Am Mittwoch, 25. September 2024, ca. 14:40 Uhr, kam es in Linthal auf der Klausenstrasse zu einem Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 52-jähriger Mann war mit seinem E-Bike auf der Klausenstrasse vom Urnerboden herkommend in Richtung Linthal mit ca. 25 km/h unterwegs.
Cyberkriminelle verschicken erneut die altbekannten Fake-Erpressermails, in denen sie auf angebliche Videos mit sexuellem Inhalt verweisen.
Aktuell enthalten die Nachrichten nun persönliche Angaben des Mail-Empfängers.
2023 wurden den 22 Schweizer Unfallversicherern (UVG) rund 908 000 Berufs- und Freizeitunfälle sowie Berufskrankheiten gemeldet.
Während die Berufsunfälle gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgingen, nahmen die Freizeitunfälle leicht zu.
Mit bis zu sieben Meter Unterschied an Bremsweg hat sich im aktuellen Winterreifentest des Touring Club Schweiz ein guter von einem schlechteren Reifen unterschieden.
Der Test zeigt, welche Marken gut abgeschnitten haben und wie asiatische Reifen tendenziell eine schwächere Performance haben. Einige Anbieter aus China wurden erstmals getestet. Aufgefallen dabei ist ein besonders schwerer Reifen mit über zwölf Kilogramm.
In der Nacht vom Montag, 23.09.2024, auf Dienstag, 24.09.2024, wurde auf dem Bahnhofareal in Glarus ein Selecta-Automat aufgebrochen.
Die unbekannte Täterschaft öffnete mutmasslich mittels einem Schlüssel die Tür des Automaten, entwendete die Geldkassette mit einem Franken Inhalt sowie diverse Artikel.
Zwischen Sonntag, 22.09.2024, 02:30h und Montag, 23.09.2024, 13:30h, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zugang in einen Gastrobetrieb am Kirchweg in Glarus.
Es gelang ihr den Generalschlüssel aus dem Schlüsseltresor zu behändigen und ins Gebäudeinnere zu gelangen.
Zwischen Freitag, 20.09.2024, 17:00h und Montag, 23.09.2024, 06:15h, wurde auf einer Baustelle an der Linth-Escherstrasse in Bilten eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt in eine Baubaracke sowie in einen Materialcontainer.
Am Sonntag, 22.09.2024, zwischen ca. 16:15h und 21:30h, wurde in ein Einfamilienhaus an der Kerenzerbergstrasse in Filzbach eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft drang mit Gewalt durch ein Fenster im ersten Stockwerk ins Gebäudeinnere.
Am Samstag, 21.09.2024, ca. 10.00 Uhr, kam es in Netstal bei der Verzweigung Lerchenstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen mit Sachschadenfolge.
Eine 22-jährige Lenkerin fuhr auf der HVS 17 in Netstal von Glarus herkommend in Richtung Netstal.
Medikamente am Steuer sind nicht immer eine gute Idee: Viele Heilmittel haben Einfluss auf die Fahrfähigkeit – auch solche, die ohne ärztliches Rezept erhältlich sind.
Die BFU hat Tipps für den Umgang mit Arzneien.
Von Ende September bis Ende Oktober muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere jeweils von Freitag bis Sonntag mit Staus und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Mit dem Ferienbeginn von Ende September ist an mehreren Stellen im Nationalstrassennetz mit grösserem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Am gestrigen Dienstag, 17. September 2024, ca. 13:50 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 27-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen auf der Ausfahrt Bilten der Autobahn A3 (Fahrtrichtung Zürich) unterwegs.
Zwecks Vorbeugung eines allfälligen Identitätsdiebstahls kann die TWINT-Applikation angeblich nur weiter genutzt werden, wenn die Verifizierung umgehend per TWINT-ID erfolgt.
Die Betrugsmasche
Am gestrigen Montag, 16. September 2024, 19:35 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 24-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur auf der Normalspur unterwegs.
Im Zeitraum zwischen Sonntag, 15.09.2024, 18.15h bis Montag, 16.09.2024, 09.15h, wurde in den Rezeptionsbereich vom Campingplatz Gäsi, Ortsgebiet Filzbach GL, eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über ein Schiebefenster Zutritt zum Gebäude, brach eine Kasse auf und entwendete Bargeld in der Höhe von mehreren Tausend Franken.
Am Freitag, 13.09.2024, ca. 18.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Bilten ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Ein 39-jährigen Sportwagenlenker fuhr auf der A3 in allgemeine Richtung Chur.
Heute Samstag, 14. September 2024, präsentierte sich die Rega-Basis in St.Gallen mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit.
Rund 11'000 Besucherinnen und Besucher nahmen die seltene Gelegenheit wahr und blickten während mehrerer Stunden hinter die Kulissen der Rega.
Am Freitag, 13.09.2024, ca. 17.15 Uhr, kam es in Mitlödi bei der Verzweigung Fischligen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein 44-jähriger Lenker fuhr auf der HVS 17 in Mitlödi in Richtung Schwanden. Bei der Verzweigung Fischligen beabsichtigte er in Richtung Ennenda abzubiegen und brachte sein Fahrzeug zum Stillstand.
