Der Kanton Glarus begrüsst die Revision der eidgenössischen Jagdverordnung.
In seiner Stellungnahme fordert er aber, dass Wölfe auch in Jagdbanngebieten reguliert werden dürfen.
Im ersten Halbjahr 2023 haben 100 Menschen auf Schweizer Strassen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren. 1818 Menschen wurden in diesem Zeitraum schwer verletzt.
Damit sank die Zahl der Schwerverunfallten gegenüber der Vorjahresperiode. Zurückgegangen sind die Zahlen insbesondere bei den Insassen von Personenwagen und bei Fahrradfahrenden. Dies zeigt die Strassenverkehrsunfall-Statistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) für das erste Halbjahr 2023.
Betrüger geben sich in WhatsApp-Gruppen als Mitarbeiter von Binance aus und versprechen grosse Gewinne durch Krypto-Investitionen.
In Wahrheit haben es die Kriminellen jedoch nur auf das Geld ihrer potenziellen Opfer abgesehen und die erhoffte Rendite bleibt aus.
Das eigene Auto ist etwas Persönliches. Nicht selten befinden sich darin mehr oder weniger wertvolle Gegenstände. Von ein paar Münzen für eine Parkuhr oder den Einkaufswagen, über den Rucksack oder die Handtasche, bis hin zum Mobiltelefon, Notebook, Tablet oder dem Navigationsgerät.
Für Diebe stellen daher abgestellte oder parkierte Autos beliebte Objekte dar; ganz besonders, wenn diese unverschlossen und, ohne grosses Aufsehen zu erregen, mit einem Handgriff offen sind.
Am Montag, 14.08.2023, begann im Kantons Glarus das neue Schuljahr. Damit wurden viele Kinder das erste Mal mit dem Verkehrsgeschehen konfrontiert.
Von den Fahrzeuglenkern wird gegenüber den Kindergarten- und Primarschülern im Strassenverkehr ein besonders rücksichtsvolles Verhalten erwartet. Aus diesem Grund hat die Kantonspolizei Glarus als Schwerpunktaktion während den ersten beiden Schulwochen die Verkehrswege in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten in den drei Gemeinden überwacht.
Der Gotthard-Strassentunnel ist seit gestern, 10. September 2023, für den Verkehr gesperrt. Grund dafür ist ein Schaden an der Tunneldecke.
Die Ursache sowie das genaue Schadensausmass sind noch nicht bekannt. Bis auf Weiteres bleibt der Tunnel für den Verkehr gesperrt.
Am Sonntag, 10.09.2023, 15.15 Uhr, kam es im Oberdorf in Näfels zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Oberurnen unterwegs. Der 30-Jährige bemerkte zu spät, dass die Autofahrerin vor ihm im stockenden Verkehr abbremste.
Am Sonntag, 10.09.2023, ca. 10.45 Uhr, ereignete sich im Tobelwald oberhalb von Mollis ein tödlicher Sportunfall.
Ein E-Mountainbike-Fahrer begab sich von Mollis aus auf eine Tour in Richtung Filzbach.
Am Freitag, 08.09.2023, 04.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall.
Der 71-Jährige Lenker eines Personenwagens war im Kerenzerbergtunnel auf der Normalspur hinter einem Lastwagen in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Donnerstag, 07.09.2023, 13.50 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Mitlödi ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Am Donnerstag, 07.09.2023, ca. 14.30 Uhr, ereignete sich oberhalb des Klöntalersees in Glarus ein schwerer Bergunfall, bei dem ein Berggänger verstarb und eine Berggängerin schwer verletzt wurde.
Die beiden Berggänger waren vom hinteren Saggberg auf dem Weg zum Vorderglärnisch unterwegs.
Der Kanton Glarus hat beim Bund ein Gesuch zur Regulierung des Wolfsrudels Schilt eingereicht.
Es wird begründet durch Schäden an Nutztieren, wie das zuständige Departement Bau und Umwelt mitteilt.
Für alle Gebäude im betroffenen Gebiet der Wagenrunse gilt – diese sind bei der Glarnersach gegen Elementarschäden grundsätzlich zum Neuwert versichert.
Und der Rutsch in Schwanden gilt versicherungstechnisch als Elementarereignis.
Der Kanton gewährt der Gemeinde Glarus Süd zur Bewältigung der Folgen des Erdrutschs finanzielle Soforthilfe aus dem Sozialfonds.
Nach den Rutschungen oberhalb von Schwanden vor einer Woche können die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Quartiere nach wie vor nicht zurück in ihre Liegenschaften.
Am Sonntag, 10.09.2023, findet am Klausenpass der Veloanlass „Klausen Monument“ statt.
