Heute Morgen gab es im Flachland erneut verbreitet schwachen bis mässigen Frost und teilweise starken Bodenfrost. Während die Obstbauern weiterhin gefordert sind, kommen die Weinbauern und Erdbeerproduzenten noch weitgehend ungeschoren davon.
Wie MeteoNews mitteilt, gab es heute Morgen im Flachland erneut verbreitet schwachen bis mässigen Frost. Am kältesten wurde es dabei auf 2 Metern über Boden in Welschenrohr (SO) mit -6,8 Grad und in Visp (VS) mit -6,0 Grad.
Die Kantonspolizei Bern hat am Montag in Eriz eine Indoor-Hanfanlage ausgehoben. Insgesamt wurden über 1500 Hanfpflanzen sichergestellt.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Der April 2021 ist in seiner ersten Hälfte bislang ein Monat der grossen Temperaturkontraste, wobei das kalte Ende des Spektrums deutlich dominiert. Schon bis jetzt gab es überdurchschnittlich viele Frosttage, und es folgen weitere.
Im Vergleich mit den letzten Jahren sticht er damit klar hervor.
In der vergangenen Nacht klarte es oft auf, die Temperaturen sanken entsprechend in den Keller. Der heutige Dienstag beginnt vielerorts frostig und fügt damit der Wetterstatistik für diesen Monat einen weiteren Frosttag hinzu.
Gestern war es noch mild und föhnig, inzwischen hat uns mit einer Kaltfront wieder markant kältere Luft erreicht. Es ist dies der Beginn einer nachhaltig kühleren Periode, Temperaturen wie an diesem Wochenende bleiben in nächster Zeit klar ausser Reichweite.
Nachtfröste sorgen bei den Obstbauern weiterhin für Sorgenfalten!
Nach umfangreichen Ermittlungen ist im Januar in Bern ein mutmasslicher Velodieb verhaftet worden. Er wird verdächtigt, seit Sommer 2019 am Diebstahl und Wiederverkauf einer dreistelligen Anzahl von Fahrrädern beteiligt gewesen zu sein.
Ein mutmasslicher Mittäter wurde Mitte März angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
In der Nacht auf Samstag ist in Safnern ein Lokal wegen Verdachts auf illegale Geldspiele durchsucht worden. Insgesamt wurden 22 Personen kontrolliert; sie werden wegen verschiedener Widerhandlungen zur Anzeige gebracht. Eine Person, die sich der Kontrolle zu entziehen versuchte, wurde mit Hilfe eines Diensthundes angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
In der Nacht auf Samstag, 10. April 2021 hat die Kantonspolizei Bern im Rahmen einer gezielten Aktion wegen Verdachts auf illegales Geldspiel in einem Lokal an der Industriestrasse in Safnern eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle hat die Kantonspolizei Bern in der Nacht auf Freitag in der Region Seeland an zwei Kontrollstellen 124 Fahrzeuge überprüft. Insgesamt wurden drei Fahrzeuglenker wegen Fahren in angetrunkenem Zustand angehalten.
Die Kontrolle erfolgte in Koordination mit der Kantonspolizei Solothurn.
In die Nacht auf Freitag ist in einer Scheune in Rumisberg ein Brand ausgebrochen. Personen kamen keine zu Schaden. Die Brandursache wird untersucht.
Am Freitag, 9. April 2021, kurz nach 2.10 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass eine Scheune „Im Loch“ in Rumisberg in Brand sei.
Heute Freitag und am Wochenende riecht es endlich wieder nach Frühling. Zwar ist es nicht strahlend schön, aber doch oft freundlich und vor allem deutlich milder als zuletzt.
Allerdings ist dieser Umstand leider nicht nachhaltig, das Muster mit dem ausgeprägten Auf und Ab der Temperaturen setzt sich vorerst weiter fort.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Bern einem Mann insgesamt 24 Diebstahlsdelikte nachweisen.
Er wird beschuldigt, zwischen August und Dezember 2020 15 Delikte im Emmental, Seeland und Berner Jura sowie neun Delikte ausserkantonal begangen zu haben. Der 27-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Samstagnachmittag ist in Zollikofen ein Autolenker vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und hat dabei mehrere Verkehrsdelikte begangen. Der Lenker konnte am Abend angehalten werden.
