Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrparteienwohnhaus im Göttinger Stadtteil Grone ist am Dienstagmorgen (30.04.19) der 30 Jahre alte Mieter schwer verletzt worden.
Die anderen Hausbewohner begaben sich selbständig ins rettende Freie oder wurden durch die ersten vor Ort eintreffenden Einsatzkräfte aus dem Haus zu einer zentralen Sammelstelle geführt.
Bei einem Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Affalterbacher Straße im Remseck-Hochdorf ist am Montagabend eine 55-jährige Frau ums Leben gekommen.
Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge brach das Feuer gegen 21:05 Uhr aus noch ungeklärter Ursache aus.
Ein 25-jähriger Asylbewerber aus Algerien, der am späten Samstagvormittag in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen eine versuchte schwere Brandstiftung begangen haben soll, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen am Sonntag beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt.
Es wurde Haftbefehl erlassen. Der Tatverdächtige wurde danach in eine Haftanstalt eingeliefert.
Aufmerksame Zeugen hatten heute am frühen Morgen im Bereich der Strasse Am Bertram in Langenberg (Velbert) Feuerschein bemerkt und sofort Polizei und Feuerwehr informiert.
Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache und der freiwilligen Löschzüge aus Langenberg, die um 2.47 Uhr alarmiert wurden, fanden das ihnen bekannte Objekt, ein zunehmend verfallendes Einfamilienhaus, auf einer Fläche von 20 bis 30 Quadratmetern brennend vor.
In Masein ist am Sonntagnachmittag eine Photovoltaikanlage eines Wohnhauses in Brand geraten. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Um 14.21 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass Rauch und Flammen aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wohnhauses dringen.
Durch die Integrierte Rettungsleitstelle Montabaur wurde der Polizei Strassenhaus in der Nacht von Sonntag auf Montag der Brand von zwei Sattelschleppern inkl. Aufliegern in der Ortslage Buchholz (WW) gemeldet.
Zwei hintereinander geparkte LKW standen vor Ort in Vollbrand. Durch starke Kräfte der umliegenden Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf ein angrenzendes Schulobjekt verhindert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 100.000 EUR geschätzt.
In einer privaten Werkstatt kam es am Sonntag zu einem Brandausbruch. Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Sonntagabend, 28. April 2019, kurz nach 21.30 Uhr, kam es im Dachstock eines Einfamilienhauses am Kirschbaumweg in Bottmingen BL zu einem Brandfall.
Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Sonntagnachmittag ist im Dorfzentrum von Tschiertschen ein Holzhaus in Brand geraten. Zwei Männer erlitten Verletzungen.
Am Sonntag kurz vor 13.45 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Graubünden Meldungen ein, dass es in Tschiertschen im Tiefparterre eines Hauses brennt. Dabei sei eine Explosion zu hören gewesen. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich zwei Männer im Haus.
Am frühen Sonntagmorgen, 28. April 2019, kurz nach 05.15 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Therwil BL am Känelmattweg zu einem Brand auf dem Gartensitzplatz.
Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag (27.04.2019), kurz vor 13 Uhr, ist an der Oberwiesstrasse ein Brand auf einem Balkon ausgebrochen.
Gemäss ersten Erkenntnissen hat eine brennen gelassene Kerze Gegenstände auf einem Balkontisch in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (28.04.2019), kurz nach 2:10 Uhr, hat in einem Reihenhaus im Bereich Mittlerhof ein Zimmer gebrannt. Die Brandursache ist derzeit unklar.
Zwei Personen wurden verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (28.04.2019), vor 1:50 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft vier Abfalleimer beim Bahnhof Flawil in Brand gesteckt.
Zudem beschädigten sie einen Billettautomaten. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine Feuermeldung aus einem italienischem Restaurant in Gerresheim hatte einen umfangreichen Einsatz zu folge.
Die Leitstelle der Feuerwehr entsandte die Feuerwachen Gerresheim, Flingern und Derendorf, den Führungsdienst sowie den städtischen Rettungsdienst mit Notarzt zu der gemeldeten Adresse.
Am 24. April 2019 entwickelten sich am Ortsrand von Plaue im Ilm-Kreis (Thüringen) im Naturschutzgebiet Reinsberge mehrere Waldbrände. Aufgrund der akuten Gefährdung der Bevölkerung wurde der Katastrophenfall ausgerufen.
Das Land Thüringen forderte Unterstützung bei der Bundespolizei an.
