Der TCS hat 16 Velokindersitze unter verschiedenen Kriterien getestet. Bei einigen Sitzen hat der Unfallschutz im Kopf- und Schulterbereich des Kindes Verbesserungspotenzial.
In einem Fall wurde ein verbotener Schadstoff im Gurtpolster des Sitzes identifiziert.
Am Sonntag, 16.06.2024, ca. 15.25 Uhr, kam es in Netstal zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Ein 51-jähriger Motorradfahrer fuhr mit seiner Sozia in Netstal auf der Landstrasse in Richtung Süden.
Vor der Fahrt in die Sommerferien ist es wichtig, sein Fahrzeug gemäss den rechtlichen Vorgaben in den einzelnen europäischen Ländern auszurüsten. Um die Reisevorbereitungen zu erleichtern, gibt der TCS eine Reihe von Tipps und Informationen zur notwendigen Ausstattung, die je nach Land vorgeschrieben ist.
In Ländern wie Frankreich oder Italien ist auch in diesem Sommer im Falle einer Panne mit längeren Wartezeiten zu rechnen.
Am heutigen Donnerstag, 13. Juni 2024, ereignete sich in Bilten ein Fahrzeugbrand mit Sachschadenfolge.
Ein 78-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen von Bilten in Richtung Fennen (Niederurnen) unterwegs.
Am gestrigen Mittwoch, 12. Juni 2024, ca. um 16.20 Uhr, ereignete sich in Mitlödi ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 17-Jähriger war mit seinem Mofa von Schwändi herkommend auf der Schwändistrasse in Richtung Glarus unterwegs.
Am, 11.06.2024, ca. 15.00 Uhr, kam es in Näfels zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Eine 81-jährige Lenkerin fuhr in Näfels auf der Bahnhofstrasse Richtung Dorfkern und wollte in die Hauptstrasse Richtung Niederurnen einbiegen.
Um die mit der TWINT-App verknüpfte Mobiltelefonnummer zu verifizieren, soll das hinterlege Bankkonto bestätigt werden.
Hierfür versenden Cyberkriminelle E-Mails, die angeblich von TWINT stammen, um potenzielle Opfer in eine Phishing-Falle zu locken.
Am Wochenende des 15. und 16. Juni 2024 findet das Kerenzerbergrennen statt, wodurch es auf der Kerenzerbergstrasse zwischen Mollis und Filzbach zu Strassensperrungen und erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen wird.
Sperrzeiten
Am heutigen Dienstag, 11.06.2024, ca. 08:15 Uhr, kam es im Gebiet Grotzenbühl in Braunwald zu einem Verkehrsunfall.
Ein 49-jähriger Lenker transportierte mit einem Teleskopgabelstapler auf einer Naturstrasse eine Wasserrinne und lud diese an der vorgesehenen Stelle ab.
Der Kanton Glarus baut ein Rettungsnetzwerk mit sogenannten First Respondern auf. Ehrenamtliche Ersthelferinnen und -helfer kommen bei Notrufen zum Einsatz, um bis zum Eintreffen der professionellen Rettungskräfte eine überlebenswichtige Erstversorgung zu leisten.
Die Überlebenschance einer Person nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand sinkt jede Minute um zehn Prozent.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt auf dem Zubringer zum Anschluss Reichenburg sowie auf der A17 zwischen Niederurnen und der Kantonsstrasse Markierungen auf der Fahrbahn instand.
Die Arbeiten erfordern Nachtsperrungen.
Der für den Samstag, 6. Juni 2024, geplante Aktionstag „SuperBiker“ auf dem Urnerboden findet nicht statt.
Aufgrund der schlechten Wetterprognosen muss die Veranstaltung abgesagt werden.
Jedes Jahr ertrinken in Schweizer Seen und Flüssen über 20 Personen beim Baden und Schwimmen. In rund 22 % der Fälle waren die Schwimmerinnen und Schwimmer allein unterwegs.
Wer ohne Begleitung schwimmt, hat ein erhöhtes Ertrinkungsrisiko. Die BFU empfiehlt deshalb, in offenen Gewässern nie allein zu schwimmen und immer eine Auftriebshilfe dabeizuhaben. Darauf machte sie am Mittwoch an ihrem Sensibilisierungsevent im Tessin aufmerksam.
Am Dienstag, 04.06.2024, 22:45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten, Fahrtrichtung Chur, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Ein 48-jähriger Autolenker überholte mutmasslich mit überhöhter Geschwindigkeit ein korrekt fahrendes Fahrzeug.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, Olivia Stüssi als ordentliche Staats- und Jugendanwältin zu wählen.
In der Staats- und Jugendanwaltschaft gilt es bis spätestens per Ende August 2024 eine vakant gewordene Stelle für den Rest der Amtsdauer neu zu besetzen.
Mit sechs Massnahmen will der Bundesrat die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst senken.
Der Regierungsrat unterstützt das Vorhaben und schlägt vor, zwei Massnahmen zu ändern.