Im Rahmen der laufenden Ermittlungen zur Fluchtfahrt sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Fluchtautos machen können.
Aufkeimende Frühlingsgefühle, dann wieder derbe Temperaturrücksetzer – dieses Muster zeigt sich schon seit etlichen Wochen. Auch dieser April begann noch frühsommerlich warm, inzwischen finden wir uns durch einen Ausbruch arktischer Kaltluft in einem spätwinterlichen Ambiente wieder.
Ist das normal?
In den vergangenen Tagen hat in Huttwil und Melchnau eine unbekannte Täterschaft Schüsse auf Verkehrsschilder und auf einen Wassertank abgegeben.
Es entstand Sachschaden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
In der Nacht auf Mittwoch ist in Belp ein Auto von der Strasse abgekommen und verunfallt. Der Lenker und die Beifahrerin wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Zu Ursache und Hergang des Unfalls sind Ermittlungen im Gang.
Der Junge, der seit Ostermontag in Oberwangen b. Bern vermisst war, ist am Dienstagnachmittag in Frankreich aufgefunden worden. Der 12-Jährige war alleine unterwegs und ist wohlauf.
Der seit Ostermontag, 5. April 2021, in Oberwangen b. Bern (Gemeinde Köniz) vermisste 12-Jährige konnte aufgefunden werden.
Seit Ostermontagnachmittag wird in Oberwangen b. Bern ein 12-jähriger Junge vermisst. Trotz umfangreicher Suchmassnahmen konnte er bisher nicht gefunden werden.
Die gross angelegte Suche dauert weiter an. Die Kantonspolizei Bern bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Gestern war es zwar windig, aber noch relativ mild. Ein paar Stunden später finden wird uns auf der Alpennordseite in einem April-Winter mit Frost und Neuschnee wieder!
Gestern am frühen Abend erfasste von Frankreich und Deutschland her die Kaltfront von Tief Ulli unser Land. Zuerst regnete es zum Teil kräftig, die Schneefallgrenze sank dann aber rasch bis in tiefe Lagen.
In Herzogenbuchsee ist es am Ostersonntag in einem Tankstellenshop zu einem Brand gekommen.
Ersten Abklärungen nach steht Brandstiftung im Vordergrund. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Ostersonntag hat es in Köniz in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gebrannt.
Eine Person wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Erkenntnissen zufolge ist ein technischer Defekt die Ursache.
Die Rega stand über Ostern mehr als 150 Mal im Einsatz. Die Hilfe der Helikopter-Crews wurde am häufigsten aufgrund von verunfallten Freizeitsportlern oder aufgrund von akuten Erkrankungen benötigt.
Die meist guten Wetterverhältnisse über die Ostertage hatten zahlreiche Menschen in die Natur gelockt.
Am Ostersonntag ist ein Motorrad in Gwatt geflüchtet, als Polizisten es zur Kontrolle anhalten wollten.
Bei der Nachfahrt wurden mehrere Verkehrsdelikte festgestellt. Im Zuge der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Für Ostersonntagabend (04.04.2021) wird erneut zu Gewalt in der Stadt St.Gallen aufgerufen. Dem Stadtrat sowie der Stadtpolizei St.Gallen ist es ein Anliegen, dass die Öffentlichkeit Kenntnis des polizeilichen Vorgehens hat. Es werden weiterhin weder Gewalt noch Sachbeschädigungen geduldet. Am Sonntagabend finden daher ausgedehnte Personenkontrollen statt.
Ziel ist es, Personen die auf Krawall aus sind oder als Schaulustige den Gewaltaufrufen folgen, wegzuweisen.
Am Samstag hat die Kantonspolizei Bern in der Stadt Thun gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Acht Autolenkende werden unter anderem wegen unnötigem Verursachen von Lärm angezeigt, zwei Autos wurden sichergestellt.
Nach der vergangenen frühsommerlichen Woche haben sich die Temperaturen am Osterwochenende wieder den Durchschnittstemperaturen der aktuellen Jahreszeit angenähert. Der Temperaturrückgang ist allerdings noch nicht vorbei. Am Abend des Ostermontags erreicht die Schweiz ausgehend von einem Sturmtief über Nordskandinavien eine Kaltfront, welche der Schweiz vorübergehend nochmals ein Wintermäntelchen umlegt.
