Am Freitagnachmittag, 26. Juli 2019, kurz nach 13.00 Uhr, geriet an der Breitenbachstrasse in Laufen BL beim Pressen von Strohballen eine Ballenpresse sowie ein grösseres Stoppelfeld in Brand.
Verletzt wurde niemand.
In Ostenfeld brannte am Freitagmittag ein Getreidefeld. Das ca.3-4 Hektar große Feld erzeugte eine große Rauchsäule die sehr weit zu sehen.
Die Feuerwehren aus Ostenfeld, Schacht-Audorf, Schülldorf, Haßmoor und Osterrönfeld wurden gegen 12:14 Uhr alarmiert.
Am Donnerstagabend ist in Höhe Kaiserslautern West an der Auffahrt zur A6 in Richtung Saarbrücken ein Pkw in Brand geraten.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kam der Mercedes zunächst infolge einer Motorpanne zum Stehen. Die Insassen konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen, bevor aus dem Motorraum Flammen schlugen.
Infolge der grossen Hitze der vergangenen Tage gerieten mehrere Fahrzeuge respektive Felder in Brand. Die Feuerwehr musste mehrfach wegen Brandmeldungen ausrücken.
Gestern, Donnerstag, 25. Juli 20198 gingen bei der Notrufzentrale mehrere Meldungen über kleinere Brandherde ein. Die Feuerwehr musste mehrfach ausrücken um Löscharbeiten auszuführen.
Am Donnerstagnachmittag, gegen 15:40 Uhr, geriet in der Gemarkung Teschenmoschel bei Mäharbeiten ein Getreidefeld auf einer Fläche von circa 4,5 Hektar in Brand.
Durch ein Großaufgebot der Feuerwehren der Verbandsgemeinden Rockenhausen, Winnweiler, Otterbach-Otterberg und Lauterecken-Wolfstein konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden, bevor es auf ein nahegelegenes Waldstück übergreifen konnte.
Auf der Autobahn A14 bei Buchrain ist gestern Abend ein Auto in Vollbrand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden.
Heute Nachmittag geriet ein Kornfeld in Mauensee (Ortsteil Kaltbach) in Brand. Verletzt wurde niemand.
Das Feuer ist unter Kontrolle, die Löscharbeiten sind noch im Gang.
Ein Lastwagen geriet am Donnerstag in Berg in Brand, verletzt wurde niemand.
Ein 44-jähriger Chauffeur bemerkte kurz vor 14 Uhr eine Rauchentwicklung im Motorraum seines Lastwagens an der Flurhofstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Gestern Mittwoch ist es in den Gemeinden Schüpfheim und Büron zu Flurbränden gekommen. In Schüpfheim geriet eine Wiese in Brand, während in Büron ein Stroh- und ein Kornfeld niederbrannten. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei mahnt aufgrund der Trockenheit zu vorsichtigem Umgang mit Feuer.
Am Donnerstag, 25. Juli 2019, bemerkten Anwohner kurz vor 3 Uhr einen Brandausbruch am Wiesenweg in Siebnen.
Sie alarmierten die Bewohner und die Feuerwehr.
Beim Brand einer landwirtschaftlichen Maschine auf einem Stoppelfeld in Altikon ist am Mittwochnachmittag (24.7.2019) ein Sachschaden von rund 80‘000 Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (24./25.07.) war der Polizeihubschrauber zur Unterstützung der Streifen der Polizeistation Lampertheim in Bereich nördlich von Viernheim eingesetzt.
Ein am Waldrand wohnender Zeuge hatte um kurz vor 23:30 Uhr Brandgeruch bemerkt und die Polizei verständigt.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am 24.07.2019, gegen 17:45 Uhr, in der Speyrer Straße, zu einem Brand auf einem Milchbauernhof.
Vom Feuer erfasst wurden ein Unterstand und die darin befindlichen Heuballen, Wintervorräte und landwirtschaftlichen Geräte. Aktuell wird der dabei entstandene Sachschaden auf etwa 1.000.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochabend kam es an der Kasernenstrasse zu einem Brand in einer Dachwohnung. Anwohner hörten den Rauchwarnmelder, welcher in der Wohnung installiert war und alarmierten sofort die Feuerwehr. Verletzte sind keine zu beklagen.
Der Sachschaden allerdings ist hoch und die Wohnung nicht mehr bewohnbar.
Ergänzend zu der Pressemeldung von 16:17 Uhr kann nach derzeitigem Ermittlungsstand mitgeteilt werden, dass der Brand offensichtlich nicht vom Feld auf den Hühnerstall übergegriffen ist, sondern der Brand in dem Objekt ausgebrochen und das angrenzende abgeerntete Feld durch Funkenflug in Brand geraten ist.