Damit der Anlass für die Velofahrer, aber auch für die übrigen Verkehrsteilnehmenden und Zuschauer/innen gefahrlos durchgeführt werden kann, wird die Klausenstrasse ab Linthal bis Unterschächen am Sonntag, 10.09.2023, von 09.00 bis 16.00 Uhr, für den Individualverkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Am Samstag 02.09.2023, ca. 12.20 Uhr, ereignete sich auf der Autobahnüberführung in Bilten ein Verkehrsunfall mit drei Autos.
Ein Fahrzeuglenker liess einigen Fahrzeugen, die bei der Autobahnausfahrt nach links in Richtung Bilten abbiegen wollten, den Vortritt.
Aufgrund von Nutztierschäden auf der Alp Gamperdun durch das Wolfsrudel aus dem St. Galler Calfeisental hat der Bund dem Gesuch des Kantons Glarus zur Erweiterung des Abschussperimeters auf Glarner Boden umgehend zugestimmt.
Es darf somit auch durch die Glarner Wildhut reguliert werden.
Cyberkriminelle bieten über eigens dafür erstellte Facebook-Gruppen Waren oder Dienstleistungen zu Schnäppchenpreisen an.
Das vorrangige Ziel der Betrüger ist es, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Am Dienstag, 29. August 2023, ca. 17.05 Uhr, kam es bei der Wagenrunse oberhalb Schwanden GL zu einem Erdrutsch, der sich auf einer Länge von über 400 Metern erstreckte. Die Erdmassen zogen diverse Gebäude in Mitleidenschaft. Weitere Erdmassen schoben sich um ca. 19.30 Uhr nach.
Gemäss bisherigem Informationsstand gab es keine Verletzten. Angaben über das Ausmass von Sachschäden sind zurzeit noch nicht möglich; nach ersten Erkenntnissen sind gut ein halbes Dutzend Häuser verschüttet oder zerstört.
Am Samstag, 26.08.2023, 1348 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Näfels ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine 60-jährige Fahrzeuglenkerin fuhr auf der Kantonsstrasse von Näfels in Richtung Netstal.
Am Samstag, 26.08.2023, 1256 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Ein 28-jähriger Motorradfahrer fuhr auf der Kerenzerbergstrasse von Filzbach in Richtung Mollis.
Am Samstag, 26.08.2023, 1207 Uhr, rollte auf dem Zaunplatz in Glarus ein abgestellter und nicht genügend gesicherter Personenwagen rückwärts weg, prallte in die Absperrung des Sound of Glarus – Geländes und stiess dort einen dahinterstehenden Strandkorb an.
Dadurch fiel ein im Strandkorb sitzendes Kleinkind auf den Boden und verletzte sich leicht im Gesicht.
Am Samstag, 26.08.2023, ca. 1000 Uhr, ereignete sich auf der Brunnernstrasse in Niederurnen ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine 85-jährige Frau beabsichtigte von der Badstrasse via Brunnernstrasse in Richtung Migros Supermarkt zu fahren.
Am Freitag, 25.08.2023, 21.30 Uhr, ereignete sich auf der Ziegelbrückstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Ein 23-jähriger Mann fuhr mit seinem Personenwagen auf der Hirschengasse in Richtung Ziegelbrückstrasse.
Der Bund rechnet mit einem Anstieg der Zahl von Asylsuchenden. Er hat die Kantone aufgefordert, mögliche Zivilschutzanlagen zu eruieren, die im Notfall genutzt werden könnten.
Der Kanton Glarus meldet die Zivilschutzanlage in der Allmeind in Glarus.
Am Donnerstag, 24.08.2023, 19.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Betrüger versenden E-Mail-Nachrichten, die vorgeblich von Disney+ stammen, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass eine Aktualisierung ihrer Zahlungsinformationen erforderlich sei.
Das Ziel der Betrüger ist es dabei, Zugang zu den Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu erhalten.
Angehörige des Zivilschutzes Glarus helfen in Schwanden, das Gefahrengebiet bei der Niederentalstrasse abzusperren.
Der Einsatz beginnt gestern Mittwoch, 23. August 2023.
Mit der Wahl eines neuen Mitglieds ist die kantonale Lawinendienstkommission wieder vollständig besetzt.
Der Regierungsrat wählt Rolf Bäbler, Näfels, als neues Mitglied in die Lawinendienstkommission. Bäbler ist in Elm aufgewachsen und seit seiner Kindheit zu Fuss, am Seil oder auf Tourenskiern in den Glarner Bergen unterwegs.
Die Istanbul-Konvention ist ein europaweites Übereinkommen und bezweckt die Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.
Der Regierungsrat nimmt Kenntnis vom Abschlussbericht eines Pilotprojekts und erteilt die weiteren Aufträge für die Umsetzung der Konvention.
Die Klöntalerstrasse ist aufgrund von Bauarbeiten zwischen Rhodannenberg bis Vorauen von Montag, 28. August 2023, 20.30 Uhr bis voraussichtlich Samstag, 23. September 2023, am Abend und in der Nacht gesperrt.
