Wallis

Sitten VS: Mutmasslicher Täter nach Mord aktiv gesucht – Ergänzung

Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben. Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv. Ergänzung zum Zeugenaufruf.

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Sitten VS: Mutmasslicher Täter nach Mord aktiv gesucht per Zeugenaufruf

Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben. Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv.

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Phishing mit gespooften Viseca-E-Mail-Adressen

Aktuell verbreiten Cyberkriminelle E-Mails, die angeblich von Viseca stammen. Bei dieser Betrugsmasche fälschen (engl. spoofen) die Betrüger die legitimen E-Mail-Adressen von Viseca, um potenzielle Opfer in die Phishing-Falle zu locken.

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Steiler Anstieg von E-Trottinett-Unfällen

E-Trottinetts sind praktisch, aber auch gefährlich. Das zeigt die neuste Statistik der Schweizer Unfallversicherer. Die Unfallzahlen haben sich in kurzer Zeit verzwanzigfacht.

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A6 / Thun / Rubigen BE: Lenker nach mehreren Raserdelikten ermittelt

Seit September 2022 liegen der Kantonspolizei Bern mehrere Videos vor, bei welchen ein Autolenker an verschiedenen Orten im Kanton Bern und Kanton Wallis massive Geschwindigkeitsüberschreitung begangen hat. Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.

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Kanton Wallis: Bilanz der technischen Verkehrskontrollen 2023

Im Rahmen ihrer täglichen Aufgaben führt die Kantonspolizei Verkehrskontrollen durch, um ein gutes Sicherheitsniveau auf dem gesamten Walliser Strassennetz aufrechtzuerhalten. Parallel dazu wurden während des gesamten Jahres 2023 Grosskontrollen mit mehreren Partnern durchgeführt, um gegen gefährliches Verhalten oder gegen getunte Fahrzeuge, die übermässigen Lärm verursachen, vorzugehen.

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Unfälle beim Ski- und Snowboardfahren - materielle Kosten von 600 Mio. Franken

Auf Schweizer Pisten verletzen sich jedes Jahr rund 63 000 Personen beim Ski- und Snowboardfahren. Diese Zahl ist in den letzten zehn Jahren gesunken; dennoch verursachen die Unfälle jährlich Kosten in der Höhe von 600 Millionen Franken. Zum Start der Wintersaison erinnert die BFU daran, wie wichtig es ist, auf den Pisten die FIS- und SKUS-Regeln einzuhalten.

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Die Schweizer E-Vignette einfach erklärt

Die elektronische Vignette kann via www.e-vignette.ch über das "Via Portal" des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bezogen werden. Direkter Link zum Webshop: www.e-vignette.ch.

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Phishing-Angriff unter dem Deckmantel der Migrosbank

Seit einigen Tagen kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Migrosbank stammen. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten im E-Banking zu aktualisieren. Hinter den E-Mails steckt jedoch nicht die Migrosbank, sondern dreiste Cyberkriminelle.

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Kanton Wallis: Vorsicht bei Online-Buchungen von Ferienunterkünften

Mit Blick auf die bevorstehenden Winterferien warnt die Kantonspolizei Wallis vor betrügerischen Angeboten auf den Plattformen von Online-Reiseagenturen. Die Winterferien stehen kurz bevor und viele freuen sich auf entspannte Tage. Beliebte Orte und Unterkünfte sind in dieser Zeit oftmals schnell ausgebucht. Das wissen auch Online-Betrüger, die versuchen, Reisefreudige mit Fake-Inseraten anzulocken.

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Erhöhte Brandgefahr durch Kerzen in der Adventszeit

Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Kerzen sorgen in dieser Zeit für eine besinnliche Stimmung. Eine sanft flackernde Kerze kann jedoch innert Kürze einen Wohnungs- oder Hausbrand verursachen.

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Abtei von St-Maurice VS: Die Ermittlungen dauern an

Nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei vom 23. November 2023 meldeten sich mehr als ein Dutzend Personen bei den Strafverfolgungsbehörden des Kantons Wallis, um sie über mögliche Missbräuche im Zusammenhang mit der Abtei St-Maurice oder dem kirchlichen Umfeld zu informieren. Jede Anzeige wird berücksichtigt. Ihre Verfasser werden systematisch von der Kantonspolizei kontaktiert.