In dem 20x120 Meter großen Stall befanden sich insgesamt ca. 86.500 Legehennen, die alle durch das Feuer verendeten.
Nach dem gestrigen Großbrand an der Straße "Zur Halbinsel" in Essen-Bergeborbeck waren Einsatzkräfte während der vergangenen Nacht und auch den gesamten Vormittag über mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Ein bereitgestellter Greifbagger hat die Arbeiten durch mehrfaches Umlagern und Umschichten des Brandgutes unterstützt. Immer wieder tauchten Glutnester auf. Mit Stand 15.00 Uhr werden die Löscharbeiten eingestellt, gegen 18.00 Uhr und gegen 21.00 Uhr erfolgen sogenannte Brandnachschauen.
Aus bisher ungeklärter Ursache ging am Dienstagabend um 17:35 Uhr ein PKW auf der BAB 560 in Fahrtrichtung Köln in Flammen auf.
Die Insassen bemerken den Brand rechtzeitig und konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Ein Brand auf einer Baustelle in der Saonestraße 8 in Niederrad hat die Feuerwehr Frankfurt in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli gefordert.
Um 00:52 Uhr wurden die ersten Einheiten zu einer Feuermeldung in die Hahnstraße alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass ein Anbau auf einer Baustelle in Vollbrand stand, was zu einer Nachalarmierung weiterer Einsatzkräfte führte. Insgesamt wurde das Feuer über 6 Rohre sowie von einer Drehleiter aus bekämpft.
Am 23. Juli 2019 am Abend brach bei Riddes in einem Wald am Orte genannt d’Albin ein Feuer aus. Personen kamen keine zu Schaden.
Um 19:45 meldeten mehrere Personen der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis einen Waldbrand bei Riddes am Orte genannt d’Albin, beim alten Schiessstand.
In Aetingen geriet in der Nacht auf Mittwoch ein unbewohntes Bauernhaus in Brand. Das durch Golf Limpachtal als Lager genutzte Gebäude wurde durch das Feuer komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache bildet Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Am 23.07.2019 wurde die Feuerwehr Schwelm um 15:58 Uhr zu einem Paketversender in der Rheinischen Straße alarmiert.
Dort brannte im Außenbereich ein Pakettransporter. Die Mitarbeiter vor Ort hatten bereits Löschversuche unternommen und umsichtigerweise zwei angrenzend parkende Transporter entfernt.
Am Dienstag gegen 17:40 Uhr haben mehrere Personen mitgeteilt, dass es in einem Waldstück zwischen der Kupferberg- und der Kronbuchenhütte brennen würde.
Der Brand in der Gemarkung "Grohes Rondell" konnte durch die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden, die mit rund 50 Kräften im Einsatz sind, unter Kontrolle gebracht werden.
Aus einem als Abfallbrand gemeldeten Feuer auf dem Gelände eines Altmetall-Recycling-Unternehmens in Essen-Bergeborbeck entwickelte sich heute Mittag (23.07.2019) in Windeseile ein Großbrand.
Die zuerst alarmierten Kräfte erkannten eine starke Rauchentwicklung im Essener Norden und forderten sofort Verstärkung nach. Nach nur fünfzehn Minuten waren insgesamt drei Löschzüge unterwegs und bekämpften aus fünf Rohren über Drehleitern und Wasserwerfern mit mehreren tausend Litern pro Minute ein intensiv brennendes und qualmendes Feuer.
Gegen 16:00 Uhr erreichte die Leitstelle des Kreises Düren die Meldung über einen Flächenbrand an der Kreisstraße 48 zwischen Nideggen-Berg und Heimbach.
Aufgrund der Meldung alarmierte der Disponent die Feuerwehr der Stadt Nideggen nach Alarm und Ausrückeordnung.
In der Nacht auf Dienstag (23.07.2019) kam es in einem Zweifamilienhaus in Ramsen zu einem Brand in der Waschküche. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Brandursache dürfte ein technischer Defekt sein.
Am Montagvormitttag (22.07.2019), kurz nach 09:45 Uhr, hat eine Anwohnerin einen Brand bei einen Einfamilienhaus am Kappelsweg festgestellt.
Es entstand ein Sachschaden von rund 100'000 Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
In einem Mehrfamilienhaus in Balsthal kam es am Sonntagabend zu einem Brand. Brandstiftung steht im Vordergrund der Ermittlungen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Sonntag gerieten in Veltheim diverse Strohballen in Brand. Die Flammen griffen in der Folge auf den Schopf und die angrenzenden Bäume über und richteten grossen Schaden an.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf heute brannte das Dach der Militärkaserne Bern. Aus Sicherheitsgründen musste die Kaserne evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.
