Schweiz

Bronschhofen SG: 110 km/h innerorts gemessen - Raser (21) mit Auto des Vaters erwischt

Am Sonntag (12.03.2023), kurz vor 17 Uhr, ist auf der Industriestrasse ein Raser angehalten worden. Ein 21-Jähriger war mit dem Auto seines Vaters mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Anstelle der erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h wurden 110 km/h gemessen. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen und das Auto sichergestellt.

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Rapperswil-Jona SG: Drei Männer festgenommen

Am Montag (13.03.2023), kurz nach 3 Uhr, hat ein Bürger der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Person gemeldet, die sich im Lindenhofweg an Auto zu schaffen machte. Es stellte sich heraus, dass insgesamt drei Männer zusammen Einbrüche in Autos verübt hatten. Sie konnten von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.

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Bellikon AG: Zwei Führerausweise abgenommen

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei am Sonntag zwei Autofahrer, die so schnell waren, dass sie den Führerausweis auf der Stelle abgeben mussten. Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Sonntagnachmittag, 12. März 2023, auf der Hauptstrasse zwischen Bellikon und Remetschwil eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

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Wangen an der Aare SO / A1: Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos

Auf der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare, in Richtung Zürich, hat sich am Sonntag, 12. März 2023, eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet. Am Sonntag, 12. März 2023, um 16.55 Uhr, kam es auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare, in Fahrtrichtung Zürich, zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos.

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Brugg Windisch AG: Delegiertenversammlung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft

Die Delegiertenversammlung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft fand am Samstag 11. März 2023 in Brugg Windisch (AG) in Anwesenheit von Bundesrätin Viola Amherd und dem Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, statt. Die Vorsteherin des VBS erinnerte daran, dass es notwendig sei, die Verteidigungsfähigkeit der Armee und die internationale Zusammenarbeit zu stärken.

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Flumserberg Bergheim SG: Selbstunfall mit Auto in angetrunkenem Zustand

Am Sonntag (12.03.2023), gegen 2:30 Uhr, hat sich auf der schneebedeckten Flumserbergstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der 27-jährige Autofahrer war alkoholisiert unterwegs. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 7’000 Franken sowie Drittschaden.

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Kanton Obwalden: Zwei Unfälle auf schneebedeckter Strasse

In der Nacht vom Freitag auf Samstag erreichte eine neue Kaltfront die Zentralschweiz. Die dadurch ausgelösten Schneefälle sorgten teils für schwierige Strassenverhältnisse. Folglich kam es am Samstag in St. Niklausen (OW) sowie in Engelberg (OW) zu Verkehrsunfällen. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. An den Fahrzeugen entstanden zum Teil grosse Sachschäden in der Höhe von mehreren 10'000.- Franken.

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Grosser Polizeieinsatz in Stadt Zürich ZH: Unbewilligte Frauenkampf-Demo beendet

Am Samstagnachmittag, 11. März 2023, kam es anlässlich des Frauenkampftags zu einer unbewilligten Demonstration, die vom Kreis 1 in den Kreis 4 führte. Um 13.30 Uhr besammelten sich mehrere hundert Personen auf dem Münsterhof zu einer unbewilligten Demonstration im Zusammenhang mit dem Frauenkampftag. Um 14.30 Uhr marschierten die Teilnehmenden via Stadthausquai in Richtung Bürkliplatz.

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Appenzell AI: Auto rutscht bei winterlichen Verhältnissen eine Böschung hinunter

Am Samstagvormittag (11.03.2023) fuhr ein 52-jähriger Lenker mit seiner 47-jährigen Beifahrerin von Kau herkommend auf der Kaustrasse in Richtung Appenzell. Im Bereich Neugaden geriet das Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn ausser Kontrolle und kollidierte mit der steigenden Böschung auf der rechten Strassenseite.

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Stadt St.Gallen SG: Polizeieinsatz aufgrund von Drohungen mit Waffe

Am Samstag (11.03.2023) in den frühen Morgenstunden ersuchten Angestellte eines Clubs in der St.Galler Innenstadt um polizeiliche Intervention, da zwei Männer gegen sie Drohungen ausgestossen hätten. Einer der Männer sei mit einer Pistole bewaffnet. Nach erfolgter Anhaltung der Männer in einem Personenwagen konnte beim Lenker Fahrunfähigkeit festgestellt werden.

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Stadt St.Gallen SG: Kollision zwischen zwei Autos – ein Autofahrer (49) alkoholisiert

Am Freitag (10.03.2023) kam es auf der St.Jakob-Strasse, Höhe Haus Nr. 71, zu einer leichten Kollision zwischen zwei Personenwagen. Es entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Einer der beteiligten Fahrzeuglenker musste als fahrunfähig eingestuft werden.

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Kanton SG: Anhaltungen nach Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen

Am Freitag (10.03.2023), im Zeitraum zwischen 16:15 Uhr und 16:45 Uhr, ereigneten sich im Kanton St.Gallen drei Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen. Insgesamt konnte die Kantonspolizei St.Gallen unter Mithilfe von aufmerksamen Bürgern vier Männer im Alter von 26, 28, 36 und 53 Jahren als Täter identifizieren. Sie stammen aus Marokko, Mauretanien und Algerien.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.