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Kanton Wallis: Proaktive Regulierung des Wolfs 2023-2024

Nach der Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hat Staatsrat Frédéric Favre entschieden, die proaktive Regulierung des Wolfes im Wallis umgehend anzuordnen. Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) und das BAFU haben festgestellt, dass alle Bedingungen für die Anordnung einer proaktiven Regulierung erfüllt sind, und zwar in Bezug auf die revidierte Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 1. Dezember 2023 in Kraft treten wird.

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Vorsicht vor geforderten Mietkautionen über gefälschte Airbnb-Plattformen

Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt suchen viele Personen händeringend nach einer Wohnung. Betrüger machen sich diese Situation zunutze und locken mit falschen Inseraten für attraktive und günstige Immobilien.

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St-Maurice VS: Staatsanwaltschaft und Kapo ermitteln in der Abtei von St-Maurice

Am 22. und 23. November 2023 begaben sich der Generalstaatsanwalt und Inspektoren der Kantonspolizei im Rahmen einer Voruntersuchung in die Abtei von St-Maurice. Am 22. September 2023 eröffnete die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis ein Vorverfahren, um mögliche Straftaten im Wallis zu untersuchen, die nicht verjährt oder bereits behandelt worden sind und die im Bericht zum Pilotprojekt zur Geschichte des sexuellen Missbrauchs im Umfeld der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz seit der Mitte des 20. Jahrhunderts enthalten sind.

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Bergrettung in Zermatt VS - Wie weit gehen, um anderen zu helfen? (Video)

Richard Lehner kennt die Gefahren der Berge wie kein Zweiter. Seit 20 Jahren ist er Bergführer in Zermatt VS und fast ebenso lange nebenberuflicher Bergretter. Bei Hilfsaktionen wird er als Bergprofi aufgeboten und muss an der Helikopter-Winde oder zu Fuss zu Verletzten vorstossen.

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Ab 1. Dezember wählen - die neue E-Vignette oder herkömmliche Klebevignette

Die Vignette 2024 ist ab dem 1. Dezember 2023 verfügbar. Die meisten Fahrzeugführenden wählen jetzt zum ersten Mal zwischen Klebevignette oder der neuen E-Vignette, die im August dieses Jahres eingeführt wurde. Der Verkaufspreis von 40 Franken und die Gültigkeitsdauer vom Dezember des Vorjahres bis zum Januar des Folgejahres bleiben für beide Varianten unverändert.

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Martinach VS: Vier Personen nach Diebstahl festgenommen

Am 11. Oktober 2023 nahm die Kantonspolizei mit Unterstützung der Stadtpolizei Martinach vier Personen fest, die unmittelbar zuvor Diebstähle in einem Wohnviertel in Martinach begangen hatten. Am Nachmittag des 11. Oktober 2023 kontaktierte eine Einwohnerin von Martinach die Notrufnummer 117 der Kantonspolizei, nachdem sie eine fremde Person in ihrem Wohnzimmer festgestellt hatte.

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Fake-E-Mail von der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Mit einer scheinbar von der Eidgenössischen Steuerverwaltung versendeten E-Mail bezüglich einer angeblichen Steuerrückerstattung versuchen Betrüger an sensible Daten zu gelangen. Unter Verwendung der bekannten Logos der Schweizerischen Eidgenossenschaft soll das Vertrauen der Empfänger erschlichen und sie dazu gebracht werden, auf die missbräuchliche E-Mail zu reagieren.

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Publireportagen

Dubiose Jobangebote auf Social-Media

Immer mehr dubiose Jobangebote kursieren auf Social-Media-Plattformen oder in Messenger-Chats wie WhatsApp und Co. Hinter den Angeboten stehen jedoch keine lukrativen Jobs, sondern in vielen Fällen Betrüger, die es auf Geld oder persönliche Daten ihrer potenziellen Opfer abgesehen haben.

