Von Ende Oktober bis Mitte November 2016 führte die Stadtpolizei Winterthur insgesamt sechs Lichtkontrollen an verschiedenen Orten durch.
Bei drei Kontrollen galt ein besonderes Augenmerk den Motorwagen und bei den andern den Velos.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (14./15.11.2016), kurz vor 1 Uhr, nahm die Stadtpolizei Winterthur einen mutmasslichen Automatenknacker fest.
Es handelt sich um einen 48-jähriger Italiener.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagnachmittag (7.11.2016) im Hauptbahnhof Winterthur zwei mutmassliche Einbrecher verhaftet.
Fahnder wurden um etwa 17.00 Uhr beim Hauptbahnhof Winterthur auf zwei verdächtige Männer aufmerksam.
Am Freitagnachmittag (04.11.2016) führte die Stadtpolizei Winterthur an der Schlosstalstrasse in der 50er-Zone eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Ein Lieferwagenlenker fuhr stadtauswärts und wurde mit einer geringen Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (5./6.11.2016), nach 21.30 Uhr, beschädigte eine unbekannte Täterschaft an der Unteren Vogelsangstrasse und an der Giesserstrasse mehrere Autos.
An den parkierten Fahrzeugen wurden die Aussenspiegel oder die Scheibenwischer beschädigt.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist am frühen Sonntagmorgen (6.11.2016) in Winterthur ein Mann schwer verletzt worden.
Die mutmasslichen Täter sind flüchtig.
Über das vergangene Wochenende ereigneten sich über ein Dutzend Verkehrsunfälle.
Am Freitag, 04.11.2016, ca. 20.20 Uhr verursachte ein 23-jähriger Personenwagen-Lenker einen Selbstunfall.
An der Zürcherstrasse, im Bereich zwischen Kloster- und Steigstrasse, werden an verschiedenen Orten Risse in der Fahrbahn saniert. Aus diesem Grund kommt es zu örtlichen Behinderungen, welche entsprechend signalisiert sind.
Die Arbeiten sind witterungsabhängig und es kann zu Verschiebungen kommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Winterthur im Zuge des Polizeieinsatzes in Winterthur-Hegi am Mittwochmorgen (2.11.2016) nebst den in der Pressemitteilung der Oberstaatsanwaltschaft Zürich aufgeführten Personen vier weitere Männer festgenommen.
Anlässlich der Hausdurchsuchung konnten in den Räumlichkeiten der Moschee vier Männer im Alter zwischen 23 und 35 Jahren angetroffen werden, die dort übernachtet haben.
Gestützt auf konkrete, bei der Polizei eingegangene Hinweise hat die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ein Strafverfahren gegen vier Personen aus dem Umfeld der An’Nur Moschee in Winterthur wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen und Gewalt eröffnet.
Im Rahmen des Strafverfahrens haben am 2. November 2016 in der Moschee und bei drei Personen Hausdurchsuchungen stattgefunden.
Derzeit (Mittwoch, 2.11.2016) läuft an der Hofackerstrasse in Winterthur ein Polizeieinsatz der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Winterthur und der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland.
Mit Auftrag der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland führt die Kantonspolizei Zürich mit Unterstützung der Stadtpolizei Winterthur den Vollzug eines Vorführbefehls bzw. einer Hausdurchsuchung durch.
Infolge Erneuerungsarbeiten an der Weichen- und Gleisanlage für den Bahnhof Winterthur-Seen muss der SBB-Übergang an der Aarbergstrasse nachts vollständig gesperrt werden.
Die Dauer der Massnahme ist wie folgt:
Sonntag, 6. November 2016, bis Dienstag, 22. November 2016, jeweils 20.30 Uhr bis 6 Uhr
Am Montagabend (31.10.2016) war die Stadtpolizei Winterthur anlässlich des Halloweens zusätzlich mit Patrouillen der Quartierpolizei und des Jugenddienstes unterwegs. Auf dem gesamten Stadtgebiet wurden Jugendliche angetroffen und kontrolliert. Es gingen diverse Meldungen ein, dass Fassaden mit Eiern beworfen wurden.
