Am Donnerstag (16.02.2023), in der Zeit zwischen 11:15 und 12:05 Uhr, hat sich auf dem Südring im Kreisverkehr Kriessernstrasse ein Verkehrsunfall ereignet.
Eine unbekannte Person verlor die Kontrolle über das Auto und prallte anschliessend in mehrere Hindernisse. Danach fuhr die Täterschaft fort ohne den Vorfall zu melden.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (17.02.2023), kurz vor 01:30 Uhr, ist ein 22-Jähriger in ein Restaurant am Bahnhofplatz eingebrochen.
Er verschaffte sich Zutritt zu den Räumlichkeiten und suchte laut eigener Angabe nach einem Schlafplatz. Gestohlen wurde nichts.
Am Donnerstag (16.02.2023) hat eine Frau am Hauptbahnhof St.Gallen gedroht, von einem Gebäude zu springen. Sie war psychisch in einem sehr schlechten Zustand und sprang nach rund einer Stunde ins Sprungkissen.
Die Frau blieb nach erster Einschätzung unverletzt.
Am Samstag (11.02.2023) ist vor dem Spisermarkt ein blau-grünes dreirädriges E-Bike gestohlen worden.
Die 88-jährige rechtmässige Besitzerin hat eine gesundheitliche Beeinträchtigung und ist dringend ihr E-Bike angewiesen.
Am Mittwoch (15.02.2023), kurz nach 13 Uhr, hat sich auf der Bild ein Verkehrsunfall mit einem Auto ereignet. Ein 28-jähriger Autofahrer kam aus unbekannten Gründen von der Strasse ab und prallte gegen einen Baum.
Er wurde eher leicht verletzt.
Am Mittwoch (15.02.2023), zwischen 17 Uhr und 21:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Leubergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zu einer Wohnung und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Mittwoch (15.02.2023), um 06:45 Uhr, ist an der Soorstrasse, auf dem Dach eines Baustoffherstellers, ein Brand entdeckt worden. Die Brandursache ist unbekannt. Mehrere Feuerwehren konnten den Brand unter Kontrolle bringen.
Der Sachschaden beläuft sich auf über 100'000 Franken.
Immer öfter kopieren Betrüger Instagram-Accounts von öffentlichen Institutionen, Veranstaltungen oder Privatpersonen.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei, die Follower des echten Accounts anzuschreiben und daraus Profit zu machen.
Die Kilometerkosten steigen 2023 um vier Rappen gegenüber dem Vorjahr und liegen neu auf 75 Rappen pro gefahrenen Kilometer. Dies zeigt die jährliche Kilometerkostenberechnung des TCS. Die Lage bleibt aufgrund der unsicheren weltweiten Wirtschaftslage unstabil.
Autofahren ist in den letzten Monaten spürbar teurer geworden. Die Gründe dafür sind Lieferkettenprobleme, Halbleitermangel und höhere Rohstoffpreise, welche die Autohersteller zu teils massiven Preiserhöhungen veranlassten. Dazu sind neue Mindeststandards bei Assistenzsystemen und strengere Emissionsvorschriften für Verbrennungsmotoren gekommen. Auch der Krieg in der Ukraine und die harten Lockdowns in China haben die Verfügbarkeit von Bauteilen für die Hersteller erschwert.
Online-Marktplätze haben sich als Verkaufsplattformen im Internetetabliert. Auch man hier das ein oder andere Schnäppchen zu machen kann, sollten Käufer und Verkäufer vorsichtig sein, um nicht auf Betrüger hereinzufallen.
Die Kantonspolizei St. Gallen informiert zusammen mit der Schweizerischen Kriminalprävention zu Betrug auf Online-Marktplätzen und gibt wichtige Tipps.
Am Montag (06.02.2023), fiel ein jüngerer Mann Fahndern der Kantonspolizei St.Gallen auf. Sie unterzogen ihn im Krontal einer Personenkontrolle. Dabei schöpften sie den Verdacht, dass dieser Drogen im Köper versteckt haben könnte.
Eine CT-Röntgenuntersuchung bestätigte den Verdacht. Der 31-jährige Nigerianer führte über 100 Fingerlinge mit Drogen im Magen und Darm mit.