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BFU-Forum Strassenverkehr - mehr Tempo 30, mehr Sicherheit für alle

Innerorts sterben in der Schweiz auf Tempo-50-Strecken jedes Jahr 80 Menschen, 1900 werden schwer verletzt. Mindestens ein Drittel dieser Unfälle liesse sich verhindern, wenn Tempo 30 innerorts überall dort eingeführt würde, wo es die Verkehrssicherheit erfordert. Die BFU setzt sich deshalb für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung ein. Am BFU-Forum Strassenverkehr am Donnerstag hat sie anhand ihres Modell 30/50 aufgezeigt, wie die Umsetzung gelingen kann.

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Kanton VS: Werbeverbot für Tabakprodukte - Verstösse können jetzt bestraft werden

Während des Sommers wurden in verschiedenen Geschäften des Kantons Präventivkontrollen durchgeführt, um die korrekte Anwendung der Richtlinien zum Verbot für Tabakprodukte, elektronische Zigaretten, Vaporetten, legalen Cannabis und anderen Rauchprodukten zu überprüfen. Diese Kontrollen zeigten die gute Zusammenarbeit mit den betroffenen Geschäftsinhabern auf und ermöglichten es, deren Fragen zu beantworten. Künftig müssen Geschäfte, die Minderjährigen zugänglich sind und weiterhin für diese Produkte Werbung machen, mit Bussen von bis zu 20'000 Franken rechnen.

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Beschluss des Bundesrats: Elektroautos sind ab 2024 nicht mehr steuerbefreit

Bern, 08.11.2023 - Ab dem 1. Januar 2024 werden Elektroautos der Automobilsteuer unterstellt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2023 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Aufhebung der Steuerbefreiung auf Elektrofahrzeugen zur Kenntnis genommen und die Änderung der Automobilsteuerverordnung gutgeheissen. Damit will der Bundesrat den Steuerausfällen entgegenwirken und die Einlagen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) sichern. Die Besteuerung von Elektroautos ist Teil des Bereinigungskonzepts für den Staatshaushalt, welches der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 beschlossen hat.

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Kanton Wallis: Vorsicht beim Online-Verkauf von Holz und Pellets

Mit Blick auf den nahenden Winter warnt die Kantonspolizei Wallis vor Online-Betrügereien im Zusammenhang mit dem Verkauf von Holz und Pellets und gibt präventive Ratschläge. Die Betrüger schalten die Anzeigen hauptsächlich auf der Plattform „Marketplace“ von Facebook auf und tauschen sich dann mit den Geschädigten über WhatsApp aus.

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Swisscard-Mail „Aktivierung SecureCode“ ist Phishing

Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im vermeintlichen Namen von Swisscard verbreitet werden. Die gefälschten Support-Mails täuschen das angebliche Fehlen der Zwei-Faktor-Authentifizierung vor.

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Der „Tag des Lichts“ - mit Sichtbarkeit Unfälle verhindern

Laut einer Umfrage des Touring Club Schweiz sind 83 Prozent der Befragten der Meinung, dass gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr wichtig oder sogar sehr wichtig ist. Dennoch geben nur 24 Prozent an, konsequent Ausrüstung zu verwenden, die ihre eigene Sichtbarkeit erhöht. Anlässlich der 17. Durchführung des Tages des Lichts setzt der TCS seine Informationskampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung fort.

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Kapo Wallis: Mach Dich sichtbar, die Nacht rückt näher

Anlässlich des „Tag des Lichts“ am 2. November 2023 sensibilisiert die Kantonspolizei Wallis mit der Marke „Made Visible“ von TCS die Bevölkerung rund um das Thema Sichtbarkeit von Fussgängern und Radfahrern. Die nationale Präventionskampagne "Tag des Lichts" soll allen Verkehrsteilnehmern, insbesondere Zweiradfahrern und Fussgängern, die Bedeutung von Sicherheit durch Sichtbarkeit bewusst machen.

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Jede vierte Person fährt nachts ohne Licht Velo - 17. Tag des Lichts

Nachts und in der Dämmerung ist jede vierte Person auf dem Velo ohne Licht unterwegs. Zum Vergleich: Auf schnellen E-Bikes fahren 2 % ohne Licht, auf langsamen E-Bikes 9 %. Die eigene Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor, um sein Unfallrisiko zu senken. Wer Velo oder E-Bike fährt, setzt deshalb neben der richtigen Beleuchtung am besten auf eine Leuchtweste. Darauf macht die BFU mit ihren Partnern am diesjährigen Tag des Lichts aufmerksam.

