St. Gallen

Kapo St.Gallen: Der Fokusbericht 2023 – Innovation, Agilität und Umbruch

Der Fokusbericht der Kantonspolizei St.Gallen ist nicht einfach ein Jahresrückblick oder ein Geschäftsbericht. Vielmehr soll er durch grosse Transparenz und gespickt mit Multimedia-Beiträgen vor allem eines: Verständnis und Vertrauen schaffen. Die Bevölkerung des Kantons St.Gallen hat das Recht darauf, zu erfahren, was sich hinter der Fassade der Kantonspolizei abspielt. Die rund 1'300 Medienmitteilungen pro Jahr sind im Endeffekt nämlich nur die Spitze des Eisbergs.

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Gossau SG: Alkoholisierter Lieferwagenfahrer (24) prallt gegen Baum

Am Montag (01.04.2024), kurz nach 6:05 Uhr, hat ein 24-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen auf der Poststrasse einen Selbstunfall verursacht. Er entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Der Mann konnte von der Kantonspolizei St.Gallen angetroffen werden. Er war im alkoholisierten Zustand unterwegs.

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Rorschach SG: Seniorin (†85) nach Brand in Altersheim verstorben

Am Sonntagabend (31.03.2024) hat es in einem Altersheim an der Promenadenstrasse im Zimmer eines Bewohners gebrannt. Der 85-jährige Bewohner des Zimmers wurde dabei schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden (Polizei.news berichtete).

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Rehetobelstrasse in Stadt St.Gallen SG wird sicherer

Am Montag, 8. April 2024, beginnt das kantonale Tiefbauamt in St.Gallen an der Rehetobelstrasse mit Strassenbauarbeiten. Zwischen der Tablatstrasse und dem Schaugenhof verbessert das Amt die Sicherheit für den Langsamverkehr. Zudem gestaltet es den Knoten Rehetobel- / Tablatstrasse neu. Die Bushaltestelle «Schaugenhof» ist künftig barrierefrei. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juli 2025.

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St.Gallen: 800 Fans aus Luzern angereist - trotz geschlossenem Gästesektor

Am Ostermontag (01.04.2024) reisten anlässlich des Super League Spiels zwischen dem FC St.Gallen und dem FC Luzern gegen 800 Luzerner Fans nach St.Gallen. Dies trotz Sperrung des Gästesektors und einem Aufruf der Polizei, nicht nach St.Gallen zu kommen. Um die Sicherheit im Stadion zu gewährleisten, sah sich die Polizei kurzfristig gezwungen, den gesperrten Gästesektor freizugeben.

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Schmerikon SG: 28-jährige Velofahrerin kollidiert mit Auto und verletzt sich

Am Freitag (29.03.2024), um 15:40 Uhr, ist es auf der Oberseestrasse zu einem Unfall zwischen einer Frau auf einem Velo und einem Auto gekommen. Die 28-jährige Velofahrerin wurde leicht verletzt. Sie wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch betreut. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Rorschach SG: Dachstock in Brand geraten - Meldung 2

Am Freitag (29.03.2024), kurz nach 14:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über einen Brand in einem Dachstock eines leerstehenden Gebäudes an der Rosenstrasse erhalten (Polizei.news berichtete). Der Brand im leerstehenden Haus sowie im angrenzenden Mehrfamilienhaus konnte mittlerweile gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen.

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Dachstockbrand in Rorschach SG: Feuerwehr kann Brand löschen

Am Freitag (29.03.2024), kurz nach 14:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über einen Brand in einem Dachstock eines leerstehenden Gebäudes an der Rosenstrasse erhalten. Aufgrund des Föhns breitete sich das Feuer auf den Dachstock eines anliegenden Mehrfamilienhauses aus.

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Hemberg SG: 17-jähriger Motorradfahrer verunfallt – Zeugenaufruf

Am Freitag (29.03.2024), um 10:50 Uhr, ist es auf der Wattwilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Der genaue Unfallhergang ist unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Wagen SG: Alkoholisierter Mofafahrer (43) verursacht Selbstunfall

Am Donnerstag (28.03.2024), kurz nach 16:30 Uhr, hat ein 43-jähriger Mann mit einem Mofa auf einem Vorplatz an der Curtibergstrasse einen Selbstunfall verursacht. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Der 43-Jährige lenkte das Mofa in alkoholisiertem Zustand. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

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Kirchberg SG: Motorradfahrerin (17) nach Selbstunfall unbestimmt verletzt

Am Donnerstag (28.03.2024), kurz nach 20:50 Uhr, ist es auf der Husenstrasse zu einem Selbstunfall einer Motorradfahrerin gekommen. Die 17-jährige Motorradfahrerin wurde dadurch unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund tausend Franken.