In der Nacht auf Samstag ist in Bern ein Auto in Brand geraten. Verletzt wurde dabei niemand. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Im Ortsgebiet von Deutschkreutz, Bez. Oberpullendorf, ist ein PKW vollkommen ausgebrannt.
Eine technische Ursache am PKW dürfte am Nachmittag des 25. April 2019 den Brand an dem Kraftfahrzeug ausgelöst haben.
Im Hallenbad Liebrüti in Kaiseraugst trat gestern Abend Salzsäure aus einem Tank aus.
Diese konnte aufgefangen werden, ohne dass Menschen zu Schaden kamen. Eine Gefahr für die Umwelt bestand nicht.
Am Freitag gegen 17.30 Uhr brach in einer im Erdgeschoss befindlichen Werkstatt eines unbewohnten 170 Jahre alten Schwarzwaldhofes ein Feuer aus, welches innerhalb kürzester Zeit das ganze Gebäude in Vollbrand setzte.
Der 63 Jahre alte Hausmitbesitzer, welcher sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs als Einziger im Gebäude befand, konnte dieses mit leichten Brandverletzungen am Kopf selbstständig verlassen.
Am Freitag (26.04.2019), kurz nach 5:30 Uhr, ist es beim Spleeweg in einem Bunker zu einem Brand gekommen.
Polizei.news berichtete und sucht nun Zeugen. Erste Ermittlungen ergaben Hinweise auf Brandstiftung.
Am Freitag (26.04.2019), kurz nach 5:30 Uhr, ist es beim Spleeweg in einem Bunker zu einem Brand gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Salmsach wurden am Donnerstagabend menschliche Überreste aus der Liegenschaft geborgen (Polizei.news berichtete).
Gestern Vormittag brannte es in einem Mehrfamilienhaus in der Seewiesen in Salmsach.
Am Donnerstagnachmittag ist in Zizers ein Waldbrand ausgebrochen.
Zur Bekämpfung des Brandes standen die Feuerwehr und zwei Löschhelikopter im Einsatz.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist in der Nacht auf Freitag wegen eines automatischen Brandalarms an die Riedbachstrasse ausgerückt.
Im Coop Verteilzentrum brannte es in der Elektrohauptverteilung. Die Schadenhöhe ist unbekannt. Verletzt wurde niemand.
Heute Mittag verhinderte ein junges Geschwisterpaar durch sein richtiges Verhalten einen Küchenbrand.
Das Mädchen (elf Jahre) und ihr Bruder (zwölf Jahre) waren gerade dabei, sich Pommes frites zuzubereiten. Dafür erhitzten die beiden Kinder Öl in einem Topf. Das Öl wurde so heiß, dass es sich schließlich entzündete. Blitzschnell reagierten die beiden und taten genau das Richtige.
Nach einem Brand am Donnerstag in einem Mehrfamilienhaus in Salmsach wird ein Bewohner vermisst.
Kurz nach 10.15 Uhr meldeten mehrere Personen der Kantonalen Notrufzentrale, dass in einem Mehrfamilienhaus in der Seewiesen ein Brand ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Salmsach und die Stützpunktfeuerwehr Romanshorn rückten mit rund 80 Einsatzkräften aus, konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Gestern Nachmittag verhinderten Anwohner gerade noch rechtzeitig einen Waldbrand in der Nähe der Witzlebenstraße.
Auch die Feuerwehr rückte unterstützend an, das Feuer war zum Glück bereits gelöscht.
Am frühen Donnerstagmorgen (25.04.2019) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ereignet. Dabei wurde der Wohnungsbewohner verletzt.
Gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei dürften entsorgte und nicht abgelöschte Raucherwaren den Brand verursacht haben.
Gestern Nachmittag geriet in der Stadt Luzern ein Teil der Zimmeriwaldes in Brand. Insgesamt sind ca. 1100 Quadratmeter Wald betroffen. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden.
Die Ursache ist derzeit unbekannt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen und mahnt zur Vorsicht beim Feuern.
Zwei Männer sind am Mittwochnachmittag (24.04.) mit schweren Brandverletzungen in eine Klinik gebracht worden.
Die beiden Männer (35/37 Jahre) arbeiteten gegen 17.00 Uhr an einer Poolanlage auf einem Privatgrundstück. Mit Familie und Freunden hatte man eine circa 150cm tiefe Baugrube ausgehoben und einen größeren Pool in der Erde eingelassen.
