Am Donnerstag (23.05.2024), kurz vor 12:40 Uhr, hat es in einer Lagerhalle einer Firma an der Letzaustrasse gebrannt.
Der Mottbrand sorgte für eine Rauchentwicklung.
Heute legen der Kanton St.Gallen und die Gemeinde Altstätten den symbolischen Grundstein für den Erweiterungsbau des Regionalgefängnisses Altstätten.
Der Erweiterungsbau erfüllt die Anforderungen an einen sicheren, zeitgemässen und gesetzeskonformen Gefängnisbetrieb. Er bietet auch moderne Arbeitsplätze für die Staatsanwaltschaft. Der Kanton nimmt den Erweiterungsbau voraussichtlich Mitte 2027 in Betrieb. Anschliessend wird der Bestandsbau erneuert.
Am Mittwoch (22.05.2024), kurz nach 17:35 Uhr, ist es auf der Bernhardzellerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 60-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Fahrausweis abgenommen.
Im Zeitraum zwischen dem 28. Mai und dem 26. Juni 2024 werden rund 4'500 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Ab Montag, 27. Mai 2024, führt das Strassenkreisinspektorat Gossau Belagsarbeiten an der Bischofszellerstrasse in Waldkirch durch.
Mit den Vorhaltemassnahmen kann die Kantonsstrasse bis zur Realisierung des Strassenprojekts in einem betriebssicheren Zustand gehalten werden.
Mit einer Nachricht, die angeblich von Coop stammt, fordern die Cyberkriminellen zur Aktualisierung von persönlichen Daten auf.
Neben dem Passwort zum Coop-Supercard-Account haben es die Betrüger vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Ab Montag, 27. Mai 2024, baut das kantonale Tiefbauamt im Zentrum von Rorschach den lärmarmen Deckbelag ein.
Mit diesen dreiwöchigen Arbeiten schliessen das Amt und die Stadt das Projekt zur Erneuerung der Kantonsstrasse ab. Mit der Neugestaltung verbessern sich entlang der Hauptstrasse die Sicherheit sowie die Aufenthaltsqualität.
Die Regierung hat gemeinsam mit dem Land Vorarlberg eine Absichtserklärung unterschrieben, um den grenzüberschreitenden Bahnverkehr weiterzuentwickeln.
Im Dezember 2025 soll ein neues Fahrplankonzept umgesetzt werden, welches hilft, Staus in der Grenzregion zu vermindern und das Pendeln einfacher zu machen.
Am Dienstag (21.05.2024), um 11:35 Uhr, ist es auf der Pestalozzistrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Eine 69-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Ihr wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Dienstag (21.05.2024), kurz vor 11:10 Uhr, ist es auf der Henauerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 75-jährige Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihr wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Dienstag (21.05.2024), kurz vor 13:15 Uhr, ist es auf der Thalerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Das 6-jährige Kind wurde dabei unbestimmt verletzt. Es wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (21.05.2024), kurz nach 10 Uhr, flüchtete ein 69-jähriger Autofahrer in Gossau von einer Polizeikontrolle.
Nach einer Fahndung konnte er durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden. Er war trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Der Ausweichverkehr von der Autobahn A13 in den Wintermonaten durch Bad Ragaz ist eine Belastung für die Bevölkerung.
Das kantonale Tiefbauamt und die Gemeinde Bad Ragaz wirken diesem Zustand mit einer Lichtsignalanlage entgegen. Diese dosiert den Verkehr so, dass möglichst wenig Ausweichverkehr entsteht und der Verkehr gestaffelt durch Bad Ragaz fährt.
Ab Dienstag 28. Mai 2024, baut das Strassenkreisinspektorat St.Gallen zusammen mit dem beauftragten Unternehmen den Deckbelag auf der Ortsdurchfahrt St.Margrethen ein.
Ein lärmarmer Belag reduziert in Zukunft die Lärmbelastung und erhöht den Fahrkomfort.
Am Sonntag, 26. Mai 2024, baut das Strassenkreisinspektorat Buchs zusammen mit der beauftragten Unternehmung den Deckbelag auf der Ortsdurchfahrt Sevelen ein.