Der Bund und der Kanton Glarus unterstützen die Ereignisbewältigung der Rutschung Wagenrunse in Schwanden fachlich und finanziell.
Der Kanton bedankt sich für den grossen Einsatz der Gemeinde Glarus Süd zur Bewältigung dieses ausserordentlichen Naturgefahrenereignisses.
Der Regierungsrat will mit der Änderung des Polizeigesetzes den Schutz der Opfer von häuslicher Gewalt verbessern.
Er beantragt dem Landrat, die vorgeschlagene Änderung der Landsgemeinde zur Zustimmung zu unterbreiten.
In der Schweiz wurden vergangenes Jahr 48'000 Velo- und E-Bike-Diebstähle gemeldet. Elektronische Systeme können im Falle eines Velo-Diebstahls helfen.
Beim Test von verschiedenen Trackingmodellen hat der TCS unter anderem bei der Ortungsmöglichkeit erhebliche Unterschiede festgestellt. Vorsicht ist bei in der Schweiz nicht nutzbaren Systemen geboten.
Der Kanton Glarus schliesst mit dem Frauenhaus St. Gallen zwei Leistungsvereinbarungen zur Finanzierung der Plätze im Frauenhaus und der zentralen Opferhilfe-Telefonnummer ab.
Der Kanton Glarus schliesst mit dem Frauenhaus St. Gallen zwei Leistungsvereinbarung ab, um ausreichend Plätze in Not- und Schutzunterkünften für Frauen und Kinder zur Verfügung stellen und rund um die Uhr eine zentrale Opferhilfe-Telefonnummer anbieten zu können.
Cyberkriminelle warnen vor angeblichen Unregelmässigkeiten im WhatsApp-Account und versuchen, mit den erlangten Informationen das WhatsApp-Konto ihrer potenziellen Opfer zu übernehmen.
Die Betrugsmasche
Am Sonntag, 08. September 2024, kurz nach Mittag, ist aus einer von einem Bergführer geführten Gruppe mit insgesamt vier Alpinisten, welche oberhalb des Limmerensees unterwegs war, ein 45-jähriger Schweizer aus dem Kanton St. Gallen aus noch unbekannten Gründen beim sogenannten Limmerenband abgestürzt und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Der Hergang des Absturzes ist Gegenstand polizeilicher Abklärungen.
Am Montag, 12. August 2024, begann im Kantons Glarus das neue Schuljahr. Damit wurden viele Kinder das erste Mal mit dem Verkehrsgeschehen konfrontiert.
Von den Fahrzeuglenkern wird deshalb gegenüber den Kindergarten- und Primarschülern ein besonders rücksichtsvolles Verhalten erwartet.
Am Sonntag, 08. September 2024, nach 13.00 Uhr, ereignet sich in Glarus, auf der Höhe des McDonald ein Selbstunfall.
Ein 63-jähriger Personenwagenlenker, wohnhaft im Kanton St. Gallen, welcher zuvor am Klausenmonument teilnahm, kollidierte aus Unachtsamkeit mit der Verkehrsinsel und kam auf dieser zum Stillstand.
Am Sonntag, 08. September 2024, vor Mittag, ereigneten sich fast zeitgleich unabhängig voneinander zwei Fahrradunfälle nahe oberhalb von Linthal auf der Klausenpassstrasse von Teilnehmenden am Klausenmonument.
Bei ersten Unfall fuhr ein 7-jähriges Mädchen mit dem Fahrrad auf der Klausenpassstrasse unterhalb des Tunnels auf der Fahrt Richtung Linthal in die Leitplanke und zog sich bei diesem Unfall unbestimmte Kopfverletzungen zu. Aufgrund der Verletzungen erfolgte eine Einweisung ins Spital Chur.
Seit über 150 Jahren sammelt der Bund in der einen oder anderen Form "ausser Dienst" gestelltes Armeematerial.
Mit der ständigen Weiterentwicklung unserer Armee wird diese Sammlung auch weiterhin laufend anwachsen.
In den letzten Tagen häufen sich im Kanton Glarus Betrugsversuche, bei denen sich Kriminelle als Polizisten ausgeben, um an das Geld und die Wertsachen von ahnungslosen Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen.
Die Täter behaupten, dass das Vermögen der Opfer in Gefahr sei, und fordern diese auf, grössere Geldbeträge abzuheben. Ein angeblicher Polizist würde dann die Vermögenswerte sicherstellen.
Vom 20. bis 22. September 2024 verwandelt sich das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern in ein lebendiges Schaufenster der Bevölkerungsschutzorganisationen der sechs Zentralschweizer Kantone. Die Emergency Days bieten Besucherinnen und Besuchern die einmalige Gelegenheit, hautnah mitzuerleben, wie Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und andere Rettungsdienste in kritischen Situationen zusammenarbeiten.
