Wiener Neustadt. Bedienstete der Polizeiinspektion Wiener Neustadt – Josefstadt wurden am 30. Oktober 2019 darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine 76-Jährige Frau aus Wiener Neustadt bereits seit mehreren Tagen von ihren Nachbarn nicht mehr gesehen wurde.
Aufgrund der Umstände wurde eine Öffnung der Wohnhaustüre veranlasst, wobei starker Rauch ausgetreten war, jedoch kein Brand mehr vorlag.
Am Samstag (02.11.2019), kurz nach 20:30 Uhr, sind zwei Häuser und ein Stall am Amperdellweg durch einen Brand vollständig zerstört worden. Es entstand Sachschaden von über einer Million Franken.
Polizei.news berichtete darüber. Sie sucht nun dringend von Zeugen erstellte Videos und Bilder. Diese Daten können über die Webseite hochgeladen werden.
In der Nacht auf Sonntag kam es in Sirnach auf der Terrasse eines Restaurants zu einem Brand.
Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Am Samstag (02.11.2019), kurz vor 22:30 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Auto während der Fahrt in Brand geraten.
Durch die Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden.
Am Samstag (02.11.2019), kurz nach 20:30 Uhr, ist in einer landwirtschaftlichen Liegenschaft am Amperdellweg ein Brand entdeckt worden. Zwei Wohnhäuser, ein Stall sowie mehrere Maschinen wurden ein Raub der Flammen.
Am Freitag, den 1. November 2019, gegen 14:00 Uhr, brach im Erdgeschoss einer Schreinerei ein Feuer aus und breitete sich schnell in den ersten Stock des zerstörten Gebäudes aus.
Der Brand beschädigte auch ein nahegelegenes Wohnhaus auf dem Grundstück.
Obernberg am Inn. Ein 45-Jähriger dürfte, laut seinen Angaben, am 1. November 2019 gegen 1:40 Uhr während des Rauchens einer Zigarette in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrparteienhauses in Obernberg am Inn eingeschlafen sein.
Dabei entzündete die Zigarette andere Gegenstände in der Nähe.
Durch einen Feuerwerkskörper entstand am Donnerstagabend in Frauenfeld Sachschaden von mehreren tausend Franken. Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Nach einem Brand an der Könizstrasse ist die Berufsfeuerwehr heute Freitagmorgen zu einer Kontrolle gerufen worden. Ein Bewohner hatte den Brand in der Nacht selber gelöscht.
Während der Bewohner unverletzt blieb, ist der Sachschaden gross und die Wohnung unbewohnbar.
Am vergangenen Donnerstag brannte ein Einfamilienhaus bis auf die Grundmauern nieder. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Ein Bewohner stellte am Donnertag, 31. Oktober 2019, kurz nach 21.30 Uhr einen Brand in seinem Einfamilienhaus in Menziken an der Plattenstrasse fest. Er versuchte zuerst den Brand selber zu löschen, was aber nicht gelang. Anschliessend rettete er sich ins Freie und allarmierte umgehend die Feuerwehr.
In Bendern kam es am Mittwoch zu einem Brand in der Küche einer Wohnung.
Gegen 17:30 Uhr ging bei der Landespolizei der Notruf ein, dass es in der Küche einer Wohnung brennen würde.
Im Zusammenhang mit den Überfällen in Ruggell wurde diejenige Frau, welche beide Überfälle sowie den Brand gemeldet hat, durch die Landespolizei festgenommen.
Sie steht im Verdacht, die Vorfälle selbst inszeniert zu haben.
Schwalmtal-Waldniel. Gestern kam es zu einem Brand in einem Zimmer einer Flüchtlingsunterkunft auf dem Vogelsrather Weg in Schwalmtal. Es wurde niemand verletzt, ein tatverdächtiger Bewohner der Unterkunft am Abend festgenommen.
Auf Grundlage der ersten Erkenntnisse übernahm die Polizei Mönchengladbach zunächst die Ermittlungen in Form einer Mordkommission. Es war gegen 19.45 Uhr, als ein Zeuge das Feuer entdeckte.
Stuttgart-Mitte. Polizeibeamte haben am Mittwochabend (30.10.2019) einen 38 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in einem Bordell am Leonhardsplatz zwei Prostituierte geschlagen und anschließend ein Feuer gelegt zu haben.
Der Tatverdächtige nahm am Abend die Dienste der 26-jährigen Frau in Anspruch und geriet mit ihr in Streit über die Leistungen.
Hochfeld. Am Dienstag (29. Oktober) verständigte ein Zeuge gegen 8 Uhr die Leitstelle der Polizei, weil er unterhalb der Brücke der Solidarität im Bereich des Rheinufers einen Leichnam entdeckte. Ermittler des KK11 konnten den Toten bergen.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Obduktion des Mannes an.
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus forderte zwei verletzte Personen und richtete einen grossen Sachschaden an. Ursache dürfte eine Fahrlässigkeit sein.
Am Mittwoch, 30. Oktober 2019, kurz nach 7 Uhr meldete eine Drittperson, wonach ein Haus in Mellikon an der Schulstrasse in Brand stehe. Die eintreffende Feuerwehr konnte sodann den Brand unter Kontrolle bringen und löschen.
