Aufgrund der aktuellen Trockenheitslage gilt seit dem 21. Juli 2022 im Kanton Thurgau ein Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe sowie ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken für das ganze Kantonsgebiet. Das Departement für Bau und Umwelt hat nun auf Antrag des Fachstabs Trockenheit zwei Veranstaltern von professionell durchgeführten Feuerwerken auf dem Bodensee Ausnahmebewilligungen unter Auflagen erteilt.
Der Fachstab Trockenheit hält weiterhin an den per 21. Juli 2022 angeordneten Massnahmen, dem Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe bis 200 Meter Distanz sowie dem Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken für das ganze Kantonsgebiet, fest. Die Trockenheitslage im Kanton Thurgau hat sich zwar nicht verschärft, sie hat sich jedoch auch nicht entspannt. Weiterhin wird die Waldbrandgefahr als gross eingestuft.
Ab Montag, 8. August 2022 bis ca. Freitag, 16. Dezember 2022 wird in der Gemeinde Egnach die Hauptstrasse zwischen Muolen und Häggenschwil saniert.
Die Verkehrsführung der umfangreichen Bauarbeiten erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Nach einem Diebstahl aus einem Auto wurde in der Nacht zum Freitag in Weinfelden der Täter festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos am Donnerstagabend in Amriswil wurden zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ab Dienstag, 2. August 2022 bis Donnerstag, 4. August 2022 wird in den Gemeinden Amriswil und Zihlschlacht-Sitterdorf die Hauptstrasse zwischen Zihlschlacht und Schocherswil saniert.
Die Bauarbeiten erfolgen unter einer Vollsperrung.
Bei einem Verkehrsunfall in Berg wurden am Mittwoch zwei Autofahrerinnen leicht verletzt. Sie mussten ins Spital gebracht werden.
Eine 75-jährige Autofahrerin war um 15.20 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Mauren unterwegs.
Im heutigen Blog blicken wir auf die gestrigen Gewitter zurück, welche besonders in den östlichen Alpen stellenweise heftig waren.
In der Nacht auf heute erreichte zudem eine Kaltfront die Alpennordseite, welche besonders am östlichen Alpennordhang für weitere Niederschläge sorgte. Hinter der Front floss mit einer schwachen nordwestlichen Strömung deutlich kühlere Luft zur Alpennordseite.
Ab Dienstag, 2. August 2022 bis Freitag, 5. August 2022 wird in der Gemeinde Homburg die Hauptstrasse zwischen Homburg und Hinterhomburg saniert.
Für die umfangreichen Belagsarbeiten muss die Strasse ab Donnerstag, 4. August 2022, 07.00 Uhr bis Freitag, 10. August 2022 ca. 17.00 Uhr komplett gesperrt werden.
Mitte Juli beschädigte eine unbekannte Täterschaft in Schlatt einen Militärbunker durch Sprayereien und fällte vier Bäume.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Aus noch ungeklärten Gründen brach am Montagnachmittag auf dem Dach eines unbewohnten Neubaus in Arbon ein Brand aus.
Ein Arbeiter wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Diessenhofen einen Dieb festgenommen.
Beim 21-Jährigen konnte Deliktsgut von Diebstählen aus Fahrzeugen sichergestellt werden.
Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht zum Montag wurde in Arbon ein 40-Jähriger schwer verletzt. Die Täterschaft ist auf der Flucht.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Nullgradgrenze ist ein fester Bestandteil des Wetterberichts. Sie markiert diejenige Höhe, ab der die Temperaturen in den Frostbereich sinken.
Aktuell liegt diese Grenze jenseits der höchsten Alpengipfel, was nicht sehr häufig vorkommt.
Aus noch unbekannten Gründen kam am Samstag in Lengwil ein parkiertes Auto ins Rollen und prallte in eine Frau.
Sie wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Nach dem gestrigen heissen Tag brachten eine schwache Kaltfront und abendliche Gewitter eine leichte Abkühlung. Heute sorgte ein Höhentrog für Bewölkung und weitere Schauer.
Dadurch gab es in der Deutschschweiz keinen Hitzetag, südlich der Alpen hingegen war es weiterhin drückend heiss.
Ein stark alkoholisierter Autofahrer kollidierte am Freitagabend in Oberaach mit einem Brunnen und musste seinen Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde niemand.