So erwarten uns insbesondere am Dienstag und Mittwoch für die Jahreszeit deutlich zu tiefe Temperaturen und am Morgen teils mässigen Frost, welcher den Blüten der Obstbäume an den Kragen geht.
Am Donnerstagabend hat sich auf der Autobahn A6 bei Kiesen ein Auffahrunfall ereignet. Ein Motorradfahrer wurde verletzt ins Spital gebracht.
Ein Fahrstreifen musste rund eine Stunde gesperrt werden.
Beim Schallenberg in Röthenbach i. E. ist am späten Donnerstagabend ein Motorrad von der Fahrbahn abgekommen. Die Fahrerin und ihr Mitfahrer stürzten über die Leitplanke die Böschung hinunter.
Die Frau erlitt schwere Verletzungen und musste ins Spital geflogen werden.
Das Polizeikorps hat wieder vierbeinigen Zuwachs bekommen: Aska ist erst wenige Monate alt, aber schon auf dem besten Weg zur erfolgreichen Personenspürhündin.
Ich arbeite bei der Mobilen Polizei und habe gemeinsam mit meiner Personenspürhündin Nina schon zahlreiche Einsätze gemeistert.
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der A1 bei Kernenried zu einem Auffahrunfall gekommen. Kurz darauf ereigneten sich bei Hindelbank in der Gegenrichtung zwei weitere Auffahrkollisionen.
Zwei Personen wurden verletzt, eine davon musste ins Spital geflogen werden. Der entsprechende Autobahnabschnitt musste kurzzeitig gesperrt werden. Es kam zu Rückstau.
Das Osterwetter zeigt sich leicht durchzogen und weniger mild als an den letzten Tagen, aber grundsätzlich freundlich und mindestens teilweise auch sonnig. Am mildesten ist es dabei am Karfreitag und am Ostermontag, am kühlsten dagegen mit Bise am Karsamstag.
Am Ostermontag in der zweiten Tageshälfte beendet dann eine Kaltfront das freundliche Osterwetter, am Dienstag muss gar mit Schneeschauern bis ins Flachland gerechnet werden! Nachfolgend nun ein Wetterüberblick über die einzelnen Ostertage.
Der März 2021 schliesst temperaturmässig gegenüber dem klimatologischen Mittel von 1981 bis 2010 ziemlich durchschnittlich ab, dies trotz grossen Schwankungen innerhalb des Monats. Zudem war er insbesondere im Tessin und im Engadin viel zu trocken und verbreitet teilweise deutlich zu sonnig.
Detaillierte Information finden Sie untenstehend.
Im Hinblick auf den Umzug der Bevölkerung für die Räumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz werden bis Ende Jahr sämtliche Liegenschaften im heutigen Gefahrenperimeter bewertet. Die Bevölkerung wurde dieser Tage über das Vorgehen informiert.
Zudem hat das VBS die Bevölkerung über den Stand der weiteren Abklärungen orientiert. Als Kontaktstelle zu den lokalen Behörden und zur betroffenen Bevölkerung wurde der Berner Grossrat und gebürtige Berner Oberländer Matthias Matti zum Teilprojektleiter „Unterstützung Bevölkerung“ ernannt.
Am Dienstagabend ist in Ostermundigen eine junge Frau von einem unbekannten Mann tätlich angegangen worden.
Sie wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Es werden Zeugen gesucht.
Am Dienstagnachmittag ist ein Mann auf der Skiabfahrt vom Eiger via Westflanke verunfallt. Die umgehend aufgebotenen Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen.
Sein Begleiter wurde unverletzt ausgeflogen.
Anfang Oktober sind nach einem Raubversuch in Bern sechs Jugendliche angehalten worden. Im Zuge weiterer umfangreicher Ermittlungen konnten ihnen sowie acht weiteren Jugendlichen in unterschiedlichen Zusammensetzungen neun Raubdelikte in Bern im September und Oktober 2020 nachgewiesen werden. Sie wurden an die Justiz rapportiert.