Die Patrouillen stellten 60 Eier sicher, welche Jugendliche auf sich trugen. Weiter konnten etliche gefährliche Gegenstände (z.B. Laserpointer, Feuerwerkskörper, Holzstöcke, usw.) abgenommen werden. In einem Fall löste eine „Halloween-Dekoration“ in einem Auto Unbehagen aus.
Über das Wochenende musste die Stadtpolizei Winterthur an 10 Verkehrsunfälle ausrücken. Bis auf einen verletzten Fahrradlenker entstand glücklicherweise nur Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen.
Freitag, 28.10.2016, 19:00 Uhr, wurde der Stadtpolizei ein Verkehrsunfall an der Zürcherstrasse, Höhe Auwiesenstrasse gemeldet. Zum Unfall kam es, weil ein Personenwagenlenker beim Einbiegen in die Zürcherstrasse das Vortrittsrecht eines Personenwagenlenkers, welcher auf der Zürcherstrasse stadteinwärts fuhr, missachtete. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von ca. 25‘000.-.
Die Kantonspolizei Zürich hat am späten Donnerstagabend (27.10.2016) in einem Club in Winterthur-Töss zehn Schwarzarbeiterinnen sowie die zwei Arbeitgeber verhaftet.
Kantonspolizisten unterzogen den Club nach 22.00 Uhr einer Kontrolle. Dabei stellten sie zehn Frauen fest, die illegal als Animierdamen oder im Service arbeiteten. Sie verfügen weder über entsprechende Aufenthalts- noch Arbeitsbewilligungen.
12. Schweizerische Tagung der polizeilichen Jugendsachbearbeiter/innen: Zum ersten Mal fand die Schweizerische Fachtagung in Winterthur statt.
Am 26. Oktober 2016 trafen sich, auf Einladung des Jugenddienstes der Stadtpolizei Winterthur, verschiedene Fachleute von Polizeikorps aus der ganzen Schweiz im Kongresszentrum an der Liebestrasse.
Infolge Sanierung Bachleitung an der Weinbergstrasse ist die FusswegÂverbindung Wolfensberg- bis Weinbergstrasse gesperrt.
Dauer der Massnahme: Donnerstag, 27.10.2016, bis Freitag, 23.12.2016
Am Samstagabend (22.10.2016), kurz vor 20.30 Uhr, zog die Stadtpolizei Winterthur einen alkoholisierten Lieferwagenlenker aus dem Verkehr. Â
Das Testresultat der Atemalkoholprobe lag bei 1,07 mg/l (Milligramm pro Liter).
Am Dienstagnachmittag (18.10.2016), kurz vor 16 Uhr, beobachtete eine Zivilpatrouille der Stadtpolizei Winterthur einen Betäubungsmittelhandel beim Archplatz. Bei der anschliessenden Personenkontrolle konnte beim Abnehmer eine geringe Menge Kokain sichergestellt werden.
Der mutmassliche Händler wurde festgenommen. Bei dessen Überprüfung stellte sich heraus, dass sich der 34-Jährige illegal in der Schweiz aufhält.
Am Samstag, 15.10.2016, ca. 16:35 Uhr, fuhr ein 41jähriger Automobilist auf der Auwiesenstrasse Richtung Untere Vogelsangstrasse und prallte auf der Höhe der Liegenschaft Nr. 5, aufgrund eines Sekundenschlafes, gegen einen Beleuchtungskandelaber.
Dadurch fiel dieser auf die Fahrbahn und beschädigte zudem einen Container und ein parkiertes Fahrzeug. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund Fr. 40‘000.--, verletzt wurde niemand.
Am Montagmorgen (10.10.2016) hat die Stadtpolizei Winterthur in einer Pünt mehrere Kilo feuchtes Marihuana aufgefunden und sichergestellt.