Aufgrund der aktuellen Trockenheit und der absehbaren Wetterentwicklung im Kanton Thurgau hat das Departement für Bau und Umwelt mit sofortiger Wirkung und bis auf Widerruf ein Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe erlassen.
Die Waldbrandgefahr wird auf Stufe vier „grosse Gefahr“ gesetzt. Für das ganze Kantonsgebiet gilt zudem bis auf Weiteres ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken.
Ein Motorradfahrer verunfallte am Donnerstagabend in Busswil nach einem Ausweichmanöver und wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Donnerstagabend in Wängi eine Auffahrkollision. Verletzt wurde niemand.
Der 53-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochmorgen in Sulgen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 127 km/h unterwegs war. Der Führerausweis des 22-jährigen Autofahrers wurde eingezogen.
Die Kantonspolizei Thurgau führte auf der Weinmoosstrasse, zwischen Sulgen und Riedt bei Erlen, Geschwindigkeitskontrollen durch.
Am Montagabend brannte in Affeltrangen eine Strohballenpresse und ein Feld.
Es wurde niemand verletzt.
Kurz vor 18.45 Uhr war ein 27-jähriger Mann mit einem Traktor und Anhänger auf einem Feld an der Lommiserstrasse mit Pressen von Rundballen beschäftigt. Aus noch unbekannten Gründen geriet die Strohballenpresse in Brand, worauf das Feuer...
Die Hitzewellen im Juni und Juli und das Ausbleiben von lang anhaltenden und ergiebigen Niederschlägen haben das Wasserdefizit im Thurgau weiter verschärft.
Alle elf Pegelstationen mit Niedrigwasserstatistik unterschreiten den Grenzwert.
Wegen nicht vollständig ausgekühlter Asche kam es am Dienstagmorgen in Amriswil bei einem Einfamilienhauses zu einem Brand.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Bei einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Traktor mit Anhänger wurden am Montagabend zwei Personen in Hugelshofen leicht verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kreisel bieten viele Vorteile für die Verkehrssicherheit und sind in der Schweiz weit verbreitet. Schlecht gebaut können sie jedoch vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer und E-Bike-Fahrende gefährlich werden.
In den letzten fünf Jahren war bei über 40% aller Unfälle in Kreiseln ein Velo oder E-Bike beteiligt. In einer neuen Analyse stellt die BFU Massnahmen vor, um die Sicherheit für den Veloverkehr im Kreisel zu verbessern.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Frauenfeld wurde am Montag eine 25-jährige Fussgängerin schwer verletzt.
Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau führt die digitale Bussenabwicklung mit neuen Bussenzetteln ein. Über den aufgedruckten QR-Code kann schnell und einfach auf das Bussenportal gelangt werden. Die Pilotphase startet am 25. Juli in Frauenfeld und dauert rund drei Wochen.
Die neuen Bussenzettel mit QR-Code werden ab dem 25. Juli durch die Kantonspolizei Thurgau eingesetzt. Nach der Pilotphase in Frauenfeld werden die neuen Bussenzettel zu einem späteren Zeitpunkt schrittweise im ganzen Kanton zur Anwendung gelangen. Polizistinnen und Polizisten erfassen bei Übertretungen die Daten in einer mobilen Bussen-App.
Wir beobachten derzeit in der Schweiz einen deutlichen Anstieg an Betrugsfällen mit gefälschtem technischen Support (auch Microsoft-Betrug genannt). Allein in der Westschweiz haben die Betrüger seit Anfang des Jahres bereits fast CHF 900'000.- erbeutet.
Aus diesem Grund bitten die Kantonspolizeien die von Betrügern kontaktierten Personen eindringlich, nicht auf ihre Warnungen vor angeblichen Computerproblemen einzugehen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagabend in Tägerwilen eine Kollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Verletzt wurde niemand, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend in Arbon einen Jugendlichen ohne Führerausweis gestoppt. Am Samstagmorgen musste in Matzingen eine stark alkoholisierte Frau aus dem Verkehr gezogen.
Beide Personen waren mit einem E-Scooter unterwegs.
Ein Autofahrer verursachte am Freitagmittag in Siegershausen infolge eines Sekundenschlafs einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Autofahrer ermittelt, der am 18. Juni ausserorts bei Mettendorf mit 152 km/h unterwegs war.
Der Führerausweis des 24-Jährigen wurde eingezogen.
Nach dem versuchten Raubüberfall auf einen Tankstellenshop am Freitagmorgen in Frauenfeld sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.
