Am Mittwoch (15.11.2023), kurz nach 20:30 Uhr, ist es auf der Hölzlisbergstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine beteiligte 63-jährige Frau war alkoholisiert unterwegs. Verletzt wurde niemand.
Mit einer scheinbar von der Eidgenössischen Steuerverwaltung versendeten E-Mail bezüglich einer angeblichen Steuerrückerstattung versuchen Betrüger an sensible Daten zu gelangen.
Unter Verwendung der bekannten Logos der Schweizerischen Eidgenossenschaft soll das Vertrauen der Empfänger erschlichen und sie dazu gebracht werden, auf die missbräuchliche E-Mail zu reagieren.
Kriminelle nutzen beim Carding gestohlene oder gefälschte Kartendaten, um Käufe im Internet zu bezahlen. Auch Barabhebungen an Automaten können vorkommen.
Auf Grundlage der Kampagne „ufpasse“ von card security warnt die Kantonspolizei St. Gallen vor den Folgen des Carding und klärt über Vorsichtsmassnahmen auf.
Am späten Dienstagabend (14.11.2023) wollte eine Patrouille eine Personengruppe am Hauptbahnhof kontrollieren.
Hierbei wurde die Polizei von einem Mann beschimpft und angegangen sowie versuchte eine weitere Person die Kontrolle zu verhindern. Da beide Personen aggressiv waren, musste Pfefferspray eingesetzt werden. Die zwei Beteiligten werden angezeigt.
Am Dienstagabend (14.11.2023) ist es bei der Verzweigung Zürcher Strasse / Hafnersberg zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand, jedoch entstand hoher Sachschaden. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Vielfach fängt häusliche Gewalt subtil und schleichend an. Das Schwerpunktthema der diesjährigen „Aktionstage gegen häusliche Gewalt“ in Graubünden liegt deshalb auf der psychischen Gewalt.
Vom 25. November bis 10. Dezember 2023 sind zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Kanton geplant.
Am Dienstag (14.11.2023), kurz vor 7 Uhr, ist es auf dem Seedamm zu einem Verkehrsunfall mit einem Auto gekommen.
Verletzt wurde niemand. Durch den Unfall bildete sich ein langer Rückstau.
Am Dienstag (14.11.2023), kurz nach 06:30 Uhr, kam es auf der Sarganserstrasse zu einem Unfall zwischen einem Fussgänger und einem Auto. Ein 17-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt.
Der Rettungswagen brachte ihn ins Spital.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (14.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Mit Körpergewalt öffnete sie ein Fenster und stieg in das Innere des Restaurants ein.
Am Samstag (11.11.2023), um 16:45 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Der Unfallfahrer entfernte sich von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag, 20. November 2023, starten die Bauarbeiten an der Kantonsstrasse im Bereich des Dorfdreiecks in Benken.
Das Tiefbauamt baut einen lärmarmen Strassenbelag ein. Zudem werden zwei Fussgängerstreifen und die beiden Bushaltestellen sicherer und behindertengerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2025.
Am Sonntag (12.11.203), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Georg-Renner-Strasse zu einem Unfall zwischen einem Rettungswagen und einem Auto gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Sonntagnachmittag (12.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Reiheneinfamilienhaus an der Oberen Reherstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach mittels Körpergewalt und Werkzeug die Sitzplatztür auf und stieg in das Innere des Hauses.
Am Sonntag (12.11.2023), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Eine 22-jährige Frau war alkoholisiert mit ihrem Auto unterwegs.
Am Montag (13.11.2023), kurz vor 4 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass beim Herrenboden ein Auto im Wiesland stehe und keine Personen vor Ort seien.
Es stellte sich heraus, dass eine 41-jährige Frau mit ihrem Auto zuvor alkoholisiert einen Selbstunfall verursacht und sich von der Unfallstelle entfernt hatte.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in St.Margarethen einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, musste jedoch seinen Führerausweis abgeben.
