Am Samstag (15.04.2023), um 13:30 Uhr, ist es auf dem Lettenweg, auf Höhe der Unterführung Höhenstrasse, zu einem Selbstunfall eines Mofa-Fahrers gekommen.
Der Mann wurde dabei verletzt.
Am Samstag (15.04.2023), in der Zeit zwischen 00:30 Uhr und 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Oberdorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am Freitag (14.04.2023), um 21 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem bewaffneten Raub beim Eichpark erhalten.
Ein unbekannter Mann erbeutete mehrere hundert Franken Bargeld und flüchtete danach zu Fuss. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (14.04.2023), um 14:15 Uhr, ist es bei Holzrüti und der dortigen Verzweigung mit der Romanshornerstrasse, zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde ein 64-jähriger Mann verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag (14.04.2023), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Mofa und einem Linienbus gekommen.
Dabei wurde der 15-jährige Mofa-Fahrer eher leicht verletzt und musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstagmittag (13.04.2023) kam es bei der Verzweigung Rorschacherstrasse/Rehetobelstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Postauto.
Die Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie in der Nacht auf Freitag aufgrund ihrer Verletzungen verstorben ist. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht weiterhin nach Zeugen.
Am Freitag (14.04.2023), kurz vor 7:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Landwirtschaftsbetrieb in Engi erhalten.
Der Brand von Einstreu im gedeckten Auslaufbereich war schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht worden.
Am Donnerstag (13.04.2023), kurz nach 14:30 Uhr, hat sich auf einem Waldweg ein Unfall mit einem E-Bike ereignet.
Ein 63-jähriger E-Bike-Fahrer war mit dem E-Bike gestürzt und eine Böschung heruntergefallen. Er wurde dabei eher leicht verletzt, musste aber von der Rega mit der Winde aus dem Wald geborgen werden.
Am Donnerstag (13.04.2023), kurz vor 18 Uhr, ist im Hobbyraum eines Einfamilienhauses an der Aegetenstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Donnerstag (13.04.2023), um 20:10 Uhr, hat sich auf der Bischofszellerstrasse ein Unfall mit einem Motorrad ereignet.
Der 33-jährige Motorradfahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.
Am Donnerstagmittag (13.04.2023) kam es bei der Verzweigung Rorschacherstrasse/Rehetobelstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Postauto.
Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.
Am Dienstag (11.04.2023), in der Zeit nach 13:00 Uhr, haben zwei Männer einen Ladendiebstahl in einem Verkaufsgeschäft an der Allmeindstrasse verübt. Ein 42-jähriger Rumäne konnte von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen vor Ort angehalten und festgenommen werden.
Sein mutmasslicher Mittäter, ein 39-jähriger Rumäne, konnte mittlerweile ebenfalls festgenommen werden.
In der Zeit zwischen Montagmorgen und Mittwochmorgen (12.04.2023) sind in Oberriet zwei gestohlene E-Bikes und in Lüchingen zwei gestohlene Velos aus Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern gemeldet worden.
In Oberriet an der Eichbergstrasse schlich sich eine unbekannte Täterschaft in die Sammeltiefgarage und stahl zwei E-Bikes.
Am Mittwoch (12.04.2023), kurz vor 12 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Mann auf einem E-Trottinet auf der St.Gallerstrasse angehalten und kontrolliert.
Der 49-Jährige war zuvor aufgefallen, weil er mit seinem E-Trottinett mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen war.
Cyberkriminelle nutzen eine neue Taktik, um unvorsichtige Empfänger dazu zu bringen, auf einen Link in einer E-Mail zu klicken und angeblich ausstehende Zollgebühren zu bezahlen.
Unter dem Betreff "Lieferung des ausgesetzten Pakets" werden solche E-Mails versendet, die den Empfänger darum bitten, die ausstehenden Gebühren zu begleichen.
Vom Mittwoch bis Sonntag (19. bis 23. April 2023) findet der Frühlingsjahrmarkt 2023 statt. 90 Markthändlerinnen und Markthändler präsentieren ihre Waren auf einer Gesamtlänge von rund 560 Laufmetern.
Im Lunapark sind 33 Schaustellerinnen und Schausteller anwesend. Dabei stehen auch diverse Unterhaltungsangebote für Kinder zur Verfügung.
Nach Angaben der Kantonspolizei St. Gallen wurden im Jahr mehr als 700 E-Bikes gestohlen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 65 Prozent. Häufig werden die teuren Velos aus Tiefgaragen und Kellern gestohlen.
Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention gibt die Kapo St. Gallen Tipps zur Verhinderung von Velo-Diebstählen.
Während der Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hat die Air Zermatt insgesamt 46 Rettungseinsätze mit dem Helikopter durchgeführt.
Die meisten Einsätze waren aufgrund von Skiunfällen erforderlich, aber es gab auch Spaltenrettungen, einen Absturz, Evakuationen und einen Grosseinsatz nach einem Lawinenniedergang am Alphubel, bei denen die Retter zur Hilfe gerufen wurden. Besonders intensiv war der Samstag.
Am Montag (10.04.2023), in der Zeit zwischen 10 Uhr und 17 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Wil an der Churfirstenstrasse eine technische Verkehrskontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden rund 30 Fahrzeuge kontrolliert und fünf Fahrzeughalter zur Anzeige gebracht.
Am Montag (10.04.2023), kurz vor 19:45 Uhr, hat sich auf der Staatsstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Montag (10.04.2023), um 17:15 Uhr, ist auf dem Gehweg des Strandwegs ein 19-Jähriger mit einem selbstgebauten Motorfahrrad in ein 10-jähriges Mädchen geprallt.
Sie wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag (10.04.2023), kurz vor 15:30 Uhr, hat sich auf dem Veloweg der Hauptstrasse ein Velounfall ereignet.