Das Marihuana sollte zum Eigenkonsum im Gartenhäuschen getrocknet werden.
Am Mittwochmorgen (12.10.2016), kurz nach 6.30 Uhr, kam es auf der Grüzefeldstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin erlitt dabei mehrere Frakturen.
Am Freitag, 07.10.2016, ca. 19.30 Uhr, fuhr ein 46-jähriger PW Lenker auf der Technikumstrasse stadtauswärts und beabsichtigte, anschliessend auf die General-Guisan-Strasse abzubiegen.
Im Kasernenrank überholte er einen in derselben Richtung fahrenden 34-jährigen Fahrradlenker rechts und musste anschliessend wegen des auf Rot stehenden Lichtsignals bei der Verzweigung mit der Tösstalstrasse anhalten.
Die Stadtpolizei Winterthur verhaftete am Montagnachmittag (3.10.2016), kurz vor 15.30 Uhr, an der Technikumstrasse eine mutmassliche Taschendiebin.
Es handelt sich um eine 22-jährige Bulgarin. Sie wurde durch zivile Fahnder dabei beobachtet, wie sie einem Opfer versuchte in die Tasche zu greifen.
Bei der umfangreichen Brückensanierung wird der zweite Teil des Belags eingebaut.
Aus diesem Grund kann der durch die Baustelle führende Fuss-/Radweg nicht benutzt werden. Eine Umleitung für Fussgänger und Velofahrer ist signalisiert.
Am Sonntagabend (2.10.2016) führte die Stadtpolizei Winterthur an der Unteren Vogelsangstrasse in der 50er-Zone eine mobile Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein Autolenkender wurde mit 89 Stundenkilometern (netto) geblitzt.
Er wird wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln angezeigt und muss mit einem Ausweisentzug rechnen. WÃ...
Übers vergangene Wochenende (1./2.10.2016), zog die Stadtpolizei Winterthur drei alkoholisierte Fahrzeuglenker aus dem Verkehr. Die Testresultate der Atemalkoholproben lagen zwischen 0,28 und 0,97 mg/l (Milligramm pro Liter).
Es stellte sich zudem heraus, dass ein Fahrzeuglenker das Auto ohne gültigen Fahrausweis lenkte.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (1./2.10.2016), kurz vor 6 Uhr, geriet ein Paar beim Bahnhofplatz verbal aneinander.
Mehrere Personen mischten sich beim Disput ein. Infolge dessen kam es zwischen zwei Personen zu einer tätlichen Auseinandersetzung.
Am Freitagnachmittag (30.9.2016), zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr, beschädigte eine unbekannte Täterschaft an der Gotzenwilerstrasse vier Mofas.
Den parkierten Mofas wurden die Zündkabel durchgeschnitten. Die Sachschadenhöhe konnte noch nicht beziffert werden.
Die Stadtpolizei Winterthur führte am Donnerstagnachmittag (29.9.2016) an der Salomon Hirzel-Strasse eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Dabei wurden zwölf Lastwagen, zwei Lieferwagen und zwei Traktoren unter die Lupe genommen.
Am Montagabend (26.9.2016) führte die Stadtpolizei Winterthur an der Frauenfelderstrasse eine Verkehrskontrolle durch.
Im Zeitraum zwischen 21.45 Uhr und Mitternacht wurden 74 Fahrzeuge geblitzt.
Am Dienstagmorgen (27.9.2016) meldete ein 23-jähriger Mann der Stadtpolizei, dass er als Fussgänger zwischen etwa 7.00 und 7.45 Uhr, auf der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Stadtpark, von einem Auto angefahren und verletzt worden sei.
Nähere Angaben konnte der Mann nicht machen. Er musste zur Kontrolle ins Spital verbracht werden.
Am Sonntagabend (25.9.2016) führte die Stadtpolizei Winterthur an verschiedenen Standorten Verkehrskontrollen durch.
Dabei wurden 56 Fahrzeuge und ihre Lenkenden genauer überprüft.
