Gestern gegen 16:45 Uhr fuhr ein Radfahrer von Montancy in Richtung Fontenais abwärts.
Als er das Dorf Villars-Sur-Fontenais erreichte, stürzte er in einer leichten Rechtskurve aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, schwer auf die Fahrbahn.
Am Mittwoch, 08. März 2023 um 12:55 Uhr fuhr ein Automobil, das von einem 36-jährigen Einwohner von Givisier/FR gelenkt wurde, auf der linken Spur der N20 in den Gorges du Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Am Ausgang einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das nach dem Überfahren des Grasstreifens am linken Fahrbahnrand und dem Aufprall auf die dort befindliche Felswand auf die rechte Fahrspur geschleudert wurde, wo es zum Stillstand kam.
Jedes Jahr im Frühling erhält die Polizei zahlreiche Beschwerden über Betrügereien, die auf öffentlichem Grund oder in den eigenen vier Wänden begangen werden.
Oft sind Senioren die bevorzugte Zielgruppe. Hier die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung.
Am Mittwoch, den 08. März 2023 um 08:30 Uhr fuhr ein von einer 60-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenktes Auto auf der Rue du Balancier in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung.
Kurz vor der Kreuzung mit der Rue de la Jardinière kam es zu einer Kollision mit einer Fussgängerin, die die Fahrbahn von Ost nach West überquerte.
Der Regierungsrat hat Armin Ulrich (siehe Titelbild), Chef Sicherheitspolizei, per 1. März 2023 zum neuen Stellvertreter des Polizeikommandanten gewählt.
Er tritt die Nachfolge von Bruno Suter an, der seit dem 1. Februar als neuer Polizeikommandanten amtet.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Dieses Bild stammt aus dem Jahr 1944 und zeigt einen Gefangenentransportbus der Marke „Saurer“.
Am Mittwoch (08.03.2023), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der Toggenburgerstrasse ein Unfall mit einem Auto und einer Fussgängerin ereignet. Das Auto kollidierte mit der 27-jährigen Fussgängerin und fuhr danach ohne anzuhalten weiter. Die Frau wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (09.03.2023), kurz nach 6 Uhr, hat sich auf der A1 ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Eine 57-jährige Frau geriet mit ihrem Auto ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanke.
Sie wurde leicht verletzt.
Ein junger Mann verlor am Donnerstag auf nasser Fahrbahn die Herrschaft über seinen leistungsstarken Wagen.
Dieser prallte gegen einen Mast, wobei Totalschaden entstand.
Gestern Morgen verlor ein Autofahrer in Courgevaux die Kontrolle über sein Auto. Die Feuerwehr musste die Insassen befreien. Der Strassenabschnitt wurde für den Verkehr vorübergehend gesperrt.
Am Mittwoch, 8. März 2023, gegen 10:45 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei über einen Verkehrsunfall in Courgevaux in Kenntnis gesetzt.
Gestern Morgen überraschte eine Einwohnerin von Marly einen Einbrecher, der daraufhin die Flucht ergriff. Das Suchdispositiv ermöglichte schliesslich die Anhaltung des mutmasslichen Täters.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Am Mittwochabend, 8. März 2023 kam es auf der Pfäffikonerstrasse in Feusisberg zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen.
Ein Auto geriet dabei in Brand. Die Feuerwehr Feusisberg-Schindellegi konnte den PW nach kurzer Zeit löschen. Verletzt wurde niemand.
Heute Morgen, um ca. 04:45 Uhr, kam es in Alpnachstad, auf der Autostrasse A8, in Fahrtrichtung Sarnen, zu einem Verkehrsunfall.
Eine 27-jährige Fahrzeuglenkerin geriet im doppelspurigen Bereich ins Schleudern, kollidierte mit der Mittelleitplanke und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Dabei wurde die Autofahrerin leicht verletzt, am Auto entstand Totalschaden.
Telefonbetrüger, die sich als Polizisten ausgeben, sind aktiver denn je. Auf die Meldung einer Betroffenen hin konnte die Kantonspolizei Aargau einen Kurier festnehmen.
Wie die bei der Kantonspolizei täglich registrierten Meldungen zeigen, gehen derzeit in unzähligen Haushalten Anrufe von falschen Polizisten ein. Davon betroffen war am Mittwoch, 8. März 2023, auch eine ältere Frau aus Aarburg.
Am Montag hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Waldstatt einen Personenwagen kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass das Auto mehrere Mängel aufwies und nicht betriebssicher war.
Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt und das Fahrzeug sichergestellt.
Am Mittwochmorgen (08.03.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Es wurde hierbei niemand verletzt. Am Unfallauto entstand Sachschaden.
Vermehrt sind wieder betrügerische E-Mails im angeblichen Namen der SBB im Umlauf. In den Nachrichten wird eine Ticketrückerstattung vorgetäuscht.
Die Betrüger versuchen die persönlichen Angaben sowie Kreditkartendaten der potentiellen Opfer abzuphishen.
Am frühen Donnerstagmorgen, 9. März 2023, traf die Stadtpolizei Zürich in einem Lokal im Kreis 3 auf eine illegale Pokerrunde und lösten diese auf.
Im Auftrag der Eidgenössischen Spielbankenkommission führten Detektiv/innen der Verwaltungspolizei gemeinsam mit uniformierten Polizist/innen nach Mitternacht eine Kontrolle in einem behördlich nicht bewilligten Lokal an der Badenerstrasse durch.
Am Mittwochabend hat in Bern ein Auto nach einer Fluchtfahrt einen Verkehrsunfall verursacht. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Lenker des Fluchtfahrzeuges hatte sich zuvor einer Kontrolle entzogen.
Er wird unter anderem wegen verschiedener Strassenverkehrswiderhandlungen angezeigt.
Am Mittwoch (08.03.2023), kurz vor 23 Uhr, ist ein 17-Jähriger am Bahnhof von drei unbekannten Männern ausgeraubt worden. Die drei konnten unter Androhung von Gewalt sein Bargeld und Mobiltelefon erbeuten.
Die Deliktssumme beläuft sich auf über 1'000 Franken.
Am Mittwoch (08.03.2023), um 19 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Das verursachende Auto fuhr danach ohne anzuhalten weiter. Die Fahrerin konnte später ausfindig gemacht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (08.03.2023), kurz nach 19 Uhr, hat sich auf der Pestalozzistrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Ein 68-jähriger Autofahrer fuhr von Rorschach in Richtung Goldach. Eine 27-Jährige überquerte den Fussgängerstreifen.
Am Mittwoch (08.03.2023), kurz vor 17:45 Uhr, hat sich auf dem Südring ein Unfall mit einem Motorradfahrer und einem Auto ereignet.
Ein 27-jähriger Autofahrer beabsichtigte abzubiegen und übersah dabei einen Motorradfahrer. Es kam zu einer Kollision bei welcher der Motorradfahrer unbestimmt verletzt wurde.
In Domat/Ems ist es am Mittwochabend bei einem Hochspannungsmast zu einem Kurzschluss gekommen. Daraus resultierte ein Brand einer Waldfläche.
Kurz nach 20 Uhr kam es in den Dörfern Trimmis und Untervaz sowie bei der Ems-Chemie zu kurzzeitigen Stromausfällen.
Seit dem 15. Dezember 2021 führen die Unterzeichnenden gegen Gianni Infantino und weitere Personen ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verletzung des Amtsgeheimnisses, des Amtsmissbrauchs und der Begünstigung sowie der Anstiftung hierzu.
Konkret geht es um mehrere bundesanwaltschaftlich nicht protokollierte Treffen vor allem zwischen Vertretern der Bundesanwaltschaft einerseits und der FIFA andererseits. Das diesbezügliche Beweisverfahren und das Untersuchungsverfahren sind noch im Gang.
Am Mittwochabend, 8. März 2023, kurz nach 20.30 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker auf der Autobahn A18, bei der Ausfahrt Birsfelden, einen Selbstunfall.
Personen wurden keine verletzt.
Die sogenannte „Pafari-Holzbox“ lässt sich mit verschiedenen Elementen bestücken.
Unter Atemschutz absolvieren Feuerwehrleute den Parcours und tasten sich in verschiedenen Schwierigkeitsstufen individuell an die eigenen Grenzen heran und erfahren dabei körperliche und mentale Stresszustände.
Am Mittwochabend (08.03.2023) kam es in einer Werkstatt auf der Liegenschaft Linde bei der Ortschaft Bühler zu einem Brand.
Sofort rückte die Regiwehr Teufen Bühler Gais aus und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen.
Die Baudirektion Uri investiert in die Sicherheit des Urner Strassennetzes.
Im Rahmen der Schutzmassnahmen für die Gotthardstrasse werden im Abschnitt Amsteg bis Wassen vom Montag, 13. März 2023 bis Freitag, 31. März 2023 während des Tages Felsräumungsarbeiten ausgeführt.