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Kanton Wallis: Herbstzeit ist Einbruchzeit – Schützen wir uns!

Am Montag, 30. Oktober 2023, organisieren die Schweizer Polizeikorps zusammen mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) und „Sicheres Wohnen Schweiz“ (SWS) den 9. nationalen Tag des Einbruchschutzes. Ziel dieser nationalen Kampagne ist es, das Bewusstsein für die Risiken von Einbrüchen und insbesondere für die geeigneten Präventionsmassnahmen zu verbessern.

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Wappen des Kantons Wallis



Die Polizei im Kanton Wallis

Unter der Devise „Ehre und Treue“ nimmt die Kantonspolizei Wallis ihre Aufgaben zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit wahr. Die Mitarbeitenden handeln im Dienst der Kantonsbevölkerung.

Der Kanton teilt sich in drei Teile auf: das Oberwallis, das Mittelwallis und das Unterwallis. Aufgrund der unterschiedlichen topographischen Gegebenheiten gibt es verschiedene Anforderungen an die Korpsangehörigen: Sie arbeiten nicht nur in Stadtzentren, sondern auch auf Gletschern oder der Rhone und dem Genfersee.

Unter der Führung des Kommandanten gibt es verschiedene Dienste:

  • Kommunikation & Prävention
  • Leitung & Controlling
  • Gendarmerie
  • Kriminalpolizei
  • Logistik
  • Verwaltung & Rechtsangelegenheiten
  • Planung

Die Kapo Wallis ist rund um die Uhr im Dienst der Kantonsbevölkerung. (Bildquelle: Kapo Wallis)


Die Gendarmerie der Kantonspolizei Wallis

Die Mitarbeitenden der Gendarmerie sind rund um die Uhr im Einsatz und greifen in Notfällen oder bei Gefahr direkt ein. Die Kantonspolizei Wallis hat insgesamt 23 Territorial–Basen über den gesamten Kanton verteilt, sodass sie von überall sehr gut zu erreichen sind. Die Polizisten übernehmen zudem weitere Aufgaben wie die Verkehrserziehung, die Prävention und die Verkehrskontrolle.

Ebenfalls zur Gendarmerie gehören verschiedene Spezialabteilungen: die Interventionsgruppe und die Hundeführer. Auch Spezialisten, die am Sittener Flughafen tätig sind, arbeiten in diesem Bereich.

Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Wallis

Innerhalb der Kriminalabteilung gibt es verschiedene spezialisierte Bereiche. Alle Bediensteten arbeiten mit dem Ziel, Verbrechen aufzuklären und die Täterschaft dingfest zu machen. Bei der Arbeit setzen die Mitarbeitenden auf den Einsatz neuer Techniken und Technologien.


Die Kapo Wallis kämpft engagiert gegen Kriminalität im Kanton. (Bildquelle: Kapo Wallis)


Die Planungsabteilung der Kantonspolizei Wallis

Zu diesem Dienstbereich zählt die Einsatzzentrale, hier gehen Notrufe ein, sodass die Mitarbeitenden unverzüglich die Einsatzpartner kontaktieren können. Der Bereich kooperiert mit der Polizeiakademie in Savatan, wo die angehenden Polizeibeamten ausgebildet werden. Kommt es im Kanton zu einem Grossereignis, ist die Planung für die Einrichtung eines Krisenstands zuständig.

Die Logistik der Kantonspolizei Wallis

Für die Polizeiarbeit ist eine funktionierende Logistik unerlässlich. Der Logistikbereich unterstützt die Kantonspolizei Wallis unter anderem mit der Unterhaltung des Fuhrparks und der Verwaltung der Immobilien. Auch die Betreuung der Kommunikationsmittel liegt in Händen dieses Bereichs. Wichtig ist, dass die gesamte Ausrüstung der Polizei stets einsatzbereit ist, denn nur so kann eine gute Arbeit gewährleistet werden.



Der Bereich Verwaltung & Rechtsangelegenheiten der Walliser Polizei

Diese Abteilung ist für die allgemeine Verwaltung der Kantonspolizei verantwortlich. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Buchhaltung und sind in allen rechtlichen Angelegenheiten zuständig. Bei ihrer Arbeit stützen die Korpsangehörigen sich auf die aktuellen Richtlinien und die gesetzlichen Bestimmungen.

