Heute, am 21. Juni, ist bekanntlich der längste Tag des Jahres. Die Sonne kann bei freiem Horizont an fast 16 Stunden scheinen.
Von nun an werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger, was aber nicht heisst, dass auch die Temperatur wieder zurückgeht. Im Gegenteil, sie steigt im Mittel noch bis Ende Juli an, erst von da an wird es wieder kühler.
Die Betrüger verschicken wieder vermehrt Schreiben per E-Mail oder sogar per Post, in welchen die Betrüger den Empfängern versuchen vorzugaukeln, dass diese eine grosse Geldsumme als Erbschaft oder als Spende erhalten könnten.
Dies ist natürlich nur ein Fake!
Heute Dienstag, 21. Juni 2022, kurz nach 04:30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Nidwaldner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse von Bürglen in Richtung Spiringen.
Im Bereich „Graben“ sprang gemäss Aussagen der Fahrzeuglenkerin unmittelbar vor ihr ein Tier von links nach rechts über die Strasse.
Am Montag, 20. Juni 2022, kurz nach 15.30 Uhr, fuhr ein Mann auf seinem E-Bike auf der Grossgrundstrasse in Richtung Gotthardstrasse.
Auf Höhe des Einkaufscenters Urnertor kam der 71-jährige Mann aus zurzeit nicht geklärten Gründen zu Fall.
Der Ausdruck „Affenhitze“ stammt angeblich aus dem Ende des 19. Jahrunderts, als es im Berliner Zoo ein schlecht durchlüftetes Affenhaus gab, wo es regelmässig sehr heiss wurde.
Ob der Ursprung stimmt ist unklar, auf jeden Fall beschreibt der Begriff den heutigen Tag gut.
Temperaturen von über 30 Grad und ein verlängertes Wochenende lockte zahlreiche Menschen in die Berge. Die Air Zermatt hatte dementsprechend von Fronleichnam bis Sonntagabend alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden die Rettungscrews zu 29 Einsätzen gerufen.
Der Samstag war mit 15 Rettungen und der Evakuierung der Seilbahn St. Niklaus-Jungen der intensivste Tag.
Das sonnige und heisse Wetter lockte zahlreiche Menschen nach draussen.
Die Rega-Crews waren über das ganze Spektrum der Einsatzarten gefragt und standen am Samstag, 18. Juni und am Sonntag, 19. Juni 2022 für mehr als 100 verunfallte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz.
Gemeinde: Spiringen
Heute Sonntag, 19. Juni 2022, kurz nach 00.30 Uhr, fuhr ein 26-jähriger Autofahrer mit Kontrollschildern des Kantons Glarus auf der Klausenstrasse vom Urnerboden Richtung Klausenpass. Gemäss eigenen Angaben wurde er bei einer Haarnadelkurve überrascht, kollidierte danach mit einer Mauer und schliesslich stürzte das Auto rund 15 Meter einen steilen Abhang hinunter und landete in einem Bachbett.
Der Autofahrer wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst Uri zur Kontrolle ins Kantonsspital gebracht. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0.55 mg/l. Der Führerausweis des Mannes wurde zu Handen der Administrativbehörde abgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15’000 Franken.
Am Donnerstag, 16. Juni 2022, kurz vor 17.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri gemeldet, wie eine Autofahrerin in unsicherer Fahrweise auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Süd unterwegs sei.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Uri konnte das beschriebene Auto kurz vor dem Gotthard-Strassentunnel in Göschenen anhalten und die Lenkerin kontrollieren.
Am Freitag, 17. Juni 2022, kurz nach 12.30 Uhr, stellten Mitarbeitende der Kantonspolizei Uri einen Rennvelofahrer und einen Personenwagen fest, die den Pannenstreifen nutzend, auf der Autobahn A2 in Wassen Richtung Süd unterwegs waren.
Der umgehend ausgerückten Polizeipatrouille gelang es, den 58-jährigen Rennvelofahrer mitsamt Begleitfahrzeug bei der Ausfahrt in Göschenen anzuhalten und zu kontrollieren.
