In der Nacht auf Freitag ist an der Kriegstettenstrasse in Gerlafingen ein Geräteunterstand durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Verletzt wurde niemand. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am späten Mittwochabend, 12. September 2018, geriet der Dachstock des Hotels Passage im Zentrum von Grenchen in Brand (s. Meldung vom 13. September 2018).
Dabei entstand ein Sachschaden von mehreren 100'000.- Franken.
Am Donnerstag ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Ostermundigen ein Feuer ausgebrochen. Das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert. Ein Mann wurde verletzt ins Spital gebracht.
Die Brandursache wird untersucht.
Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag in einem Waldstück in Bürglen einen Holzbeige und einen Unterstand angezündet. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Eine Anwohnerin entdeckte gegen 23.15 Uhr in einem Waldstück in der Nähe der Bädlistrasse ein Feuer und schlug Alarm. Die Feuerwehr Bürglen war rasch vor Ort und konnte eine brennende Holzbeige sowie den Unterstand des Waldkindergartens bei der Feuerstelle löschen.
Am Dienstagabend, 11. September 2018, verursachte ein vorsätzlich gelegter Brand im Kreis 12 einen Hohen Sachschaden. Eine Person musste zur Überprüfung ins Spital gebracht werden. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz nach 23.30 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Roswiesenstrasse 32 im Kreis 12 gemeldet.
In der Trocknungsanlage ist ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Bei der Firma Pavatex an der Knonauerstrasse in Cham ist am Dienstagabend (11. September 2018) ein Feuer ausgebrochen. Bei der Produktion von Holzfaserplatten entzündete sich am Ende der Trocknungsanlage Isolationsmaterial und Holzfaserplatten.
Beim Vollbrand eines Pferdestalls in Herdern entstand am Dienstagnachmittag hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Kurz nach 15.15 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Meldungen über einen brennenden Pferdestall in Wilen bei Herdern ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stand der Stall bereits in Vollbrand.
Am Montagabend (10.09.2018), um 19 Uhr, hat auf der Neudorfstrasse ein Auto zu brennen angefangen. Erst die Feuerwehr konnte das Fahrzeug löschen.
Ein 51-Jähriger fuhr mit dem Auto aus Richtung Rheineck zum Zentrum St. Margrethen. Auf Höhe der Neudorfstrasse bemerkte er Rauch aus dem Auto dringen. Er hielt deshalb sofort am rechten Strassenrand an und stieg aus.
In der Nacht auf Dienstag konnte ein Tatverdächtiger einer versuchten Brandstiftung in Balzers festgenommen werden. Aufmerksame Passanten stellten gegen 23.00 Uhr ein verdächtiges Fahrzeug sowie eine Person bei einem Bauernhof in Balzers fest.
Als sie auf den Mann zufuhren, stach dieser mit einem Messer mehrmals auf das Auto ein und verschanzte sich bei den Stallungen.
In Balzers kam es am Montagmorgen zu einem Brand. Ein unbekannter Täter begab sich zwischen 05.30 und 06.00 Uhr zu einem landwirtschaftlichen Betrieb in Balzers und öffnete sämtliche Riegel der Jungviehboxen.
Daraufhin entzündete der Tatverdächtige nach der Benutzung eines Brandbeschleunigers das gelagerte Futter, woraufhin er mit einem unbekannten Personenwagen flüchtete.
Beim Einfeuern eines Gartencheminées geriet ein Unterstand eines Gartenhauses in Brand. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Sonntagmorgen, 09. September 2018, 09.45 Uhr alarmierte eine Drittperson den Feuerwehrnotruf 118 und meldete einen Brand eines Gartenhauses an der Winkelmattstrasse in Unterkulm.
Ein Fahrzeugbrand eines in einer Einstellhalle parkierten Autos richtete am Sonntag erheblichen Sachschaden an. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden um 10.50 Uhr alarmiert. Personen wurden durch das Ereignis nicht verletzt.
Die Brandursache wird nun abgeklärt.