Eine 51-jährige Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Ab Montag, 17. April 2023, setzt das Strassenkreisinspektorat Buchs zusammen mit der Gemeinde Sevelen und dem EW Sevelen die Sanierung der Hauptstrasse in Sevelen fort. Die Arbeiten beinhalten die Erneuerung der Werkleitungen und eine Strassensanierung.
Während der Bauphase regelt ein Lichtsignal den Verkehr.
Die Rega stand am Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag rund 150 Mal im Einsatz.
Ob bei der Evakuation von blockierten Personen in der Eiger-Nordwand oder nach Unfällen im unwegsamen Gelände: Besonders gefragt war die Zusammenarbeit zwischen den „Rettungsspezialisten Helikopter“ des Schweizer Alpen-Club SAC und den Rega-Crews.
Am Sonntag (09.04.2023), um 22:20 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine vermisste Person ab einem Altersheim gemeldet. Der 75-jährige vermisste Mann konnte durch einen Polizeihund aufgespürt werden.
Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital.
Am Sonntag (09.04.2023), kurz nach 15 Uhr, ist im Bereich Brunnenholz ein 30-jähriger Gleitschirmpilot abgestürzt. Der Mann zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu.
Die Rega flog ihn ins Spital.
Am Sonntag (09.04.2023), um 20:20 Uhr, ist ein 17-jähriger Motorradfahrer mit seinem Motorrad im Bereich Fillisweid verunfallt. Er zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Montag (10.04.2023), um 02:50 Uhr, ist es an der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 26-jähriger Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Das Auto erlitt Totalschaden.
In der Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagabend haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen mobile Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden vier Autos mit überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Zwei Autofahrer mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
In der Zeit zwischen Karfreitag und Sonntagmorgen (09.04.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf alkoholisierte Verkehrsteilnehmende kontrolliert.
Drei Personen mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Bei einem Polizeieinsatz ist es am Karfreitag (07.04.2023) zu einer Schussabgabe gekommen.
Kurz vor 10:00 Uhr wurde der Stadtpolizei gemeldet, dass an der Rorschacherstrasse eine bewaffnete Person gesehen worden sei.
Am Samstag (08.04.2023), ist es auf der unteren Bahnhofstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Sie konnten selbstständig einen Arzt aufsuchen.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag (08.04.2023), um 16:45 kam es auf der Weisstannenstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads. Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Das Motorrad kollidierte anschliessend mit einem entgegenkommenden Auto.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von über 15'000 Franken.
Am Freitag (07.04.2023) kollidierte ein Autolenker auf der Zürcher Strasse, bei der Fürstenlandbrücke mit der Betonmauer und der Leitplanke.
Trotz starker Fahrzeugbeschädigung fuhr der Mann bis zur Kräzernstrasse weiter, wo er sich anschliessend vor dem Eintreffen der Polizei entfernte. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Am Freitag (07.04.2023) stürzte ein Motorradfahrer auf der Bogenstrasse ohne Dritteinwirkung. Dabei verletzte sich der Fahrer unbestimmt.
Er musste mit dem Rettungswagen in Spitalpflege verbracht werden.
Am Karfreitag (07.04.2023), in der Zeit zwischen 6:20 Uhr und 6:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastronomiebetrieb an der Stampfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Rolltor Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Karfreitag (07.04.2023), in der Zeit zwischen 10:15 Uhr und 18:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses am Friedtalweg eingebrochen.
Sie betrat das Mehrfamilienhaus und brach im Innern jeweils die Wohnungstür auf.
Am Karfreitag (07.04.2023), kurz vor 11:45 Uhr, ist es im Bereich Wannewis zu einem Reitunfall gekommen.
Eine 27-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Rega flog die Frau ins Spital.
Am Freitag (07.04.2023), kurz nach 11:30 Uhr, ist es in einem Kreisverkehr auf der Wilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 76-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Die Rettung brachte ihn ins Spital.
Am Karfreitag (07.04.2023), kurz nach 10 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen einen 59-Jährigen Tschechen festgenommen.
Dabei kam es durch den 59-Jährigen zu einer Schussabgabe mit einer Schreckschusswaffe. Der Mann hatte mutmasslich vorgängig eine Frau bedroht und ihr Auto entwendet. Der genaue Hergang wird nun durch Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
Ein Motorradlenker ist nach einem Unfall am Mittwochabend (05.04.2023) verstorben.
Ein 19-Jähriger fuhr kurz vor 19:30 Uhr auf seinem Motorrad von der Hulftegg in Richtung Mühlrüti.
Am Donnerstag (06.04.2023), kurz nach 13:45 Uhr, kam es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall mit vier involvierten Autos und kurz darauf zu einer Folgekollision mit zwei Autos.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Donnerstag (06.04.2023) hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung über einen anonymen Drohanruf gegen das Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen an der Lindenstrasse erhalten.
Das Gebiet rund um das betroffene Gebäude wurde abgesperrt und das Gebäude selbst wurde evakuiert. Um 23:30 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden.
Am Mittwoch (05.04.2023), um 23:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der 28-jährige Verursacher fuhr in fahrunfähigem Zustand.
Zwei weitere Autos wurden in der Folge durch Teile auf der Fahrbahn ebenfalls beschädigt.
Am Mittwoch (05.04.2023), um 12:15 Uhr, hat sich auf der Eichbergstrasse, Höhe Verzweigung Härdlistrasse, ein Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der 15-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Mittwoch (05.04.2023), in der Zeit zwischen 06:15 Uhr und 14:00 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen bei einer Schwerverkehrskontrolle 38 Fahrzeuge und deren Fahrer überprüft.
Es wurden sechs Chauffeure wegen diverser Tatbestände zur Anzeige gebracht.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.