Am Mittwoch, den 01. Februar 2023 um 12:55 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS1 in Neuenburg an der Rue des Chansons 19a in Peseux zu einem Brand in einer Küche aus, bei dem ein Topf mit Öl Feuer gefangen hatte.
Der Brand konnte von einem Nachbarn mit einem Pulverfeuerlöscher schnell unter Kontrolle gebracht werden und die Feuerwehr belüftete die Räumlichkeiten.
Noch vor wenigen Tagen wurden in den Mittelfristprognosen zum Teil anhaltende Schneefälle am Alpennordhang versprochen. Je nach Wetterdienst und Wettermodell wurden Winterfans mit Neuschneeprognosen von weit über 50 cm „gluschtig“ gemacht.
Vom grossen Wintercomeback am Alpennordhang blieb im Endeffekt aber nur wenig übrig. Was hattesich an der Wetterlage geändert?
Am Donnerstag, 2. Februar 2023, kurz vor 13.15 Uhr, kam es im Belchentunnel, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, zu einem Personenwagenbrand. Personen wurden dabei keine verletzt.
Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen
Auf dem Weg nach Hause stürzte eine Kindergärtnerin und kollidierte mit einem vorbeifahrenden Auto. Die Lenkerin des weissen Autos hielt kurz und setzte danach die Fahrt fort, ohne sich um den Zustand des Mädchens zu erkundigen.
Das Mädchen wurde bei der Kollision leicht verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen (02.02.2023) hat eine betrunkene Person die Stadtpolizei mehrere Stunden beschäftigt. Er war alkoholisiert und schrie in der Öffentlichkeit laut herum.
Aufgrund von Fremdgefährdung und Nichtgewähren von Ruhe und Ordnung wurde die Person in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Gestern Nachmittag wurde der Einsatz der Wildhüter sowie der Kantonspolizei in Estavayer-le-Lac wegen der Verschmutzung eines Wasserlaufs durch Schlamm angefordert. Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Untersuchungen sind im Gange.
Auf der Hauptstrasse zwischen Beromünster und Sursee ereignete sich gestern Abend ein Verkehrsunfall, weil ein Auto wegen eines entgegenkommenden Motorrades bremsen musste.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Das Datenschutzrecht mag wie ein Buch mit sieben Siegeln erscheinen. Doch Mitarbeitende öffentlicher Institutionen werden tagtäglich mit den einschlägigen Bestimmungen konfrontiert, seien sie Lehrpersonen, Angestellte von öffentlichen Verwaltungen oder Ärztinnen und Krankenpfleger von Spitälern.
Mit einer neuen Lernumgebung lerne.datenschutz.ch fördert die Datenschutzbeauftragte den sicheren Umgang mit Personendaten im Arbeitsalltag.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
„Tetris Challenge“ 1966 oder was sich zu dieser Zeit alles in einem Patrouillenauto der Kantonspolizei Zürich befand.
Gestern am frühen Nachmittag musste die Kantonspolizei wegen eines Verkehrsunfalls in Marly ausrücken, bei welchem eine Autofahrerin und zwei Fussgänger involviert waren. Die beiden Letzteren wurden dabei verletzt und mit dem Krankenwagen in ein Spital gebracht.
Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Donnerstag, 2. Februar 2023, kurz nach 07:00 Uhr, überholte ein von Sattel nach Goldau fahrender Autolenker auf der Rossbergstrasse in Steinen ein vor ihm fahrendes Fahrzeug.
Dabei verlor der 19-jährige Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Am Donnerstag, 2. Februar 2023, hat sich in Lachen kurz vor 07:00 Uhr eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer ereignet.
Ein 63-jähriger Autofahrer fuhr auf der Oberdorfstrasse in Richtung Wangen und beabsichtigte nach rechts in den Landsgemeindeweg einzubiegen.
Beim Lenker eines Sattelmotorfahrzeuges hat eine Patrouille der Luzerner Polizei gestern Vormittag Alkoholsymptome festgestellt.
Die Weiterfahrt wurde verhindert.
Am Dienstag, 31. Januar 2023 und am Mittwoch, 1. Februar 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich insgesamt fünf mutmassliche Drogenhändler/innen fest und stellte über ein Kilogramm Kokain sowie weitere Betäubungsmittel und eine grosse Menge Bargeld sicher.
Kurz vor 18 Uhr, kontrollierten Betäubungsmittelfahnder der Stadtpolizei Zürich ein Fahrzeug und dessen Lenker auf der Allmendstrasse.
Beim Brand in einer Küche hat sich am Donnerstagmorgen (2.2.2023) in Wilen bei Neunforn (Gemeindegebiet Stammheim) eine Frau mittelschwere Verbrennungen zugezogen.
Kurz nach 10:30 Uhr beabsichtige eine 84-jährige Frau Ihren Kachelofen in der Küche anzufeuern.