Für Belagsarbeiten werden die Ein- und Ausfahrten der Autobahn A2 im Anschluss Erstfeld gesperrt.
Die Arbeiten finden an folgenden Daten zwischen 22 und 5 Uhr statt:
Am Donnerstag, 16. Juni 2022, um ca. 11:00 Uhr, fuhr ein 29 jähriger Mann mit dem Fahrrad auf der Gotthardstrasse in Richtung Süd.
Eingangs Dorf Erstfeld wurde der Fahrradlenker von einem Personenwagen mit Wohnanhänger überholt, wobei es zu einer Streifkollision zwischen dem Fahrrad und Wohnanhänger kam.
Heute Mittwoch lag die Schweiz zwischen einem umfangreichen Hochdruckgebiet über Osteuropa und einer schwach ausgeprägten Tiefdruckzone, die sich zwischen Portugal der Biskaya und Nordafrika erstreckte.
Das Wetter im Alpenraum stand dabei im Einflussbereich des Hochs über Osteuropa. Trotz dem deutlichen Hocheinfluss zogen kurz nach Mitternacht erste Regenschauer von Frankreich her über die Region rund um den Genfersee nach Südosten hinweg.
Die hohen sommerlichen Temperaturen laden zum Geniessen ein, können aber für Seniorinnen und Senioren gefährlich sein und zur grossen körperlichen Belastung werden.
Der Schweiz stehen Hitzetage bevor. Es gilt, sich mit Sonnencreme und einer guten Kopfbedeckung vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen.
Am Dienstag, 14. Juni 2022, kurz vor 20.30 Uhr, fuhr ein E-Bike-Lenker auf der Leonhardstrasse in Richtung Nord.
Zur gleichen Zeit fuhr ein bis jetzt unbekannter Knabe mit seinem Velo auf dem Höheweg und bog anschliessend links auf die Leonhardstrasse ein.
Gestern Montagnachmittag, 13. Juni 2022, um 16.15 Uhr fuhr ein Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern auf der Furkapassstrasse in Richtung Realp.
Im Bereich „Vor der Rufi“ fuhr der Fahrzeuglenker auf den dortigen Ausstellplatz. Anschliessend stiegen die beiden Fahrzeuginsassen aus ihrem Auto.
Im Rahmen der Unterhaltsarbeiten im Gotthardstrassentunnel wird die Nationalstrasse A2 zwischen Göschenen und Airolo an folgenden Daten für jeglichen Verkehr gesperrt:
Montag, 20. Juni bis Freitag, 24. Juni 2022 (vier Nächte), von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr und Montag, 27. Juni bis Freitag, 1. Juli 2022 (vier Nächte) ebenfalls von 20.00 bis 5.00 Uhr.
Gestern Abend, in der Nacht sowie heute Morgen gab es im Zusammenhang einer Kaltfront Schauer und Gewitter.
Im heutigen Blog sehen wir uns genauer an, was passiert ist und werfen einen Blick über die Grenze ins nahe Frankreich.
Heute Montag, 13. Juni 2022, kurz nach 11.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Wohnwagengespanns mit niederländischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Im Bereich Männigen musste er sein Fahrzeug staubedingt bis zum Stillstand abbremsen.
Am Samstag, 11. Juni 2022, fand auf dem Urnerboden bei sommerlichen Temperaturen die Motorrad-Präventionsaktion „Super Biker“ statt.
Eine grosse Anzahl Motorradfahrende besuchte den Aktionsplatz, um sich mit den Motorradpolizisten und den Fahrzeugexperten über das Thema „Sicherheit auf dem Töff“ auszutauschen.
Ab dem 20. Juni 2022 werden auf der Axenstrasse in den Tunnel Gumpischbach Süd und Tellsplatte Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
Die Arbeiten erfolgen jeweils in den Nächten von Montagabend bis Freitagmorgen und dauern voraussichtlich rund zwei Wochen.