Die Veranstaltung, die von der Zentralschweizer Polizeidirektorinnen und -direktorenkonferenz (ZPDK) in Auftrag gegeben wurde, hat das Ziel, die vielfältigen Dienstleistungen und Aktivitäten der Bevölkerungsschutzorganisationen attraktiv zu präsentieren und das Interesse für diese wichtige Tätigkeit zu wecken.
Die Betrüger versenden gefälschte E-Mails im Namen von EasyPark und behaupten, die letzte Rechnung sei doppelt bezahlt worden.
Statt einer Rückerstattung droht jedoch ein finanzieller Verlust.
Ab dem 15. September 2024 werden auf der Landstrasse beziehungsweise N17 in Netstal für gut drei Wochen der Deckbelag sowie die Schachtabdeckungen saniert.
Die nächtlichen Arbeiten sind zum Teil lärmintensiv und mit verkehrlichen Einschränkungen verbunden.
Vom Mittwoch, 28.08.2024, 16:00 Uhr bis Montag, 02.09.2024, 17:15 Uhr, wurde am Schiffsteg in Mühlehorn an einem Schiff die Scheibe eingeschlagen und Fischerutensilien, darunter zwei Angelruten entwendet.
Hinweise zur unbekannten Täterschaft ersuchen wir der Kantonspolizei Glarus zu melden (Tel 055 645 66 66).
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag, 29./30. August 2024, zwischen 18:30 und 05:30 Uhr, wurde in Glarus Zaunplatz in zwei Lebensmittelgeschäfte eingebrochen.
Zudem wurde ebenfalls in Glarus, Kirchweg, versucht in ein Restaurant einzubrechen.
Nach dem erhöhten Verkehrsaufkommen nach dem Bau der Querspange in Netstal wurde die Linthbrücke als Sofortmassnahme temporär wieder geöffnet.
Nun wird sie wieder gesperrt. Grund sind hängige Einsprachen.
Am Mittwoch, 28.08.2024, ca. 18.10 Uhr, ereignete sich auf der Flechsenstrasse in Mollis ein Unfall mit zwei Personenwagen.
Ein Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei St. Gallen befand sich auf einer dringlichen Dienstfahrt als es die Autobahn A3 Richtung Weesen verliess und im Bereich der Autobahnüberführung einen Personenwagen überholte.
Am Mittwoch, 28.08.2024, ca. 17.30 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Netstal in Fahrtrichtung Näfels ein Auffahrunfall zwischen einem Personen- und einem Lieferwagen.
Der Lenker des Lieferwagens bemerkte zu spät, dass der Personenwagen vor ihm wegen Stau anhalten musste und kollidierte mit dessen Fahrzeugheck.
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Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Und genau das ist es auch: Erneut handelt es sich um einen Phishing-Betrug, der von Kriminellen verübt wird.
Das Schlingern eines Anhängers kann die Fahrsicherheit stark gefährden und bis zu einem Unfall führen. Entsprechende Fahrkurse tragen zum richtigen Verhalten in schwierigen Situationen bei.
Weiter können elektronische Regelsysteme massiv zur Fahrsicherheit beitragen. Der TCS hat die Systeme in verschiedenen Situationen getestet.
Am Mittwoch, 28.08.2024, 00.12 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 19-jähriger Fahrzeuglenker war auf der A3 in Richtung Chur unterwegs als er kurz vor dem Kerenzerbergtunnel einschlief und mit einer Fahrbahnüberleiteinrichtung kollidierte.
Die Landstrasse in Bilten muss saniert werden. Der Regierungsrat genehmigt das Ausführungsprojekt und weist eine Einsprache ab.
Das Strassenprojekt reicht vom Biltnerbach bis zum Schiessstand Oberallmeind und umfasst rund 900 Meter.
Der Regierungsrat erlässt die Verordnung über den Vollzug des Kantonalen Veloweggesetzes.
Sie tritt zusammen mit dem entsprechenden Gesetz am 1. Januar 2025 in Kraft.
Am Dienstag, 27.08.2024, ca. 13.00 Uhr, ereignete sich in Näfels ein Auffahrunfall mit zwei Autos.
Eine Fahrzeuglenkerin fuhr im Unterdorf in Näfels Richtung Glarus und bemerkte zu spät, dass das Fahrzeug vor ihr wegen Stau abbremste.
Am Samstag, 24.08.2024, ca. 14.30 Uhr, kam es in Glarus zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.
Ein 25-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Dr. Joachim Heer-Strasse unterwegs und wollte die Burgstrasse in allgemeine Richtung Hauptstrasse überqueren.
Am Samstag, 24.08.2024, zwischen 04.00 Uhr und 04.45 Uhr, kam es in Glarus, Ygrubenstrasse, zu einem Selbstunfall mit Personenschaden.
Ein 45-jähriger Lenker war mit seinem E-Trotinett auf der Ygrubenstrasse in Richtung Innenstadt unterwegs, wo er bislang aus ungeklärten Gründen stürzte und hart auf den Boden schlug.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.