Am Samstagabend (11.11.2023), kurz nach 18 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Verkehrsunfall zwischen einem Mofa und einem Auto auf der Jonschwilerstrasse, Höhe Halden, gemeldet worden.
Ein 15-jähriger Mofafahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Samstag (11.11.2023), zwischen 16:15 Uhr und 21:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Rosenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Sitzplatztüre Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Samstag (11.11.2023), kurz vor 14:45 Uhr, ist es auf der Ratellerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Autofahrerin wurde verletzt. Ein 47-jähriger Mann war alkoholisiert unterwegs.
Am Sonntag (12.11.2023), kurz nach 01:30 Uhr, ist es auf der Tiefrietstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Mitfahrerin wurde verletzt.
Am Samstag (11.11.2023), um 14 Uhr, hat auf der Feldstrasse ein Auto gebrannt.
Die Fahrerin konnte das Auto rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.
Am Samstag, (11.11.2023), kurz vor 17:30 Uhr, ist ein 15-jähriger Jugendlicher auf der Flawilerstrasse mit einem Motorrad verunfallt.
Er wurde unbestimmt verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (10.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Vereinslokal an der Friedeggstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
In der Nacht auf Freitag (10.11.2023) wurde an der Langgasse ein Auto mit vier Jugendlichen angehalten. Es stellte sich heraus, dass die Jugendlichen das Auto in Zuzwil entwendet haben und eine Ausfahrt machten.
Der Fahrer hatte keinen Führerausweis.
Am Donnerstagmorgen (09.11.2023) kollidierte ein Auto beim Bahnhof St.Gallen mit einem Bus. Verletzt wurde niemand, es entstand hoher Sachschaden.
Kurzzeitig kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstag (09.11.2023), kurz vor 16:30 Uhr, ist es auf der Haldenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Ein 58-Jähriger wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (09.11.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse aus unbekannten Gründen zu einem Brand von Baumaterialien auf einer Dachterrasse eines Neubaus gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken.
Immer mehr dubiose Jobangebote kursieren auf Social-Media-Plattformen oder in Messenger-Chats wie WhatsApp und Co.
Hinter den Angeboten stehen jedoch keine lukrativen Jobs, sondern in vielen Fällen Betrüger, die es auf Geld oder persönliche Daten ihrer potenziellen Opfer abgesehen haben.
Bei einer Standaktion am Marktplatz/Bohl ging es um die Auswirkungen von Alkoholkonsum.
Die Mitarbeitenden der FASA (Stiftung Suchthilfe), der Dienststelle Kinder Jugend Familie und der Jugendpolizei waren vor Ort und haben zum Thema sensibilisiert.
Innerorts sterben in der Schweiz auf Tempo-50-Strecken jedes Jahr 80 Menschen, 1900 werden schwer verletzt. Mindestens ein Drittel dieser Unfälle liesse sich verhindern, wenn Tempo 30 innerorts überall dort eingeführt würde, wo es die Verkehrssicherheit erfordert.
Die BFU setzt sich deshalb für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung ein. Am BFU-Forum Strassenverkehr am Donnerstag hat sie anhand ihres Modell 30/50 aufgezeigt, wie die Umsetzung gelingen kann.
Am Freitag (03.11.2023), kurz vor 10:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in einem Maiensäss am Grabserberg, im Bereich Schwendi, einen Mann festgenommen.
Er war zuvor in das Haus eingebrochen. Bei der Festnahme stellte sich heraus, dass er für weitere Delikte verantwortlich ist. Er wurde bei der Staatsanwaltschat des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Mittwoch (08.11.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Velofahrern gekommen.
Ein 58-jähriger Mann wurde verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gefahren.
Am Mittwoch (08.11.2023), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der Grossfeldstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Ein 14-jähriger Mofafahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Bern, 08.11.2023 - Ab dem 1. Januar 2024 werden Elektroautos der Automobilsteuer unterstellt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2023 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Aufhebung der Steuerbefreiung auf Elektrofahrzeugen zur Kenntnis genommen und die Änderung der Automobilsteuerverordnung gutgeheissen. Damit will der Bundesrat den Steuerausfällen entgegenwirken und die Einlagen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) sichern.
