Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien geben bekannt, dass in der Woche 37 vom 13.09.2021 bis 19.09.2021 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehr durchgeführt werden:
Am Samstag, 28. August finden um 14:00 Uhr die Trauerfeierlichkeiten - Beisetzung von Fürstin Marie von und zu Liechtenstein in der Kathedrale von Vaduz statt.
Aus Sicherheitsgründen wird der Bereich Regierungsgebäude – Kathedrale, Teilbereiche der ‘Heiligkreuz- und Aeulestrasse’ sowie die ‘Fürst-Franz-Josef-Strasse’ (Zufahrt zum Schloss Vaduz) von 11:30 Uhr bis 18:00 Uhr gesperrt.
München. Die Bundespolizeidirektion München hat im Zeitraum vom 1. - 10. August 2021 bei rund 193.500 Personen die erforderlichen Nachweise (Impf-, Genesenen- oder Testnachweis) überprüft. In 781 Fällen, dies entspricht etwa 0,4 Prozent der Kontrollen, mussten die Beamten die zuständigen Gesundheitsbehörden über fehlende oder fehlerhafte Nachweise informieren. Dies gab der Präsident der Bundespolizeidirektion München, Dr. Karl-Heinz Blümel, bei der heutigen Pressekonferenz mit dem bayerischen Staatsminister des Innern Joachim Herrmann an einer Kontrollstelle in Piding an der A 8 bekannt.
Der Großteil der Kontrollen erfolgte dabei am Flughafen München mit rund 153.000, gefolgt von der deutsch-österreichischen Grenze mit etwa 33.500; an der deutsch-tschechischen Grenze überprüften die Bundespolizisten ca. 7.000 Reiserückkehrer. Etwa 88 Prozent der Verstöße (694) stellten die Beamten an der Grenze zu Österreich fest, 9 Prozent (71) an der Grenze zu Tschechien und 2 Prozent (16) am Flughafen München.
Schwere Unwetterschäden in den Gebieten Bellinzona und Lugano
Wie die Kantonspolizei mitteilt, hat das Unwetter der letzten Stunden vor allem die Gebiete Bellinzona und Lugano betroffen. In der Nacht verursachten die Niederschläge einen Erdrutsch, der die Sperrung der Via Al Sasso Grande in Gudo erforderlich machte. Das Ereignis führte zur Evakuierung von 3 Häusern und 9 Personen.
Die Räumungs- und Instandstellungsarbeiten der verschütteten Kantonsstrasse zwischen Brunnen und Gersau sind abgeschlossen.
Die Strasse wird somit heute Mittwoch, 28. Juli 2021, 17.00 Uhr, für den Verkehr wieder geöffnet.
Nach dem heftigen Gewitter mit Hagel und Starkregen vom Montagnachmittag, 26. Juli 2021, stehen mehrere Feuerwehren im Kanton Schwyz weiterhin im Einsatz.
Gesperrt bleiben folgende Strassenabschnitte:
Gestern Sonntag zog ein heftiges Gewitter mit Hagel über Teile des Kantons Luzern. Bei der Polizei gingen bisher rund 300 Ereignismeldungen ein. 23 Feuerwehren mit 682 Angehörigen standen im Einsatz. In Root verletzte sich eine Person leicht.
Am Sonntag, 25. Juli 2021 zog um die Mittagszeit ein starkes Gewitter mit Hagel über Teile des Kantons Luzern. Bei der Einsatzleitzentrale der Polizei gingen bisher rund 300 Ereignismeldungen ein. Diese betrafen hauptsächlich überflutete Strassen, Wasser in Gebäuden (Garagen/Keller), Erdrutsche und umgestürzte Bäume. Es standen 282 Angehörige von 23 Feuerwehren im Einsatz.
Letzten Freitag führten die Stadtpolizei Affoltern am Albis und die Polizei Adliswil – Langnau am Albis gemeinsam mit der Gemeindepolizei Rüschlikon in einer koordinierten Aktion erstmals gleichzeitig Verkehrskontrollen am Albispass durch.
Der Fokus wurde dabei auf lärmverursachende Fahrzeuge und deren technischen Zustand gelegt.
Die Hochwassersituation im Kanton Schwyz entspannt sich weiter.
