Am Sonntag (03.04.2022), gegen 01:00 Uhr, fuhr ein 19-jähriger Lernfahrer mit einem Lieferwagen rückwärts vom Parkplatz Stadtsaal auf den Bahnhofplatz. Dabei prallte er gegen den Regiobus, welcher vom Bahnhofplatz Richtung Untere Bahnhofstrasse fuhr.
Die Atemlufttests beim 19-jährigen Lernfahrer und beim 50-jährigen Mitfahrer fielen positiv aus.
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten. Wir berichteten mehrfach darüber.
Mittlerweile konnte der vermisste Pilot identifiziert werden. Der 63-jährige Italiener wurde beim Absturz getötet.
Die Guido Fluri Stiftung und die Stiftung Kinderschutz Schweiz lancieren morgen gemeinsam die Meldestelle „clickandstop.ch“: Anonym und mit wenigen Klicks kann dort pädokriminelles Material gemeldet werden. Für Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen und allen anderen bietet „clickandstop.ch“ auch umfassende Beratungsangebote sowie spezifische Präventionsprogramme.
Die neue Meldestelle schliesst in der Schweiz eine bestehende Lücke im Kampf gegen Pädokriminalität im Netz.
Am Samstag (02.04.2022), um 00:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage an der Rheinaustrasse eingebrochen.
Sie brach mittels Flachwerkzeug ein Fenster auf und verschaffte sich Zutritt zum Objekt.
Am Samstag (02.04.2022), kurz nach 06:00 Uhr, roch ein 33-jähriger Bewohner an der Wiesentalstrasse Rauchgeschmack in seiner Wohnung. Er bemerkte, dass es im Badezimmer aus Bohrlöchern rauchte, die der Bewohner am Vorabend selbst gebohrt hatte.
Die ausgerückte Feuerwehr Region Uzwil brachte den Mottbrand anschliessend unter Kontrolle. Es wurde niemand verletzt.
Am Freitag (01.04.2022) kam es auf der Verzweigung Lindenstrasse-Steinachstrasse zu einem Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch grosser Sachschaden.
Am Freitag (01.04.2022), zwischen 17:45 – 18:00 Uhr, haben sich auf der Autobahn A1 drei Verkehrsunfälle ereignet. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Freitag (01.04.2022), gegen 19:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung Rheineck – St.Gallen, ein Verkehrsunfall mit zwei Autos ereignet. Ein 33-jähriger Autofahrer und eine 62-jährige Autofahrerin wurden dabei leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitag (01.04.2022), kurz nach 20:00 Uhr, hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmender an der Weideggstrasse, Höhe Einmündung Bischofszellerstrasse, eine Signaltafel umgefahren. Anschliessend entfernte er sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (01.04.2022), kurz nach 20:00 Uhr, ist es an der Ebnaterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer 17-jährigen Fussgängerin gekommen.
Diese wurde dabei verletzt.
Speisen mit rohen Eiern sind ein heikles Thema in der Lebensmittelhygiene.
Im heutigen Meteoblog beschäftigen wir uns aber nicht mit den möglichen Gefahren des feinen Italienischen Desserts, sondern es geht um Gefahren in Verbindung mit Saharastaub und Schnee. Selbstverständlich sind auch die heutigen Neuschneemengen ein Thema…
Am Freitag (01.04.2022), kurz nach 06:40 Uhr, hat eine 50-jährige Frau auf der Rheinstrasse einen Selbstunfall verursacht. Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte die Fahrerin als fahrunfähig ein.
Der ausländische Führerausweis wurde der Vorarlbergerin für die Schweiz aberkannt.
Am Freitag (1. April 2022), kurz nach 01:00 Uhr, ist bei Zuckenmatt in einem Hausteil eines Reihenhauses ein Feuer ausgebrochen.
