Nach dem Brand an der Rue de Vevey in Bulle Anfang Juli gehen die Ermittler davon aus, dass das Feuer entweder unabsichtlich oder absichtlich durch menschliches Handeln ausgelöst wurde.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise.
In der vergangenen Nacht ist in Pfeffikon in einem Zimmer ein Brand ausgebrochen.
Eine Person erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Spital gefahren. Die Brandursache ist derzeit unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Ein Autofahrer verursachte am Mittwochabend in Märstetten einen Selbstunfall. Er kollidierte frontal mit einer Hauswand und wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr ein Autofahrer gegen 19 Uhr auf der Wigoltingerstrasse, überquerte die Kreuzlingerstrasse und prallte mit grosser Wucht in die Hauswand einer Liegenschaft am Gerbeweg.
Am Mittwochvormittag, 18. September 2024, ist in Herisau im Technikraum eines Produktionsbetriebes ein Brand ausgebrochen.
Durch rasches Handeln eines Mitarbeiters konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Durch die aufgebotene Feuerwehr wurden die Räume gelüftet. Es entstand hoher Sachschaden.
Die Klimaveränderung mit längeren Hitzeperioden und Trockenphasen sowie die steigende Anzahl an Erholungssuchenden im Wald führen auch im Kanton Uri zu einem höheren Waldbrandrisiko.
Deshalb erarbeiten der Forstdienst und das kantonale Feuerwehrinspektorat zusammen mit den Gemeinden Notfallplanungen gegen Waldbrände. Gestützt darauf hat die Einwohnergemeinde Silenen im trockenen Riggwald einen Löschwassertank eingebaut.
Wegen einem Brand in einem Keller ist am Dienstagabend (17.9.2024) in Wallisellen ein Mehrfamilienhaus evakuiert worden.
Sechs Personen mussten in ein Spital transportiert werden.
Kurz nach dem Mittag wurde in einem Schulhaus ein Brand gemeldet.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, so dass für die anwesenden Schülerinnen und Schüler, wie auch für Lehrpersonen keine Gefahr bestand.
Hoch hinaus wollte ein erst zwei Monate altes Büsi. Es ist auf einen Baum geklettert und sass dort oben fest.
Ein Team unserer Berufsfeuerwehr war jedoch rasch zur Stelle und hat das Büsi mit der Autodrehleiter aus zwölf Metern Höhe gerettet.
Am Sonntagnachmittag ist es der Kantonspolizei Solothurn nach einem Einbruchdiebstahl in ein Firmengebäude in Selzach gelungen, drei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Diese wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Sonntagabend, 15. September 2024, kurz nach 20.15 Uhr, brannte auf der Autobahn A2 bei Pratteln BL, Höhe Ausfahrt Liestal, Fahrtrichtung Bern/Luzern, ein Lieferwagen.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Sonntag (15.9.2024), kurz vor 10:30 Uhr, ist es an der Rainstrasse zu einem Brand gekommen.
Ein 37-jähriger Mann wollte den Inhalt des vollen Tanks seines Motorrades in einen Kanister um leeren.
Am Samstag brannten in Sulgen zwei Autos. Ein Feuerwehrmann musste ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 11.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Bühlstrasse ein parkiertes Auto brenne.
Am 13. und 14. September 2024 trainierten verschiedene Einheiten der Zuger Blaulichtorganisationen unter Einbezug des Zivilschutzes, des Zuger Kantonsspitals und der Zugerland Verkehrsbetriebe gemeinsam den Ernstfall.
Die Einsatzprozesse konnten in einem simulierten grösseren Ereignis mit rund 200 Einsatzkräften erfolgreich überprüft werden.
Gestern Abend (13.09.2024, 22:20 Uhr) wurden wir alarmiert, weil es nach dem Anfeuern eines Cheminées zu einer Rauchentwicklung im Gebäude kam.
Zeitgleich sah man aus dem Schornstein leichten Funkenflug. Die ausgerückte Feuerwehr überprüfte mit Hilfe der Wärmebildkamera den Schornstein und bot zusätzlich noch einen Kaminfeger auf.
Am Samstagnachmittag, 14. September 2024, kurz vor 13.45 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus am Maienweg in Reinach BL zu einer Explosion mit anschliessendem Brand.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Wegen einer Gewässerverschmutzung kam es in der Nacht zum Samstag im Tägelbach in Frauenfeld zu einem grösseren Fischsterben.
Der Schaden kann noch nicht beziffert werden.
Am frühen Samstagmorgen (14. September 2024, ca. 04.15 Uhr) ereignete sich auf der Luzenerstrasse in Neudorf ein Verkehrsunfall.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden vier Personen verletzt und vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht.
Am Freitagmorgen sind in Wengen Teile eines Baumes abgebrochen und auf eine Frau gefallen.
Die Frau wurde schwer verletzt mit einem Helikopter ins Spital geflogen und erlag wenig später ihren Verletzungen. Der betroffene Strassenabschnitt musste gesperrt werden. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Samstag (14.9.2024), kurz vor 00.30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Kirchstrasse zu einem Brand gekommen.