Ein lärmarmer Belag reduziert in Zukunft die Lärmbelastung und erhöht den Fahrkomfort. Während der Bauphase bleibt die Ortsdurchfahrt im betroffenen Abschnitt zwischen Gärbistrasse und Gribweg für jeglichen Verkehr gesperrt.
Am Montag (20.05.2024), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 16:15 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem Strassenverkehrsamt St.Gallen technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden diverse unerlaubte technische Änderungen an Fahrzeugen sowie Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsrecht festgestellt.
Am Montag (20.05.2024), um 16:30 Uhr, ist es auf der Amdenerstrasse zu einem Selbstunfall einer E-Bike Fahrerin gekommen.
Die 30-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Montag (20.05.2024), kurz nach 16:40 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem E-Bike und einem Velo gekommen.
Die 43-jährige Velofahrerin wurde leicht und der 61-jährige E-Bike Fahrer unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von über 1'000 Franken.
Am Dienstag (21.05.2024), kurz vor 02:10 Uhr, ist es in einem Zweifamilienhaus an der Libellenstrasse zu einem Zimmerbrand gekommen.
Als Brandursache steht eine brennende Kerze im Vordergrund. Es entstand Sachschaden von rund 80'000 Franken.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 16:45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen am Bahnhof Wil interveniert, weil sich rivalisierende Fussball-Fanlager gegenseitig gewalttätig angegangen sind.
Nur durch den massiven Einsatz von Pfefferspray konnten grössere Auseinandersetzungen verhindert oder solche die im Gange waren, aufgelöst werden. Kurzzeitig kam es deshalb zu einem Unterbruch des Bahnverkehrs. Über Verletzte ist derzeit nichts bekannt.
Am Montag, 27. Mai 2024, starten in Gossau an der St.Gallerstrasse auf Höhe Mooswiesstrasse die Bauarbeiten für die neue Fussgängerquerung mit Schutzinsel sowie die Erhöhung der Einsteigekanten bei den Bushaltestellen.
Gleichzeitig passt das Tiefbauamt die Beleuchtung an. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juli 2024.
Am Sonntag (20.05.2024), kurz vor 9:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Schaumbildung im Brübach erhalten.
Wie schon bei der Meldung einer Schaumbildung am Dienstag zuvor, konnten die ausgerückten Einsatzkräfte keine Ursache für die Schaumbildung eruieren.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 11:10 Uhr, sind auf der Fürstenlandstrasse ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Eine 23-jährige Motorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 11:15 Uhr, sind auf der Nebengrabenstrasse ein Auto und ein Velo zusammengestossen.
Eine 32-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 12:10 Uhr, sind auf der Toggenburgerstrasse, im Kreuzungsbereich mit der Letzistrasse, ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Ein 22-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 13:15 Uhr, ist ein 72-jähriger Mann mit seinem Motorrad nach einer Vollbremsung auf der Hauptstrasse gestürzt, nachdem eine 71-jährige Frau mit ihrem Auto von einem Vorplatz auf die Strasse gefahren ist.
Der Motorradfahrer wurde verletzt. Er konnte sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben.
Am Sonntag (19.05.2024), kurz vor 17 Uhr, sind auf der Wilerstrasse, Höhe Schützenhaus, zwei Autos zusammengestossen.
Eine 54-jährige Mitfahrerin in einem der Autos wurde eher leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag (19.05.2024), kurz vor 15:30 Uhr, hat sich auf dem Seedamm ein Verkehrsunfall mit drei Autos und einem Motorrad ereignet.
Dabei wurde ein 26-jähriger Motorradfahrer unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (19.05.2024), kurz nach 14:50 Uhr, ist eine 55-jährige Frau mit ihrem Motorrad auf der Rütistrasse verunfallt.
Sie wurde dabei eher leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagmorgen (19.05.2024) fuhr an der Falkensteinstrasse eine unbekannte Person mit einem Fahrzeug gegen ein parkiertes Auto. Die Lenkerin oder der Lenker verliessen die Unfallstelle, ohne den Vorfall zu melden.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 02:10 Uhr, ist einem Mitarbeiter des Gemeindeordnungsdiensts auf der Bahnhofstrasse ein Auto ohne Licht aufgefallen. Die daraufhin verständigten Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen konnten einen 35-jährigen Tunesier festnehmen, der das Auto zuvor entwendet hatte.