Ein Bewohner musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Am Freitag (1. April 2022), kurz nach 03:20 Uhr, ist am Feldblockweg auf einem Parkplatz ein Auto in Brand geraten. Die Brandursache ist unklar. Es steht jedoch Brandstiftung als mögliche Ursache im Vordergrund.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 17:10 Uhr, ist eine 16-Jährige mit ihrem Motorrad verunfallt.
Sie wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 8:10 Uhr, ist ein 27-jähriger Autofahrer mit seinem Auto auf der Autobahn A13 zwischen Kreissern und Oberriet von der Fahrbahn abgekommen.
Bei der technischen Kontrolle des Autos musste festgestellt werden, dass drei Reifen eine ungenügende Profiltiefe aufweisen. Der Mann blieb unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 10 Uhr, ist eine 74-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto auf der Gasterstrasse verunfallt.
Das Auto kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Strassenlaterne sowie Betonelemente am Fahrbahnrand, bevor das Auto zurück auf die Gegenfahrbahn abgewiesen wurde.
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten.
Wrackteile wurden am frühen Abend in sehr unwegsamen Gelände durch Helikopter der Armee und der Rega gefunden. Wir berichteten darüber.
Bei einer kürzlich am Grenzübergang St. Margrethen erfolgten Kontrolle stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) Waffen und Munition sicher.
Mitgeführt wurden diese in einem Wohnwagen.
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten.
Wrackteile wurden am frühen Abend in sehr unwegsamen Gelände durch Helikopter der Armee und der Rega gefunden (Polizei.news berichtete).
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten.
Die Rettungsorganisationen von Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen leiteten einen Grosseinsatz ein.
Ab Freitag, 1. April 2022, sind die letzten Massnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere Lage aufgehoben: die Isolationspflicht für infizierte Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen.
Damit erfolgt die Rückkehr in die normale Lage, und die Hauptverantwortung für Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung liegt nun wieder bei den Kantonen. Bis im Frühling 2023 ist eine Übergangsphase mit erhöhter Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit angezeigt. Die Ziele und die genaue Aufgabenverteilung in dieser Phase hat der Bundesrat in einem Grundlagenpapier festgehalten, das bis am 22. April 2022 in Konsultation geht.
Reisende nach Italien benötigen für die Einreise eine sogenannte "Passenger Locator Form" PLF. Dazu muss online ein Formular ausgefüllt werden.
Dies ist eigentlich kostenfrei möglich. Betrüger nutzen das aus und versuchen mit betrügerischen Webseiten Kreditkartenzahlungen zu ergaunern.
Am Dienstag (29.03.2022), um 15:40 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Kollision zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Ein 15-jähriger Mofafahrer wurde dabei schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Heute floss aus Südwesten immer noch warme, aber in der Höhe etwas feuchtere und vor allem durch Saharastaub beladene Luft zur Schweiz.
Die Feuchtigkeit machte sich in Form von hohen Wolkenfeldern und der Saharastaub durch die Lufttrübung bemerkbar. Dennoch war es besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite auch heute noch einmal freundlich und recht warm.
Am Samstag (26.03.2022), um 19:45 Uhr, ist es an der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen einem Hund und einem Auto gekommen. Der Hund wurde dabei schwer verletzt und musste eingeschläfert werden.
Die verursachende Person entfernte sich im Auto von der Unfallstelle, ohne sich um den Hund zu kümmern.
Am Montag (28.03.2022) rollte ein geparkter Personenwagen quer über die Geltenwilenstrasse und prallte gegen eine Hausfassade. Die genaue Ursache wird noch abgeklärt.
Am Montagnachmittag kurz nach 15:45 Uhr kam an der Geltenwilenstrasse ein geparkter Personenwagen eines 26-jährigen Autolenkers auf unbekannte Art und Weise ins Rollen.
Am Montag (28.03.2022) kollidierte auf der Rosenbergstrasse eine Motorradfahrerin mit einem Personenwagen.
Sie wurde leicht verletzt und es entstand ein leichter Sachschaden.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (28.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Bafflesstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte durch ein mutmasslich gekipptes Fenster in die Liegenschaft.
