Am Sonntag (05.02.2023), um 01:15 Uhr, hat ein 20-Jähriger mit seinem Auto auf der Autobahn A3 einen Selbstunfall verursacht. Nach eigenen Angaben ist er während der Fahrt eingeschlafen.
Eine durchgeführte Atemalkoholmessung fiel zudem positiv aus.
Im Oktober 2022 kam es nach dem Fussballspiel FC St.Gallen gegen Servette FC durch Gästefans zu Ausschreitungen. Ein Polizist wurde dabei verletzt. Die Stadtpolizei St.Gallen konnte dank Bildmaterial Dossiers von 20 mutmasslichen Straftätern erstellen. Zur Identifikation dieser 20 Personen wurden beim heutigen Spiel am Samstag, 4. Februar 2023, alle Fans angehalten und 22 Personen einer Kontrolle unterzogen.
Am Sonntag, 23. Oktober 2022, spielte der FC St.Gallen gegen Servette FC. Nach dem Spiel griffen einige Servette-Anhänger friedliche St.Gallerfans an. Zudem warfen sie Steine, Flaschen und weitere Gegenstände gegen die Polizei. Ein Polizist wurde dabei verletzt. Die Stadtpolizei St.Gallen berichtete darüber – Medienmitteilung vom 24.10.2022.
Am Samstag (04.02.2023), um 11:40 Uhr, kam es auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Zürich, zu einem Verkehrsunfall eines Autos mit Anhänger. Dabei wurden beide Fahrspuren blockiert.
Der Verkehr staute sich in der Folge für die Dauer von über einer Stunde.
Am Samstag (04.02.2023), um 06:20 Uhr, ist ein 21-jähriger Mann mit dem Auto an der Wilerstrasse in ein Schaufenster geprallt. Der Mann wurde für fahrunfähig befunden.
Ausserdem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Am Auto und am Schaufenster entstand Sachschaden.
Am Freitag, (03.02.2023), um 11:20 Uhr, ist es auf der Ebersolerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Die 70-jährige Fahrerin verletzte sich dabei leicht.
Am Donnerstagmorgen (02.02.2023) kam es auf der St.Josefen-Strasse zu einem Selbstunfall. Aus Angst mit einem entgegenkommenden Lastwagen zu kollidieren, riss ein lernender Fahrzeuglenker das Steuer herum und krachte gegen einen Baum.
Am Fahrzeug entstand ein mässiger Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (01.02.2023), in der Zeit zwischen 20 und 22 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Erlenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Terrassentür gewaltsam Zugang ins Gebäude und durchsuchte die Räume.
Am Donnerstagabend (02.02.2023), um 20:30 Uhr, hat sich auf der Kriessernstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der 59-jährige Autofahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
Es entstand ein Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Am Donnerstag (02.02.2023), kurz vor 14:30 Uhr, hat eine 86-jährige Frau einer unbekannten Abholerin, die sich als falsche Polizistin ausgab, Geld und Schmuck im Wert von rund 30'000 Franken übergeben.
Die 86-jährige Frau erhielt einen sogenannten Schockanruf von einem angeblichen Polizisten.
Am frühen Donnerstagmorgen (02.02.2023) hat eine betrunkene Person die Stadtpolizei mehrere Stunden beschäftigt. Er war alkoholisiert und schrie in der Öffentlichkeit laut herum.
Aufgrund von Fremdgefährdung und Nichtgewähren von Ruhe und Ordnung wurde die Person in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im vergangenen Jahr so vielen Patientinnen und Patienten wie noch nie zuvor in ihrer 70-jährigen Geschichte: Mehr als 14'000 Menschen in Not durften auf die professionelle medizinische Hilfe aus der Luft im In- und Ausland zählen.
Dabei waren sowohl die 20 Rega-Helikopter als auch die drei Ambulanzjets der Rega so häufig in der Luft wie noch nie.
Bei einem Brand ist am Mittwochmorgen (01.02.2023) ein Sachschaden von weit über einer Million Franken entstanden.
Kurz nach 6:00 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale der Brand einer Schreinerei gemeldet.
In der Nacht auf Dienstag (01.02.2023) kam es im Bereich eines Bistros zu einem Kabelbrand. Personen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet und auch eine Evakuation war nicht nötig.
Aktuell wird von einem technischen Defekt ausgegangen.
Am Mittwoch (01.02.2023), kurz vor 1 Uhr, hat eine aufmerksame Passantin einen Brand am Schellenweg bei einer Baustelle gemeldet.