Am Donnerstag, 8. Oktober 2020, gegen 22.45 Uhr, stellten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern auf der Grossen Schanze in Bern sechs Jugendliche fest, die beim Troxlerrain Passanten bedrängten.
Die Anzahl der von der Kantonspolizei Bern registrierten Verkehrsunfälle ist im Jahr 2020 weiter zurückgegangen. Das zweite Jahr in Folge waren zudem keine Kinder oder Jugendliche als Todesopfer zu beklagen.
Die Anzahl der tödlich verletzten Personen ist jedoch angestiegen. Mehr als die Hälfte der Getöteten oder schwer Verletzten waren Teilnehmende des Langsamverkehrs.
Trotz der Corona-Pandemie ist mit Feiertagsverkehr zu rechnen, welcher sich negativ auf die Reisezeiten auswirken kann.
Die Osterfeiertage liegen dieses Jahr relativ früh im Kalender. Nebst den Nord-Süd-Achsen dürften deshalb auch die Strassen in die Skigebiete teilweise hohes Verkehrsaufkommen aufweisen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Wangenried hat die Kantonspolizei Bern am Sonntagmittag ein Motorrad gemessen, das massiv zu schnell unterwegs war.
Dem Fahrer wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Donnerstagnachmittag hat die Kantonspolizei Bern in Bellmund ein Motorrad im Ausserortsbereich mit 150 km/h gemessen. Der Lenker wird sich nach den Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen.
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle hat die Kantonspolizei Bern am Donnerstag, 25. März 2021, in der Gemeinde Bellmund kurz vor 15.00 Uhr ein Motorrad mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Am Montagvormittag ist es in Gampelen zu einem Unfall zwischen einem Traktoranhänger und einer Fussgängerin gekommen.
Die Frau wurde in kritischem Zustand mit der Rega ins Spital geflogen. Es werden Zeugen gesucht.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Muhlernstrasse in Niederscherli zu einem Selbstunfall gekommen (Polizei.news berichtete).
Der Autolenker wurde dabei verletzt und ins Spital gebracht, wo sich sein Zustand verschlechterte. Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Samstag haben nach einer Meldung zu Sprayereien beim Bahnhof Bümpliz Nord mehrere Personen die Flucht ergriffen, als sie die Polizei sahen.
Eine Frau stürzte und musste in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden, wo sie später ihren Verletzungen erlag.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Muhlernstrasse in Niederscherli zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Autolenker wurde dabei verletzt und ins Spital gebracht. Die Strasse musste für die Unfallarbeiten gesperrt werden.
Am späten Donnerstagnachmittag ist es auf der A1 bei Moosseedorf zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden ins Spital gebracht. Es kam zu entsprechendem Rückstau.
Ab 1. September 2021 übernimmt Andreas Leuzinger die Leitung der Bewachungsstation im Inselspital (BEWA). Der bisherige berufliche Werdegang von Andreas Leuzinger (Jahrgang 1965) entspricht in idealer Weise dem Anforderungsprofil als BEWA-Direktor.
Als ursprünglich diplomierter Krankenpfleger mit Berufs- und Führungserfahrung bei der Rega, als Leiter der Einsatzbasis Zürich und stellvertretender Leiter Rettungssanitäter bringt er die notwendigen medizinischen Fachkenntnisse für Zusammenarbeit mit der Insel mit.
Nach einem insgesamt recht sonnigen Freitag erreicht uns in der Nacht auf Samstag eine Kaltfront, welche vorübergehend kühleres Wetter mit sich bringt.
Ab Sonntag übernimmt jedoch wieder ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet die Oberhand, so gestaltet sich die erste Hälfte der Karwoche strahlend schön und mit Temperaturen von teilweise über 20 Grad schon fast frühsommerlich.
Gestern Dienstag, 23. März 2021, stürzte ein Skitourenfahrer unterhalb des Gwächtenhorns (BE) rund 10 bis 15 Meter tief in eine Gletscherspalte.
Die aufgebotene Rega-Crew konnte den Mann mit Unterstützung von zwei Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC an der Rettungswinde aus der Spalte fliegen. Unterkühlt und mit leichten Verletzungen wurde er ins Spital transportiert.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.