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Kirschenpflücken mit tragischem Ausgang

Beim Kirschenpflücken ist ein 71-jähriger Rentner aus der Region Felken in Seltisberg BL am Samstag, 16.07.2016, ums Leben gekommen. Als er gefunden wurde, lag er am Boden und gab keine Lebenszeichen mehr von sich. Ablauf und Hintergründe des Unglücks werden gegenwärtig durch die Behörden ermittelt. Bislang gibt es keine Hinweise auf ein Kapitalverbrechen. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um Vorsicht und Sorgfalt, speziell beim Umgang mit Leitern an Kirschbäumen und natürlich auch an allen anderen Bäumen. Es gilt und empfiehlt sich, die Leiter zunächst auf einen einwandfreien Zustand zu überprüfen, auf einem soliden und ebenen Untergrund sicher zu positionieren und die Leiter im/am Baum anzubinden.

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Raubüberfall in St. Gallen – Zeugen gesucht

Ein bewaffneter Täter hat am vergangenen Samstag, den 16.07.2016, um 21:56 Uhr in der Zürcherstrasse einen Tankstellenshop überfallen. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen. Mit einem Elektroschockgerät betrat der Täter den Shop, bedrohte die Mitarbeiter und verlangte nach Bargeld. Eine Verkäuferin händigte ihm daraufhin mehrere hundert Franken Notengeld aus. Er verliess dann den Shop in unbekannter Richtung. Der Mann sei ca. 180 cm gross und 20 – 30 Jahre alt, hellhäutig und mager. Er habe eine blaue Jacke und eine graue Hose sowie graue Schuhe getragen.

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Wolf im Kanton Uri: Abschuss keine Lösung

Im Kanton Uri wurde ein Wolf zum Abschuss freigegeben. Gemäss dem Wolfskonzept und der eidgenössischen Jagdverordnung sind die Bedingungen für den Abschuss erfüllt: Die Schadenschwelle ist erreicht, zudem sind die Risse in einem Gebiet erfolgt, in dem vorher keine Wölfe aufgetreten sind. Das sieht auch die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) so. Als langfristige Prävention kommt aber nur ein verstärkter Herdenschutz als zufriedenstellende Lösung in Betracht. Es präsentiert sich eine sehr ähnliche Situation wie im vergangenen Jahr, als ein anderer Wolf zum Abschuss freigegeben wurde. Der neu zugewanderte Wolf, welcher nun Schäden an ungeschützten Nutztierherden anrichtet, zeigt aber, dass die Abschussbewilligungen Konflikte mit Wölfen eben nicht nachhaltig lösen können. Verschwindet ein Wolf, sei es durch Abschuss oder Abwanderung, folgt bald der nächste.

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Bauernverband: Heftige Kritik am Preisüberwacher

Heftige Kritik an Stefan Meierhans, dem Preisüberwacher des Bundes, übt der Schweizer Bauernverband. Meierhans hatte in seinem Newsletter vom 30. Juni eine Analyse zur Hochpreisinsel Schweiz vorgestellt. Darin sprach er sich für eine Abschaffung der als „preistreibend“ angesehenen Agrarzölle aus. Es sei für den Staat günstiger, die Landwirtschaft über Direktzahlungen als über Zölle zu unterstützen, so der Preisüberwacher. Der Bauernverband weist darauf hin, dass die Zölle auf Lebensmittel dem Fiskus rund zwei Milliarden Franken einbrächten. Mit der vorgeschlagenen Grenzöffnung fielen diese Einnahmen weg. Der Bundesrat wäre gezwungen, entweder die Steuern zu erhöhen oder zu sparen – auch bei der Landwirtschaft. Um die Leistungen für Ökologie und Landschaft mit weniger Direktzahlungen sicherzustellen, würde der Bund statt mit teuren Anreizen zukünftig mit „Abreizen“ arbeiten, sprich mit Vorschriften.

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Enkeltrick: Nicht auf Betrüger reinfallen!

Die Zuger Polizei musste in den letzten Tagen erneut einige dreiste Betrugsversuche feststellen. Dabei wurden wiederum altbekannte Maschen wie der „Enkeltrick“ angewandt. Anlass genug, erneut vor den Betrugsversuchen zu warnen und ein paar nützliche Ratschläge zu geben, was im Falle eines Falles zu tun ist. Am Donnerstag, 14. Juli 2016, erhielt eine 63-jährige Frau aus Cham gegen13:45 Uhr einen Anruf von einer Frau, die sich als eine ihr bekannte Künstlerin ausgab. Sie bat die 63-Jährige um 28`000 Franken für einen Wohnungskauf. Eine Stunde später ging bei einer 82-jährigen Frau aus Baar ein ähnlicher Anruf mit unterdrückter Nummer ein.

