(Oberwinterthur ZH). Beim Brand eines Dachstocks ist am Dienstagmorgen (6.10.2026) in Oberwinterthur ein Bewohner des Mehrfamilienhauses vermisst worden.
In einer der Dachwohnungen wurde am Nachmittag eine tote Person gefunden.
(Oberwinterthur ZH). Beim Brand eines Dachstocks ist am Dienstagmorgen (6.10.2026) in Oberwinterthur grosser Sachschaden entstanden.
Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses wird vermisst. Die Bevölkerung wurde über Alertswiss vor der starken Rauchentwicklung gewarnt.
(Spreitenbach AG). Wenn es brennt, zählt richtiges Handeln: Ruhe bewahren, 118 alarmieren, retten, löschen.
An der Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen vom 24. Oktober können diese wichtigen Grundsätze nochmals in Erinnerung gerufen werden.
(Wilen bei Wollerau SZ). Eine starke Rauchentwicklung hat am Dienstagmorgen, 6. Oktober 2026, einen Feuerwehreinsatz bei einer Baustelle im Rebmattli in Wollerau ausgelöst.
Die Meldung ging kurz nach 7.30 Uhr bei der Einsatzleitzentrale ein.
(Flims GR). Am Montagvormittag ist es auf der Hauptstrasse in Flims zu einer Kollision eines Sattelanhängers mit zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
(Sattel SZ). In der Nacht von Sonntag auf Montag, 05. Oktober 2026, kurz vor 02:30 Uhr, brannte an der Ägeristrasse im Sattel ein Holzstapel bei einem Stall.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Sattel konnte das Feuer durch die Anwohnenden gelöscht werden.
(Wangen SZ). Am Sonntag, 04.Oktober 2026, um 12:00 Uhr, erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung, dass in Siebnen, Haslenstrasse, bei einer Trafostation ein Feuer entfacht sei.
Die ausgerückte Feuerwehr Wangen konnte das Feuer rasch löschen.
(Flums SG). Am späten Sonntagnachmittag (04.10.2026) ist es zu einem Brand in einer Scheune gekommen.
Zwei Pferde und zwei Kälber konnten unverletzt aus dem Stall gerettet werden. Zwei Personen wurden nach einer Kontrolle durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
(Glashütten AG). Am Sonntagnachmittag kam es in Glashütten zu einer schweren Kollision zwischen zwei Motorradfahrern.
Der 17- und der 20-Jährige mussten mit einem Rettungswagen und einem Rettungshelikopter in Spitäler gebracht werden. Die Zofingerstrasse war für mehrere Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
(Thusis GR). Am Sonntagabend, 4. Oktober 2026, hat sich gegen 18 Uhr auf der Fürstenauerstrasse bei der Abzweigung zum Caznerweg ein Verkehrsunfall ereignet.
Nach Angaben der Rhätischen Zeitung standen mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr sowie zahlreiche Polizeifahrzeuge im Einsatz.
(Courrendlin JU). Am Sonntagmorgen ist in einer Wohnung an der Route de Delémont in Courrendlin ein Feuer ausgebrochen.
Eine anwesende Person konnte den Brand eindämmen, wurde jedoch durch den Rauch beeinträchtigt und vom Rettungsdienst betreut.
(Rapperswil-Jona SG). In der Nacht auf Sonntag (04.10.2026) ist es auf einer Baustelle an der Meienhaldenstrasse zu einem Brand gekommen.
Weshalb das Feuer ausbrach, ist derzeit unbekannt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 100'000 Franken.
(Herisau AR). Am Samstag, 3. Oktober 2026, ist in Herisau ein Brand in einer Küche ausgebrochen.
Beim Kochen entzündeten sich Gegenstände neben dem Herd.
(Baden AG). Am Samstagabend wurden der Notrufzentrale Rauch und Flammen aus Richtung Baregg gemeldet.
Ein grosser Holzstapel mit Baumstämmen war in Brand geraten. Die Stützpunktfeuerwehr Baden war bis in die Morgenstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
(Illnau-Effretikon ZH). Am Samstagabend (3.10.2026) hat der Brand eines Mehrfamilienhauses in Illnau-Effretikon grossen Sachschaden verursacht.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
(Zizers GR). Am Freitagnachmittag ist in Zizers ein Personewagen vollständig ausgebrannt.
Ein Fahrzeuglenker war am frühen Freitagnachmittag mit seinem Personenwagen auf der Südspur der Autobahn A13 von Landquart in Richtung Chur unterwegs.
