Am Freitag, 30. Juni 2023, beginnt das Strassenkreisinpektorat St.Gallen mit den Vorbereitungsarbeiten für den Deckbelagseinbau auf der Heidenerstrasse im Abschnitt Mühlbachstrasse bis zur Raiffeisenbank.
In der Nacht von Montag, 3. Juli 2023, auf Dienstag, 4. Juli 2023, findet der Einbau des lärmarmen Deckbelags statt.
Am Sonntag (25.06.2023), kurz nach 09:40, ist ein 41-jähriger Motorradfahrer bei einem Auffahrunfall auf der Hauptstrasse unbestimmt verletzt worden.
Am Motorrad und an zwei Autos entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.
Am Sonntag (25.06.2023), kurz vor 5 Uhr, hat ein 38-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn in eine Leitplanke gestreift. Er entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Kurze Zeit später konnte er durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen angetroffen werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (26.06.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in den Kiosk des Freibades Ghürst eingebrochen. Sie stahl einen Tresor und transportierte diesen mit einem Rollwagen ab.
Das Deliktsgut und der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
In der Nacht auf den Sonntag (25.06.2023), in der Zeit zwischen Mitternacht und 06:30 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich an mehreren Autotüren zu schaffen machten. Ein 28-jähriger Marokkaner und zwei Algerier im Alter von 28 und 42 Jahren konnten durch Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen angehalten und festgenommen werden.
Es wurden etwas Bargeld und Zigaretten aus den Autos gestohlen und sichergestellt.
Am Sonntag (25.06.2023), um 04:40 Uhr, ist auf der Dorfstrasse eine 27-jährige Frau mit ihrem Auto verunfallt. Sie war kurz abgelenkt und ihr Auto prallte in ein Betonelement einer Baustelle.
Die Frau war alkoholisiert unterwegs. Der Führerausweis wurde ihr abgenommen.
Am Samstagabend (24.06.2023), hat die Kantonspolizei St.Gallen, im Innerortsbereich der Churerstrasse, drei Schnellfahrer angehalten.
Ihre Fahrzeuge wurden mit Geschwindigkeiten von 76 km/h, 90 km/h und 99 km/h gemessen.
Am Samstag, 24.06.2023, um 9.06 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Benken SG ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 38-jährige Lenker eines Rolls Royce war auf dem Beschleunigungsstreifen der Verzweigung Reichenburg in Fahrtrichtung Chur unterwegs und wechselte auf die Normalspur.
Am Samstag, 24. Juni 2023, öffnete die Stadtpolizei St.Gallen gemeinsam mit der Kantonspolizei St.Gallen die Türen des 25-jährigen Polizeigebäudes für die Öffentlichkeit.
Der Anlass war mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern ein grosser Erfolg.
Seit einem Badeunfall am Sonntag (11.06.2023) wird ein 14-Jähriger im Bodensee vermisst.
Der Junge war mit seinem Vater und einem Kollegen des Vaters auf einem Segelschiff.
Am Freitag (23.06.2023), um 19:50 Uhr, hat ein 29-jähriger Mann auf der Thurgauerstrasse mit seinem E-Bike einen Selbstunfall verursacht. Er verletzte sich dabei und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen stufte den Mann als fahrunfähig ein.
Am Samstag (24.06.2023), kurz nach Mitternacht, ist es auf der Kreuzung St.Galler-, Neue Jona-, Eichfeldstrasse zu einer Kollision von zwei Autos gekommen. Dabei wurden eine 38-jährige Fahrerin und eine 37-jähiger Fahrer leicht verletzt.
Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von über 150'000 Franken.
Am Donnerstag (22.06.2023), kurz vor 11:15 Uhr, ist an der Fahrgasse eine Hecke in Brand geraten.
Ein 69-jähriger Mann beabsichtigte nach jetzigen Erkenntnissen mittels Gasbrenner ungewollte Pflanzen in einem Sandkasten zu vernichten.
Am Donnerstag (22.06.2023), um 19:35 Uhr, hat sich auf der Benknerstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein Auto überschlug sich nach einem Zusammenprall mit einem Metallpfahl und kam auf dem Dach zum Stillstand.
Der 18-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (22.06.2023) ist in ein Restaurant an der Werkstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich nach jetzigen Erkenntnissen über ein Fenster im Erdgeschoss Zutritt zu dem Gebäude.