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Nach Rindertod in Zürich – Aufruf zur Spontandemo

Die Schweizer Tierschutz-Organisation „Tier im Fokus (TIF)“ setzt sich vehement für Tierrechte ein. Jetzt hat die Organisation zu einer Spontandemo am Samstag (16.7.) aufgerufen, um die Schliessung aller Schlachthäuser zu fordern. Anlass war die Erschiessung eines entlaufenen Rindes in der Züricher Innenstadt – für Tier im Fokus (TIF) eine Mahnung an die alltägliche Gewaltkultur in Schlachthäusern. Am Freitag ist ein Stier dem Schlachter entflohen und galoppierte daraufhin verängstigt quer durch die Stadt Zürich. Von der Polizei verfolgt, wurde das Rind kurz vor Mittag erschossen. Die Flucht in ein Leben in Freiheit gelang nicht. Die Tierrechtsorganisation Tier im Fokus (TIF) reagierte auf das Ereignis mit einer Spontandemo. Die bewilligte Kundgebung wurde für Samstag um 13 Uhr beim Eingang des Schlachthofs an der Herdernstrasse 63 angemeldet.

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Kanton Uri: Wolf soll abgeschossen werden

25 Schafe hat ein Wolf in Wassen und Gurtnellen in letzter Zeit gerissen. Die Bedingungen für einen Abschuss sind damit erfüllt: Der „schadenstiftende“ Wolf soll abgeschossen werden. Eine entsprechende Abschussverfügung hat die Sicherheitsdirektion für das betroffene Gebiet erlassen. Der Wolf hat seit Mitte Mai 2016 auf Alpen und Heimbetrieben der Gemeinden Erstfeld und Isenthal 16 Schafe gerissen. Dieses Gebiet ist als Präsenzgebiet des Wolfs ausgeschieden. In den vergangenen drei Wochen hat ein Wolf zudem auf verschiedenen Alpen in Gurtnellen und Wassen 25 Schafe gerissen und 2 verletzt. Dieses Gebiet war bis anhin als Nichtpräsenzgebiet des Wolfes ausgeschieden.

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Illegale Zuwanderung ausser Kontrolle

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) weist auf den starken Anstieg der Asylgesuche in den ersten sechs Monaten dieses Jahres hin. Danach wurden insgesamt 14’277 Asylgesuche gestellt. Im Vergleich zum gleichen Vorjahres-Zeitraum bedeute dies eine Zunahme von 20 Prozent. Trotz Schliessung der sogenannten „Balkanroute“ sei der Ansturm nach wie vor ungebrochen. Vor allem aus dem Tessin häuften sich in den letzten Tagen Meldungen über einen neuen Zustrom auf die Schweizer Grenze.

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„NZZ“ – Presserat beanstandet Bericht

Der Schweizer Presserat hat einer Beschwerde teilweise Recht gegeben, in der ein Bericht der „NZZ“ beanstandet worden war. Der Rat stellte fest, dass in dem Beitrag nicht klar genug zwischen Berichterstattung und Kommentierung unterschieden worden sei. Damit sei gegen den Journalistenkodex verstossen worden. Beschwert hatte sich Alt-Bundesgerichtspräsident Giusep Nay. In dem Artikel war es um ein Urteil des Bundesgerichts gegangen. Das Bundesgericht hatte in einem Entscheid festgehalten, dass das Freizügigkeitsabkommen der Schweiz mit der EU in der Rechtsprechung Vorrang gegenüber der vom Volk angenommenen Masseneinwanderungsinitiative Vorrang hat. Im beanstandeten Artikel vom 30. Januar 2016 hatte die „NZZ“ über diesen Entscheid berichtet.

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Badevergnügen – ohne Alkohol noch schöner

An heissen Tagen suchen die Menschen gerne das kühle Nass – zu Tausenden tummelt man sich in Schwimmbecken, Pools, Badeseen oder Flüssen. Gerne wird dabei auch ein cooler Drink zu sich genommen. Alkohol sollte darin allerdings möglichst nicht enthalten sein. Ein Cocktail an der Strandbar kann doch positiv zur Ferienstimmung beitragen, denkt sich mancher. Leider verläuft der Badeplausch zwischendurch nicht immer ohne schwerwiegende Folgen: Letztes Jahr kamen in der Schweiz 50 Menschen – überwiegend Männer - beim Baden ums Leben. Dabei spielte auch Alkohol häufiger eine Rolle.