Am Montag (28.03.2022), um 12:20 Uhr, ist ein LiPo-Akku eines Modellfahrzeugs in einer Garage an der Ifangstrasse in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, bevor es auf das Einfamilienhaus übergriff.
Es wurde niemand verletzt.
Am Montag (28.03.2022), kurz nach 14:50 Uhr, ist es beim Wasserfall Saarfall zu einem Canyoning-Unfall gekommen. Ein 36-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Montag (28.03.2022), kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Herrenhofstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Eine 15-jährige Velofahrerin wurde beim Zusammenstoss leicht verletzt.
Am Montag (28.03.2022), kurz nach 16:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die beiden Fahrzeuge fingen Feuer. Eine 38-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Montag (28.03.2022), kurz nach 20:30 Uhr, ist ein Einfamilienhaus an der Kirchbüntstrasse in Brand geraten. Die Brandursache dürfte auf einen Holzkohle-Tischgrill zurückzuführen sein.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.
Die St.Georgen-Strasse ist ab Dienstagabend, 29. März 2022, auf unbestimmte Zeit gesperrt. Dies zum Schutz der Amphibien, welche sich auf der jährlichen Wanderung befinden.
Beim Wenigerweiher in St.Gallen dürfte mit dem angekündigten Regen die Amphibien-Wanderung kurz bevorstehen. Damit die Tiere sicher die Strasse überqueren können, ist die Durchfahrt der St.Georgen-Strasse ab Dienstag, 29. März, täglich von 18 bis 7 Uhr durch eine automatische Schrankenanlage gesperrt.
Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchen sich Täter auf Kosten von ukrainischen Kriegsopfern und hilfsbereiten Personen zu bereichern - sei es mittels Spendenaufrufen, Geldversprechen oder Erpresserschreiben per Email.
Die Betrugsmasche
Am Sonntag (27.03.2022), kurz nach 14:10 Uhr, ist ein 66-jähriger Gleitschirmpilot abgestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntag (27.03.2022), kurz nach 14:40 Uhr, ist ein 20-jähriger Mann mit seinem Motorrad verunfallt.
Er wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (27.03.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen an verschiedenen Standorten Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Dabei kam es zu Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen gegen fünf Autofahrer, wovon einem der Führerausweis auf der Stelle abgenommen wurde.
...falls Sie beim Betrachten des Titelbildes oder bei den heutigen Temperaturen zu starke Frühlings- oder gar Sommergefühle in sich aufkommen lassen sollten. Der Fall könnte tief sein.
Auch Petrus muss vorsichtig sein, es droht ein historisches Debakel.
Am Sonntag (27.03.2022) kam es in einem Mehrfamilienhaus zu einem Pfannenbrand. Dieser konnte durch einen Hausbewohner rasch gelöscht werden.
Es wurde niemand verletzt und es entstand mässiger Sachschaden.
Am Sonntagmorgen (27.03.2022), kurz vor 6:00 Uhr, ist es an der Mühlestrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 53-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Sonntag (27.03.2022), kurz nach 17:00 Uhr, ist es in einer Einzelgarage eines Mehrfamilienhauses an der Pestalozzistrasse zu einem Brand gekommen. Das Feuer ging von einem Auto aus, welches aus der Garage gefahren wurde.
Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Am Samstag (26.03.2022) verlor ein Autofahrer die Beherrschung über seinen Sportwagen. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Kandelaber. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Samstagabend (26.03.2022), kurz vor 21:45 Uhr, ist ein grauer Nissan vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Der 16-jährige Fahrer konnte letztlich ausfindig gemacht werden.
Es werden Zeugen gesucht, welche Hinweis zum Fahrverhalten und der zurückgelegten Strecke geben können.
In der Zeit zwischen Mittwochvormittag und Samstagmittag (26.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Parterrewohnung an der Wattstrasse eingebrochen.
Sie brach einen Rollladen auf und gelangte anschliessend durch das schräggestellte Fenster in die Wohnung.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.