Am Mittwochabend (24.04.2019), kurz vor 22 Uhr, ist es im Bereich Hof zu einem Mottbrand in einer Fabrik gekommen.
Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Mittwoch (24.04.2019), kurz nach 12:45 Uhr, hat sich bei der Gafröenwiese ein zuvor entfachtes Feuer aufgrund des Föhnsturms und der herrschenden Trockenheit im angrenzenden Wald ausgebreitet.
Die Feuerwehr musste den Brand löschen.
Am Mittwochnachmittag (24. April 2019) haben vier Kinder an der Innsbrucker Straße in Baumberg einen Mann dabei beobachtet, wie dieser einen größeren Sperrmüllhaufen in Brand gesetzt hat.
Die Polizei ermittelt und bittet um weitere sachdienliche Hinweise.
Am Mittwoch, 24.04.2019, kam es gegen 16:30 Uhr auf der BAB A5, Reiskirchener Dreieck-Hattenbacher Dreieck, Gemarkung Breitenbach a.H., Richtung Norden, zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein 29-jähriger Fahrzeugführer aus Lollar befuhr mit einem Transporter Mercedes-Benz Sprinter die A5 in Fahrtrichtung Norden.
Am Mittwochmittag ist es in Zizers auf einem Erdbeerfeld zu einem Brand gekommen.
Dabei wurde eine landwirtschaftliche Parzelle von rund einer Hektare zerstört.
Dienstagabend (20.40 Uhr) informierte ein Zeuge die Feuerwehr über eine Rauchentwicklung auf einer Wiesenfläche an der Bundesstraße 258 in der Verlängerung "An der Maiheck".
Als die Feuerwehr eintraf stellte sie einen brennenden Misthaufen auf einer Wiesenfläche fest. Umgehend löschte sie das Feuer.
Am Mittwoch, 24.04.2019, um ca. 11.30 Uhr, hat in Obbürgen/NW eine Holzbeige gebrannt. Bei den ersten Löscharbeiten durch einen Anwohner hat sich dieser Verletzungen zugezogen und musste mit der Rega in ein Spital geflogen werden.
Die Feuerwehr hat ein Übergreifen des Brandes auf den Wald und angrenzende Gebäude verhindert.
Am Mittwoch, 24.04.2019, ca. 10.45 Uhr, ereignete sich in einem Waldstück an der Kerenzerbergstrasse in Filzbach ein Brandfall.
Aus noch ungeklärten Gründen war ein Baumstumpf in einem Waldstück oberhalb des Sallerntobels in Brand geraten.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist am Mittwochvormittag wegen eines Brandes in einem Dachstock zum Eigerplatz ausgerückt. Am mehrstöckigen Wohnhaus entstand erheblicher Sachschaden. Es ist zurzeit nicht mehr bewohnbar.
Eine Person musste durch die Sanitätspolizei leicht verletzt hospitalisiert werden.
Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem brennenden PKW auf der Hagenerstraße gerufen.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein auf der Fahrbahn stehender PKW bereits in voller Ausdehnung und das Feuer griff auf umstehend geparkte Autos über.
Am nächtlichen Mittwochmorgen des 24.04.2019, gegen 01.30 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zum Gäste-Parkplatz eines Ratinger Hotels an der Straße An der Pönt in Breitscheid gerufen.
Aufmerksame Zeugen hatten dort einen brennenden PKW bemerkt und sofort den Notruf gewählt.
Am späten Karfreitagabend (19. April 2019) haben insgesamt drei Container auf dem Parkplatz der Gemeinschaftsgrundschule "Am Baum" an der Fontanestraße in Velbert-Mitte gebrannt.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar - Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
Am Dienstagnachmittag ist der 19-jährige Tunesier Ahmed Saidi aus dem Gefängnis Bässlergut entwichen.
Gegen den Entwichenen laufen Untersuchungen der Jugendstaatsanwaltschaft Basel-Stadt wegen qualifizierter Brandstiftung, Diebstahl, Raub und Erpressung.
Am Dienstag, 23.04.2019, 14.55 Uhr, ereignete sich im Stürken in Linthal ein Brandfall mit Sachschadenfolge.
Aus noch ungeklärten Gründen waren bei einem Fahrzeugunterstand zwei Personenwagen in Brand geraten, worauf mehrere Anwohner Rauch sahen und den Feuerwehrnotruf verständigten.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.