Am Freitag (23.06.2023), kurz vor 6 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Rollerfahrer verunfallt. Der 52-jährige Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Cyberkriminellen nutzen bei Ihren Betrugsmaschen häufig optisch angepasste QR-Codes, welche den potenziellen Opfern eine angebliche Dienstleisterzugehörigkeit vorgaukeln und dadurch eine falsche Sicherheit vermitteln.
Die QR-Codes führen jedoch auf Imitations-Websites, mit welchen die Betrüger versuchen an die Kreditkartendaten und Zahlungen der Opfer zu gelangen.
Am Mittwoch (21.06.2023) ist es auf der Grossackerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Ein 3-jähriges Mädchen wurde dabei leicht verletzt und vom Autofahrer ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (21.06.2023) ist bei einem Anhänger während der Fahrt ein Rad abgefallen. Nach einer Kontrolle der Stadtpolizei St.Gallen konnte eine fehlende Betriebssicherheit festgestellt werden.
Es entstand geringer Sachschaden.
Am Donnerstag (22.06.2023), um 2 Uhr, hat sich an der Schwägalpstrasse ein Selbstunfall ereignet. Das Auto eines 38-jährigen Mannes stürzte von einer Brücke und überschlug sich anschliessend mehrfach.
Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (21.06.2023), um 21:30 Uhr, ist ein 16-jähriger Rollerfahrer auf der Haspel-Schutt-Strasse bei einem Selbstunfall gestürzt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Er war nicht im Besitze eines Führerausweises.
Am Mittwoch (21.06.2023), um 17:30 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Dabei wurde ein 16-jähriger Rollerfahrer leicht verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die TCS-Sektionen haben in der Schweiz eine Zählung von Velos, Elektrovelos, Elektrorollern und Elektrotrottinetts durchgeführt, um den Anteil zu ermitteln, der die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag einhält.
Während 91% der schnellen Elektrovelos und 76% der langsamen Elektrovelos die Beleuchtung tagsüber wie vorgeschrieben einschalten, ist die Lage bei den Elektrotrottinetts besorgniserregend: Nur 32% der Nutzer halten sich an die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag. Der TCS möchte diese Pflicht besser bekannt machen.
Die Umfahrungsstrasse Ebnat-Kappel ist am Mittwoch, 28. Juni 2023, und Donnerstag, 29. Juni 2023, für den Verkehr gesperrt.
Das Strassenkreisinspektorat nimmt während den Sperrungen den Sicherheitsschnitt, die Tunnelreinigung und diverse Strassenunterhaltsarbeiten vor.
Am Dienstag (20.06.2023) ist ein Mann mit seinem E-Bike auf der Teufenerstrasse gestürzt. Dabei wurde er leicht verletzt.
Es entstand geringer Sachschaden.
Am Dienstag (20.06.2023), kurz nach 06:45 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruch in ein Bürogebäude an der Industriestrasse gemeldet worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu den Büroräumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Dienstagmorgen (20.06.2023) ist in ein Tankstellenshop an der Hauptstrasse durch eine unbekannte Täterschaft eingebrochen worden.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.
Am Dienstag (20.06.2023), in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr, ist in ein Einfamilienhaus an der Buechenstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über ein Fenster im Erdgeschoss gewaltsam in das Haus.
Am Montag, 26. Juni 2023, starten die Bauarbeiten an der Gähwilerstrasse in Kirchberg im Kreuzungsbereich Hasenbergstrasse / Gähwilerstrasse. Das Tiefbauamt ersetzt den Belag und erstellt für den querenden Langsamverkehr eine Mittelschutzinsel.
Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2023.
Am Samstag (10.06.2023) ist ein 50-jähriger Mann an der Rosenbergstrasse mit 114km/h anstelle der erlaubten 50 km/h gemessen worden.
Ihm wird der Führerausweis in der Schweiz für mindestens zwei Jahre aberkannt und es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet.
Unfälle in einem Tunnel haben oftmals schwerwiegende Folgen, viele Menschen erinnern sich an das Ereignis im Jahr 2001 im Gotthardtunnel mit elf Toten. Seitdem wurde die Sicherheit in Strassentunneln ständig verbessert.
Welche Verkehrsregeln beim Durchfahren eines Tunnels gelten, wie Sie bei Pannen und Bränden reagieren sollten und was bei einem Stau im Tunnel gilt, erfahren Sie in den folgenden Präventionstipps der Kapo St. Gallen.