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Skimming-Angriffe in der Schweiz nehmen wieder zu

Seit Jahresbeginn 2016 wird in der Schweiz wieder eine Zunahme von Skimming-Angriffen registriert. Dabei werden von den Tätern an Tank- und Billettautomaten, seltener an Bancomaten, spezielle Apparaturen installiert. Diese kopieren die Magnetstreifendaten von Konto-, Debit- und Kreditkarten und spähen die PIN aus. Aufgrund dieser Attacken wurden im ersten Halbjahr 2016 rund 2200 Karten von den Finanzinstituten präventiv gesperrt. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich vor dem Kreditkartenmissbrauch schützt.

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Fotos von Toten publizieren: Was der Presserat sagt  

Im Internet darf man sich nicht einfach an Fotos von Privatpersonen bedienen. Daran erinnert der Schweizer Presserat „Blick“ und „Blick.ch“ und heisst eine Beschwerde teilweise gut. Am 23. September 2015 publizierten „Blick“ und „Blick.ch“ einen Artikel über einen Unfall bei einer Armeeübung. Dabei starb ein WK-Soldat. Der Artikel ist mit den Fotos des Verunfallten und von Armeechef André Blattmann bebildert.

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Solar statt Batterie: Kabellos laden bald möglich?

Steht der Durchbruch beim kabellosen Laden unmittelbar bevor? Daran glauben jedenfalls einige Wissenschaftler der Australian National University. Die Forscher gaben bekannt, dass mobile Sensoren ihre Energie bald nicht mehr über teure Batterien beziehen müssen, sondern über alternative Quellen versorgt werden können. Kabellose Sensoren kommen heute in den unterschiedlichsten Bereichen vor, von der Landwirtschaft bis zur Medizin. Die Australier heben vor allem die Solarenergie als alternative Energiequelle hervor. Auch das Anzapfen von Energie aus dem Umfeld von Handy-Masten und Funkstationen wäre denkbar.

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Brutvogelatlas 2013-2016 kurz vor dem Abschluss  

Seit 2013 durchsuchen freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vogelwarte Sempach, jeweils im Frühling und Sommer, die Schweiz und Liechtenstein nach Brutvögeln. Die Feldarbeit für den neuen Brutvogelatlas wird gegen Ende August fertig sein. Mehr als 3000 Vogelkundler haben in vier Jahren 215 Brutvogelarten gefunden und dabei zu Fuss über 400‘000 km zurückgelegt. Anhand dieser Entdeckung können sie eine aktuelle Gesamtschau zur Lage der Vogelwelt und damit auch zum Zustand ihrer Lebensräume geben.

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Schwangere: Multivitamin-Präparate überflüssig

Schwangere brauchen keine Multivitamin-Präparate – das ist die kurz zusammengefasste Erkenntnis einer Studie, die jetzt im „Drug and Therapeutics Bulletin“ veröffentlicht wurde. Danach sind Ausgaben für solche Präparate reine Geldverschwendung. Nahrungsergänzungsmittel verbessern die Gesundheit von Müttern und Kindern nicht. Schwangere Frauen sollten allerdings Folsäure und Vitamin D einnehmen und auf eine ausgewogene Ernährung achten. Laut den Forschern lässt sich bei Folsäure der Nutzen einer Einnahme am ehesten nachweisen. 400 Mikrogramm pro Tag können gegen Fehlbildungen wie Neuralrohrdefekte schützen. Zehn Mikrogramm Vitamin D werden ausserdem für gesunde Knochen von Mutter und Kind empfohlen. Ein Nahrungsergänzungsmittel, das während der Schwangerschaft dagegen sogar gefährlich werden kann, ist Vitamin A. Zu viel davon schadet dem Baby unter Umständen.

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Strafuntersuchung gegen Ex-Gefängnisaufseherin abgeschlossen

Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis hat die Strafuntersuchung gegen die ehemalige Aufseherin des Gefängnisses Limmattal sowie die Insassen abgeschlossen und beim Bezirksgericht Dietikon Anklage erhoben. Die Aufseherin sowie die Insassen sind in der Nacht vom 8./9. Februar 2016 aus dem Gefängnis Limmattal geflüchtet und konnten später in Italien verhaftet werden. Die Aufseherin Angela M. zeigte sich im Strafverfahren geständig, dem Insassen Hassan K. zur Flucht verholfen zu haben. Sie übergab ihm kurz vor der geplanten Flucht ihr persönliches Mobiltelefon, damit er schon bereits in seiner Gefängniszelle die Details der bevorstehenden Flucht organisieren konnte und öffnete ihm im Verlaufe der Tatnacht mit ihrem Schlüssel die Zellen- und Gefängnistüre. In der Folge flüchteten die beiden gemeinsam mit dem Fahrzeug der Aufseherin nach Italien.