(St.Gallen SG). Am Freitagabend (02.10.2026) ist an der Bodanstrasse ein Gasgrill in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Es entstand geringer Sachschaden.
(Gänsbrunnen SO). Auf der Hauptstrasse in Gänsbrunnen hat sich in der Nacht auf Freitag, 2. Oktober 2026, ein Selbstunfall mit einem Camper ereignet.
Dabei kollidierte das Fahrzeug aus noch zu klärenden Gründen mit der Strassenböschung und kippte auf die Seite. Der mutmassliche Lenker wurde erheblich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.
Vier junge Menschen werden aus einem brennenden Autowrack gerettet, ein früherer Lehrer wird wegen schwerer Sexualdelikte an Minderjährigen angeklagt und im Wallis nimmt die Polizei neun mutmassliche Einbrecher fest: Der 1. Oktober 2026 brachte mehrere besonders aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch die dringende Suche nach einem geistig beeinträchtigten 21-Jährigen sowie ein Raubüberfall auf eine 83-jährige Frau beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Neunkirch SH). Am Donnerstagnachmittag (01.10.2026) hat sich auf der H13 in Neunkirch eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen ereignet.
Durch den Aufprall der Fahrzeuge fing das Motorrad Feuer, welches sich auf den Lieferwagen ausbreitete.
(Wohlen AG). Am Mittwochabend kam ein Personenwagen von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.
Das Auto fing sofort Feuer und brannte vollständig aus. Ersthelfer konnten die vier Insassen aus dem Auto befreien. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
(Wohlen AG). Am Mittwochabend, 30. September 2026, ist auf der Alten Bremgarterstrasse in Wohlen ein mit vier jungen Personen (17 - 21 Jahre) besetzter Fiat Punto von der Strasse abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt.
Das Auto geriet nach dem Unfall in Brand. Mehrere Ersthelfer eilten zum Fahrzeug und retteten alle vier Insassen aus dem brennenden Wrack.
(Flüelen UR). Am Mittwoch, 30. September 2026, ging gegen 17.45 Uhr bei der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass auf dem Urnersee bei Flüelen ein Ölfilm festgestellt worden sei.
Der Ölfilm erstreckte sich auf einer Fläche von rund 12'155 Quadratmetern im Bereich der Bootsanlegestelle an der Seestrasse 1 sowie entlang des Seeufers.
(Elm GL). Am Mittwoch, 30. September 2026, wurde die Kantonspolizei Glarus um ca. 21.45 Uhr über einen Brand beim sich im Umbau befindlichen Restaurant Bischofalp im Wintersportgebiet Elm informiert.
Aus bislang unbekannter Ursache geriet das Gebäude mutmasslich im südlichen Bereich in Brand.
(Kreuzlingen TG). Ein Waldbrand, evakuierte Schulkinder und eine Nacht weg von zu Hause: Mit der 24-Stunden-Übung „Roter Himmel“ hat die Zivilschutzorganisation (ZSO) Kreuzlingen den Ernstfall geprobt.
Rund 60 Zivilschutzangehörige standen im Einsatz. Mittendrin waren 19 Kinder einer Lengwiler Schulklasse als Figuranten.
(Baar ZG). Am Montagabend wurde die Drohne der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug zu einem Brand in Baar aufgeboten.
Vier Fahrzeuge standen auf einem Vorplatz in Brand.
(Thayngen SH). Am frühen Mittwochmorgen (30.9.2026) ist beim Bahnhof in Thayngen ein Geldautomat gesprengt worden.
Bei der Explosion wurde ein mutmasslicher Täter schwer verletzt. Die weiteren Täter sind flüchtig. Aufgrund von aufgefundenem noch nicht detoniertem Sprengstoff musste das Gebiet rund um den Bahnhof Thayngen für die Bevölkerung gesperrt werden.
(Rapperswil-Jona SG). Am Dienstagabend (29.09.2026) ist ein Lieferwagen während der Fahrt in Brand geraten.
Der Fahrer konnte den Lieferwagen anhalten und selbständig verlassen. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand löschen.
(Ibach SZ). Dienstagnacht, 29. September 2026, erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Schwyz kurz vor Mitternacht die Meldung, dass es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Feldweg in Ibach brenne.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brandherd in der Küche durch Anwohnende bereits gelöscht worden und alle Bewohner des Hauses hatten dieses selbstständig verlassen.