Die ausgerückte Stadtpolizei St.Gallen stellte vor Ort mehrere brennende mobile WC Kabinen fest. Sie konnte den Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr mittels Feuerlöscher selbst löschen.
Am Dienstag (31.01.2023), um 17:15 Uhr, sind auf einem Firmenareal an der Allmeindstrasse die Batterien eines parkierten Lastwagens in Brand geraten.
Aufmerksame Firmen-Mitarbeitende konnten den Brand mittels Feuerlöscher bekämpfen und noch vor Eintreffen der Rettungskräfte selbständig löschen.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (31.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Blumenstrasse eingebrochen.
Sie brach ein Fenster auf und gelangte so in die Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen (31.01.2023) hat an der Bischofszellerstrasse eine unbekannte Täterschaft diverse Baumaschinen von einer Baustelle gestohlen.
Die Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt zur Örtlichkeit.
Am Montagmittag (30.01.2023), kurz nach 11:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse, Höhe Stelzstrasse, zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Beide Unfallbeteiligten geben an, bei Grün gefahren zu sein.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (01.02.2023), kurz nach 6 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand einer Schreinerei an der Hauptstrasse erhalten. Der Sachschaden wird auf weit über eine Million Franken geschätzt.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagmorgen (31.01.2023), kurz vor 5 Uhr, hat sich auf der A13, Höhe Trübbach, ein Verkehrsunfall ereignet.
Dabei wurde ein Reh getötet und eine 45-jährige Autofahrerin unbestimmt verletzt.
Am Montagnachmittag (30.01.2023) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Demutstrasse zu einem Brand auf einem Balkon gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag (30.01.2023), in der Zeit zwischen 18:00 und 19:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Ochsengartenweg eingebrochen.
Sie brach gewaltsam die Balkontür auf und betrat das Haus.
Am Dienstag (31.01.2023), kurz nach Mitternacht, ist ein 57-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Hanflandstrasse verunfallt. Das Auto prallte gegen einen Baum.
Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (29.01.2023) ist es beim Selun zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein 38-jähriger Mann stürzte auf einer Schneeschuh-Wanderung in ein Karstloch.
Ab dem 1. Februar darf auf Schweizer Autobahnen und Autostrassen nur noch mit der Autobahnvignette 2023 gefahren werden. Lenkerinnen und Lenker auf der Autobahn, die ohne sichtbar angebrachte Vignette unterwegs sind, müssen mit einer Busse von 200 Franken rechnen.
Die Übergangsfrist fürs Anbringen der Autobahnvignette 2023 an der Windschutzscheibe läuft morgen ab. Die Vignette 2022 ist noch bis einschliesslich Dienstag, 31. Januar 2023, gültig. Der neue Aufkleber 2023 ist ab Mittwoch, 1. Februar 2023, für alle, die auf Autobahnen und Autostrassen unterwegs sind, obligatorisch.
Am Montag, 6. Februar 2023, beginnt das Tiefbauamt mit den Bauarbeiten an der Splügenstrasse zur Anpassung und Erschliessung der neuen Olma-Halle. Um den öffentlichen Verkehr zu verbessern, erstellt das Tiefbauamt an der Splügenstrasse eine neue Bushaltestelle.
Für den Veloverkehr gibt es beidseitig einen Velostreifen.
Oberhalb der Brücke Waisenhausstrasse sollen der Uelisbach und der Stelzenbach sohlenbündig an die Thur angeschlossen sowie die Thur saniert und aufgewertet werden.
Zu diesen geplanten Massnahmen haben der Kanton St.Gallen und die Gemeinde Wattwil im Frühling 2022 eine öffentliche Mitwirkung durchgeführt.
Am Samstag (28.01.2023), kurz nach 18:00 Uhr, ist es an der Mühlegasse zu einem bewaffneten Raub an zwei 13-jährigen Jugendlichen gekommen.
Die drei unbekannten jugendlichen Täter forderten unter Androhung eines Messers die Herausgabe von Kleidungsstücken und Geld.
Am Samstag (28.01.2023), zwischen 18:15 und 18:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Bleichistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Balkontüre gewaltsam Zutritt in die Wohnung.
Am Sonntagmorgen (29.01.2023), kurz nach Mitternacht, ist ein 44-jähriger Autofahrer mit seinem Auto von der Flumserbergstrasse abgekommen und einen Abhang hinuntergestürzt. Das Auto überschlug sich mehrfach. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
Es entstand Sach- sowie Drittschaden.