Am Samstagnachmittag (24.9.2016), kurz nach 17 Uhr, kam es auf der Stadthausstrasse zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto.
Der 64-jährige Velofahrer wurde dabei verletzt.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (23./24.9.2016) führte die Stadtpolizei Winterthur in einem Club eine Kontrolle durch.
Dabei wurden sechs Personen verhaftet.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (16./17.9.2016), kurz vor 2.30 Uhr, gerieten sechs Personen in der Winterthurer Innenstadt verbal aneinander.
Infolge dessen kam es zwischen ihnen zu einer tätlichen Auseinandersetzung.
Am Mittwochnachmittag (14.9.2016), kurz nach 16.30 Uhr, wurde an der Wülflingerstrasse, Höhe Hausnummer 61, ein parkiertes Motorrad beschädigt.
Nach ersten Erkenntnissen touchierte ein Auto das abgestellte Motorrad beim rückwärts ausparkieren.
Eine unbekannte Täterschaft hat am Mittwochabend (14.9.2016), kurz nach 22 Uhr, an der Pflanzschulstrasse ein Motorfahrrad angezündet.
Die Feuerwehr konnte das Mofa rasch löschen.
Die Strassenquerung für die neu erstellte Fernwärmeleitung wird wieder zurück gebaut.
Aus diesem Grund ist die Merkurstrasse jeweils nur auf einer Fahrspur befahrbar. Es wird entsprechend signalisiert.
Am Freitagnachmittag (9.9.2016) sind in einem Waldstück in Winterthur die sterblichen Überreste eines zunächst unbekannten Menschen gefunden worden.
Polizeiliche Abklärungen ergaben, dass es sich dabei um den seit März 2013 vermissten Hans Jakob Basler handelt.
Die Stadtpolizei Winterthur nahm am Freitagabend (9.9.2016), kurz vor 18 Uhr, in Winterthur Wülflingen drei mutmassliche Diebe vorübergehend fest.
Es handelt sich um drei 11-jährige Jugendliche.
Unfallchronik vom 09. - 11.09.2016 - Zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen ereigneten sich auf dem Stadtgebiet Winterthur diverse Verkehrsunfälle.
Freitag, 09.09.2016, 23:07 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung St. Galler- Thurgauerstrasse eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Kinder sollen mehr Selbstständigkeit erlangen, indem sie alleine entscheiden, zu welchem Zeitpunkt die Strasse genug sicher ist, um diese zu überqueren.
Sie werden seit jeher von den Verkehrsinstruktoren bereits ab den ersten Wochen des ersten Kindergartenjahres geschult.
Am Dienstagnachmittag (6.9.2016) kam es an der Langgasse, Höhe Liegenschaft 96, zu einem Selbstunfall.
Die Beifahrerin erlitt leichte Schürfungen am Arm.
Infolge Unterhaltsarbeiten an der Bahntrasse ist der Bahnübergang Feldstrasse für sämtlichen Fahrverkehr gesperrt.
Für die Fussgänger bleibt der Durchgang mit Behinderungen möglich.
Am Mittwochnachmittag (24.8.2016), kurz vor 14.30 Uhr, kam es auf der Zürcherstrasse, im Teilstück zwischen der Auwiesenstrasse und der Autobahneinfahrt Richtung Zürich, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Der Personenwagenlenker zog sich nach jetzigem Kenntnisstand leichte Beinverletzungen zu. Er wurde durch Schutz und Intervention Winterthur aus dem Auto geborgen.
Unter dem Motto „Von und für Winterthur“ sorgt die Stadtpolizei Winterthur für Sicherheit. Die Stadtpolizei kümmert sich rund um die Uhr um die Belange der Bevölkerung.
Das Ziel, die Stadt sicherer zu machen, steht bei der Polizeiarbeit im Vordergrund.