Ein 55-jähriger Amerikaner stürzt in einer gesperrten Gletscherzone in eine Spalte und stirbt, ein 95-jähriger Elektrorollstuhl-Fahrer erleidet bei einer Kollision lebensbedrohliche Verletzungen und bei einem Hausbrand müssen drei Personen ins Spital: Der 29. September 2026 brachte mehrere besonders folgenschwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch neue Erkenntnisse zu einem Tötungsdelikt in Escholzmatt sowie die Sicherstellung von rund 2,7 Kilogramm Kokain und knapp 30 Gramm Heroin beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Baar ZG). Am späten Montagabend (28. September 2026) sind in Baar mehrere Fahrzeuge ausgebrannt.
Ein Angehöriger der Feuerwehr Baar wurde bei den Löscharbeiten verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
(Vermes JU). Am Dienstagmorgen ist in einem Einfamilienhaus in Vermes ein Brand ausgebrochen.
Der Alarm ging um 10.15 Uhr ein. Ein grosses Aufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurde rasch vor Ort eingesetzt.
(Lausen BL). Am Dienstagmorgen, 29. September 2026, kam es in einem Garagenabteil eines Mehrfamilienhauses an der Hasenackerstrasse in Lausen zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand.
(Poschiavo GR). Am Montagnachmittag ist in einem Wald in San Carlo, Gemeinde Poschiavo, ein Feuer ausgebrochen.
Das Feuer wurde noch am Abend gelöscht.
(Alt St. Johann SG). Am Montagnachmittag (28.09.2026) ist es bei der Alp Vordergräppelen zum Brand eines Waldstücks gekommen.
Die Feuerwehr konnte diesen löschen. Vom Feuer betroffen waren zwei Tannen sowie eine Fläche von rund zehn mal zwanzig Metern Waldboden.
(Hallau SH). Am Montagabend (28.09.2026) hat sich in Hallau ein Alleinunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Die Personenwagenlenkerin zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Ein 29-jähriger Arbeiter stirbt bei Abladearbeiten, die drei Todesopfer eines Kleinflugzeugabsturzes bei Leukerbad sind identifiziert und eine Fahrt mit einem entwendeten Auto endet für vier Jugendliche in einem schweren Selbstunfall: Der 28. September 2026 brachte mehrere besonders folgenschwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch der Fund von mehreren Dutzend mutmasslich gestohlenen E-Bikes und E-Scootern sowie ein schwer verletzter E-Trottinett-Fahrer beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Pfäfers SG). Am Montagmorgen (28.09.2026) ist es auf einer Baustelle zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 29-jähriger Mann wurde dabei tödlich verletzt. Trotz der eingeleiteten Reanimationsmassnahmen verstarb er noch vor Ort.
(Mörschwil SG). Am Samstagmorgen (26.09.2026) ist es zu einem Brand von zwei Scheunen gekommen.
Zur Rekonstruktion des Brandereignisses sucht die Kantonspolizei St.Gallen Zeugen, die Video- oder Fotoaufnahmen in der Anfangsphase des Brandes vor 8.25 Uhr gemacht haben.
(Wohlen AG). Am Sonntagabend stand an der Oberen Farnbühlstrasse in Wohlen eine Hecke in Flammen.
Das Feuer griff auf ein Gartenhaus über und beschädigte zudem ein parkiertes Auto sowie ein Verkehrsschild.
Mutmasslicher Sprengstoff wird im Keller eines Einfamilienhauses entdeckt, ein 19-Jähriger steht im Verdacht, in einer Nacht in drei Garagenbetriebe eingebrochen zu sein, und im Thurgau zieht die Polizei fünf alkoholisierte oder fahrunfähige Lenker aus dem Verkehr: Der 27. September 2026 brachte mehrere aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch eine aggressive Frau, die Polizisten bespuckt und einen Beamten verletzt haben soll, sowie die Festnahme eines mutmasslichen Einbrechers nach einem Alarm beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Eptingen BL). Am Samstagnachmittag, 26. September 2026, kurz nach 13.00 Uhr, kam es in einem Waldstück oberhalb Eptingen BL zu einem Brand.
Beim Eintreffen der Ereignisdienste breitete sich das Feuer bereits auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern aus.
(Siebnen SZ). Am Donnerstagabend führte die Feuerwehr Schübelbach auf dem Märtplatz in Siebnen eine Höhenrettung mit der neuen Autodrehleiter durch.
Der Betreiber der „Sugar Rush“ brachte die Bahn dafür noch vor Märtbeginn zum Laufen, sodass die Freiwilligen für diesen spektakulären Einsatz als Allererste die tolle Aussicht aus über 30 Metern Höhe geniessen durften.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.