Die Leitung und das Controlling der Kantonspolizei Wallis

Hier arbeitet der Polizeichef, der den Kommandanten bei der Planung strategischer Ziele unterstützt. Zudem ist das Personalwesen in diesem Bereich angesiedelt. Die Mitarbeitenden kümmern sich um das Rekrutierungsverfahren und sind für Beförderungen zuständig.

Die Kommunikation & Prävention der Kantonspolizei Wallis

Dieser Bereich übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und die Information der Bevölkerung über verschiedene Medien. Mit ihrer Arbeit stärken die Bediensteten das Vertrauen in die Polizeiarbeit und heben das positive Image der Kantonspolizei hervor.

Polizist oder Polizistin bei der Kantonspolizei Wallis werden

Die Arbeit bei der Walliser Polizei ist abwechslungsreich und vielfältig. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Dabei absolvieren die Aspiranten das erste Jahr an der Polizeiakademie in Savatan. Das Jahr endet mit einer Prüfung der Fachkompetenzen und der Verleihung eines Zertifikats über das Bestehen. Nun folgt ein Praktikum beim Polizeikorps. Nach dieser Zeit erhalten die Anwärterinnen und Anwärter einen „eidgenössischen Fähigkeitsausweis als Polizistin und Polizist“.

Bei der Ausbildung legt die Akademie besonders viel Wert auf Praxis und arbeitet darum mit Übungen und Rollenspielen, in denen realistische Situationen nachgestellt werden.

Die Zeitschrift der Kantonspolizei Wallis

Die Walliser Polizei gibt in digitaler Form eine eigene Zeitschrift heraus, in der über die Polizeiarbeit informiert wird. Interessierte Lesende erhalten einen Einblick in die tägliche Arbeit. Zudem gibt es auch für Korpsangehörige betriebsspezifische Themen. Bis zum Jahr 2018 erschien die Zeitschrift in gedruckter Form, inzwischen gibt es jedoch die Möglichkeit, sich über einen Newsletter mit den aktuellen Ausgaben versorgen zu lassen.

Die Musiker der Kantonspolizei Wallis

Seit dem Jahr 1981 gibt es unter der Bezeichnung „Musikerpolizei“ ein eigenes Polizeiorchester. Einmal jährlich bieten die Musikerinnen und Musiker der Bevölkerung ein sehens- und hörenswertes Konzert. Auch bei der Vereidigung neuer Polizisten gestaltet das Orchester das Rahmenprogramm.

Die Bilanz der Polizeiarbeit im Wallis für das Jahr 2020

In einem Medienbericht ziehen die Verantwortlichen der Kantonspolizei Wallis eine positive Bilanz für das Jahr 2020, das vor allem durch den Kampf gegen die Corona-Pandemie geprägt. Im Bereich der klassischen Kriminalität verzeichnete die Polizei rückläufige Zahlen, eine deutliche Zunahme gab es jedoch bei Internetdelikten. In dem Bericht geht die Polizei Wallis auch auf die Strategie zur Verbrechensbekämpfung im Kanton ein. Der Schwerpunkt liegt auf der Verhinderung und Aufklärung schwerer Straftaten. Zudem will die Kantonspolizei auch im Bereich der Betäubungsmittel sehr aktiv bleiben. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Prävention und die Information der Bevölkerung, hier soll das Engagement verstärkt werden.

Die Aufklärungsquoten bei Straftaten gegen Leib und Leben und Straftaten nach dem Strafgesetzbuch sind im Wallis mit 94,3 Prozent höher als im schweizweiten Vergleich. Deutlich geringer zeigt sich die Aufklärungsquote bei Vermögensdelikten, die im Jahr bei 24,6 Prozent lag. Insgesamt ist anzumerken, dass die Einbruchdiebstähle nach Angaben der Polizei Wallis in den letzten Jahren um mehr als 45 Prozent zurückgegangen sind.