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Todesopfer bei nächtlichem Badeunfall im Zürichsee

Ein Todesopfer forderte ein Badeunfall im Zürichsee, der sich in den Nacht von Samstag auf Sonntag, 10. Juli 2016, ereignete. Das meldet die Stadtpolizei Zürich. Das Unglück traf einen 32-jährigen Rumänen, der von einem Stand Up Paddle aus ins Wasser geraten war. Der Mann konnte zunächst noch schwer verletzt geborgen und ins Krankhaus transportiert werden, verstarb dort aber am Mittwoch-Nachmittag. Kurz nach 0 Uhr in der Nacht zum Sonntag war bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung eingegangen, dass beim Campingplatz Wollishofen eine Person ins Wasser gefallen und nicht mehr aufgetaucht sei. Sofort rückten mehrere Streifenwagen sowie die Wasserschutzpolizei mit ausgerüsteten Rettungstauchern aus – mit dabei ein Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug von Schutz & Rettung Zürich.

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Mann bei Holzarbeiten im Wald gestorben

Am Dienstag, dem 12.07.2016, um 14 Uhr, ist ein 25 Jahre alter Rumäne im Gebiet Muttberg bei Holzarbeiten ums Leben gekommen. Er wurde von Rettungskräften tot aufgefunden. Die Umstände sind bisher ungeklärt. Der Mann und ein Arbeitskollege waren im Wald mit Holz- und Seilarbeiten beschäftigt. Nachdem sie mit dem Fällen der Bäume fertig waren, begab sich der Kollege zur höher gelegenen Strasse, um die gefällten Bäume von der eingerichteten Seilbahn entgegen zu nehmen.

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„HABIT“ übersetzt Tiersprache

Tiere verstehen können – das ist ein alter Menschheitstraum. Forscher der University of Nottingham wollen ihn jetzt erfüllen. Sie haben HABIT entwickelt – das "Horse Automated Behaviour Identification Tool". Es versucht, Gefühle und Gedanken von Tieren zu erkennen, in menschliche Sprache zu übersetzen und so verständlich zu machen. Pferde dienen dabei als „Versuchsobjekt“. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Technologie in der Gesellschaft so verbreitet ist, dass auch Tiere ihr ausgesetzt sind. Trotzdem sind wir immer noch ganz am Anfang, Technik zu entwickeln, die mit Tieren als User interagieren kann“, erklärt Wissenschaftlerin Clara Mancini. Aus diesem Grund möchten die Forscher aus Nottingham in Zusammenarbeit mit Experten für Tierverhalten, Informatik und Biomedizintechnik eine Software erstellen, die das Verhalten von Tieren identifiziert und für den Menschen übersetzt.

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Computersystem lernt emotionale Intelligenz

Wissenschaftler der National Nuclear University (MEPhI) haben den „Virtual Actor“ entwickelt. Es ist das erste Programm, das Emotionen nicht nur lesen, sondern auch zum Ausdruck bringen kann. Das System verfügt über eine narrative und emotionale Intelligenz. Die Forscher berichten, dass der Virtual Actor sowohl die Umgebung versteht als auch den Zusammenhang unterschiedlicher Ereignisse.

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Netflix: Account-Sharing kann strafbar sein

Der Online-Anbieter Netflix für Videos, Filme und Serien erfreut sich beim Publikum grosser Beliebtheit. Nicht immer entspricht die Nutzung seiner Dienste Recht und Gesetz. In besonderen Fällen kann die Verwendung eines gemeinsamen Accounts bei Netflix sogar strafbar sein und mit Gefängnis geahndet werden. Das hat jetzt ein US-Gericht – der „Ninth Circuit Court of Appeals“ – so entschieden. Unter Beachtung des „Computer Fraud and Abuse Acts“ (CFAA) ist die gemeinsame Nutzung eines Netflix-Accounts, also das Teilen eines Profils, illegal. Obwohl Netflix bereits ein Statement zur Thematik abgegeben hat und erklärt, Account-Sharing seiner Nutzer dulden zu wollen, könnten User künftig mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