Sicherheit und Ordnung für die Bevölkerung
Eigenen Angaben zufolge legt die Stadtpolizei Winterthur bei ihrer Arbeit höchste ethische Ansprüche zugrunde. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem um die Sicherheit, Ruhe und Ordnung in der Stadt. Die Verhinderung, Feststellung und Aufklärung von Straftaten zählt ebenso wie die Regelung des Verkehrsflusses zu den Tätigkeiten der Stadtpolizei Winterthur. Darüber hinaus ist die Polizei bei Notfällen vor Ort und übernimmt alle Aufgaben rund um den öffentlichen Grund.
Schlanke Prozesse und zeitgemässe Technologien für ein schnelles Eingreifen
Gerade in Notfällen muss es schnell gehen: Die Stadtpolizei Winterthur ist ausgezeichnet mit ihren Partnern vernetzt und kann dank schlanker Prozesse schnell und effektiv handeln. Zeitgemässe Technologien unterstützen die Arbeit der Polizisten. Die Polizei hebt das positive und familiäre Arbeitsklima hervor. Eine hohe Führungskompetenz und Teamgeist sorgen für eine ausgezeichnete Atmosphäre – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gern für die Stadtpolizei Winterthur tätig.
Insgesamt sorgen rund 250 Polizeiangehörige in Winterthur für die Sicherheit der Bevölkerung. In bestimmten Fällen kann auch auf Kapazitäten der Kantonspolizei Zürich zurückgegriffen werden. Die Stadtpolizei Winterthur untersteht dem Departement Sicherheit und Umwelt DSU.
Die Organisation der Stadtpolizei Winterthur im Überblick
Die Leitung der Stadtpolizei Winterthur übernimmt der Kommandant. Darüber hinaus gibt es einen Stellvertreter sowie die Leiter der sechs Hauptabteilungen. Diese Hauptabteilungen kümmern sich um die unterschiedlichen Aufgaben der Polizeiarbeit. Ein Überblick über die verschiedenen Organisationseinheiten der Stadtpolizei Winterthur:
Hauptabteilung Operationen
Hauptabteilung Bewilligungen
Hauptabteilung Ermittlungen & Prävention
Hauptabteilung Sicherheit & Verkehr
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Die Hauptabteilung Operationen der Stadtpolizei Winterthur übernimmt laut Organigramm Aufgaben als Einssatzzentrale und Lagezentrum. Darüber hinaus sind die Quartierpolizei und die Bike-Polizei dieser Hauptabteilung unterstellt.
Um die Verwaltungspolizei, die Ordnungsbusse und die Umweltpolizei kümmert sich die Hauptabteilung Bewilligungen, während die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ermittlungen & Prävention für die Fahndung und den Ermittlungsdienst zuständig sind. Eine zweite Gruppe innerhalb dieser Hauptabteilung übernimmt den Gewaltschutz und die Jugendpolizei.
Geht es um die Sicherheit und den Verkehr, sind die gleichnamigen Abteilungen zuständig. Im Bereich der Sicherheit gibt es insgesamt sechs verschiedene Einsatzgruppen. Die Abteilung Verkehr gliedert sich in die Verkehrspolizei und die Verkehrsinstruktion.
Der Kommandobereich 1 übernimmt die Aus- und Weiterbildung, ist für das Recht, die Qualitätssicherung sowie Personal und Finanzen zuständig. Im Kommandobereich 2 kümmern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich um verschiedene Projekte, die Logistik, die Informatik und Technik. Auch die Parkhäuser und Parkplätze werden von diesem Bereich betreut.
Bevölkerung Winterthurs fühlt sich sicher
Im Rahmen einer Studie hat die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 2019 das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt zeigen sich die Befragten mit der Stadtpolizei zufrieden. Ein hohes Sicherheitsempfinden herrscht an den meisten Orten in der Stadt. Einige Stadtkreise wie das Stadtzentrum und Töss empfanden die Umfrageteilnehmer der Studie zufolge als unsicher. Vor allem nachts werden diese Orte, zu denen unter anderem der Hauptbahnhof und der Stadtpark zählen, gemieden. Auch wenn es nicht zu einer bedrohlichen Situation kam, fühlten sich die Befragten sich an diesen Orten unwohl.
