasse in Varen eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein 23-jähriger Oberwalliser Autolenker mit Wohnsitz in der Region fuhr mit 148 km/h anstelle der auf diesem Streckenabschnitt höchst zulässigen 80 km/h. Dem Automobilisten wurde der Führerausweis auf Platz entzogen.
Wenn Sie draussen bei Kälte arbeiten und der Wind bläst, kühlen Sie deutlich schneller aus als bei Windstille.
Unsere Infografik zum Windchill-Faktor zeigt, wann es kritisch wird. In den Tipps lesen Sie, wie Sie sich schützen können.
Am Donnerstag (09.02.2023), kurz nach 22 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet. Eine 32-Jährige fuhr mit ihrem Auto bei einer polizeilichen Kontrolle aus dem Stillstand rückwärts in das Polizeiauto.
Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstag (09.02.2023) ist es kurz vor 19.00 Uhr auf der Loëstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer E-Bike Fahrerin gekommen.
Die E-Bikerin wurde dabei verletzt.
Gestern Vormittag ereignete sich in Geuensee eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Beide Fahrzeuglenkenden verletzten sich beim Unfall und wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Donnerstagmittag (09.02.2023) kam es zwischen mehreren Personen in einer Beherbergungsanlage im westlichen Stadtteil zu einer tätlichen Auseinandersetzung.
Zwei Personen wurden leicht verletzt und es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag, den 9. Februar 2023, gegen 19:35 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A16 kurz nach der Verzweigung Bassecourt, Fahrbahn Frankreich, ein Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug.
Der Autofahrer verlor aus einem von den Ermittlern zu bestimmenden Grund die Kontrolle über sein Fahrzeug. Es gab keine Verletzten.
Am Donnerstag, 9. Februar 2023, gegen 14:45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A16 kurz nach der Ausfahrt aus dem Russelin-Tunnel, Fahrbahn Bern, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.
Es gab keine Verletzten.
Wie im Tweet von heute Morgen, machen wir mit den hauseigenen „Meteorologen-Weisheiten“ weiter. Wie im Titel besagt, geht es um die Fernsicht. Wer den Wetterbericht gelesen hat, weiss, dass oberhalb von 1000 Metern gute Fernsicht herrscht.
Sicherlich fragen sich einige: „wie kommt’s, dass es weiter oben besser ist?“.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass drei Schweizer im Alter von 22, 23 und 24 Jahren, die in den Regionen Lugano und Locarno wohnen, verhaftet worden sind.
Die Verhaftungen erfolgten in den letzten Wochen zu verschiedenen Zeitpunkten im Rahmen einer Untersuchung, die von den Ermittlern der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit den Drogenbekämpfungsdiensten der Polizei der Stadt Lugano, der Polizei der Stadt Locarno sowie der Polizei von Ceresio Nord und der interkommunalen Polizei des Klaviers durchgeführt wurde.
Zu den rund 90 Helferinnen und Helfern, welche aus der Rettungskette Schweiz für die Humanitäre Hilfe des Bundes ins Erdbebengebiet in die Türkei entsandt wurden, zählen auch 31 Spezialisten aus dem VBS und der Schweizer Armee.
Sie bringen im Zusammenspiel mit den Partnern der Rettungskette eine Kompetenz der Schweizer Armee ein: Die militärische Katastrophenhilfe und die Expertise in der Rettung.
Seit dem 25. Januar 2023 wurde im Gebirge zwischen Ovronnaz und Fully aktiv nach zwei vermissten Personen gesucht. Die Kantonspolizei hatte sie am Morgen des 31. Januar 2023 in einer Lawine in Fully gefunden.
Nun wurden sie formell identifiziert.
In der Nacht auf Donnerstag kollidierte ein Jeep mit einer Baustelle. Dabei wurde die Beifahrerin leicht verletzt.
Die Polizei nahm dem Fahrer den Ausweis ab.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Donnerstag (09.02.2023) das Leuchtkreuz einer Apotheke an der Oberstadt in der Stadt Schaffhausen beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.