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Schweizer Berghilfe – auch für einen Imker da

Geo Sala ist Imker mit Leidenschaft im Tessin. Im Centovalli und im Maggiatal verstreut hält er rund 250 Bienenvölker – genug, um damit jedes Jahr bis zu fünf Tonnen Honig zu produzieren. Ein neuer Verarbeitungsraum hilft ihm jetzt dabei, noch effizienter zu werden. Die Schweizer Berghilfe hat die Räumlichkeiten mitfinanziert. Geo Salas Bienen leben in bevorzugter Wohnlage. Zumindest das knappe dutzend Völker, das derzeit in Ascona direkt am Lago Maggiore zu Hause ist. Es ist ein verstecktes Paradies, eingekeilt zwischen der grossen Stützmauer einer Strasse, stattlichen Villen und dem See. Auf dem schmalen Uferstreifen hat ein Bekannter von Geo eine kleine Avocado-Plantage eingerichtet. Um sicherzustellen, dass die Pflanzen bestäubt werden, war er gerne bereit, Geo einige seiner Bienenkästen aufstellen zu lassen.

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Mountainbiking – neue Leitlinien

Mountainbiking erfreut sich gerade in der Schweiz – dem Land der Berge – grosser Beliebtheit. Kein Wunder daher, dass in den vergangenen Jahren viele neue Mountainbikestrecken zusätzlich entstanden sind – so beliebt sie sind, sie bedeuten jedes Mal auch einen Landschafts-Eingriff. Daher hat die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) ein Grundlagendokument mit Leitlinien zur Planung und zum Betrieb von Mountainbikestrecken erarbeitet. Es soll dazu beitragen, dass landschaftsverträgliche Lösungen gefunden und mögliche Konflikte frühzeitig gelöst werden.

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Faire Milch – für Tierwohl und gute Preise

Noch nie haben Schweizer Bauern so viel Milch produziert wie heute. Mehr als vier Milliarden Liter wurden allein im letzten Jahr gemolken. Trotzdem leiden viele Betriebe unter den verfallenden Milchpreisen. Längst ist die Milch ein industriell erzeugtes Massenprodukt - nicht unbedingt zum Wohl von Mensch und Tier, wie eine Analyse des Schweizer Tierschutzes STS zeigt. Die neu vorliegende STS-Broschüre „Milchproduktion und Tierschutz“ zeichnet ein zwiespältiges Bild vom Tierschutz in hiesigen Milchviehställen. Zwar haben Weidegang, Auslauf und freie Bewegung der Kühe in den vergangenen zwanzig Jahren zugenommen und die Vorschriften der Schweizer Tierschutzgesetzgebung geben den Tieren im Vergleich zum Ausland wenigstens einen gewissen Schutz.

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EVP: Kein Zwang zur Suizidbeihilfe

Die Evangelische Volkspartei (EVP) in der Schweiz setzt sich dafür ein, dass Spitäler und Pflegeheime frei wählen dürfen, ob sie Hilfe zum assistierten Suizid anbieten oder nicht. Damit unterstützt die Partei einen kürzlichen Beschluss des Grossen Rates im Kanton Basel-Stadt. Der hatte eine Motion abgelehnt, die die Verpflichtung zur Suizidbeihilfe forderte. Ferner ist die EVP generell gegen eine Ausweitung der Suizidbeihilfe. Die Partei argumentiert, Experten würden darauf hinweisen, dass Suizidbeihilfe unter Umständen Druck auf Kranke und Schwache erzeuge und aus finanziellen Erwägungen heraus zwischen lebenswertem und unnützem Leben unterschieden werden könnte. Angehörige könnten ausserdem durch einen Suizid traumatisiert werden.

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EM-Finale verlief friedlich

Das EM-Finale am vergangenen Sonntag zwischen Portugal und Frankreich wurde in Zürich weitgehend friedlich gefeiert. Mehrere hundert Fans liefen gut gelaunt und mit Trommeln „bewaffnet“ durch die Langstrasse. Aus Sicherheitsgründen wurde der Strom auf den Fahrleitungen rund um den Helvetiaplatz abgestellt. Im Strassenverkehr kam es wiederum zu einigen Verzeigungen. Noch während dem Spiel zwischen Frankreich und Portugal wurde die Langstrasse vorsorglich, kurz vor Spielende, durch die Polizei gesperrt. Nach Spielende feierten die Leute friedlich auf den Quartierstrassen im Kreis 4. Es wurden aber auch Feuerwerkskörper und Kallpetarden gezündet. Da die Gefahr bestand, dass die Fans mit den mitgeführten langen Fahnenstangen zu nahe an die Oberleitungen der VBZ kommen, musste der Strom auf den Fahrleitungen vorsorglich abgestellt werden.