Die Besteuerung von Elektroautos ist Teil des Bereinigungskonzepts für den Staatshaushalt, welches der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 beschlossen hat.
Am Dienstag (07.11.2023), kurz nach 21:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer verletzten Person an der Fabrikstrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist es während einer Taxifahrt zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Fahrer und einem Mitfahrer gekommen, wobei der Fahrer schwer verletzt wurde. Die unbekannte Täterschaft flüchtete anschliessend. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (07.11.2023), in der Zeit zwischen 6:20 Uhr und 17:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Florastrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Eingangstür gewaltsam Zugang zum Innern der Liegenschaft.
Am Montag (06.11.2023) parkierte eine Person ihren Lieferwagen an einer leicht abschüssigen Strasse. Da das Fahrzeug nicht korrekt gesichert war, rollte es rückwärts und kollidierte mit parkierten Autos.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Wie jedes Jahr wartet St.Gallen Anfang November gespannt auf den riesigen Christbaum, der den Klosterplatz über die Weihnachtszeit schmückt.
Die 15 Meter hohe und 2.5 Tonnen schwere Fichte aus Eggersriet überflog etliche Strassen. Auch ich durfte dabei sein und sah die Tanne bereits weit vor St. Gallen in der Luft baumeln.
Am Montagnachmittag (06.11.2023), kurz vor 14 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung über eine verletzte Person auf dem Trottoir der Kirchstrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem massiven Streit zwischen zwei Brüdern gekommen. Beide Männer wurden verletzt.
Am Sonntag (05.11.2023), in der Zeit zwischen 11:30 Uhr und 12 Uhr, ist ein 33-jähriger Mann auf einem Fussweg zwischen der Zürcherstrasse und dem Areal der Psychiatrie St.Gallen Nord von einem unbekannten Mann angegangen worden.
Der Unbekannte forderte die Herausgabe von Bargeld. Im Zuge dieses Raubversuchs schlug der Unbekannte den Geschädigten mit einer Flasche gegen den Kopf. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (06.11.2023), kurz vor 2 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft am Bahnhof Ziegelbrücke einen Geldautomaten aufgesprengt.
Anschliessend flüchtete sie mit Bargeld von noch unbekanntem Wert. Es entstand enormer Sachschaden am Automaten und dem Bahnhofsgebäude. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntagmorgen (05.11.2023), kurz vor 05:30 Uhr, meldete ein aufmerksamer Anwohner der Lögert der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen, dass zwei männliche Personen Velos gestohlen haben und damit davongefahren seien.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte anschliessend die beiden Männer anhalten. Sie trugen zusätzlich mutmassliches Deliktsgut auf sich und wurden festgenommen.
Samstag (04.11.2023) kurz nach halb acht Uhr abends erhielt die Stadtpolizei die Meldung, dass in der Bahnhofsunterführung West eine Schlägerei im Gange sei.
Insgesamt trafen die Einsatzkräfte sieben Männer an.
Samstag (04.11.2023) morgens meldete eine Anruferin, dass ein Mann auf Fahrzeuge einschlage und Passanten umstosse.
Der Mann konnte am Bahnhof angetroffen werden. Bei der Kontrolle und auch auf der Dienststelle verhielt er sich äusserst aggressiv. Letztlich musste er wegen Fremd- und Eigengefährdung in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Eine umgestossene Frau verletzte sich leicht am Unterarm.
Am Sonntag (05.11.2023), kurz vor 2 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 60-jähriger Autofahrer war alkoholisiert.
Am Samstag (04.11.2023), kurz nach 12 Uhr, ereignete sich auf der Dachslochstrasse ein Unfall mit einem Einachser.
Ein 11-Jähriger fuhr mit dem Einachser auf der Dachslochstrasse und verlor die Kontrolle über das Gefährt und kam rechtsseitig von der Strasse ab.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.