Knapp ein Viertel der Befragten wünschten sich vor allem in den Problemzonen mehr Präsenz und Kontrollen seitens der Polizei. An zweiter Stelle stand der Wunsch nach mehr Verkehrskontrollen, um gegen Raser oder undisziplinierte Fahrzeuglenker vorzugehen. Auch gegen Velo oder Trottinettfahrende sollte nach Ansicht der Bürgerinnen und Bürger konsequenter vorgegangen werden.
Stadtpolizei Winterthur mit wichtigen Tipps für den Alltag
Die Stadtpolizei Winterthur gibt unter anderem verschiedene Tipps zur Kriminalprävention und geht mit Unterstützung der Bevölkerung gegen Einbrecher vor. Wer etwas Verdächtiges bemerkt, sollte sofort unter der Telefonnummer 117 Kontakt mit der Polizei aufnehmen. Nach Angaben der Stadtpolizei Winterthur gilt das für unbekannte Personen, die im Quartier herumstreifen und sich auffällig benehmen. Auch wenn unbekannte Fahrzeuge durch ein Quartier fahren und deren Lenker anscheinend etwas suchen, ist Vorsicht geboten. Darüber hinaus sollten Anwohner sich auch melden, wenn Sie das Klirren von Glas oder splitterndes Holz hören.
Die Experten der Stadtpolizei Winterthur unterstützen gern auch bei technischen Massnahmen, die das Einbruchrisiko minimieren. Die Bevölkerung kann sich gern entsprechend beraten lassen. Zudem sollten wichtige Tipps, wie das Abschliessen der Wohnung und das Schliessen der Fenster beim Verlassen der Wohnung beherzigt werden. Anwohner sollten zudem keinen Hinweis auf eine längere Abwesenheit geben und im Falle eines Urlaubs ober ähnlichem die Nachbarn kontaktieren.
Eine weitere Informationskampagne gibt es gegen Taschendiebstähle. Gerade in der Innenstadt, in Einkaufszentren oder auch an Bushaltestellen sind gern Langfinger unterwegs. Die Experten raten zu Wachsamkeit. So sollten bei einem Einkaufsbummel Taschen niemals ohne Aufsicht bleiben. Idealerweise sollte die Handtasche an der Vorderseite des Körpers getragen werden. Ein guter Tipp ist es, nicht allzu viel Bargeld mitzuführen. Wer angerempelt wird oder plötzlich in ein Gespräch verwickelt wird, sollte ebenfalls sehr wachsam sein. Taschendiebe greifen zu verschiedenen Tricks, um ihre Opfer abzulenken. Betroffene, die bestohlen wurden, sollten unter der Rufnummer 117 umgehend die Polizei informieren. Je schneller die Stadtpolizei Winterthur vor Ort ist, desto grösser ist die Chance, den Langfinger dingfest zu machen.
Nach Angaben der Schweizer Polizei nehmen die Fälle von Telefonbetrug ständig zu. Auch die Stadtpolizei Winterthur informiert die Bevölkerung auf ihrer Internetpräsenz über die Vorfälle. Vor allem der sogenannte „Enkeltrick“ kommt sehr häufig vor. Betrüger geben sich als Verwandte oder Freunde aus und versuchen, mit erfundenen Geschichten an das Geld der Opfer zu kommen. Wer telefonisch aufgefordert wird, einem Unbekannten Geld auszuhändigen, sollte auf jeden Fall misstrauisch sein und im Zweifel die Polizei einschalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen die Täter dann hoffentlich dingfest. Nach Angaben der Kantonspolizei Zürich gab es im Jahr 2019 insgesamt 132 versuchte oder vollendete Telefonbetrugsfälle in der Stadt Winterthur.
