Am Donnerstag (04.01.2023), um 10:30 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Frau auf einem E-Bike gekommen.
Die 77-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Mittwoch (03.01.2024) kam es auf der Geissbergstrasse zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen. Eine Person verletzte sich dabei leicht.
Aufgrund des Unfalls kam es zu Verkehrseinschränkungen.
Am Mittwoch (03.01.2023), kurz vor 15:00 Uhr, ist es auf der Schulstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 19-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (03.01.2023), kurz vor 15:50 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der St. Gallerstrasse gemeldet worden.
Die ausgerückten Rettungskräfte stellten Rauch im Bereich des Balkons fest.
Am Samstag (30.12.2023), in der Zeit zwischen 0:00 Uhr und 00:25 Uhr, ist es an der Brühlgasse vor einer Bar zu einer Gewalttat, ausgehend von mehreren derzeit unbekannten Personen gegenüber eines Sicherheitsmitarbeiters gekommen.
Der 37-jährige Sicherheitsmitarbeiter wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Feiertage zählen bei der Air Zermatt zu den intensivsten Tagen im Jahr. Teilweise standen bis zu vier Helikopter der Air Zermatt gleichzeitig in der Luft, sei es für Rettungen, Wintersport-Unfälle oder medizinische Notfälle.
Doch nicht nur die Feiertage waren intensiv, sondern das gesamte vergangene Jahr, wie ein Blick auf die Einsatzzahlen 2023 zeigt.
In der Zeit zwischen Freitag (22.12.2023) und Mittwoch (03.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in die Räumlichkeiten einer Institution an der Lehnstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Im Inneren durchsuchte sie diverse Räume.
Am Dienstag (02.01.2024) kam es auf der Burgstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Ein fahrunfähiger Autofahrer missachtete den Vortritt einer zweiten Autofahrerin.
Die Lenkerin verletzte sich leicht an der Hand. Es entstand grosser Sachschaden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
In der Zeit zwischen Sonntag (31.12.2023) und Dienstag (02.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft auf unbekannte Art und Weise in das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Schorenstrasse eingedrungen.
Im Keller des Mehrfamilienhauses verschaffte sie sich anschliessend gewaltsam Zutritt in ein verschlossenes Kellerabteil.
Am Mittwoch (03.01.2024), kurz nach 4 Uhr, ist an Badstrasse ein Brand in einem ehemaligen Restaurant entdeckt worden. Die Essräume des Hauses standen in Vollbrand. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 150'000 Franken.
Kurz nach 4 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale eine Meldung über einen Brand eines ehemaligen Restaurants ein.
Nach intensiven Weihnachtstagen war die Rega auch über das verlängerte Neujahrs-Wochenende gefordert.
Vom 30. Dezember 2023 bis und mit 2. Januar 2024 standen die Rega-Crews über 220-mal für Menschen in Not im Einsatz. Auch die drei Ambulanzjets der Rega waren auf der ganzen Welt für Patientinnen und Patienten in der Luft.
Am Montagnachmittag (01.01.2024) musste die Stadtpolizei wegen einer Auseinandersetzung beim Hauptbahnhof ausrücken.
Dabei widersetzte sich eine Person den polizeilichen Anordnungen.
Am Dienstag (02.01.2024), kurz vor 06:30 Uhr, ist an Industriestrasse, im Untergeschoss eines Grossverteilerbetriebes, starker Rauch festgestellt worden.
Rund 90 Mitarbeitende begaben sich unverletzt ins Freie. Ein Mann musste später wegen Verdacht einer leichten Rauchgasvergiftung im Spital untersucht werden. Als Brandursache seht ein technischer Defekt bei einem Warenlift im Vordergrund.
Über die Festtage sind im Binnenkanal ein grösseres Betonelement und ein Betonsockel entsorgt worden.
Die Gegenstände wurden mit einem Fahrzeug transportiert und abgeladen.
In der Silvesternacht hat die Kantonspolizei St.Gallen rund 70 verschiedenste Einsätze geleistet. Diese Anzahl ist weit unten denjenigen des vergangenen Jahres. Erfreulicherweise gab es keine schweren Vorfälle. Beschäftigt haben Reklamationen und Ruhstörungen im Zusammenhang mit Feuerwerk.
Zwei Feuerwehren mussten wegen Heckenbränden aufgeboten werden. 12 mal mussten die Feuerwehren rauchende oder brennende Unterflurcontainer löschen.
Christbäume werden bei jeder Kehrichtabfuhr kostenlos gesammelt.
Bitte beachten: Damit sie in die Kehrichtfahrzeuge geladen werden können, dürfen Bäume oder Baumteile nicht grösser als zwei Meter sein.
Am frühen Sonntagmorgen (31.12.2023) fuhr ein Fahrzeuglenker an der Steinachstrasse einen Verkehrsteiler um. Anschliessend kollidierte er mit einer Signaltafel. Es entstand mittlerer Sachschaden.
Personen kamen keine zu Schaden.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Samstagabend (30.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft an der Bettenstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Terrassentür gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
Am Sonntag (31.12.2023), kurz nach 03:05 Uhr, ist ein Auto auf der Staatsstrasse in einen Kandelaber geprallt.