Am Samstagmorgen (08.09.2018) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einem Fahrzeugbrand. Dabei brannte der betroffene Personenwagen komplett aus.
Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Beim Brand in einer Halle auf einem Firmengelände ist am Samstagvormittag (8.9.2018) in Riet (Gemeinde Neftenbach) ein Sachschaden von rund dreissigtausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Verkehrsunfall ist am frühen Samstagmorgen (8.9.2018) in Tagelswangen (Gemeinde Lindau) der Lenker eines Personenwagens ums Leben gekommen.
Etwa um 01:30 Uhr fuhr ein 23-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Lindauerstrasse Richtung Lindau.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist am späten Donnerstagabend nach Bümpliz- Oberbottigen ausgerückt. Eine Person hatte sie alarmiert, weil sie Rauch im Gebäude festgestellt hatte.
Die Einsatzkräfte stellten vor Ort Rauch im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses fest. Das Feuer in einem Technikraum war bereits erloschen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmorgen ist in Utzenstorf auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik Altpapier in Brand geraten. Das Feuer ist unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde (Stand: 16:30) noch an.
Es wurde niemand verletzt.
Heute Mittwoch, 5. September 2018, brannte eine Recycling- und Sporthalle an der Reussackerstrasse in Altdorf bis auf die Grundmauern nieder (siehe erste und zweite Meldung vom 5. September 2018).
Am Nachmittag kam es zu Nachlöscharbeiten, wobei letzte Brandherde gelöscht werden konnten. Die Löscharbeiten sind nun abgeschlossen. Die Stützpunktfeuerwehr Altdorf ist weiterhin vor Ort und wird eine Brandwache einrichten.
Beim Brand in einer Tiefgarage in einer Wohnüberbauung in Adlikon (Gemeinde Regensdorf) ist am Dienstagabend (4.9.2018) ein Schaden von rund 30‘000 Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Heute Mittwoch, 5. September 2018, brannte die Recyclinghalle der Paul Baldini AG bis auf die Grundmauern nieder (siehe Meldung vom 5. September 2018).
Die Lösch- und Aufräumarbeiten bei der Recyclinghalle dauern weiter an.
Mittwoch, 5. September 2018, kurz vor 1.30 Uhr, stellte ein Mitarbeiter der SBB Cargo eine starke Rauchentwicklung in einer Recyclinghalle der Paul Baldini AG an der Reussackerstrasse in Altdorf fest, und meldete dies der Kantonspolizei Uri.
Umgehend rückten die Feuerwehr und die Polizei an die genannte Örtlichkeit aus. Als sie vor Ort eintrafen, stand bereits ein grosser Teil der Recyclinghalle in Vollbrand.
Die Niederschläge in den vergangenen Tagen haben die Situation punkto Trockenheit deutlich entspannt.
Die Vorsteherin des Sicherheitsdepartements Karin Rykart hebt das Ende Juli erlassene allgemeine Feuerverbot deshalb per sofort auf.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und der Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft, zwei mutmassliche Täter ermitteln, welche vergangene Woche in Reigoldswil BL 25 Ster Holz angezündet haben.
Am letzten Montag, 27. August 2018, brannten in Reigoldswil rund 25 Ster Holz (vgl. Meldung vom 28. August 2018). Dank dem raschen Eingreifen der Feuerwehr konnte das Übergreifen auf weitere Bäume verhindert werden.
Bei einem Wohnungsbrand ist am frühen Samstagmorgen (1.9.2018) in Dietikon ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Nach wie vor unveränderte, kritische und gefährliche Situation im Innern der Brandbeschädigten Gebäude beim Bahnhofplatz in Zürich.
Nach ersten oberflächlichen Sichtungen sind die Bauingenieure und Statiker zum Schluss gekommen, dass das Betreten der betroffenen Liegenschaften sowie dem dazugehörenden Innenhof aus Sicherheitsgründen nach wie vor nicht verantwortbar ist.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 30./31. August 2018, kam es auf der Baustelle der Wohnüberbauung "Der Turm" zu einem Brand. Die alarmierte Polizeipatrouille und die Feuerwehr Altdorf waren rasch vor Ort und es gelang der Feuerwehr auch den Brand schnell zu löschen.