Durch Übermüdung kam es zur Frontalkollision zwischen einem Transporter und einem Auto. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt.
Am 08. März 2023, um 18.45 Uhr fuhr ein Opel Transporter auf der Aaretalstrasse in Döttingen. Gleichzeitig fuhr ein schwarzer Mercedes in die Gegenrichtung. Der 42-jährige Lenker des Transporters fuhr auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Mercedes.
Am Mittwochabend, 8. März 2023, kurz vor 21.30 Uhr, kam es an der Rheinstrasse in Frenkendorf BL zu einem Brandausbruch in einer Liegenschaft, welches als Asylantenheim genutzt wird.
Verletzt wurde niemand. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden.
Am Mittwoch, 8. März hat die Kantonspolizei Basel-Stadt eine unbewilligte Kundgebung eingekesselt und in der Folge aufgelöst. Insgesamt wurden 215 Personen kontrolliert.
Um die unbewilligte Kundgebung zu verhindern, sperrte die Polizei ab 18.00 Uhr Teile des Barfüsserplatz. In der Folge versammelten sich diverse Gruppierungen rund um die Absperrungen, ohne den Platz zu betreten. Die Polizei führte Personenkontrollen rund um die Absperrungen durch.
Vorgestern Abend alarmierte ein aufmerksamer Berggänger am Pilatus die Rega-Einsatzzentrale. Er traf beim Aufstieg nahe der Klimsenkapelle auf eine Wanderin.
Bei der letzten Talfahrt mit der Gondel ins Tal bemerkte er aus der Luft, dass sich die Wanderin noch immer an derselben Stelle befand.
Am Dienstagnachmittag ist in Mötschwil ein Mann bei Arbeiten an einer Forstmaschine tödlich verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen war er von einem Stahlseil getroffen worden.
Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Mittwochvormittag (8.3.2023) ist es in Grüt (Gemeindegebiet Gossau) zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen gekommen. Eine Frau und ein Mann sind verletzt worden und mussten in Spitäler gebracht werden.
Ein Mann wurde verhaftet.
In den 80er Jahren wurden in der Zentralschweiz die ersten Polizistinnen ausgebildet.
Seither hat sich einiges getan - Bei uns sind heute insgesamt 97 Polizistinnen, Aspirantinnen, Zivilangestellte, Lernende und Reinigungskräfte täglich für euch im Einsatz.
Dauerwelle, Dirty Dancing und Nenas Ohrwurm 99 Luftballons – in den 80er Jahren war so einiges los.
Für Schlagzeilen sorgten in dieser Zeit auch die ersten Zentralschweizer Polizeischülerinnen. Seither ist viel passiert, heute zählt unser Korps knapp 100 Frauen.
Heute ist der Internationale Tag der Frau. Ein Tag, an dem auf Gleichberechtigung und Frauenrechte aufmerksam gemacht wird.
Chancengleichheit, Emanzipation, Egalität: Wie steht es in unserem Korps um diese Schlagwörter?
Die angekündigte Wetterumstellung ist nun endgültig erfolgt und es hat sich eine sehr dynamische Westlage eingestellt. Das wechselhafte und windige Westwindwetter wird uns nun die nächsten Tage beschäftigen.
Während das grossräumige Muster weitgehend klar ist, sind die Details und damit die direkten Auswirkungen auf das Schweizer Wetter nach wie vor nicht ganz klar.
Bei einem Selbstunfall sind am Samstagabend (04.03.2023) drei Personen verletzt worden, eine davon schwer.
Kurz vor 21:15 Uhr bog eine 19-jährige Autolenkerin von der Langdorfstrasse rechts in die Zürcherstrasse ein. Dabei kollidierte sie mit einer Fussgängerinsel und verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Mehrere Hundert Liter Milch haben den Sarbach in der Gemeinde Neuheim verschmutzt. Zu einem Fischsterben ist es nicht gekommen.
Die Untersuchungen nach dem Verursacher sind im Gang.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
45 Prozent – so hoch ist der Frauenanteil im jüngsten Lehrgang der Kantonspolizei Zürich an der Polizeischule.
Das hilft uns, den Frauenanteil im gesamten Korps, der heute bei 22 Prozent liegt, weiter anzuheben.
In der Nacht zum Mittwoch kam es zu einem Brand in einem Zweifamilienhaus in Felben-Wellhausen. Eine Frau konnte nur noch tot aus der Liegenschaft geborgen werden.
Die Brandursache ist noch unbekannt und wird abgeklärt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.