Der Täter betrat kurz nach 8 Uhr den Migrol-Tankstellenshop an der Zürcherstrasse, bedrohte die Angestellte und forderte Bargeld.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird die Waldbrandgefahr im Kanton Thurgau neu als erheblich (Stufe 3) eingestuft.
Im Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand ist grösste Vorsicht geboten und feuern sollte man nur noch auf befestigten Feuerstellen.
Ein Lieferwagenfahrer verursachte am Donnerstagabend auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es kam zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Amriswil einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 39-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Herumliegende Gegenstände auf der Autobahn, was nun? Wie verhält man sich in einem solchen Fall richtig?
Tempo reduzieren, keine brüsken Brems- und Lenkmanöver, wenn möglich ausweichen ohne zu gefährden und schnellstmöglich die Polizei 📞117 informieren.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstagmorgen in Uttwil eine Mofafahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Sirnach ein E-Bike-Fahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein dreijähriges Mädchen wurde am Dienstag in Weinfelden schwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Die Umstände sind unklar, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Kreuzlingen ein Rollerfahrer verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Eine 56-jährige Autofahrerin fuhr um 7.20 Uhr von der Paulistrasse in den Kreisel am Blauhausplatz ein. Dabei kollidierte sie mit einem Rollerfahrer, der bereits im Kreisel unterwegs war.
Rund 500 Mitarbeitende sind bei der Kantonspolizei Thurgau für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Als modernes Dienstleistungsunternehmen greift die Polizei auf eine zeitgemässe und praxisnahe Organisation zurück.
Die Polizei im Kanton Thurgau setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:
Regionalpolizei
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Einsatzabteilung
Seepolizei
Schifffahrtskontrolle
Prävention
Mediendienst
Kantonale Notrufzentrale
Fachstelle Gewaltschutz
Fachstelle Waffen und Sprengstoffe
Polizeischule
Die Regionalpolizei im Kanton Thurgau
Es gibt insgesamt 16 Polizeiposten im Kanton Thurgau, die sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung kümmern. Die Dienststellen sind erste Anlaufstelle für Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner und stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Egal ob es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein anderes Ereignis geht, die Mitarbeitenden kümmern sich zuverlässig und schnell. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Entgegennahme von Anzeigen und die Überwachung des Strassenverkehrs. Auch die Ahndung von Verkehrsübertretungen liegt in den Händen der Regionalpolizei. Die Polizei Thurgau empfiehlt, sich vor dem Besuch eines Polizeipostens über die jeweilige Erreichbarkeit zu informieren, da es nicht bei jedem Posten feste Öffnungszeiten gibt.
Die Verkehrspolizei im Kanton Thurgau
Für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons ist die Verkehrspolizei zuständig. Die Mitarbeitenden sorgen mit Präsenz und Schwerpunktkontrollen dafür, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden. Zudem übernehmen die Korpsangehörigen die Kontrolle des Schwerverkehrs, überwachen die Lenk- und Ruhezeiten und prüfen das Fahrzeuggewicht sowie den technischen Zustand der Fahrzeuge.
Die Verkehrspolizei führt viele Unfälle auf unangepasste Geschwindigkeit zurück. Daher gibt es im Kanton auf der Autobahn A 7 in der Nähe von Frauenfeld eine Radaranlage, die die Geschwindigkeit der Fahrenden kontrolliert. Neben der Radarüberwachung setzt die Polizei zudem für die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung auf der Autobahn A1 bei Münchwilen eine Lasermessanlage ein. Darüber hinaus nimmt die Verkehrspolizei an besonders frequentierten Orten von Zeit zu Zeit Geschwindigkeitskontrollen vor.
Die Kriminalpolizei im Kanton Thurgau
Ein wichtiger Bereich der Kantonspolizei in Thurgau ist die Kriminalpolizei. Die Mitarbeitenden klären Straftaten auf, fahnden nach der Täterschaft und ermitteln Personen- und Sachbeweise. Dabei geht es um schwerwiegende Straftaten gegen Leib und Leben wie Tötungsdelikte oder Körperverletzungen, Sexualdelikte oder Drogen- und Vermögensdelikte. Auch bei Betrug sowie Bränden und Explosionen übernehmen die Profis der Kriminalpolizei.
Der Kriminaltechnische Dienst KTD arbeitet eng mit der der Kriminalabteilung zusammen. Die Mitarbeitenden sind für die Sicherung und Auswertung von Beweismitteln zuständig. Zudem sind die Kolleginnen und Kollegen des KTD mit der Datenerfassung von Hintergrundinformationen befasst.