Am Samstag, 11. Juni 2022, um ca. 16:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrades mit Glarner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse in Richtung Süd.
Vor einem Fussgängerstreifen im Dorf Erstfeld bremste der Motorradlenker sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.
Nun ist der da, der Sommer! Und er dauert (abgesehen von einer kurzen Störung) voraussichtlich mindestens eine Woche an.
Der heutige Tag zeigte sich weitgehend wolkenlos mit verbreitet sommerlichen Temperaturen beidseits der Alpen.
Nach einer tiefdruckbestimmten und unbeständigen Woche hat sich heute Freitag rasch ein Hochdruckgebiet durchgesetzt und für eine Wetterberuhigung gesorgt.
Der Tag verlief, ausgenommen von den östlichsten Regionen, schweizweit meist sonnig mit nur wenigen Quellwolken.
Heute Freitag, 10. Juni 2022, um ca. 12.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Luzerner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse in Spiringen talwärts.
Auf Höhe der Firma Herger Klimaholzbau beabsichtigte er nach links auf den Parkplatz einzubiegen.
"Die SBB feiert ihren 120. Geburtstag!" So wird es zumindest im neusten Kettenbrief von Abzockern behauptet, welche in einer WhatsApp Nachricht zur Teilnahme an einem Gewinnspiel einladen.
In Tat und Wahrheit sind die Abzocker die einzigen, welche mit den generierten Klickzahlen einen Gewinn garnieren.
Bern, 09.06.2022 - Die Corona-Pandemie hat sich auch im letzten Jahr auf die Nutzung des Nationalstrassennetzes ausgewirkt: Das Verkehrsaufkommen stieg zwar wieder an, lag aber noch unter dem Niveau der Vorjahre. Das geht aus dem neuen Bericht zur Verkehrsentwicklung und zum Verkehrsfluss des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor. Ein Blick auf die Staustunden zeigt, dass am Morgen vor allem der Arbeitsverkehr zu Stockungen führt, am Abend kommt der Einkaufs- und Freizeitverkehr hinzu.
Um den Verkehr flüssiger zu machen, setzt das ASTRA auf das Verkehrsmanagement und punktuelle Ausbauten.
Nebel und Gewitter vertragen sich in etwa wie Hund und Katze. Wenn eine sommerliche Gewitterlage vorherrscht, denkt kein Mensch an Nebel.
Und bei einer winterlichen Nebel- oder Hochnebellage liegt fast nichts ferner als ein Gewitter.
Am Samstag, 11.06.2022 (Ausweichdatum 12.06.2022), ab 09.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2022“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Am Samstag, 11. Juni 2022 (Ausweichdatum 12. Juni 2022), von 09.00 bis 15.30 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Motorrad-Präventionsaktion „Super Biker“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Polizeikorps Glarus und Uri, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse der Kantone Schwyz und Uri kommuniziert, ist der Baubeginn einer Hilfsbrücke im Hinblick auf die Realisierung der Galerie Gumpisch erfolgt.
Der Bau bedingt Verkehrsbehinderungen und Sperrungen der Axenstrasse. Die nächste Nachtsperrung erfolgt von Montag, 13. Juni, auf Dienstag, 14. Juni 2022.
Am Pfingstwochenende flogen die Helikopter-Crews der Rega rund 130 Einsätze für Menschen in Not.
Eine besondere Transportlösung musste auf der Kleinen Scheidegg (BE) gefunden werden, nachdem eine Frau im Zug zum Eigergletscher ein medizinisches Problem erlitten hatte.
Am Pfingstmontag, 06.06.2022, gegen 08:30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Klausenpassstrasse von Unterschächen in Richtung Klausenpass.
Im Bereich Ahöri, direkt vor einer Linkskurve, überholte der Personenwagenlenker eine Fahrradfahrerin.
Am Sonntag, 05.06.2022, gegen 16.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri ein Feuer oberhalb dem Südportal des Flüelertunnels gemeldet.