Der rund 22 Kilometer lange Autobahnabschnitt zwischen den Verzweigungen Luterbach und Härkingen wird von vier auf sechs Streifen ausgebaut.
Durch das Projekt werden ein Engpass auf dem Nationalstrassennetz entschärft und die angrenzenden Gemeinden vom Ausweichverkehr entlastet. Das Ausführungsprojekt wurde im Mai 2018 öffentlich aufgelegt.
Nach einem Drogendeal in Vitznau und folgenden Hausdurchsuchungen im Seetal konnte die Luzerner Polizei zwei Personen festnehmen, die mutmasslich Drogen verkauften.
Es wurde grössere Mengen an Drogen sowie Bargeld in der Höhe von mehreren tausend Franken sichergestellt.
Im ersten Teil unseres Einblicks in die Kantonale Einsatzzentrale (KEZ) haben wir den stellvertretenden Schichtleiter Patrick Hängärtner durch eine Frühschicht begleitet.
Heute nehmen er und die Kolleginnen und Kollegen von Feuerwehr, Sanität und Polizei uns mit auf einen Nachtdienst.
Bei einem Spurwechsel auf der Autobahn kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen.
Zudem kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im vergangenen Jahr so vielen Patientinnen und Patienten wie noch nie zuvor in ihrer 70-jährigen Geschichte: Mehr als 14'000 Menschen in Not durften auf die professionelle medizinische Hilfe aus der Luft im In- und Ausland zählen.
Dabei waren sowohl die 20 Rega-Helikopter als auch die drei Ambulanzjets der Rega so häufig in der Luft wie noch nie.
Ein Fussgänger wurde gestern Abend auf einem Fussgängerstreifen in Eschenbach von einem Auto erfasst und erheblich verletzt.
Der Unfallhergang ist unklar, die Polizei sucht deshalb Zeugen.
Bei einem Brand ist am Mittwochmorgen (01.02.2023) ein Sachschaden von weit über einer Million Franken entstanden.
Kurz nach 6:00 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale der Brand einer Schreinerei gemeldet.
Ein schwerwiegendes Erdbeben gehört zu den risikoreichsten Gefährdungen für den Kanton und seine Bevölkerung. Die Gefahr, dass es soweit kommt, wird allerdings als gering eingeschätzt. Dennoch: Ein solches Ereignis wäre sehr komplex in der Bewältigung und würde ein enormes Schadenspotenzial mit sich bringen.
Dies zeigt die Gesamtkonzeption Erdbeben, welche unter der Leitung des Amts für Militär und Zivilschutz in den vergangenen drei Jahren erarbeitet wurde.
Auf der Schützenmatte soll in den Nächten an Wochenenden ein sicherer Rückzugsraum geschaffen werden.
Der Gemeinderat hat einem Verpflichtungskredit von 135‘000 Franken für ein Pilotprojekt von Frühling 2023 bis Frühling 2024 zugestimmt.
Der Gemeinderat will die Sicherheit in den Velostationen in Einklang bringen mit den gesetzlichen Anforderungen.
Er hat beschlossen, die Videoüberwachung auszusetzen und beauftragt die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, umgehend das gebotene Bewilligungsverfahren gemäss städtischem Videoreglement einzuleiten.
Am vergangenen Freitag wurden zwei Personen festgenommen, die versuchten, einen Bankautomaten in Villaz-St-Pierre zu sprengen. Sie wurden in Untersuchungshaft genommen.
Die Ermittlungen, die von der Freiburger Staatsanwaltschaft geleitet werden, sind noch im Gange.
Am Dienstagnachmittag (31.01.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
In der Nacht auf Dienstag (01.02.2023) kam es im Bereich eines Bistros zu einem Kabelbrand. Personen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet und auch eine Evakuation war nicht nötig.
Aktuell wird von einem technischen Defekt ausgegangen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, war heute kurz nach 17:30 Uhr in Caslano ein 54-jähriger Schweizer Velofahrer mit Wohnsitz in der Region Lugano auf der Via Cantonale unterwegs.
Aus Gründen, die im Rahmen der Ermittlungen noch zu klären sein werden, möglicherweise aufgrund einer Krankheit, verlangsamte er seine Fahrt fast bis zum Stillstand und stürzte dann zu Boden.
Am Dienstag, 31. Januar 2023, um 16:40, fuhr ein Auto, das von einer 25-jährigen französischen Staatsangehörigen, wohnhaft in Les Fourgs/F, gelenkt wurde, auf der Rue des Iles in Richtung Norden.
An der Kreuzung mit der H10 kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einer 40-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde.
Am Dienstag, 31. Januar 2023, um 12:15 Uhr, fuhr ein Lastwagen, der von einem 54-jährigen Einwohner von Bulle gelenkt wurde, auf der Autobahn A5 unter Neuenburg in Richtung Biel.