Nachdem am Sonntagmorgen, 18. Juli 2021, die Seestrasse zwischen Lauerz und Seewen für den Verkehr freigegeben werden konnte, wurde am Montagmittag, 19. Juli 2021, die Sperrung des Dorfs Brunnen ebenfalls aufgehoben.
Am Samstag, 24. Juli 2021 und Sonntag, 25. Juli 2021 finden die Sportveranstaltungen Swissalpine Davos und Sertig Schwinget statt.
In der Landschaft Davos, in den Seitentälern Dischma und Sertig, sowie in Klosters/Monbiel sind Verkehrseinschränkungen notwendig.
Am Samstag, 17. Juli 2021, hat sich die Hochwassersituation im Kanton Schwyz leicht entspannt, dennoch standen die Feuerwehren entlang der Seen weiterhin im Einsatz.
Die Autobahn A4 konnte um 19.30 Uhr wieder für den Strassenverkehr freigegeben werden.
Heute Erdrutsch im Bereich der Lorzentobel-Brücke – der Lorzentobelweg ist gesperrt!
Trotz Wetterbesserung am Wochenende bleibt die Hochwasser-Situation angespannt.
Aufgrund der verschärften Hochwassersituation hat der Regierungsrat für den Nidwaldner Teil des Vierwaldstättersees ein Verbot für sämtliche Schiffs- und Bootsfahrten sowie Wassersportarten erlassen.
Das Verbot gilt ab morgen Samstag bis am Montag, 19. Juli, 24.00 Uhr. Das Vorgehen ist mit den anderen Anrainerkantonen abgesprochen.
Die Pegel von Brienzer-, Thuner- und Bielersee steigen weiter an. Die Seen werden vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag ihren maximalen Stand erreichen.
Die Bevölkerung wird dringend dazu aufgerufen, sich nicht in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete zu begeben, Absperrungen zu beachten und Uferwege zu meiden.
Verbot von Schiffsfahrten sowie Wassersport auf dem Urner Teil des Vierwaldstättersees bis nächsten Montag - Allgemeinverfügung (elektronische Amtsblattpublikation vom 16 Juli 2021)
Aufgrund der verschärften Hochwassersituation hat die Sicherheitsdirektion sämtliche Schiffs- und Bootsfahrten sowie alle weiteren Wassersportarten ab sofort bis und mit Montag, 20. Juli 2021, verboten.
Die Kantonsstrasse zwischen Lüscherz und Vinelz wurde gestern Donnerstagabend vom Bielersee überflutet.
Die Strasse ist seit gestern Abend um 19 Uhr gesperrt.
Heute Freitag, 16. Juli 2021, um ca. 1.40 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest. Infolgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt.
Sobald es die Wetterlage zuliess, haben die Fachpersonen durch einen Helikopterflug die Lage vor Ort beurteilt. Die Axenstrasse kann um 10.30 Uhr wieder für den Verkehr geöffnet werden.
Auf dem A6-Zubringer Kiesen finden in den nächsten Tagen mehrere kleinere Verkehrsumstellungen sowie Belagsarbeiten statt.
Dies führt zu verschiedenen Teilsperrungen.
Auf dem Streckennetz der Zentralbahn haben mehrere Hochwasser zu Unterbrüchen geführt.
Auf den betroffenen Streckenabschnitten verkehren Bahnersatzbusse.
Auf der Baustelle für die Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 bei Bern sind Belagsschäden aufgetreten, die durch die Regenfälle ein überraschend grosses Ausmass erreicht haben.
Sie müssen dringend repariert werden. Die A6 wird dazu heute Nacht zwischen dem Ostring und Bern-Wankdorf in Richtung Wankdorf gesperrt.
Die anhaltenden starken Regenfälle der vergangenen Stunden haben die Situation, vor allem rund um den Vierwaldstättersee nochmals verschärft (Gefahrenstufe 5).
An zahlreichen Stellen tritt der See über die Ufer. Im gesamten Kantonsgebiet stehen derzeit 24 Feuerwehren im Einsatz. Mehrere Strassenabschnitte sind nach wie vor gesperrt, darunter auch die Haldenstrasse in Luzern. Bei der Luzerner Polizei gingen von 14:00 Uhr bis 21.30 Uhr rund 50 Ereignismeldungen ein. Meldungen von verletzten Personen liegen keine vor.