Eine schwer verletzte 29-jährige Frau wurde von der Feuerwehr aus einer Wohnung gerettet. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Freitagmorgen ist es auf der Lüderenalp zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Eine Person ist verstorben.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Nur noch eine Woche bis zu den Emergency Days im Verkehrshaus in Luzern.
Ihr wolltet schon immer mal sehen, wie eine Personen-, Strassen- oder Seerettung abläuft? Euch interessiert, wie die Interventionseinheiten bei ihren Interventionen vorgehen?
Am Freitag ist es in Hinterkappelen auf der Kappelenbrücke zu einer Frontalkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Dabei wurde eine Lenkerin schwer verletzt und musst in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden.
Wie kooperieren Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall? Wie geht der Zivilschutz bei einer Trümmerrettung vor? Welche Fahrzeuge stehen bei der Feuerwehr im Einsatz?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben die Emergency Days vom Freitag, 20. bis Sonntag, 22. September 2024 im Verkehrshaus der Schweiz.
Am 12. September 2024 kam es in der Orientierungsschule Goubing in Siders erneut zu einer Bombendrohung.
Wie erste Ermittlungen ergaben, handelte es sich wiederum um einen Fehlalarm.
Ob Feuerwehr, Zivilschutz oder Polizei. Die Blaulichtorganisationen arbeiten Hand in Hand.
Mehr über die Organisationen des Bevölkerungsschutzes erfahren Sie an den Emergency Days vom 20. bis 22. September 2024 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.
Hoher Sachschaden entstand in der Nacht auf Freitag, 13. September 2024, bei einem Brand eines leerstehenden Restaurants in Urnäsch.
Um 00.46 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass das Restaurant Schönau in Urnäsch brennen würde.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen in Riet (Gemeindegebiet Neftenbach) ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Der Morgenverkehr musste durch die Feuerwehr umgeleitet werden.
Ein Autofahrer geriet am Mittwoch (11. September 2024, kurz nach 22:30 Uhr) auf der Untereggistrasse in Weggis von der Strasse ins Wiesland und kam im abfallenden Gelände zum Stillstand.
Der Autofahrer wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Mittwoch (11.09.2024), kurz vor 23:10 Uhr, ist es in einer Garage eines Wohnhauses im Bereich Chastli zu einem Brand gekommen.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Bereich eines Druckluftkompressors im Vordergrund. Es entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken.
Auf der Solothurnerstrasse in Hägendorf hat sich am Mittwoch, 11. September 2024, ein Mann aus derzeit unbekannten Gründen in Brand gesetzt und sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.
Nach der ärztlichen Erstbetreuung vor Ort wurde er mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen.
Heute Morgen kurz nach 06:30 Uhr rückte die Berufsfeuerwehr Bern zu einem Brandeinsatz im vierten Stock eines Wohnhauses im Holligenquartier aus.
Der Brand, der durch einen automatischen Brandalarm gemeldet wurde, konnte dank der schnellen Intervention des Löschzugs über eine Leitung ab dem Tanklöschfahrzeug (TLF) gelöscht werden.
Am Mittwochmorgen (11.09.2024) hat sich auf der A4 in Flurlingen eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Der Autofahrer wurde bei dieser Kollision verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufenden Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
In der Nacht auf Mittwoch hat sich in Ostermundigen ein Fahrzeugbrand ereignet. Ein parkiertes Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Verletzt wurde niemand. Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am frühen Dienstagnachmittag (10.09.2024) hat in Ramsen ein Mann beim Abflammen von Unkraut einen Heckenbrand verursacht.
Personen wurden bei diesem Brandvorfall keine verletzt. Jedoch wurden – nebst der Hecke - ein hölzerner Gartenzaun und ein Lieferwagen eines Nachbarn beschädigt.
Am Dienstag (10.09.2024), um 18:35 Uhr, ist es in einer Wohnung am Farberweg zu einem Küchenbrand gekommen.
Der Brand konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Gestern Dienstag, 10. September 2024, kurz vor 10.30 Uhr, fuhr ein 62-jähriger Motorradlenker mit britischem Kontrollschild vom Furkapass herkommend in Richtung Realp.
Da ein vor ihm fahrender 61-jähriger Motorradlenker mit ebenfalls britischem Kontrollschild beabsichtigte links auf einen Parkplatz abzubiegen, verlangsamte dieser seine Fahrtgeschwindigkeit.
Am Dienstag (10.09.2024), um 07:05 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einem Selbstunfall eines Kleinmotorradfahrers gekommen.
Der 15-Jährige fuhr mit seinem Kleinmotorrad auf der Bischofszellerstrasse in Richtung Gossau.
Am Dienstagmorgen, 10. September 2024, kurz vor 08.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Eptingerstrasse in Muttenz BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Sachschaden ist am frühen Dienstagmorgen, 10. September 2024, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Gais entstanden.
Ein 19-jähriger Lenker fuhr kurz vor 06.00 Uhr mit seinem Personenwagen von der Gaiserau kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Bühler.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.