Cyber-Crime gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Stadtpolizei Winterthur unterstützt darum Jugendliche und Erwachsene mit wichtigen Informationen zum Thema. „Click it“ ist eine Initiative der schweizerischen Kriminalprävention, die Kindern und Jugendlichen Sicherheit beim Chatten im Internet näherbringt. Nicht selten geben sich Erwachsene als Kinder oder Jugendliche aus und belästigen und missbrauchen Minderjährige. Besonders wichtig ist, wachsam zu sein. Auch die Eltern müssen für dieses wichtige Thema entsprechend sensibilisiert werden, wobei die Stadtpolizei Winterthur gern unterstützt.
Wichtige Informationen bietet die Stadtpolizei Winterthur für das Skimming. Dabei handelt es sich um die Manipulation von Geldautomaten oder der Diebstahl von Bank- oder Kreditkartendaten. Die Betrüger beschaffen sich die Daten auf illegale Weise und versuchen, Geld von den Konten der Opfer abzuheben. Wichtig ist, den PIN-Code, der zu einer Bankkarte gehört, niemals Dritten zugänglich zu machen. Wer Geld an einem Automaten verfügt, sollte unbedingt darauf achten, den Code so einzugeben, dass niemand die Zahlenkombination erkennen kann. Zudem sollte auch die Karte nicht aus der Hand gegeben werden. Wichtig ist, stets misstrauisch zu sein und dem eigenen Bauchgefühl in merkwürdigen Situationen zu vertrauen. Die Stadtpolizei Winterthur ist in derartigen Fällen jederzeit für Betroffene erreichbar.
Delikte einfach online melden
Die Stadtpolizei Winterthur ist in vielen Bereichen tätig und unterstützt die Bevölkerung in zahlreichen Belangen des Alltags. Bestimmte Delikte können Betroffene auch online bei der Stadtpolizei Winterthur melden. Dazu zählen unter andere Sachbeschädigung, Diebstähle von Fahrrädern oder Ähnlichem. In jedem Fall werden die Polizisten mit Rat und Tat zur Seite stehen und versuchen, die Straftaten aufzuklären.
So entstand die Stadtpolizei Winterthur
Die Polizei im Stadtgebiet Winterthur gibt es bereits seit 1867. Das Erscheinungsbild der Polizisten war damals eher militärisch geprägt und die Polizeiangehörigen waren mit einem Säbel bewaffnet. Später ersetzte man den Säbel durch ein Weidmesser. Die Polizisten übernahmen damals vor allem Feuerwachdienst und patrouillierten als Nachtwächter und waren als Torwächter tätig. Die Stadt Winterthur installierte eine Lärmkanone, die bei Gefahr abgefeuert werden konnte.
Bevor die Polizei ihren Dienst aufnahm, sorgten sogenannte „Landjäger“ für die Sicherheit in den Städten. In einem Blogbeitrag berichtet das schweizerische Nationalmuseum, dass diese Landjäger damals für die Vertreibung von Gesindel zuständig waren. Eine angesehene Tätigkeit war das nicht. Wirklich effektiv waren die Landjäger nicht, denn dadurch, dass Grenzen nicht bewacht wurden, konnten die Vertriebenen sich direkt wieder in die Stadt begeben.
Der Polizeidienst, der zunächst mehr dem Militär ähnelte, entwickelte sich erst im Laufe der Zeit. Die Landjäger wurden schlecht bezahlt und handelten oftmals willkürlich, die Korruption blühte auf.
Wissenswertes zu Winterthur
Winterthur ist mit rund 1115’000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt des Kantons Zürich. Insgesamt sieben Stadtkreise bilden die Stadt Winterthur: Stadt, Mattenbach, Oberwinterthur, Seen, Töss, Veltheim und Wülfingen. In allen Stadtkreisen steht die Stadtpolizei Winterthur vor Ort mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Seite der Bevölkerung und kümmert sich um die Sicherheit und die Ordnung in den einzelnen Quartieren.