Der Mann wird zudem verdächtigt, für mehrere Diebstähle verantwortlich zu sein.
Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 14:50 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einer verletzten Frau an der Unterstrasse erhalten. Wie sich herausstellte, war der Frau zuvor von einem unbekannten Mann die Halskette entrissen worden, wodurch die Frau stürzte.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (19.05.2024), kurz nach 0:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, auf der Seebleichestrasse ein Auto in ein parkiertes Auto geprallt sei.
Wie sich herausstellte hatte ein 45-jähriger Mann sein Auto in alkoholisiertem Zustand und trotz Führerausweisentzug gelenkt, den Unfall verursacht und sich danach von der Unfallstelle entfernt.
Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 21:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall auf der Rickenstrasse, Eingangs Betzikon, erhalten. Ein 55-jähriger Mann war mit seinem Auto gegen den Randstein einer Verkehrsinsel geprallt.
Wie sich herausstellte, war der Mann in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 21:20 Uhr, ist eine 50-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Churerstrasse bei der Ausfahrt aus dem Kurplatz auf einen Pfosten gefahren.
Wie sich herausstellte stand die Frau unter Alkoholeinfluss. Sie blieb unverletzt.
Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 16 Uhr, ist ein 20-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Murgstrasse verunfallt.
Dabei wurde der Motorradfahrer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 14:45 Uhr, hat sich auf der Herbergstasse ein Verkehrsunfall mit einem beteiligten Auto und einem Motorrad ereignet.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 13:50 Uhr, ist ein 32-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Landstrasse verunfallt. Das Auto prallte gegen eine Mauer und kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
Der alkoholisierte Autofahrer wurde leicht verletzt, verweigerte jedoch die Untersuchung durch den Rettungsdienst, verhielt sich renitent und versuchte zu flüchten.
Am Samstagnachmittag (18.05.2024), kurz vor 13:30 Uhr, sind auf der Zürcherstrasse ein Auto und ein Velo zusammengestossen.
Ein 51-jähriger Velofahrer wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Freitagabend (17.05.2024), um 17:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen im Bereich des Busbahnhofs erhalten.
Die ausgerückten Rettungskräfte trafen zwei Verletzte an. Beide mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (18.05.2024, kurz vor 8:45 Uhr, hat sich im Kreisverkehr an der Bahnhofstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem dreirädrigen Kleinmotorrad ereignet.
Der Fahrer des Kleinmotorrads wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 10:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch aus einer Fassade eines Einfamilienhauses an der Wiesentalstrasse erhalten.
Die aufgebotene Feuerwehr brachte die Rauchentwicklung unter Kontrolle, musste dazu jedoch teile der Schindel-Fassade aufreissen.
Von Donnerstag auf Freitag (17.05.2024), in der Zeit zwischen 14 Uhr und 0:15 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen technische Verkehrskontrollen in der Region Werdenberg durchgeführt. Dabei wurden diverse unerlaubte oder nicht gemeldete technische Änderungen an Fahrzeugen sowie Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsrecht festgestellt.
Ein Auto wurde stillgelegt. Wie so oft bei Kontrollen, konnten auch Tatbestände ausserhalb des Strassenverkehrs festgestellt werden.
Am Freitag (17.05.2024), kurz nach 4:50 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an der Bahnhofstrasse vier Männer angehalten. Die zwei marokkanischen, der tunesische und der algerische Asylberber führten mutmassliches Deliktsgut von Diebstählen aus Fahrzeugen mit sich.
Sie wurden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen erliess gegen die vier Männer Strafbefehle.
Am Freitagmorgen (17.05.2024), kurz vor 6 Uhr, hat sich auf dem Fussgängerstreifen der Allmeindstrasse, Höhe Rappjmed, ein Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger ereignet.
Der 52-jährige Fussgänger wurde dabei verletzt.
Am Freitagabend (17.05.2024), kurz vor 19:50 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen der Einfahrt Wil und der Raststätte Thurau Süd ein Unfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Es wurde niemand verletzt. Es kam zu Rückstau auf der Autobahn.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.