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Flawil SG: Jauche gelangt in Bach

Am Donnerstag (28.03.3024), kurz nach 11:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung eines Seitengewässers der Glatt im Bereich Riederen erhalten. Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangte eine unbekannte Menge an Jauche über ein Rohr von einem Landwirtschaftsbetrieb in das Gewässer. Ein 46-jähriger Landwirt wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.

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Kapo St.Gallen: Einsatztraining (Video)

Die Abteilung Einsatztraining ist der Hauptabteilung Sicherheitspolizei angegliedert und bildet die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen und die Polizeischülerinnen und -schüler an der Polizeischule Ostschweiz in verschiedenen sicherheitspolizeilichen Aspekten aus, darunter taktisches Verhalten, Schiessen und persönliche Sicherheit. Mehr dazu erfährst du im Video.

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Stadt St.Gallen SG: Ungar (34) donnert mit 106 km/h über Innerortsstrecke

Am Donnerstag (21.03.2024) ist ein 34-jähriger Mann aus Ungarn auf der Speicherstrasse mit 106 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h gemessen worden. Ihm wird der Führerausweis in der Schweiz für mindestens ein Jahr aberkannt und es wird ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet.

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Niederbüren SG: Autofahrer (35) flüchtet nach Selbstunfall – ohne Führerausweis

Am Mittwoch (27.03.2024), kurz vor 22:30 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein verunfalltes Auto an der Itlisbergstrasse gemeldet. Der Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, konnte jedoch nach einer sofort eingeleiteten Fahndung angehalten werden. Der 35-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft und war ohne gültigen Führerausweis unterwegs.

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Publireportagen

Betrug: Phishing-Mail – Flugverspätungskompensation

Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der Fluggesellschaft TAP Air Portugal und behaupten, dass ein Anspruch auf finanzielle Entschädigung wegen Flugverspätung besteht. Neben persönlichen Daten haben es die Betrüger vor allem auf Kreditkartendaten abgesehen.

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Zuzwil SG: Diebe sprengen Geldautomaten - Täter auf der Flucht - Zeugenaufruf

Am Mittwoch (27.03.2024), kurz vor 02:40 Uhr hat eine unbekannte Täterschaft einen Geldautomaten der Post an der Herbergstrasse aufgesprengt. Anschliessend flüchtete sie mit Bargeld von noch unbekanntem Wert. Es entstand Sachschaden von über 100'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Kaltbrunn SG: Frontalkollision zwischen Lieferwagen und Postauto

Am Montag (25.03.2024), kurz vor 20:55 Uhr, ist es auf der Riedenerstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Postauto gekommen. Der 57-jährige Lieferwagenfahrer wurde als fahrunfähig eingestuft und war ohne gültigen Führerausweis unterwegs. Er wurde leicht verletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Fahrgäste im Postauto.

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Wittenbach SG: Mehr Platz für Langsamverkehr

Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen saniert ab Montag, 8. April bis Dezember 2024, die Romanshornerstrasse in Wittenbach im Abschnitt von der Grüntalstrasse bis zur Grünaustrasse. Entlang der Romanshornerstrasse wird ein Geh- und Radweg erstellt. Gleichzeitig wird die Kantonsstrasse saniert und die Werkleitungen werden erneuert. Während den Bauarbeiten wird der Verkehr umgeleitet.

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Wappen des Kantons St.Gallen



Die Polizei im Kanton St.Gallen

Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.

Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.


Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.

Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:

  • Kriminalpolizei
  • Regionalpolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Verkehrspolizei
  • Technik & Logistik

Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen

Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.

Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.


Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist.

Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik

Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.

In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.

Die Regionalpolizei in St. Gallen

Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.

Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen

Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.

Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.

Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule

Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.

Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen

Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.

Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen

Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.

Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime

Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.

Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen

Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.


Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.

Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.

Onlineangebot der Polizei St. Gallen

Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.


Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar.

Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber

Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Schweizer Bürgerrecht
  • Wohnsitz in der Schweiz
  • Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
  • Führerschein Kat. B
  • Einwandfreier Leumund
  • EDV-Grundkentnisse

Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.

Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.

Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.

Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.



Wissenswertes zum Kanton St. Gallen

Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.