Beim Brand auf einer Grossbaustelle ist am frühen Sonntagmorgen (21.7.2019) in Schlieren grosser Sachschaden entstanden.
Personen wurden keine verletzt.
Am Samstag (20.07.2019), kurz nach 11:40 Uhr, hat ein Wanderer in der Alphütte, Ziegerhalde, Alp Mädems, einen Brand festgestellt. Angehörige der Feuerwehr mussten mit dem Helikopter zur Alp geflogen werden. Die Brandursache ist unbekannt.
Der Sachschaden beläuft sich auf einige tausend Franken.
Dank raschem Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Brandübergriff auf das Dach verhindert werden.
Am Sonntag, 21.07.2019, kurz vor 03:00 Uhr, wurde der Kantonspolizei gemeldet, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse, im obersten Stock auf dem Balkon, ein Brand ausgebrochen sei.
Am Samstag, 20.07.2019, ca. 09.30 Uhr, ereignete sich in Linthal auf der Klausenstrasse bei der sogenannten «Wegmacherkurve» ein Selbstunfall mit einem Motorrad.
Ein 40- jähriger Motorradlenker aus dem Kanton Zürich befuhr die enge Kurve bergwärts zu schnell, sodass er die Kontrolle über das Motorrad verlor und stürzte.
Am Freitagabend, 19. Juli 2019, fuhr ein 57-jähriger Automobilist kurz nach 20.30 Uhr von Tuggen herkommend auf der Zürcherstrasse in Richtung Wangen, als er eine Warnleuchte und Rauch an seinem Fahrzeug bemerkte.
Bei der Bushaltestelle Holeneich hielt er sein Fahrzeug an und alarmierte die Feuerwehr.
Am Freitag (19.07.2019), kurz nach 17 Uhr, hat sich in einem Garten an der Rösliwiesstrasse, eine 15-jährige Jugendliche, nach dem Einsatz von Brennsprit in einer Feuerstelle, Verbrennungen zugezogen.
Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Samstagmorgen ist in Kirchberg ein Bauernhaus in Brand geraten und zerstört worden. Beim Brand wurden weder Personen noch Tiere verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Am Freitagabend stiessen auf der Engelbergerstrasse beim Grünenwald ein Motorrad und ein Personenwagen frontal zusammen.
Der Motorradfahrer verletzte sich schwer, das Motorrad geriet nach der Kollision in Brand.
Aus bisher ungeklärter Ursache geriet in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag (19.07.), gegen 02:30 Uhr, ein Opel Astra in Brand.
Das Heck des Fahrzeugs, das an der Dorstener Straße/Flöz-Röttgersbank-Straße geparkt stand, brannte und musste von der Feuerwehr Oberhausen gelöscht werden. Die Polizei Oberhausen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am 18. Juli um 20:05 Uhr wurde der Polizei ein Scheunenbrand im Bottenbacher Weg gemeldet, der sich bereits beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei zum Vollbrand entwickelt hatte.
Dabei wurde eine Scheune, in der eine ehemalige Schreinerei untergebracht war, vollständig zerstört.
Heute in den frühen Morgenstunden gegen 04:45 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen Brand beim Aldi-Markt in der Itagstraße.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das ca. 600 qm große Gebäude bereits in Vollbrand.
Auf der Autobahn, Höhe Oberentfelden Fahrbahn Bern, geriet ein Lieferwagen in Brand. Die Feuerwehr rückte rasch aus und konnten den Brand löschen. Es entstand grosser Rückstau.
Am Donnerstag, 18. Juli 2019 kurz vor 17.00 Uhr fuhr ein 54-jähriger Chauffeur mit seinem Lieferwagen auf der Autobahn A1 in Richtung Bern. Auf Höhe Oberentfelden geriet sein Lieferwagen aus noch unbekannten Gründen in Brand.
Am 19.07.2019, ca. 00.15 Uhr, kam es an der Binningerstrasse, vor dem Dorenbachviadukt, zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt.
Durch Dritte wurde der Polizei gemeldet, dass an der Binningerstrasse eine mobile Radaranlage brennen würde.
Am Donnerstag, 18. Juli 2019, bemerkten Anwohner um 20 Uhr einen Brandausbruch in einem Stall in der Mittleren Scharten in Bennau und alarmierten die Feuerwehr.
Der Bauer und drei Nachbarn evakuierten die im Stall befindlichen 20 Kühe und Kälber rechtzeitig.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.