Die Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Teil der Polizeiarbeit. Im Jahr 2020 gab es laut Kantonspolizei Wallis mit 10 Verstorbenen eine historisch tiefe Anzahl Verkehrstoter. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auch weiterhin auf Präventivmassnahmen liegen. Zudem plant die Walliser Polizei gezielte Aktionen gegen schwere Übertretungen und will die Präsenz an besonderen Risikoschwerpunkten verstärken.

Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Wallis

Spezielle Tipps gibt die kantonale Polizei unter anderem zur Verhinderung von Einbruchdiebstählen. So betonen die Experten, dass die Tatorte vor allem entlang von Autobahnen und Hauptverkehrsstrassen liegen. Oftmals sind daher sogenannte „Kriminaltouristen“ unterwegs, die gezielt bestimmte Wohnquartiere für ihre Straftaten auswählen. Laut Polizei hat die Jahreszeit nur einen geringen Einfluss auf die Delikte. Oftmals entscheidet die Täterschaft sich spontan für ein bestimmtes Haus. In der Regel sind die Einbrecher zu zweit oder zu dritt unterwegs und suchen die Gegenden gezielt ab. Um einzubrechen, wählen sie den einfachsten Weg wie ein gekipptes Fenster oder eine unverschlossene Tür. Wichtig ist daher, stets darauf zu achten, Türen und Fenster beim Verlassen des Hauses gut zu verschliessen.

Auch die Nachbarschaft ist bei der Verhinderung von Einbrüchen ein wichtiger Faktor. Wer länger abwesend ist, sollte die Nachbarn Infomieren und um Aufmerksamkeit bitten. Halten sich Fremde in der Gegend auf, die sich verdächtig verhalten, sollte diese nach dem Grund für ihre Anwesenheit gefragt werden. Zudem können Eigentümer oder Mieter bereits mit einfachen baulichen Massnahmen wie zusätzlichen Riegeln oder Schlössern die Sicherheit erhöhen.

Wer einen Einbruch entdeckt, sollte den Tatort möglichst nicht betreten. Es sollte nichts verändert werden und keine Gegenstände berührt werden, um eventuell wichtige Spuren nicht zu verwischen. Zudem sollten Betroffene sofort den Notruf wählen.

Auf Wunsch bietet die Kantonspolizei Wallis eine persönliche Beratung zum Thema Einbruchschutz. Die Profis untersuchen die Immobilie auf Schwachstellen und zeigen geeignete Lösungen zum Schutz auf.

Nicht nur vor Einbruchdiebstählen, sondern auch vor Trickdiebstählen warnt die Walliser Polizei. So empfehlen die Experten, möglichst wenig Bargeld und Wertsachen mit sich zu tragen. Taschen oder Gepäckstücke sollten niemals ohne Aufsicht bleiben. Wer im dichten Gedränge unterwegs ist, sollte seine Tasche idealerweise verschlossen auf der Körpervorderseite tragen. Zudem rät die Polizei, grössere Beträge im besten Fall mit der Karte zu bezahlen und auf keinen Fall die Karte mit dem PIN-Code gemeinsam aufzubewahren. Misstrauen ist geboten, wenn Fremde versuchen, ein Ablenkungsmanöver zu starten, um einen Diebstahl zu begehen.

Auch wenn es um Anlagebetrug geht, gibt die Polizei wichtige Tipps: Keinesfalls sollte Dritten, die nur über das Internet bekannt sind, Geld überwiesen werden. Auch persönliche Daten, amtliche Dokumente oder Passwörter dürfen keinesfalls Dritten zugänglich gemacht werden. Wer meint, Opfer eines Internetbetrugs geworden zu sein, sollte sich direkt an die Kantonspolizei Wallis wenden.


Kapo Wallis – zu Land und zu Wasser im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Wallis)


Wissenswertes zum Kanton Wallis

Der Kanton Wallis liegt im Südwesten der Schweiz. Die Bevölkerung ist deutsch- und französischsprachig. Hauptort des Wallis ist Sitten. Das gesamte Gebiet des Kantons befindet sich in den Alpen, auch das Matterhorn gehört zum Wallis. Insgesamt leben hier rund 348’000 Einwohner, wobei Sitten mit knapp 35’000 Einwohner die bevölkerungsreichste Stadt ist. Danach folgen Martigny und Monthey sowie Siders.