Die Feuerwehr Flüelen konnte das Feuer auf einer ca. 2m2 grossen Fläche rasch lokalisieren und sofort löschen.
Am Sonntag, 05.06.2022, gegen 17.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri ein brennender Baum im Gruonwald in Gurtnellen gemeldet. Die Feuerwehr konnte die Brandstelle rasch in unwegsamem Gelände lokalisieren. Da der Brandherd weder mit Fahrzeugen noch zu Fuss umgehend erreicht werden konnte, wurde für die Löscharbeiten ein Helikopter aufgeboten. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Eindunkeln an.
Durch die Feuerwehr Silenen wurde eine Brandwache eingerichtet, welche den Schadenplatz in den Nachtstunden überwachte.
Am Sonntag, 05.06.2022, kurz vor 15:00 Uhr, fuhren die Lenker von drei Personenwagen mit deutschen, belgischen und italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Im Bereich der Ausfahrt Wassen mussten die Fahrzeuge verkehrsbedingt anhalten.
Heute Pfingstsonntag, 05 Juni 2022, gegen 13.30 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, die in der Folge zu Aufschlägen von Steinen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten. Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt.
Die Strasse und Brücke wurden gemäss ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.
Am Samstag, 04.06.2022, gegen 16:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrades mit GB Kontrollschild auf der Oberalppasstrasse Richtung Andermatt.
In der Linkskurve des Grind - Tunnel touchierte er die rechte Tunnelwand.
Am Samstag, 04.06.2022, kurz nach 00:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Haldistrasse von Schattdorf Richtung Haldi.
In einer leichten Rechtskurve kam das Fahrzeug links von der Strasse ab und kollidierte mit einem Schacht sowie einem Erdwall.
Die Sicherheitsdirektion hat am 31. Mai 2022 eine Abschussverfügung für einen schadenstiftenden Wolf erlassen, nachdem die Schadensschwelle gemäss Bundesrecht erreicht worden war. Die Abschussverfügung gilt für 60 Tage. Der Abschussperimeter entspricht dem «Alpkonzeptperimeter Oberes Reusstal».
Das Bundesrecht verbietet es jedoch, den Wolf im Gebiet des eidgenössischen Jagdbanngebiets Fellital zu erlegen.
Heute empfahl die Wetterköchin Schauer und Gewitter.
Doch je nachdem, wo in der Schweiz Sie am Tisch sassen, gab es das Menu zu unterschiedlichen Zeiten, oder Sie mussten sich mit ein paar Tropfen begnügen.
Die Baudirektion Uri investiert in die Sicherheit der Kantonsstrasse in Göschenen.
Zwischen Dienstag, 7. Juni und Freitag, 17. Juni 2022, wird auf einer Länge von 27 Metern der Belag am südlichen Ende der Reussbrücke auf der K31 Göschenen innerorts ersetzt.
Die erwartete Wetterlage fürs Pfingstwochenende hinterlässt bei den MeteorologInnen die eine oder andere Sorgenfalte.
Wie viel Sonne gibt’s? Wann regnet es? Welche Intensität haben die Gewitter? Alle diese Fragen sind im Moment nicht einfach zu beantworten.
Die Android Smartphone Nutzer können aufatmen.
Eine international koordinierte Polizeiaktion konnte den sich am schnellsten verbreitenden Handy Trojaner erfolgreich unschädlich machen.
Die Auswirkungen des Ferien- und Feiertagsverkehrs waren in Uri an Ostern und an Auffahrt spürbar.
Das gilt aller Voraussicht nach auch für Pfingsten, Fronleichnam und zu Beginn der Sommerferienzeit. Ab Freitagmittag, 3. Juni 2022, vor Pfingsten und ab Mittwochmittag, 15. Juni 2022, vor Fronleichnam ist mit Staus zu rechnen. Die Kantonspolizei Uri ist jedoch darauf vorbereitet.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse der Kantone Schwyz und Uri kommuniziert, ist der Baubeginn einer Hilfsbrücke im Hinblick auf die Realisierung der Galerie Gumpisch erfolgt.