Es entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (29.08.2018), kurz vor 18:00 Uhr, hat ein Blitzeinschlag den Dachstock eines Einfamilienhauses an der Gublenstrasse in Brand gesetzt.
Der Hausbesitzer und ein Nachbar konnten den Brand löschen. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.
Heute Mittag ist es in Reiden zu einem Dachstockbrand bei einem Mehrfamilienhaus gekommen. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Ursache des Brandes einer Alphütte von Anfang Juli in Feutersoey (Gemeinde Gsteig) ist geklärt (Polizei.news berichtete).
Die Ermittlungen haben ergeben, dass aus dem Kamin ausgetretene Rauchgase zum Brand geführt haben.
Am Montagabend, 27. August 2018, kurz vor 19.30 Uhr brannten unterhalb der Horniflueh in Reigoldswil BL ca. 25 Ster Holz. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag (26.08.2018), um 9 Uhr, ist die Feuerwehr wegen einem Brand in einer Küche an der Ergetenstrasse alarmiert worden.
Sie brachte den Brand schnell unter Kontrolle.
Am Samstag (25.08.2018), haben Bewohner aus dem Rheintal eine starke Rauchentwicklung südlich dem Hohen Kasten gemeldet. Für einen Erkundungsflug im unwegsamen Gebiet wurde die Rega aufgeboten. Ein Rega-Helikopter hat den Brand entdeckt und aus der Luft bekämpft.
Da der Verursacher das Feuerverbot missachtet hat, wird er zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (25.08.2018), um 09:15 Uhr, ist in einer Altliegenschaft an der Zwinglistrasse 17 eine starke Rauchentwicklung festgestellt worden.
Der Schwelbrand im Dachstock wurde durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht.
Um 2.16 Uhr wurde die die Einsatzleizentrale von Schutz & Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich wegen einem Feuer beim Bahnhofplatz 1 alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Gebäude in Vollbrand. Die meterhohen Flammen waren weitherum sichtbar.
Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehren konnte schlimmeres verhindert werden. Trotzdem ist der Sachschaden immens. Über verletzte Personen ist bis anhin nichts bekannt.
Am Donnerstagnachmittag (23.08.2018), vor 14 Uhr, ist in einer Werkstatt an der Teslastrasse ein Auto in Brand geraten.
Ein 22-jähriger Arbeiter war damit beschäftigt, bei einem Auto Treibstoff aus dem Tank abzupumpen.
Am Donnerstagabend (23.08.2018), vor 18:30 Uhr, ist an der Wilenstrasse ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Der 29-Jährige Mieter der Wohnung steht in Verdacht, den Brand verursacht zu haben. Er wurde festgenommen.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand die Wohnung im dritten Stock in Brand. Die örtlichen Feuerwehren brachten den Brand unter Kontrolle. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Franken. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Hausbrand ist am Donnerstagnachmittag (23.8.2018) in Eschenmosen (Gemeinde Bülach) ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Etwa um 16.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung ein, dass Rauch aus einem Fenster einer Liegenschaft dringe.
Am Donnerstag (23.08.2018), um 03:25 Uhr, sind bei der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Anrufe wegen eines Feuers im Gebiet Arvenbüel eingegangen.
Die Einsatzkräfte stiessen an der Chapfstrasse auf ein im Vollbrand stehendes Ferienhaus. Das Feuer konnte gelöscht werden. Das Ferienhaus wurde komplett zerstört.
Gestern Abend ist in Udligenswil ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Mittwoch, 22. August 2018, kurz nach 22:45 Uhr wurde der Polizei eine starke Rauchentwicklung aus dem Dach eines Einfamilienhauses in Udligenswil gemeldet.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.