Heute Dienstag, 04.06.2024, ca. 10:00 Uhr, wurde der Polizei ein Fahrzeugbrand auf der Sernftalstrasse zwischen Engi und Schwanden gemeldet.
Ein 28-jähriger Mitarbeiter einer Autogarage absolvierte routinemässig eine Probefahrt nach einem Autoservice, als er plötzlich Rauch und Feuer aus dem Motorraum bemerkte. Er stoppte das Fahrzeug sofort am Strassenrand und alarmierte die Polizei.
Am Freitag, 31. Mai 2024, ca. 16 Uhr, ereignete sich in Schwanden auf der Bahnhofstrasse ein Verkehrsunfall infolge Nichtbeachten des Vortrittrechts.
Ein 50-jähriger Lenker fuhr vom Tschachen herkommend nach Süden in die Bahnhofstrasse ein und übersah dabei ein auf der Bahnhofstrasse Richtung Bahnhof Schwanden fahrendes Fahrzeug.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 31. Mai 2024, brach eine unbekannte Täterschaft in Filzbach in ein Hotel ein und entwendete Bargeld.
Der Einbruch erfolgte durch eine Eingangstüre zum Technikraum.
Am Donnerstagabend, 30. Mai 2024, ca. 17.30h, ereignete sich vor dem Querspangen-Kreisel in Netstal ein Auffahrunfall.
Eine 36-jährige Fahrzeuglenkerin bemerkte im rollenden Stauverkehr das vor ihr anhaltende Fahrzeug zu spät, weshalb es zu einer Kollision mit Sachschaden an beiden Fahrzeugen kam.
Am Samstag, 08.06.2024, ab 10.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2024“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Im Rahmen des Projekts „Umfahrung Näfels“ führt das Bundesamt für Strassen ASTRA seit Herbst 2023 geologische Untersuchungen als Vorbereitung für den Bau des Niederbergtunnelsdurch.
Im Juni 2024 sind nun umfangreiche Sondierbohrungen entlang derOberseestrasse zwischen der Kehre Höreli und der Festung oberhalb Näfels vorgesehen.
Am Donnerstag, 30.05.2024, ca. 16:30 Uhr, ereignete sich an der Sandstrasse in Glarus ein Arbeitsunfall.
Auf einer Baustelle war ein Kranführer mit Muldenarbeiten beschäftigt.
Immer häufiger müssen persönliche Daten im Internet preisgeben werden, um Dienstleistungen, etc. in Anspruch nehmen zu können.
Dies machen sich auch Betrüger zunutze, indem sie versuchen, Daten zu fremden Identitäten zu erlangen, um diese danach missbräuchlich einzusetzen.
Die Schweizer Bevölkerung reist wieder mehr. Das Sicherheitsgefühl bei Auslandreisen ist dabei so hoch wie noch nie in den letzten acht Jahren.
Nichtsdestotrotz sagt eine Mehrheit, dass Reisen in den letzten zwölf Monaten unsicherer geworden ist.
Online-Shopping ist beliebt. Das lockt auch Betrüger/innen an. Kredit- und Debitkartendelikte nehmen jedes Jahr um 10 bis 20 Prozent zu. Die weitaus häufigste Betrugsmasche ist Phishing.
Dabei vertrauen die Täter/innen auf die Gutgläubigkeit und das Unwissen ihrer Opfer. Genau hier setzt die Polizei an. Bereits mit wenigen Vorsichtsmassnahmen können Kartenbesitzer/innen verhindern, dass sie bestohlen werden.
Am Dienstag, 28.05.2024, ca. 17:00 Uhr, ereignete sich am Kleinzaun in Netstal ein Verkehrsunfall.
Ein 67-jähriger Traktorfahrer wollte vor einem Fabrikareal sein Gefährt samt Heulader wenden.
In der Nacht vom Dienstag, 28.05.2024, auf den Mittwoch, 29.05.2024, wurde auf einer Baustelle im Gebiet Linthgüetli in Netstal eine Baubaracke aufgebrochen.
Die unbekannte Täterschaft brach mit einem Trennwerkzeug das Vorhängeschloss auf und verschaffte sich Zutritt zur Baubaracke.
Der Touring Club Schweiz hat die Sicherheit von 15 Veloschlössern unterschiedlicher Bauart getestet. Grundsätzlich gilt, je massiver die Schlösser, umso schwieriger sind sie zu knacken, wobei der Preis nicht zwingend entscheidend ist.
In einem weiteren Test wurden sieben Velotaschen verglichen, die auch auf dem Rücken getragen werden können. Eine dieser 2-in-1-Hybridtaschen erzielte die Empfehlung „hervorragend“ und drei weitere wurden als „sehr empfehlenswert“ eingestuft.
Wandern ist sehr beliebt und weit verbreitet. Aber beim Bergwandern verunfallen immer wieder Menschen tödlich. Oft passieren Unfälle, weil Wandernde die Risiken und Herausforderungen unterwegs falsch einschätzen.
Die BFU engagiert sich deshalb dafür, dass Wanderungen besser geplant werden können. Gemeinsam mit Partnern hat sie eine Methode entwickelt, nach der geschulte Personen Wanderungen nach ihren technischen Anforderungen und ihrer Gefährlichkeit bewerten.