In der jährlichen Kriminalstatistik nimmt die Polizei Thurgau die Straftaten aus dem vorangegangenen Jahr unter die Lupe. So gab es im Jahr 2020 nach Angaben der Polizei mehr als 8.500 Straftaten, die Aufklärungsquote lag bei 43,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anzahl der Straftaten um 9 Prozent zurück. Die meisten Delikte gab es mit mehr als 64 Prozent im Bereich Vermögen. Hier sind auch Einbrüche enthalten. Straftaten gegen Leib und Leben wurde mit insgesamt 629 Delikten verzeichnet.
Die Einsatzabteilung der Polizei Thurgau
Geht es um anspruchsvolle Aufgaben, übernimmt die Einsatzabteilung der Thurgauer Polizei. Zur Einsatzabteilung gehören verschiedene Zweige wie der Ordnungsdienst, das Diensthundewesen, die Verhandlungsgruppe und die Spezialeinheit „LEU“. Die Einsatzabteilung ist für Spezialeinsätze zuständig und greift beispielsweise bei Grossveranstaltungen oder Demonstrationen ein. Zudem ist dieser Bereich der Thurgauer Polizei für die Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen zuständig. Regelmässige Trainings sollen gewährleisten, dass die Bediensteten im Einsatz stets sicher und der Situation angemessen agieren.
Das Diensthundewesen ist ein wichtiger Bereich der Einsatzabteilung. Die Hunde werden unter anderem bei der Suche nach Personen oder Drogen oder bei der Bewachung eingesetzt. Die Diensthundeführer sind in unterschiedlichen Abteilungen der Polizei tätig und führen die Hunde, die sie bei der täglichen Arbeit begleiten, im Nebenamt. Die Ausbildung der Hunde startet bereits im Welpenalter. Danach folgen weitere Trainings und Prüfungen, so dass die Tiere jederzeit einsatzbereit sind.
Die Seepolizei im Kanton Thurgau
Zur Kantonspolizei Thurgau gehört auch die Seepolizei, die für die Sicherheit auf den Gewässern des Kantons sorgt. Unter anderem helfen die mitarbeitenden Personen, die auf dem Bodensee, dem Untersee oder dem Rhein in Seenot geraten sind. Dazu kommen weitere Aufgaben wie die Überwachung des Schiffverkehrs und der Fischerei. Ausgebildete Taucher unterstützen die Arbeit der Seepolizei. Die Taucher arbeiten beispielsweise bei der Bergung von Personen, von Diebesgut oder Deliktsgut aus dem Wasser mit oder bergen Fahrzeuge aus Gewässern. Zudem sind die Taucher für Signalisationsarbeiten zuständig, kontrollieren Wasserleitungen und entfernen Hindernisse, die die Schifffahrt blockieren. Ausgebildet sind die Taucher für die Rettung von Personen aus fliessenden Gewässern.
Der Bodensee dient als Trinkwasserspeicher für die Region, darum ist die Ölwehr von entscheidender Bedeutung. Der kantonale Ölwehrstützpunkt in Kreuzlingen wird von der Seepolizei betreut. Die Korpsangehörigen kümmern sich um Gewässerverschmutzungen oder Ölunfälle und rücken bei Bedarf mit Spezialfahrzeugen an, um rasch handeln zu können.
Präventionsarbeit der Polizei Thurgau
Die Prävention ist eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei. Wichtig ist, die Bevölkerung aufzuklären und für bestimmte Risiken zu sensibilisieren. Zur täglichen Routine der Bediensteten gehören daher Patrouillen in Wohnquartieren oder Verkehrskontrollen. Darüber hinaus sprechen die Mitarbeitenden bestimmte Risikogruppen gezielt an und klären beispielsweise über die Verkehrserziehung im Kindergarten oder den Einbruchschutz auf. Auch andere Themen wie Drogen werden von der Polizei Thurgau aufgegriffen.
Bei der Verkehrsprävention geht es um die Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Alle Verkehrsteilnehmenden sollen für ein verantwortungsvolles Verhalten im Strassenverkehr sensibilisiert werden. Darum leistet die Polizei Thurgau in Kindergärten und Schulen gezielte Aufklärungsarbeit. Es gibt Verkehrsunterricht für Jugendliche oder Beratungen in Schulen und Kindergärten. Dabei lernen die kleinsten Verkehrsteilnehmenden unter anderem, wie sie sich als Fussgänger im Strassenverkehr korrekt verhalten. Das Queren von Strassen sowie bei älteren Kindern das sichere Radfahren sind Bestandteil der Unterweisungen.
Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bietet die Polizei einen besonderen Verkehrskundeunterricht an.
Maskottchen der Verkehrsprävention ist „Simi Sicherli“, eine Figur, die vom Cartoonisten Rapallo im Jahr 1993 erschaffen wurde. Für Kinder gibt es einen Film, in dem Simi Sicherli über die Verkehrssicherheit informiert. Dazu kommt ein besonderes Lied, das bei nahezu allen Kindern des Kantons bekannt ist.
Leider gibt es immer wieder Diebstähle, Betrügereien und Einbrüche, so dass auch die Kriminalprävention ein wichtiges Standbein der Polizeiarbeit ist. Die Polizei Thurgau informiert mit verschiedenen Broschüren, wie Hausbesitzer sich gegen Wohnungseinbrüche sichern können. Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur in Einfamilienhäuser, sondern auch in Mehrfamilienhäuser eingebrochen wird. Dabei sind nicht nur die untersten Stockwerke, sondern alle Etagen betroffen.
Diebstähle sind häufige Delikte im Kanton Thurgau. Kriminelle machen sich beispielsweise an Fahrzeugen zu schaffen oder versuchen ihre Opfer mit Trickdiebstählen zu bestehlen, Die Täter treten in der Regel zu zweit auf, während einer das Opfer unter einem Vorwand anspricht, stiehlt der andere den Geldbeutel oder die Brieftasche aus der Tasche des Opfers. Es kommt auch vor, dass Personen plötzlich umarmt werden und währenddessen der Schmuck gestohlen wird. Wichtig ist, in solchen Situationen stets wachsam zu bleiben und eine gesunde Vorsicht walten zu lassen.
Der Mediendienst der Polizei Thurgau
Die Medienabteilung kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit im Kanton. Zu den Aufgaben gehört die Information der Bevölkerung über aktuelle Ereignisse. Auch die Beantwortung von Medienanfragen und verschiedene PR-Auftritte gehören zu den Aufgaben des Mediendienstes. Die Abteilung organisiert auf Wunsch Besichtigungen der Polizei Thurgau, bei der Interessenten einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen können.
Die kantonale Notrufzentrale der Polizei Thurgau
In der kantonalen Notrufzentrale gehen täglich bis zu 200 Notrufe ein. Rund um die Uhr sorgt die Einsatzzentrale dafür, dass Anrufende in Not schnell und gezielt Hilfe bekommen. Auch die Notrufsäulen der Autobahnen sind mit der Zentrale verbunden. Die Einsatzzentrale ist perfekt vernetzt, so dass dank der modernen Leitsysteme und Kommunikationsmittel schnell Unterstützung an den Ort des Ereignisses geschickt werden kann.
Die Polizeischule im Kanton Thurgau
Wer eine Ausbildung bei der Polizei absolvieren möchte, besucht zunächst die Ostschweizer Polizeischule in Amriswil. Danach geht es im zweiten Ausbildungsjahr weiter zum Patrouillendienst bei der Kantonspolizei Thurgau. Die Anwärterinnen und Anwärter sammeln hier praktische Erfahrung, bevor sie am Ende der Ausbildung zu ihrer Hauptprüfung antreten.
Die Fachstellen Gewaltschutz und Waffen und Sprengstoffe
Geht es um Fälle häuslicher Gewalt, ist die Fachstelle Gewaltschutz zuständig. Die Mitarbeitenden leiten Massnahmen zum Schutz gefährdeter Personen ein und nehmen Risikoeinschätzungen über die Lage vor. Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe kümmert sich um alle Fragen rund um Waffenberechtigungen, Sprengmittel oder ähnliche Themen.
Wissenswertes zum Kanton Thurgau
Gelegen im Nordosten der Schweiz grenzt der Kanton Thurgau an den Bodensee. Hauptort des Kantons ist Frauenfeld mit knapp 70’000 Einwohnern. Insgesamt leben etwa 80’000 Menschen in Thurgau. Weitere grössere Orte sind Kreuzlingen, Münchwilen und Weinfelden. Der Name des Kantons leitete sich von dem Fluss Thur ab, der die Region durchquert.