Der 32-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Samstag (30.12.2023), kurz nach 10:10 Uhr, ist ein 77-jähriger Mofafahrer auf der Mühlaustrasse von der Fahrbahn abgekommen. Er verletzte sich dabei unbestimmt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 15:35 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15, Höhe Erlentunnel, zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde eine Frau zur Kontrolle in Spital gebracht. Beide Autos wurden total beschädigt.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 16 Uhr, ist an Chrüzstrasse, ein 69-jähriger Mann beim Fällen eines Baumes von einem herabfallenden Ast verletzt worden.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 14:15 Uhr, ist es im Weiler Secki zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 27-jähiger Mann wurde von einem Baum getroffen und tödlich verletzt.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (29.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft an der Leimatstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (29.12.2023) hat eine unbekannte Täterschaft an der Lerchentalstrasse einen Container aufgebrochen.
Daraus stahl sie eine grössere Menge Schachteln mit Feuerwerkskörpern im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagabend (28.12.2023), in der Zeit zwischen 21 Uhr und 23 Uhr, ist an der Flawilerstrasse in zwei Geschäftsliegenschaften eingebrochen worden.
Die Täterschaft brach ein Fenster auf und gelangte so in den Verkaufsraum einer Firma.
Die winterlichen Verhältnisse haben dieses Jahr Automobilistinnen und Automobilisten im Strassenverkehr bereits gefordert.
Mit seinen Winterfahrtrainings bietet der TCS im Januar und Februar eine wertvolle Möglichkeit, Sicherheit auf Schnee und Eis zu gewinnen und damit Unfälle zu vermeiden.
Am Donnerstag (28.12.2023), kurz nach 15:30 Uhr, ist auf einem Parkplatz der Autobahnzufahrt ein Auto in Brand geraten.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 01:15 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich an mehreren Haustüren zu schaffen machten.
Ein 29-jähriger Algerier konnte festgenommen werden. Er trug ein gestohlenes Mobiltelefon auf sich. Gegen ihn bestand zudem eine Einreisesperre für die Schweiz. Ein unbekannter Mann ist noch flüchtig.
Am Donnerstag (28.12.2023), um 23:20 Uhr, ist an der Rosengasse in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen worden.
Die Täterschaft schlug eine Scheibe ein. Sie stahl in der Wohnung Uhren im Wert von über 2'500 Franken.
Am Donnerstag (28.12.2023), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 21:30 Uhr, ist am Kirschbaumweg in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden.
Die Täterschaft brach eine Sitzplatztür auf und durchsuchte sämtliche Räumlichkeiten.
Zur Kantonspolizei St. Gallen gehört unter anderem die Sonderfunktion Polizeitaucher dazu.
Aktuell befinden sich darunter 13 Polizeitaucher, die zu Einsätzen am und im Wasser eingesetzt werden.
Am Mittwochabend, 27. Dezember 2023, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über einen Einbruch in einen Gastronomiebetrieb in Herisau eingegangen.
Den ausgerückten Polizeikräften gelang es, drei Personen festzunehmen.
Am Mittwoch (27.12.2023) überrollte eine Autofahrerin ihre Mitfahrerin, welche gerade dabei war ins Auto einzusteigen.
Die Mitfahrerin verletzte sich beim Unfall erheblich und musste ins Spital.
Am Donnerstag (28.12.2023), kurz vor 01:30 Uhr, ist ein Auto im Weiler Pless von der Strasse abgekommen. Der 18-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz vor 24 Uhr, ist es auf dem Wäseliweg zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 67-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz vor 22 Uhr, ist ein Kiosk an der Bahnhofstrasse überfallen worden. Die Täterschaft stahl Bargeld und konnte unerkannt flüchten.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz vor 20 Uhr, ist es in an der Säntisstrasse zu einem Diebstahl aus einem Auto gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte kurze Zeit später zwei Männer festnehmen.
Am Mittwochmorgen (27.12.2023) wurden in Wattwil (siehe Titelbild) und Ebnat-Kappel zwei Autofahrer angehalten, welche ihre Autoscheiben nicht genügend vom Eis befreit hatten.
Sie werden zur Anzeige gebracht.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Ragazerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 87-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der Oberegg zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 84-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Der St.Galler Klosterplatz ist ein beliebter Treffpunkt an Silvester. In den vergangenen Jahren haben sich hier jeweils hunderte von Menschen getroffen, um auf den Jahreswechsel anzustossen.
Aus Sicherheitsgründen gilt auf dem Klosterplatz auch in diesem Jahr ein striktes Feuerwerksverbot.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (26.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant am Bahnhofpark eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Eingangstüre gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Dienstag (26.12.2023), kurz nach 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem versuchten Einschleichediebstahl an der Schlossfeldstrasse erhalten.
Ein 16-jähriger Algerier wurde festgenommen.
Am Dienstag (26.12.2023), kurz vor 21:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass am Bahnhof St.Gallen eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen stattfinde.
Zwei 20-jährige Männer wurden mit einem Gegenstand verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Sie und zwei weitere Beteiligte im Alter von 17 und 18 Jahren wurden festgenommen.
Der diesjährige Winter hielt Einzug mit Pauken und Trompeten. Dann übernahm jedoch milde Atlantikluft das Zepter im Wettergeschehen. In der Folge zog sich der Winter weit in die Höhe zurück, wo zum Teil immer noch deutlich mehr Schnee als üblich liegt.
Wir ordnen die aktuelle Schneesituation ein.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.