Am Montag (06.02.2023) hat eine Frau ein Portemonnaie mit 6’500 Franken Bargeld auf der St. Gallerstrasse gefunden.
Die ehrliche Finderin brachte das Portemonnaie daraufhin zur Polizeistation Gossau.
In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochnacht (15.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Betrieb an der Staatsstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft hat sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft.
Am Dienstag (14.02.2023), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der A1 im Stephanshorntunnel ein Auffahrunfall mit drei Autos ereignet.
Eine 51-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (14.02.2023), kurz nach 14:30 Uhr, ist es auf der A13 zwischen Oberriet und Kriessern zu einem Auffahrunfall mit einem Auto und einer Strassenreinigungsmaschine gekommen.
Ein 64-jähriger Autofahrer prallte mit seinem Auto in die Putzmaschine des Unterhaltsdienstes, welche auf dem Pannenstreifen unterwegs war. Der 64-Jährige wurde leicht verletzt.
Fast alle erkennen, dass eine Leuchtweste beim Velo- oder E-Bike-Fahren in der Dämmerung oder Dunkelheit hilft, Kollisionen zu vermeiden. Trotzdem tragen nur 5 % eine, stellt die BFU fest.
Bei Tageslicht sind es sogar nur 3 %, wobei auch die Wirkung am Tag unterschätzt wird. Der Hauptgrund für das spärliche Tragen: Viele haben noch nie über das Benützen einer Leuchtweste nachgedacht. Die BFU lanciert nun eine neue Kampagne.
Am Dienstagmorgen (14.02.2023), kurz nach 7 Uhr, hat sich auf der Fürstenlandstrasse ein Auffahrunfall ereignet.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer bemerkte das vor sich bremsende Auto zu spät und prallte dagegen. Er wurde leicht verletzt.
Am Montagmorgen (13.02.2023), um 08:40 Uhr, ist an der Gräflibühlstrasse 2, im Freien, ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden worden. Es handelt sich um ein Tötungsdelikt (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Bevölkerung erneut um Hinweise.
Am Dienstag, 21. Februar 2023, starten die Bauarbeiten an der Strasse Oberdorf in Schänis im Abschnitt zwischen Post und Fuchswinkel. Das Tiefbauamt baut einen lärmarmen Strassenbelag ein.
Zudem werden der Fussgängerstreifen und die Bushaltestellen sicherer und behindertengerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2023.
Am Montag (13.02.2023), um 17:40 Uhr, meldete der Besitzer eines Mehrfamilienhauses einen Brand in seinem Haus an der St.Gallerstrasse. Zwei Bewohner mussten mit eher leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Die Rettungskräfte sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Am Montagmorgen (13.02.2023), um 08:40 Uhr, ist an der Gräflibühlstrasse 2, im Freien, ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden worden. Es handelt sich um ein Tötungsdelikt.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Am Sonntag (12.02.2023), kurz nach 18:45 Uhr, ist im Veltur ein Brand entdeckt worden. Die Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt an einem Tumbler im Keller.
Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Sonntag (12.02.2023), um 17:45 Uhr, ist es auf der Poststrasse bei der Thurbrücke zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Eine 81-jährige Autofahrerin war alkoholisiert unterwegs.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagabend (12.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Unterplattenstrasse eingebrochen.
Sie hat sich gewaltsam Zugang zum Haus verschafft und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstag (11.02.2023), kurz nach 15:20 Uhr, ist es auf der Au zu einem Unfall zwischen einem Kind auf einem Schneerutscher und einem Auto gekommen.
Das 3-jährige Kind wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (11.02.2023), kurz nach 19:10 Uhr, ist es auf der Einfahrt zur Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 45-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Ein 5-jähriger Mitfahrer musste vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gefahren werden. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag (11.02.2023), kurz vor 16:55 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Zusammenstoss von zwei Autos gekommen. Eine 46-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 17'000 Franken.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Samstagnacht (11.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Arvenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Donnerstagmorgen (09.02.2023), um 7 Uhr, ist es auf der Wildhauserstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Der unbekannter Lenker oder die unbekannte Lenkerin eines beteiligten Autos entfernte sich anschliessend vom Unfallort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (10.02.2023), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf der Mittelbergstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Dabei wurde ein 20-jähriger Rollerfahrer unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen (11.02.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs Personen wegen Fahrunfähigkeit oder Fahren unter Alkoholeinfluss zur Anzeige gebracht.