Am Freitagnachmittag (27.01.2023), gegen 14:45 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus an der Rossweidstrasse ein Akku eines E-Bikes in Brand geraten. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren 10'000 Franken.
Personen wurden keine verletzt.
Am Samstag (28.01.2023), gegen 03:30 Uhr, kam es an der Rheinstrasse zum Selbstunfall eines Autos. Der 22-jährige mutmassliche Fahrer war fahrunfähig und ohne Führerausweis unterwegs. Er verliess die Unfallstelle zusammen mit seinem Mitfahrer vor dem Eintreffen der Polizei und konnte später schlafend im Keller an seinem Wohnort angetroffen werden. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagabend (27.01.2023), kurz vor 20:00 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 ein Selbstunfall eines Autos ereignet.
Die 50-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt und mit der Rettung ins Spital überführt. Es entstand Drittschaden im Wert von mehr als 20'000 Franken.
Aufgepasst: Bei unserer Einsatzzentrale gingen vorgestern über 20 Meldungen über Betrugsanrufe von angeblichen Polizistinnen und Polizisten ein.
Der Ablauf dieser häufigen Betrugsmasche ist in etwa immer derselbe: Die Person wird darüber informiert, dass die Tochter oder der Sohn in einen Unfall verwickelt worden sei und jetzt Geld benötigt werde.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Donnerstagabend (26.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Andwilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Gebäude.
Am Donnerstag (26.01.2023), kurz nach 11 Uhr, haben unbekannte Täterschaften versucht in mehrere Fahrzeuge einzubrechen. Es gelang ihnen aus einem unverschlossenen Auto ein Portemonnaie zu stehlen.
Drei Algerier, im Alter von 31, 29 und 15 Jahren, konnten von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen erinnert daran, dass ab Mittwoch (01.02.2023), auf abgabepflichtigen Nationalstrassen die neue Autobahnvignette 2023 angebracht sein muss. Bei Routinekontrollen wird auch die Gültigkeit der Vignette überprüft.
Die Übergangsfrist für den Wechsel der Vignette läuft diesen Mittwoch ab. Danach ist nur noch die Autobahnvignette für das Jahr 2023 gültig.
Zwischen der Schweiz und Österreich soll eine Autobahnverbindung entstehen. Das Land Österreich hat diese Woche über eine neue Linienführung informiert, die vertieft geprüft werden soll.
Der Kanton ist mit dieser Prüfung nicht einverstanden. Er zweifelt die Zweckmässigkeit der neuen Linienführung an. Zudem würden die Planungen um Jahre zurückgeworfen. Deshalb fordert der Kanton, die bislang am besten abgesicherte und zweckmässigste Variante weiterzuverfolgen und die Planungen rasch voranzutreiben.
Am Mittwoch (25.01.2023), kurz nach 9:30 Uhr, ist im Skigebiet Chäserrugg ein 67-jähriger Skifahrer verunfallt. Dabei wurde er schwer verletzt und musste von der Luftrettung AP3 ins Spital geflogen werden.
Dort verstarb der Mann in Folge seiner Verletzungen.
Das Kontrollschild SG 4 hat einen neuen Besitzer. Der Vertrag mit dem Höchstbietenden wurde aufgelöst, weil die Zahlung nicht erfolgte.
Nun geht die Nummer an die Person mit dem zweithöchsten Angebot im Umfang von 179'600 Franken.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 das Generelle Projekt für den Bau des Autobahnanschlusses Witen mit Zubringer an die Autobahn A1 in St. Gallen genehmigt.
Das Bauwerk ermöglicht die direkte Anbindung der Region Rorschach an die A1. Die Kosten belaufen sich auf rund 100 Millionen Franken.
Am Montagabend (16.01.2023) haben drei vorerst unbekannte, vermummte Personen an der Spitalgasse zwei Männer überfallen.
In der Zwischenzeit konnten drei jugendliche Schweizer als Täter ermittelt werden.
Am Dienstag vor einer Woche (17.01.2023), um 18:40 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Eine unbekannte Person fuhr davon ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (24.01.2023), um 21:35 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 53-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Er suchte selbstständig einen Arzt auf. Eine 42-jährige Frau verliess die Unfallörtlichkeit, ohne sich um die Schadenregulierung oder den verletzten Mann zu kümmern.
Am Dienstag (24.01.2023), kurz nach 17:35 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 89-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.