Glarner Kantonspolizisten verstärken das Sicherheitsaufgebot für die Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock im Juni 2024.
Am 15./16. Juni 2024 findet auf dem Bürgenstock (NW) die Ukraine-Friedenskonferenz statt.
Im Kanton Glarus begegnet fast jedes Kind im Alter von etwa 4-5 Jahren einem Polizisten.
Dies geschieht, wenn die Kleinen im Kindergarten von den Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei Glarus, Christian Eggenberger oder Andreas Widmer, besucht und unterrichtet werden.
In der Nacht von Sonntag, 26.05.2024 auf den Montag, 27.05.2024, wurde in einen Werkstattbetrieb sowie in ein Verkaufsgeschäft an der Wiesenstrasse in Bilten eingebrochen.
Beim Werkstattbetrieb (siehe Titelbild) brach die unbekannte Täterschaft gewaltsam einen Schlüsselkasten auf und verschaffte sich mit dem darin deponierten Schlüssel Zugang zu den Räumlichkeiten.
Am Montag, 27.05.2024, ca. 05:35 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Nidfurn ein Selbstunfall.
Eine 21-jährige Personenwagenlenkerin fuhr von Luchsingen herkommend in Fahrtrichtung Schwanden.
Am Sonntag, 26.05.2024, ca. 12:30 Uhr, ereignete beim sog. Gumengrat in Braunwald ein Gleitschirmunfall.
Gemäss ersten Erkenntnissen beabsichtigte ein 63-jähriger Gleitschirmpilot ab dem Gumengrat in Richtung Linthal zu starten.
Am Sonntag, 26.05.2024, ca. 02:00 Uhr, ereignete sich auf der Buchholzstrasse zwischen Glarus und Netstal ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 29-jähriger Fahrradlenker fuhr von Glarus, Sportanlage Buchholz, herkommend auf dem Fahrradweg in Richtung Schwimmbad Netstal.
Am Samstag, 25.05.2024, 07:20 Uhr, kam es auf einer Nebenstrasse beim sog. Hämmerliberg oberhalb von Bilten zu einem Fahrzeugbrand.
Aufgrund einer technischen Ursache geriet ein landwirtschaftliches Transportfahrzeug in Brand.
Am Mittwoch, 22. Mai 2024, ca. 12:00 Uhr, kam es infolge unvorsichtiger Fahrweise auf dem Parkplatzareal des Fachmarktcenter Krumm zwischen einem 18-jährigen Autolenker und einer 41-jährigen Autolenkerin zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Die Autolenkerin und ihre Beifahrerin wurden zur Abklärung allfälliger Verletzungen mit der Ambulanz ins Kantonsspital Glarus überführt.
Am Mittwoch, 22.05.2024, ca. 09:45 Uhr, ereignete sich im Gebiet Schliifi in der Nähe des Obersees in Näfels ein Arbeitsunfall.
Zwei Personen waren mit Forstarbeiten beschäftigt.
Am vergangenen Samstag, den 18.05.2024, um 13:15 Uhr, deponierte ein hochbetagter Senior sein Elektromobil beim Veloständer am Bahnhof Näfels und setzte seine Reise per Zug fort.
Als er am Abend gegen 18:00 Uhr nach Näfels zurückkehrte, stellte er fest, dass sein Elektromobil gestohlen wurde.
Mit einer Nachricht, die angeblich von Coop stammt, fordern die Cyberkriminellen zur Aktualisierung von persönlichen Daten auf.
Neben dem Passwort zum Coop-Supercard-Account haben es die Betrüger vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Der Bund hat die Vorgaben an die Technik und den Datenschutz für den Einsatz von Video- und Telefonkonferenzen in Zivilprozessen konkretisiert und in die Vernehmlassung geschickt.
Den entsprechenden Verordnungsntwurf kritisiert der Regierungsrat wegen teilweise zu hohen Anforderungen.
Am Dienstag, 21.05.2024, kurz nach 08:00 Uhr, ereignete sich in Leuggelbach ein Verkehrsunfall.
Eine 54-jährige Lieferwagenlenkerin fuhr auf der Hauptstrasse von Schwanden herkommend in Richtung Luchsingen.
Am Montag, 20.05.2024, 0220 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bilten ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 24-jähriger Personenwagenlenker fuhr von Niederurnen in Richtung Bilten.
Am Sonntag, 19.05.2024, 0530 Uhr, ereignete sich auf der Linth-Escherstrasse in Bilten ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 24-jähriger Personenwagenlenker fuhr von Oberurnen in Richtung Bilten.
Am Sonntag, 19.05.2024, ca. 0130 Uhr, wurde in Filzbach, an der Kerenzerbergstrasse, ein Selecta-Automat mutwillig beschädigt.
Von einer Privatpersonen konnte beobachtet werden, wie zwei Jugendliche mit einer Eisenstange und einem Stein auf die Glasscheibe und das Display des Automaten einschlugen.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.