Auf der Höhe der Verzweigung Champs-Coco kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 39-jährigen Frau aus Pontarlier/Frankreich gelenkt wurde und auf die Fahrbahn Biel der Autobahn A5 fuhr.
Im Zusammenhang mit dem versuchten Raubüberfall, der sich am 30.01.2023 in Coldrerio ereignet hat, geben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt, dass ein 27-jähriger tunesischer Staatsangehöriger und ein 21-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger, beide Asylbewerber, festgenommen worden sind.
Die wichtigsten Straftaten gegen sie sind versuchter Raub, Körperverletzung, einfache Körperverletzung und Behinderung der Staatsgewalt.
Im Zusammenhang mit dem versuchten Raubüberfall, der sich am 30.01.2023 in einem Kiosk am Bahnhof Ponte Tresa ereignet hat, geben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt, dass ein 20-jähriger Mann und eine 19-jährige Frau, beide Schweizer Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Region Lugano, festgenommen wurden.
Die Anklage gegen sie lautet auf versuchten Raubüberfall.
Im Laufe des Monats Januar 2023 wurden drei aufeinanderfolgende Informationen über verdächtige Verhaltensweisen von Erwachsenen gegenüber Schulkindern weitergegeben.
Die Kantonspolizei Jura wurde informiert und stellte Nachforschungen an. Diese ergaben, dass derzeit kein besonderes Risiko besteht.
Ein aussergewöhnlich starkes Wetterereignis findet momentan im Süden der USA statt. Vor allem Texas und Teile von Nachbarstaaten sind grossflächig von gefährlichen Glatteis betroffen.
Über 24 Stunden soll das Ereignis dauern. Warum sind die Ereignisse bei uns nicht so häufig und so gefährlich? Erklärungen dazu folgen im heutigen Blog.
Schweizweit hat heute Nachmittag ab 13.30 Uhr der jährliche Sirenentest stattgefunden.
Der Kanton Zürich kann ein positives Fazit des Tests ziehen: 472 von 477 Sirenen funktionierten ohne Probleme.
Heute haben in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests „Allgemeiner Alarm“ und „Wasseralarm“ stattgefunden.
Das Amt für Militär und Zivilschutz hat eine Erstauswertung der Sirenentests in Graubünden vorgenommen.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, fand im Kanton Uri der jährliche Sirenentest statt. Um 13.30 Uhr löste die kantonale Alarmstelle das Zeichen „Allgemeiner Alarm“ auf allen stationären Sirenen im Kanton Uri aus.
Parallel zur ersten Auslösung des Allgemeinen Alarms wurde über die Alertswiss-Kanäle (Alertswiss-App und –Webseite) eine Test-Alarmierung vorgenommen. Um 13.45 Uhr erfolgte eine zweite Auslösung des „Allgemeinen Alarms“.
Die Alarmierung der Bevölkerung im Kanton Luzern ist sichergestellt. Beim diesjährigen Sirenentest wurden 198 von 199 stationären Sirenen überprüft. In Willisau konnte eine Sirene wegen Umbauarbeiten am Schulhaus nicht getestet werden.
Lediglich eine stationäre Sirene im ganzen Kanton funktionierte nicht, und zwar in Udligenswil. Bei den mobilen Sirenen versagte eine von 136 ihren Dienst. Die Abteilung Zivilschutz des Kantons Luzern wird in den kommenden Tagen die genauen Fehlerquellen ermittelt und beheben.
Der heutige Sirenentest verlief grösstenteils erfolgreich. Zwei nicht ausgelöste Sirenen werden durch die zuständigen Stellen überprüft und in Stand gestellt.
Insgesamt 40 fest installierte Sirenen auf Stadtgebiet wurden heute um 13.30 Uhr auf ihre Funktionsfähigkeit getestet.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, wurde in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest durchgeführt. Die 34 stationären Sirenen im Kanton Glarus haben den Sirenentest bestanden.
Bei den zahlreichen Testläufen war keine Störung zu verzeichnen.
Am Donnerstag, 9. Februar 2023, werden mit dem Start der Verkehrsumstellung die Bauarbeiten im Rahmen des Erhaltungsprojekts A4 Küssnacht-Brunnen fortgesetzt.
Damit gehen die Instandsetzungsarbeiten im 5.3 Kilometer langen Abschnitt zwischen Arth und Küssnacht ins zweite und letzte Baujahr.
Heute hat der alljährliche Sirenentest stattgefunden. Dieser dient dazu, die Systembereitschaft der Sirenen für den Ernstfall zu überprüfen.
Im Kanton Nidwalden fällt ein erstes Fazit positiv aus.
Freitagnacht sind in Münchenbuchsee vier Jugendliche von einer grösseren Gruppe von unbekannten, teilweise vermummten Personen angegriffen und ausgeraubt worden. Dabei wurden drei Jugendliche leicht verletzt. Die Täterschaft konnte bisher nicht ermittelt werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.