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Herzschrittmacher: Kapsel unterstützt Herz von innen

Die Kardiologen des Kantonsspitals Aarau nutzen eine neue Generation von Herzschrittmachern. Sie sind nicht grösser als eine Medikamenten-Kapsel und kommen ohne Sonde oder Draht aus. Es sind die kleinsten derzeit am Markt erhältlichen Geräte. Die Mini-Herzschrittmacher eignen sich besonders für Patienten mit Vorhofflimmern und langsamem Puls. Das Gerät sendet Impulse nur bei Bedarf. Seit Anfang Juni werden die Herzschrittmacher (Micra® Kardiokapseln der Firma „Medtronic“) eingesetzt. „Die neue Generation bringt den Patienten entscheidende Vorteile“, erklärt Dr. med. Martin Steiner, Leitender Kardiologie.

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Verirrt: Dank SMS-Ortung von Polizei gefunden

Das neue Ortungssystem der Kantonspolizei Zürich hat seine Bewährungsprobe bestanden. Am Sonntagnachmittag konnten mit seiner Hilfe zwei verirrte Frauen wieder auf den „rechten Weg“ geleitet werden. Gegen 16 Uhr hatte sich eine 66-jährige Frau per Smartphone bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei gemeldet und berichtet, dass sie sich zusammen mit ihrer 68-jährigen Kollegin verirrt habe. Die beiden Frauen waren bei einer Wanderung von der Scheidegg in ein unwegsames Tobel geraten und kamen nicht mehr weiter.

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Bad im Bodensee endet tödlich

Am vergangenen Sonntag ereignete sich ein Unglück im Bodensee bei Bottighofen. Ein 78-jähriger Mann starb vermutlich bei einem Badeunfall. Nun sucht die Thurgauer Kantonspolizei nach Zeugen des Geschehens. Entdeckt wurde der Verunglückte von einem Schlauchbootfahrer, der den leblosen Körper nach 17 Uhr im Wasser sah. Es gelang ihm, den Mann in das Boot zu ziehen; er brachte ihn sofort ans Ufer. Dort leiteten er und weitere Passanten Reanimationsmassnahmen ein, die von einem Notarzt und dem Rettungsdienst fortgesetzt wurden. Der Mann verstarb wenig später im Spital. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen Schweizer aus der Region.

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Leiche in Tägerwilen – ein Geständnis

Erfolgreiche Ermittlung – im Kanton Thurgau konnte jetzt ein Tötungsdelikt aufgeklärt werden, das sich am Pfingstwochenende ereignet hatte. Am 15. Mai war im Uferbereich des Parkplatzes Seerheinbad in Trägerwilen die Leiche einer 38-jährigen Frau entdeckt worden. Die Obduktion ergab massive Kopfverletzungen als Todesursache. Ein 59-jähriger Tatverdächtiger wurde jetzt von Spanien an die Schweiz ausgeliefert und ist geständig. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei Thurgau führten rasch auf die Spur des Tatverdächtigen, der am 16. Mai 2016 durch die Staatsanwaltschaft international zur Verhaftung ausgeschrieben worden war. Bereits einen Tag später konnte der Tatverdächtige am Flughafen in Barcelona von den spanischen Behörden verhaftet und in Auslieferungshaft versetzt werden.

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Tragischer Bergunfall am Piz Bernina

Am frühen Sonntagnachmittag ereignete sich am Piz Bernina ein tragischer Bergunfall. Eine Dreierseilschaft stürzte rund 160 Meter ab. Der Führer der Gruppe konnte nur noch tot geborgen werden. Der 55-jährige Bündner Bergführer befand sich zusammen mit zwei Gästen im Abstieg vom Piz Bernina über den Spallagrat. Nach ersten Erkenntnissen ist eine Person kurz vor der Abseilstelle auf einer Höhe von 3'900 Metern über Meer ausgerutscht. Daraufhin stürzte die Dreierseilschaft rund 160 Meter ab.