Am Sonntag (18.06.2023), kurz vor 4 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein auffälliger Mann gemeldet, welcher an der Thannstrasse versuchte, fremde Autos zu öffnen. Aus einem Auto wurde unter anderem eine Herrenjacke gestohlen.
Wenige Stunden später entdeckten die Geschädigten einen Mann mit der gestohlenen Jacke am Hauptbahnhof St.Gallen und hielten ihn an. Er wurde von der Stadtpolizei St.Gallen festgenommen und der Kantonspolizei St.Gallen übergeben.
Am Montag (19.06.2023), um 09:05 Uhr, ist es auf der Gähwilerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Dabei wurde ein 15-jähriger Mofafahrer unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (18.06.2023) ist auf der Rosenbergstrasse bei der Autobahneinfahrt ein Auto gegen einen Pfeiler geprallt. Ein 19-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Samstag (17.06.2023), kurz nach 17 Uhr, ist ein 29-jähriger Motorradfahrer auf der Romanshornerstrasse gestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Aktuell werden E-Mails verbreitet, in denen behauptet wird, dass der iCloud-Speicher voll und ein Upgrade erforderlich sei, andernfalls würden Daten gelöscht werden. Darüber hinaus wird das Upgrade angeblich kostenlos angeboten.
Für einmal besteht das Ziel der Betrüger darin, persönliche Daten ihrer Opfer zu erlangen sowie über die Mobiltelefonnummer der Betrogenen ein kostenpflichtiges Dienstleistungsabonnement abzuschliessen.
Am Samstagabend (17.06.2023) ist es am Oberer Graben zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstagmorgen (17.06.2023) ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto gekommen.
Der Zweiradfahrer wurde leicht verletzt.
Am Sonntag (18.06.2023), kurz nach 0730 Uhr, hat sich auf der Walenseestrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein in der Region wohnhafter 53-jähriger Schweizer zog sich durch den Unfall tödliche Verletzungen zu.
Aktuell ist noch unklar, wie es zum Unfall gekommen ist. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Beim Zusammenstoss mit einem Postauto ist am Freitag (09.06.2023) eine Autolenkerin schwer verletzt worden.
Die 66-Jährige fuhr kurz vor 7:20 Uhr vom Klosterstich in die Abt Bedastrasse. Gleichzeitig war ein Postauto auf der Abt Bedastrasse in Richtung Zuzwil unterwegs.
Wer die Schweizer Nationalstrassen benutzt, kann künftig die Form der Vignette auswählen. Auf den 1. August 2023 wird neben der Klebevignette die elektronische Vignette (E-Vignette) in einem dualen System eingeführt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Juni 2023 die dafür notwendige Totalrevision der Nationalstrassenabgabeverordnung (NSAV) genehmigt und beschlossen, diese zusammen mit dem revidierten Nationalstrassenabgabegesetz (NSAG) auf den 1. August 2023 in Kraft zu setzen.
Die Nationalstrassenabgabe wird seit ihrer Einführung im Jahr 1985 in Form einer Klebevignette erhoben. Mit der Einführung der E-Vignette wird diese um eine elektronische Erhebungsform ergänzt. Fahrzeugführende können künftig wählen, ob sie für die Benutzung der Nationalstrassen eine Klebevignette oder die E-Vignette verwenden wollen.
Am Freitag (16.06.2023), kurz vor 20:30 Uhr, hat sich auf der Rickenstrasse ein Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet.
Der Lieferwagenfahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 2'500 Franken.
Am Donnerstagmorgen (15.06.2023), kurz vor 6:40 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen am Bahnhof zwei Männer festgenommen. Diese stehen mutmasslich mit Fahrzeugeinbrüchen in Zusammenhang.
Einer Auskunftsperson fielen zwischen Dreien und Mosnang zwei verdächtige Männer auf. Diese waren unterwegs zum Bahnhof in Lütisburg Station. Dort konnten die beiden Männer durch eine Patrouille angetroffen werden.
Am Donnerstag (15.06.2023) ist es auf der Lukasstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Dabei wurde ein 29-jähriger Mann leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Donnerstag (15.06.2023), um 10:10 Uhr, ist es auf der Ragazerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Rennvelo und einem Auto gekommen.
Ein 44-jähriger Rennvelofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (15.06.2023), kurz vor 17:00 Uhr, kam es auf der Tramstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Ein 44-jähriger Motorradfahrer wurde dabei eher leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.