Vier Personen wurde der Führausweis abgenommen, zwei Personen wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt. Zwei Personen mussten auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Freitag (10.02.2023), kurz nach 6:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse, Höhe Einmündung Fabrikstrasse, ein Unfall ereignet.
Ein 51-jähriger Lastwagenfahrer hielt vor der Kreuzung an und übersah beim Abbiegen einen E-Scooterfahrer. Der 48-jährige E-Scooterfahrer wurde eher leicht verletzt.
Am Donnerstag (09.02.2023), kurz nach 22 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet. Eine 32-Jährige fuhr mit ihrem Auto bei einer polizeilichen Kontrolle aus dem Stillstand rückwärts in das Polizeiauto.
Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstagmittag (09.02.2023) kam es zwischen mehreren Personen in einer Beherbergungsanlage im westlichen Stadtteil zu einer tätlichen Auseinandersetzung.
Zwei Personen wurden leicht verletzt und es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (07.02.2023), kurz nach 18 Uhr, hat sich auf der Wattwilerstrasse, Verzweigung Uznach, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Ein Auto beabsichtigte in Richtung Uznach abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem geradeaus in Richtung Rapperswil fahrenden Auto.
Am Mittwochmorgen (08.02.2023), kurz nach 07:15 Uhr, ist an der Kriessernstrasse ein Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus entdeckt worden. Die Brandursache ist unbekannt.
Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren hunderttausend Franken.
Am Dienstag (07.02.2023), in der Zeit zwischen 8 Uhr und 12:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft sowohl in ein Einfamilienhaus als auch in eine weitere Liegenschaft eingebrochen.
In beiden Fällen wurde auf gewaltsame Weise jeweils ein Tresor aufgebrochen oder entwendet.
Am Dienstagmorgen (07.02.2023) kam es auf einer Baustelle an der St. Leonhard-Strasse zu einem Brand. Ein Baucontainer fing mutmasslich durch einen technischen Defekt Feuer.
Die Bauarbeiter vor Ort konnten den Brand löschen, verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch Sachschaden.
Am Dienstag (07.02.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 64-jährige Frau übersah im Kreisverkehr einen 35-jährigen Mann, der auf einem E-Scooter unterwegs war.
Der 35-Jährige wurde leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag (07.02.2023) hat eine 66-jährige Frau nach einem Schockanruf einem unbekannten Abholer Bargeld im Wert von 45'000 Franken übergeben.
Eine 66-jährige Frau hat einen sogenannten Schockanruf von einer angeblichen Polizistin erhalten.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung Staatsanwaltschaft St.Gallen, Untersuchungsamt Altstätten, einen 39-jährigen Kosovaren ermittelt. Diesem wird angelastet, zwischen Frühling und Herbst 2022 mehrere dutzend Einbruchdiebstähle begangen zu haben.
Dabei wurden rund 70'000 Franken gestohlen.
Am Dienstag (07.02.2023), um 7:40 Uhr, ist ein Brand auf dem Dach eines Gewerbebetriebs im Aegetli entdeckt worden. Die Brandursache dürfte ein Elektromotor einer Lüftung sein.
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Dienstag (07.02.2023), um 00:15 Uhr, ist eine unbekannte Person mit ihrem Auto auf der Poststrasse in einen Maschendrahtzaun geprallt. Dabei wurden ein Zaun sowie der linke Aussenspiegel des Autos beschädigt.
Danach fuhr die unbekannte Person mit dem Auto in unbekannte Richtung fort.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (06.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in das Werkzeugmagazin einer Grossbaustelle an der Kesselbachstrasse eingebrochen.
Sie stahl Hand- und Elektronikwerkzeuge im Wert von mehreren tausend Franken.
Anlässlich Verkehrskontrollen hat die Stadtpolizei St.Gallen in der Nacht von Montag auf Dienstag (07.02.2023) drei Fahrzeuglenker gestoppt.
Aufgrund von Alkohol- und Drogenkonsum wurden sie als fahrunfähig eingestuft und werden angezeigt.
Kinder müssen während der Fahrt in einem Fahrzeug ausreichend gesichert sein.
Je nach Alter, Gewicht oder Grösse variieren die vorgesehenen Kindersitze.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.