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Wildnispark Zürich siedelt bedrohte Schneckenart um

Mitarbeiter des Wildnisparks Zürich gingen einem Hinweis nach und wurden fündig: Auf gefällten Bäumen in Langenberg entdeckten sie eine ganze Population der winzigen Zahnlosen Schliessmundschnecke. Diese Art ist vom Aussterben bedroht. Ein Experte wurde dazugeholt und bestätigte, dass es sich tatsächlich um die Zahnlose Schliessmundschnecke handelt. Die Freude im Wildnispark ist gross. Zur Sicherheit werden die seltenen Schnecken nun an einen neuen Ort gebracht.

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Online-Betrüger: „Game of Thrones“-Piraten im Visier

Das Internet eröffnet vielfältige Möglichkeiten für Betrug. Derzeit macht eine Betrugsserie rund um die Serie „Game of Thrones“ Schlagzeilen. Dabei geht es um illegale Abmahnungen. Wer das Finale der sechsten Staffel "Game of Thrones" illegal via Torrent bezieht, muss sich nicht nur vor echten Piraten-Jägern in Acht nehmen. Denn offenbar haben es Online-Betrüger auf Filesharer abgesehen. Wie der Internet-Blog "TorrentFreak" berichtet, der sich mit Fragen von Datenrecht und Urheberschutz befasst, erhalten derzeit Internetdienstleister gehäuft gefälschte Meldungen über Copyright-Verstösse. Diese wirken so professionell, dass Provider die vermeintlichen Abmahnungen zum Teil weiterleiten - obwohl es eigentlich eine Phishing-Attacke ist.

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Überhitzung: Basler Polizei befreit zwei Hunde aus Auto

Hunde haben bei Hitze besonders zu leiden. Das gilt gerade dann, wenn sie in geschlossenen Fahrzeugen eingesperrt sind. Diese können schnell zur tödlichen Gefahr werden. Das erlebte jetzt auch die Kantonspolizei Basel-Stadt. Spezialisten der Diensthundegruppe der Kantonspolizei mussten zwei Hunde aus einem Auto in einem Parkhaus befreien. Eine Passantin hatte der Polizei gemeldet, dass ihr im Parkhaus ein Auto aufgefallen sein, in welchem sich zwei Hunde befanden. Die Spezialisten der Diensthundegruppe kontrollierten die Situation und stellten fest, dass vor Ort Temperaturen von über 30 Grad herrschten. Obwohl beim betroffenen Personenwagen einzelne Fenster leicht geöffnet waren, reichte dies nicht aus, um die Temperatur im Inneren in einem vertretbaren Bereich zu halten.

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Dem Geruchssinn auf der Spur

Wie können wir ähnliche Gerüche auseinanderhalten? Neue Forschungen zeigen, dass dies bei der Reizverarbeitung im Gehirn durch subtil modulierte Signale geschieht, wobei Nervenzellen mit hemmenden Eigenschaften wichtig sind. Dies haben Hirnuntersuchungen und Verhaltensstudien an Mäusen ergeben. Gerüchen kommt im täglichen Leben eine zentrale Bedeutung zu: Riecht es schlecht, werden wir zum Beispiel vor verdorbenem Essen gewarnt, der Duft eines wohlschmeckenden Gerichts regt Speichelfluss und Verdauung an. Der Geruchssinn ist eng mit dem vegetativen Nervensystem gekoppelt, das unbewusste Funktionen im Organismus steuert und auch unsere Emotionen beeinflusst.

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Zug: Frau von Lastwagen überrollt

Am Freitagmorgen wurde eine Fussgängerin auf dem Hafenweg in Zug von einem Lastwagen erfasst und überrollt. Das Unglück ereignete sich um 9:00 Uhr morgens. Die 57-Jährige musste schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital eingeliefert werden. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Dem 29-jährigen Lastwagenfahrer wurde der Führerschein abgenommen.

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Tödliches Bootsunglück in Silvaplana

Ein tragisches Bootsunglück hat sich am Mittwochnachmittag auf dem Silsersee bei Plaun da Lej zugetragen. Eine 75-jährige Frau aus Frankreich verstarb trotz eines sofortigen Rettungseinsatzes. Die 75-Jährige fuhr zusammen mit ihrem Ehemann gegen 14.00 Uhr in einem Faltboot mit Segel auf den Silsersee hinaus. Zwischen der Halbinsel in Isola und dem Sasc da Corn wurde das Faltboot von einer Windböe erfasst und kenterte. Dabei fiel das Ehepaar ins kalte Wasser.