Der Bau bedingt Verkehrsbehinderungen und Sperrungen der Axenstrasse. Zwei Nachtsperrungen erfolgen nächsten Montag, 6. Juni 2022, und Dienstag, 7. Juni 2022.
Die Bevölkerung wünscht sich eine Polizei, die freundlich, empathisch und kompetent auftritt. Genau so handeln die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri.
Die Polizeiarbeit steht unter dem Leitbild: „Miär sind d’Ürner Kantonspolizyy. // MIÄR SCHAFFET SICHERHÄIT IM KANTON // Miär lüäget drfir, dass d Gsetzi befolgt wärdet und dass d Mänschä i yyserem Kanton vor nyt miänt.“
Die Bediensteten lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, egal ob es sich um ein vermisstes Haustier, einen Zeugenaufruf, einen Einbruch oder einen anderen Vorfall handelt. Die Kantonspolizei Uri ist immer zur Stelle, wenn es um Sicherheit und Ordnung in den 19 Urner Gemeinden geht.
Das Amt der Kantonspolizei bearbeitet die Aufgaben für das Alarmierungssystem MoKoS und Gesuche um die Ermächtigung oder Demission von Kontrollorganen land- und forstwirtschaftlicher Erschliessungsstrassen genauso wie Jahresberichte, Leitbilder, SVZ Leistungen, SVZ Standort und SVZ Vision und Strategie.
Eigenen Angaben zufolge bewältigte die Einsatzzentrale Uri im Jahr 2020 knapp 7‘200 Notrufe. Die Alarmzentrale ist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung, wenn es um die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse geht. Eine spezielle Einsatzgruppe gibt es für Vorfälle in den Bergen. Die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Uri kümmerte sich im Jahr 2020 um 12 Vorkommnisse in topographisch schwierigem Gelände. Um die Sicherheit auf den Gewässern kümmert sich die Seepolizei, die zu Kontrollfahrten und Piketteinsätzen ausrückt. Nach Angaben der Kantonspolizei Uri nahmen die Einsätze im Jahr 2020 coronabedingt im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ab.
Die Polizei sorgt sich aber nicht nur um den Schutz von Mensch und Tier, sie fühlt sich auch verantwortlich, wenn es um die Umwelt geht. Dabei bekämpfen die Mitarbeitenden nicht nur alle Formen von Kriminalität sehr erfolgreich, sondern setzen auch hohe Massstäbe an, wenn es um die Verbesserung der Strassensicherheit und die Bewältigung aussergewöhnlicher Gefahren geht.
Kapo Uri – Tag und Nacht im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Führung der Kantonspolizei Uri
Die Hierarchie ist klar geregelt – dem Polizeikommandanten untersteht der Stabschef und die Abteilungen der Kommandodienste, Kriminalpolizei, Bereitschafts- und Verkehrspolizei und das Schwerverkehrszentrum. Die einzelnen Abteilungen sind wiederum für die verschiedensten Dienstleistungen verantwortlich.
Der Stabschef, verantwortlich für Führungsunterstützung, Rechtsdienst, Übersetzungen und den Finanzdienst, fungiert gleichzeitig als Stellvertreter des Kommandanten.
Die Abteilung der Kommandodienste der Kantonspolizei Uri
Hier schlägt das Herz der Kantonspolizei Uri – allgemeine Stabsdienste für das Polizeikommando werden hier genauso verrichtet wie Sekretariatsdienste, die Geschwindigkeitsüberwachung, das Führen des Ordnungsbussenbüros und der Rechnungs- und Materialdienst. Zudem wird hier auch das Personal-, Organisations- und Informationswesen bearbeitet, und auch die intensive Ausbildung der Polizeischüler fällt in die Kompetenz der Kommandodienste.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Uri
Die Verhütung und Verfolgung von Straftaten und die Spezialdienste stehen hier ganz oben auf der Agenda. Beweise sichern und auswerten, Personenermittlung und Befragung und die Personen- und Sachfahndung sowie das Rapportieren verstehen sich als Grundpfeiler. Bei dieser Abteilung geht es aber auch um Präventionsarbeit, Sicherheitsberatung und die Überwachung der polizeilichen Kriminalstatistik. Last but not least ist hier auch die zentrale Stelle hinsichtlich der Meldung für die Löschung von DNA-Profilen eingebunden.
Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Uri
Prävention, dieses Thema liegt dem Team der Verkehrs- und Sicherheitsinstruktion besonders am Herzen. Verkehrsunterricht in den Schulen steht deshalb besonders im Fokus. Jeder Schulbeginn birgt Gefahren in sich, und es ist wichtig, dass schon die Kleinsten – die Kindergartenkinder – für dieses Thema sensibilisiert werden. Schulungen zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr – die Risiken und Gefahren erkennen und richtig handeln – sollen schon früh, Ängste nehmen und Barrieren abbauen.
Primär geht es um ein rücksichtsvolles Verhalten, egal, ob von Verkehrsteilnehmern gegenüber Kindern oder ganz pauschal. Sicherheitsbotschaften können auf vielfältige Art übermittelt werden und beinhalten sowohl Präventiv-Kurse als auch eine thematisierte „Poser-Problematik“. In diese Thematik sind die Beratungsstelle für Unfallverhütung, die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz und das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr Uri fest eingebunden. Die verschiedensten Themenkomplexe, wie Medikamente, Alkohol, E-Bike und Sichtbarkeit, finden Berücksichtigung.
Nicht nur die Jüngsten und Heranwachsende müssen lernen, wie Sie sich im Alltag im Strassenverkehr verhalten sollten. So gibt die Kantonspolizei Uri auch anderen Verkehrsteilnehmenden wichtige Tipps. Unter anderem zählt beispielsweise das Bilden einer Rettungsgasse bei einem Unfall oder anderen Grossereignissen zu den wesentlichen Punkten. Damit Einsatzkräfte nicht behindert werden, sollte jeder Autolenker die genauen Regelungen berücksichtigen, denn umsichtiges Verhalten kann Leben retten!
Es geht auch darum, Primar- und Oberstufenschüler sowie Gymnasiasten stufen- und themengerecht zu unterrichten. Dabei ist es auch wichtig, den Jugendlichen mit dem Erreichen der Strafmündigkeit ihre Verantwortlichkeiten und ethisch/rechtlichen Grenzen aufzuzeigen. In diesem Kontext greift besonders die Sensibilisierung und Aufklärung in den Bereichen des Cybermobbings. Aber auch der Umgang bzw. der Verzicht auf Seiten mit pornografischem Inhalt oder das Recht am Bild rückt in den Mittelpunkt. Hier informiert die Kantonspolizei Uri unter dem Motto „Bliib suuber“ über die Gefahren auf Computer und Handy.
Insbesondere bei Jugendlichen stellen die Mitarbeitenden eine deutliche Zunahme von Gewalt- und Pornographiedarstellungen auf elektronischen Geräten fest. Oftmals werden wahllos andere Jugendliche verprügelt, nur um die Tat zu filmen und dann ins Netz zu stellen. Die Mitarbeitenden der Polizei setzten daher auf gezielte Präventionsarbeit, die nicht nur die Jugendlichen selbst erreichen soll, sondern auch Eltern und die Lehrerschaft in die Pflicht nehmen.
Um ein einheitliches Vorgehen bei derartigen Vorkommnissen zu gewährleisten, haben Polizei und Untersuchungsbehörden gemeinsame Regeln festgelegt, wie zu reagieren ist. Die Kantonspolizei Uri geht Hinweisen auf die Verbreitung und den Besitz von Gewalt und Pornographie konsequent nach.