Anlässlich Intervention, aufgrund einer automatischen Einbruchalarmeingangs bei der Notrufzentrale, konnte durch die Polizei ein Grossbrand in der Firma Riegger festgestellt werden.
Der Brand in Birrhard forderte einen grossen Einsatz der Rettungskräfte.
Am Montagabend, 28. Oktober 2019, kurz vor 19.00 Uhr, kam es am „Wiesengrund“ in Langenbruck BL zu einem Brand in einer Garage. Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf ein angrenzendes Einfamilienhaus verhindert werden.
Verletzt wurde niemand.
In Ruggell wurde heute Mittag eine Frau überfallen und ihre Wohnung in Brand gesetzt.
Bei der Frau, die dabei verletzt wurde, handelt es sich um dieselbe Person, die bereits am 18.10.2019 an der gleichen Örtlichkeit Opfer eines Überfalls wurde.
Am Samstagnachmittag (26.10.2019) sind die örtlichen Feuerwehren in zwei Fällen zu brennenden Autos ausgerückt.
Kurz vor 13 Uhr geriet auf der Balgacherstrasse in Diepoldsau ein Oldtimer in Brand.
Beim Brand eines Mehrfamilienhauses ist am frühen Samstagabend (26.10.2019) in Uster eine Person ums Leben gekommen.
Kurz nach 17:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, wonach an der Haberweidstrasse ein Wohnhaus brennen würde.
Am 25.10.2019, gegen 14.45 Uhr, kam es an der Strassburgeralle, kurz vor der Burgfelderstrasse, zu einem Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Eine 50-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstagabend ist in Attiswil der Dachstock eines Einfamilienhauses in Brand geraten. Eine Person wurde verletzt und ins Spital gebracht. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Gestern (23.10.2019) Abend ereignete sich eine Explosion am Geldautomaten einer Bank in Estavayer-le-Lac.
Die Täter flohen mit einem Fahrzeug. Es wurde kein Geld gestohlen und niemand wurde verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am frühen Morgen des 24.10.2019 wurde ein Bauunternehmen durch einen Brand in Siviriez völlig zerstört. Niemand wurde verletzt.
Die Umstände des Brandes sind noch nicht bekannt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Bremerhaven. In den Abendstunden des 23.10.2019 bemerkte eine Passantin in Bremerhaven Lehe ein Feuer im Bereich des Walter-Kolb-Weges und verständigte über den Notruf sofort die Polizei und die Feuerwehr.
Eine Fußgängerin konnte gestern, gegen 21:30 Uhr, während ihres Spazierganges eine Rauchentwicklung auf einem Parkplatz im Walter-Kolb-Weg feststellen.
Am Dienstagabend ist in Spiez das Schattenbad angezündet worden und in der Folge abgebrannt.
Drei dringend tatverdächtige Jugendliche konnten noch vor Ort angehalten werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Beim Brand in einem Einfamilienhaus ist am Dienstagnachmittag (22.10.2019) ein Sachaschaden von über einhunderttausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Im Zusammenhang mit dem Brand, der am 15.10.2019 kurz vor 5.30 Uhr in der Nähe eines Firmengebäudes in der Via Cantonale in Bedano ausgebrochen ist, teilen das Ministerium und die kantonale Polizei mit, dass das Opfer offiziell identifiziert wurde.
Es handelt sich um einen 49-jährigen kroatischen Staatsbürger, der in Lugano lebt.
Bielefeld-Altenhagen. Am Montag, den 21.10.2019, nahmen Polizeibeamte einen 47-jährigen Bielefelder vorläufig fest, der im dringenden Verdacht steht, absichtlich Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Moenkamp gelegt zu haben.
Gegen 12:00 Uhr meldeten Anwohner einen Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss.
In der Nacht vom Montag auf den Dienstag brannten in einem Wohngebiet in Ebikon mehrere Container und deren Inhalt.
Verletzt wurde niemand. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Berlin/Freiburg. Samstagabend brannte ein Sonderzug am Bahnhof Bellevue, der etwa 700 Reisende nach einer Fußballspielbegegnung nach Freiburg transportieren sollte.
Gegen 20 Uhr fuhr ein von einem Privatunternehmen eigens für die Rückreise von Fußballanhängern bereitgestellter Zug am Bahnhof Charlottenburg in Richtung Freiburg/Breisgau ab. Während der Fahrt entstand ein Brand im 2. Waggon, sodass ein Nothalt auf Höhe des S-Bahnhofs Bellevue eingeleitet wurde.
Kurz nach 14.30 Uhr am Montag, 21. Oktober 2019, erhielt die Kantonspolizei Schwyz die Meldung, dass auf der Autobahn A4 zwischen Goldau und Küssnacht ein Fahrzeug brenne.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand.
Delbrück. Am Sonntagmorgen, den 20.10.2019, fand die Obduktion des tödlich verletzten 84-Jährigen statt, der bei einem Wohnungsbrand in Delbrück-Westenholz gefunden wurde.
Die weiteren Ermittlungen zum Brand, unter Einbindung eines Brandsachverständigen, ergaben, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Die am Sonntag durchgeführte Obduktion des Toten bestätigte den Verdacht eines Gewaltverbrechens. Ob eine festgestellte Gewalteinwirkung oder die Folgen des Verbrennens todesursächlich waren, muss durch weitere Untersuchungen geklärt werden.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.