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Welttag des asiatischen Saola

Morgen ist Welttag des Saola. Ein guter Anlass für den WWF, um zum Schutz dieser überaus seltenen Rinderart aufzurufen, die zu den vom Aussterben bedrohten Säugetieren zählt. Die Entdeckung des asiatischen Waldrindes Saola liegt erst 24 Jahre zurück. Gemeinsam mit Saola-Fachleuten des IUCN will der WWF die Regierungen von Vietnam und Laos bei der Rettung der Art unterstützten, bevor sie tatsächlich ausstirbt. „Uns geht es darum, neben dem Saola auch die artenreichen Wälder im Grenzgebiet zwischen Vietnam und Laos zu bewahren“, sagt Doris Calegari, Artenschutzexpertin beim WWF Schweiz.

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„MySports“: Neuer TV-Sender für die Schweiz

Im nächsten Jahr geht in der Schweiz ein neuer Sportsender an den Start – „MySports“ heisst das Programm, das sich zunächst auf Eishockey fokussieren wird. Die medialen Verwertungsrechte mit der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) sind jedenfalls schon geklärt. Aber der Saison 2017/2018 wird MySports-Betreiber UPC sein Programmangebot für qualitativ hochwertige und innovative Live-Sport-Unterhaltung mit eigenen Redaktionen beginnen. Dank eines kombinierten Basic- und Premium-Modells und mit Hilfe von Partnern – unter anderem Quickline, net+ oder Citycable der Stadt Lausanne - erhalten damit mehr als 3 Millionen Kunden Zugang zum Schweizer Eishockeysport. Durch die Rechtevergabe wird UPC Lizenz-Vertragspartner der SIHF.

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Multifunktionsgebäude für den Natur- und Tierpark Goldau

Ein Tierpark, der über hundert einheimische Tierarten beherbergt und eine Fläche von 42 Hektaren besitzt, benötigt eine grosse Infrastruktur für die Haltung der Tiere, den Unterhalt und den Betrieb der Anlagen. Der Bau des „Multifunktionalen Gebäudes“ des Natur- und Tierparks Goldau ist einzigartig in Europa. Das technisch hochkomplexe Gebäude umfasst eine Auffang-, Pflege- und Quarantänestation sowie Futterversorgung und tiermedizinische Behandlungsräume. Mit dem „MUFU“, wie das neue Gebäude genannt wird, erfüllt der Tierpark nicht nur wichtige Anforderungen für den Betrieb, sondern nimmt auch Aufgaben im Interesse der Öffentlichkeit und des aktiven Tierschutzes wahr.

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SMS könnte Notrufsystem ergänzen

SMS-Notmeldungen könnten eine sinnvolle Ergänzung zum normalen Notrufangebot von Polizeistationen und anderen Rettungs- und Sicherheitseinrichtungen sein. Denn nicht immer ist ein Telefonat möglich oder in der konkreten Situation angebracht, unter Umständen kann es sogar tödlich sein. Eine SMS hilft dabei, sich lautlos bemerkbar zu machen. Die Forderung nach SMS-Notmeldungen stellen jetzt Justizexperten aus den USA und machen damit angesichts der jüngsten Amokläufe auf die Dringlichkeit der Situation aufmerksam. Beispielhaft wird der jüngste Terrorakt in Orlando angeführt. Viele Menschen versteckten sich bei dem Anschlag in den WC-Räumen des Clubs, um dem Attentäter zu entgehen.

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Spammer schlachten Brexit aus

Nicht nur in Politik und Wirtschaft, sondern auch im Bereich der Cyber-Security hat das Brexit-Votum hohe Wellen geschlagen. So ist rund um das Referendum eine regelrechte Spam-Lawine in Bewegung geraten, die darauf abzielt, Nutzer über Phishing-Mails zum Referendum und dessen befürchtete negative Konsequenzen in die Falle zu locken. Dies berichten Sicherheitsexperten des Londoner Unternehmens Digital Shadows. Bei Mails mit "Brexit" in der Betreff-Zeile gelte deshalb im Moment besondere Vorsicht.

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Mann von Heuballen erdrückt

Zu einem tragischen Unglück kam es am Montag, 4. Juli 2016, im Undergirlen in der Gemeinde Ebnat-Kappel. Wie die zuständige Kantonspolizei Sankt Gallen mitteilt, wurde ein 34-jähriger Mann von einer 600 Kilogramm schweren Heuballe erdrückt. Das Unglück ereignete sich gegen 10 Uhr am Vormittag, während mehrere Männer auf einer Wiese damit beschäftigt waren, verschiedenste Heuarbeiten auszuführen. Der 34-Jährige lenkte einen Traktor, an welchem eine Heuballenpresse angehängt war.

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