Die Kantonspolizei Uri informiert zudem über die Gefährlichkeit von Drogen und Alkohol im Strassenverkehr. Wie gefährlich diese Substanzen sind, zeigt ein Bericht der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu. Demnach steigt das Risiko, einen Verkehrsunfall zu verursachen mit zunehmender Alkoholisierung deutlich an. Bereits bei 06 Promille steigt das Unfallrisiko auf das Doppelte, bei 1 Promille liegt das Risiko sogar beim siebenfachen im Vergleich zu einem nüchternen Autolenker.
Kapo Uri im Einsatz für die Verkehrssicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Abteilung der Bereitschafts- und Verkehrspolizei
Diese Abteilung sorgt für die Gewährleistung der polizeilichen Erstintervention genauso wie für die Wahrnehmung der sicherheitspolitischen Aufgaben. Hier wird auch Hand in Hand mit der Kriminalpolizei gearbeitet, wenn die Wahrnehmung kriminalpolizeilicher Aufgaben im Fokus steht. Natürlich widmet man sich hier auch intensiv den Aufgaben, die mit der Regelung, Überwachung und der Kontrolle des Strassen- und Schiffsverkehrs in Zusammenhang stehen.
Aber auch für Fragen rund um die Verkehrserziehung und die Bearbeitung von Verkehrsunfällen ist man hier empfänglich. Des Weiteren zeichnet diese Abteilung auch für die Bewilligung von Veranstaltungen, das Fundbüro, Pyrotechnik, Sprengwesen, die Verkehrsunfall-Statistik und Waffen verantwortlich.
Die Abteilung Schwerverkehrszentrum
Mit Sekretariat und Schichtchefs ausgestattet, werden hier die Verantwortlichkeiten für technische und polizeiliche Kontrollen, Ausnahmetransporte und SVZ Führungen klar geregelt, denn ca. eine Million Gütertransporte überqueren pro Jahr die Alpen, die perspektivisch reduziert werden sollen.
Es geht darum, Verkehrsströme effizient und klug, auf Strasse und Schiene, zu lenken – und das Schwerverkehrszentrum in Erstfeld steht an vorderster Front, wenn es um die Ordnung & Sicherheit auf der Gotthardachse geht.
Aber auch die Berufsausbildung, und der Datenschutz – mit dem Schengen Information System und Visa Information System besonders wichtig – wird hier nicht vernachlässigt.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Uri
Einer Polizistenkarriere steht fast nichts im Wege, wenn der Eignungstest erst einmal bestanden ist. Der Eignungstest der Kantonspolizei Uri, übrigens als Vorläufer einer möglichen Polizeiausbildung deklariert, beginnt mit einem kleinen Einstellungstest, dem bei Bestehen ein Zertifikat folgt. Der eigentliche Eignungstest besteht dann aus den unterschiedlichsten Prüfungen, wobei sich Theorie und Praxis die Waage halten. Die Aufgaben im theoretischen Teil beinhalten sowohl einen Psychologischen Eignungstest wie einen Test der Sprachkompetenz und zum Tastatur-Schreiben.
Zudem wird der Fokus auf persönliche Sichtweisen und Meinungen gelegt – also, Vorbereitung ist alles, um im Einstellungstest zu überzeugen!
Vertrauen, Respekt und Teamarbeit sind die Grundpfeiler der Arbeit der Kantonspolizei Uri. Von den Korpsangehörigen wir ein hoher Einsatz verlangt. Wer im Dienst der Bevölkerung steht, sollte ein hohes Mass an Verantwortung, Ausgeglichenheit und Charakterstärke mitbringen. Darüber hinaus sind Durchsetzungsvermögen und ein ausgezeichneter Gerechtigkeitssinn wichtig für die Polizeiarbeit.
Kapo Uri – rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung da (Bildquelle: Kapo Uri)
Wissenswertes zum Kanton Uri
Der Kanton Uri liegt in der Zentralschweiz. Insgesamt leben hier knapp 37‘000 Einwohner, wobei die meisten Menschen um Hauptort Altdorf wohnen. Weitere grössere Orte sind Schattdorf, Bürglen und Erstfeld. Eine Einteilung in Bezirke gibt es in Uri nicht.