Bekanntmachung – Verbot der Schifffahrt ab Mittwoch, 14. Juli 2021; 07:00 Uhr bis auf weiteres:
Wegen der extremen Hochwasserlage ist die Schifffahrt für alle Boote auf dem Bielersee, dem Zihlkanal bis zur Einmündung Neuenburgersee, dem Nidau-Bürenkanal, bzw. der Aare bis Solothurn und der alten Zihl bis auf weiteres verboten.
Als Folge der ergiebigen Niederschläge im östlichen Berner Oberland hat das kantonale Tiefbauamt die Pässe Grimsel und Susten vorsorglich gesperrt.
Im östlichen Berner Oberland fielen in den letzten Stunden ergiebige Niederschläge in Form von Wasser und Schnee. Weil Murgänge nicht ausgeschlossen werden können, hat der Kanton die Passstrassen über die Grimsel und den Susten vorsorglich gesperrt. Die Sperrung gilt bis auf Weiteres.
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Das Urner Strassennetz erhalten und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gewährleisten: das ist einer der Hauptaufträge der Baudirektion. Um dies zu erfüllen, wird vom 19. bis 21. Juli 2021 die Kreuzung Gitschenstrasse / Bahnhofstrasse saniert.
Dabei werden die Randsteine und der Trottoirbelag ersetzt.
Am Montag, 12. Juli 2021, um 10.00 Uhr, geriet ein Fahrzeugauflieger auf der Autobahn A2 in Vollbrand. In der Folge mussten die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Nord sowie die Nordspur des Gotthard-Strassentunnels gesperrt werden.
Die Autobahn A2 zwischen Wassen und Amsteg in Fahrtrichtung Nord, ist seit Montagabend, 12. Juli 2021, 18.30 Uhr, wieder einspurig befahrbar.
Aus Sicherheitsgründen ist die Kantonsstrasse zwischen Gunten und Merligen bis auf weiteres gesperrt.
Die Kantonsstrasse zwischen Gunten und Merligen wurde heute Freitagabend kurz vor 22 Uhr gesperrt. Grund für die Sperrung ist eine instabile geologische Situation, welche auf die starken Regenfälle der letzten Tage zurückzuführen ist.
Die Polizei Basel-Landschaft wird ab Montag, 12. Juli 2021, bis und mit Sonntag, 18. Juli 2021, auf dem gesamten Kantonsgebiet intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf "Langsamverkehr" durchführen. Damit will die Polizei Basel-Landschaft die Verkehrsteilnehmenden zur Einhaltung der Verkehrsregeln sensibilisieren.
Der Langsamverkehr spielt in der heutigen Zeit eine zunehmend grössere Rolle. Immer mehr Menschen sind mit muskelbetriebenen Fahrzeugen unterwegs. Auch die Anzahl E-Bikes hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Im Klöntal ist die Seestrecke Rohdannenberg–Vorauen aufgrund eines Strassenrutsches unterbrochen. Die Strasse ist nicht mehr befahrbar und für Fahrzeuge bis auf weiteres gesperrt.
Infolge eines Strassenrutsches ist die Seestrecke Rohdannenberg–Vorauen unterbrochen. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge rutschte ein Teil der talseitigen Böschung ab. Die Strasse ist für Fahrzeuge nicht mehr befahrbar. Zurzeit wird mit dem Bau einer provisorischen Hilfsbrücke begonnen.
Gestern Donnerstag, 8. Juli 2021, ca. 20 Uhr, lösten sich Felsbrocken oberhalb der Axenstrasse.
Diese wurden vom Überwachungs- und Alarmsystem detektiert und daraufhin ist die Axenstrasse gesperrt worden.
Heute Donnerstag, 8. Juli 2021, 20:04 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, die in der Folge zu Aufschlägen von Steinen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten.
Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
Im Bereich des Anschlusses Unterbach der A8 muss stellenweise der Deckbelag ersetzt werden.
Dies bringt verschiedene lokale Verkehrseinschränkungen mit sich.
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist beim Anschluss Kiesen eine lokale Verkehrs- umstellung geplant, die eine Nachtsperrung der Einfahrten auf die A6 bedingt.
Weiter sind nächste Woche Arbeiten auf der Rampe von Jaberg her Richtung A6 geplant. Der Verkehr wird dort via Kreisel Oppligen umgeleitet.
Im Bereich der Sentibrücken führt die Autobahn A2 zwischen dem Reussport - und dem Sonnenbergtunnel über die Reuss.
Um die Lärmemissionen in diesem Abschnitt zu minimieren, werden Massnahmen umgesetzt.
Die Bederstrasse ist an folgenden Daten zwischen der Steinentischstrasse und der Guten- bergstrasse in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt:
Freitag, 9. Juli 2021, 19.30 Uhr, bis Montag, 12. Juli 2021, 5 Uhr
Freitag, 16. Juli 2021, 19.30 Uhr, bis Montag, 19. Juli 2021, 5 Uhr
Freitag, 23. Juli 2021, 19.30 Uhr, bis Montag, 26. Juli 2021, 5 Uhr
Von Freitag, 9. Juli 2021, 22 Uhr, bis Montag, 12. Juli 2021, 6 Uhr, ist die Asylstrasse zwischen der Freiestrasse und der Konkordiastrasse in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitungen erfolgen stadtauswärts entweder via Zeltweg, Forchstrasse und Hofackerstrasse oder via Minervastrasse und Hegibachstrasse.
Die Felssäuberungsarbeiten an der Lukmanierstrasse, kurz vor der Passhöhe, sind aufwändiger als geplant.
Aus diesem Grund bleibt die Strasse bis mindestens morgen Mittag für jeglichen Verkehr gesperrt.
Am Sonntag, 4. Juli 2021 findet der Engadin Radmarathon mit Start und Ziel in Zernez statt.
Wegen dieser Radsportveranstaltung muss mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten gerechnet werden.
Am Montagabend muss mit Verkehrsbehinderungen in der Stadt Zürich gerechnet werden.
Aufgrund einer bewilligten Demonstration in der Zürcher Innenstadt muss am Montag, 14. Juni 2021, in den Kreisen 1 und 4 mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Am kommenden Montag, 14. Juni 2021, ist am früheren Abend in der Winterthurer Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen; betroffen sind der private und der öffentliche Verkehr.
Der Grund für die Behinderungen ist eine bewilligte Demonstration.
Die für den 11. Juni 2021 geplante Öffnung des Furkapasses (2431 Meter über Meer) kann nicht eingehalten werden.
Aufwändige Felsräumungsarbeiten sind der Grund, dass die Furka voraussichtlich am 18. Juni 2021 für den Verkehr freigegeben werden kann.
Im Rahmen der Spiele der UEFA-Europameisterschaft werden die städtischen und kantonalen Polizeikräfte des Kantons Waadt Massnahmen ergreifen, um eventuelle festliche Strassendemonstrationen zu leiten und die Sicherheit der Stadtzentren zu gewährleisten, während die Fans ihrer Freude Ausdruck verleihen können.
Die Polizei wird keine Autokolonnen fördern. Um den reibungslosen Ablauf des Verkehrs und die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten, können Verkehrsumleitungen eingerichtet werden. Missbräuche und schwere Verkehrsverstösse werden gemeldet.
Aufgrund der Durchfahrt des Tour de Suisse-Pelotons ist am Donnerstag, 10. Juni 2021, dem Tag der 5. Etappe zwischen Gstaad/BE und Leukerbad/VS, auf gewissen Strassen im Kanton Waadt mit Behinderungen zu rechnen.
Am Mittwoch, 9. und Donnerstag, 10. Juni rollt die Tour de Suisse im Rahmen der 4. und 5. Etappe durch den Kanton Bern. Die verschiedenen Routen führen dabei unter anderem durch das Emmental und das Berner Oberland.
Es muss mit Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und Wartezeiten gerechnet werden.
Im Rahmen der Unterhaltsarbeiten im Gotthardstrassentunnel wird die Nationalstrasse A2 zwischen Göschenen und Airolo an folgenden Nächten von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt: 14. Juni 2021 bis 18. Juni 2021 (4 Nächte) sowie 21. Juni 2021 bis 25. Juni 2021 (4 Nächte).
Die schweren Güterfahrzeuge über 3.5 Tonnen werden ab 19.30 Uhr im Norden und Süden angehalten. Der Personenverkehr wird zwischen 20.00 und 5.00 Uhr über den Pass umgeleitet.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.