Die Klöntalerstrasse ist aufgrund von Bauarbeiten beim Vorder Ruestelchopf zwischen Rhodannenberg bis Vorauen von Montag, 28. August 2023, 20.30 Uhr bis voraussichtlich Samstag, 23. September 2023, 05.30 Uhr jeweils von Montagabend bis Samstagmorgen nachts von 20.30–05.30 Uhr gesperrt.
Am Sonntag, 13.08.2023, 22.15 Uhr, verstarb in der oberen Allmeind in Ennenda eine zunächst unbekannte weibliche Person, die vom Regionalzug in Richtung Linthal erfasst worden war.
Nach entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die Verstorbene zwischenzeitlich identifiziert werden.
Falls Sie über Kleinanzeigeplattformen Artikel inserieren, ist Vorsicht geboten, da der vermeintliche Kaufinteressent auch ein Betrüger sein kann.
Anstelle Ihnen das Geld über die Bezahl-App TWINT zu senden, stellt er Ihnen eine Geldforderung in der vereinbarten Betragshöhe.
Am Sonntag, 13.08.2023, 22.15 Uhr, verstarb in der oberen Allmeind in Ennenda eine zurzeit unbekannte weibliche Person.
Nach bisherigem Kenntnisstand begab sich eine Frau auf die Gleise bei der Eisenbahnbrücke, wo sie vom Regionalzug in Richtung Linthal tödlich erfasst wurde. Es bestehen keine Anhaltspunkte auf eine Fremdeinwirkung.
Am Montagabend, 14.08.2023 um ca. 18.30 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung von einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorradlenker und einem Personenwagen auf der Klausenpassstrasse.
Der 53-jährige Motorradlenker fuhr vom Urnerboden in Richtung Linthal als es nach der Wegmacherkurve im Bereich Tschingel zur folgenschweren Kollision mit einem bergwärts fahrenden PW kam.
Am Freitag und Samstag, 18./19.08.2023, findet auf dem Flugplatz Mollis das ZigAirMeet 2023 statt.
Aufgrund dieses Anlasses ist auf den Hauptachsen zwischen Glarus - Näfels - Niederurnen, beim Autobahnzubringer A3 sowie bei der „Stichstrasse“ mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Ebenfalls wird die Verbindungsstrasse zwischen Netstal und Mollis an beiden Tagen gesperrt.
Am Sonntag, 13.08.2023, 19.25 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der unbekannte Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Der erste Unfall ereignete sich am Sonntag, 13.08.2023, 12.20 Uhr, im sogenannten Niederriet in Bilten.
Ein 41-jährige wollte mit seinem Rennrad einen 77-jährigen E-Bike-Fahrer überholen.
Am Samstag, 12.08.2023, 17.45 Uhr, ereignete sich auf der Klausenstrasse in Linthal ein Verkehrsunfall.
Ein 72-jähriger Lenker fuhr mit seinem Motorrad, inkl. Sozia und Anhänger, vom Urnerboden kommend in Richtung Linthal.
Am Freistag, 11.08.2023, 15.45 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Oberurnen ein Verkehrsunfall.
Die 83-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf der Bahnhofsstrasse unterwegs und beabsichtigte in die Landstrasse in Richtung Näfels einzubiegen.
Am Donnerstag, 10.08.2023, 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Normalspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Der Schulanfang 2023 nähert sich mit grossen Schritten. Das bedeutet, dass die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg wieder Priorität hat - dies auch vor dem Hintergrund steigender Unfallzahlen.
Aus diesem Grund stellt der TCS seinen neuen Service "Safe2School Alert" vor.
Am Mittwoch, 09.08.2023, 20.55 Uhr, ereignete sich in der Wiese in Mitlödi ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es in der Waschküche des Wohnhauses zu einem Brand. Ein Bewohner hatte Rauch im Treppenhaus bemerkt.
900 Kinder und Jugendliche verunfallen in der Schweiz jedes Jahr zu Fuss, mit dem Trottinett, dem Velo oder Mofa. 40% davon auf dem Schulweg.
Der Weg zur Schule ist für Kinder aber wichtig. Sie lernen, selbstständig zu sein. Damit Kinder unfallfrei in der Schule ankommen, braucht es ein Zusammenspiel von Elternhaus und Schule. Die BFU unterstützt die Zusammenarbeit mit einem neuen Bilderbuch in zwei Versionen – für zu Hause und für die Schule.
Am Montag, 07.08.2023, 18.45 Uhr, ereignete sich in der unteren Bitzi in Obstalden ein Einschleichediebstahl in ein Einfamilienhaus.
Ein zunächst unbekannter Mann schlich sich in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses und durchsuchte dieses. Daraufhin schlich er sich in ein weiteres Haus und entwendete von dort ein Portemonnaie mit mehreren Hundert Franken Bargeld.
Am Montag, 14.08.2023, startet im Kanton Glarus das neue Schuljahr. Das heisst für alle Verkehrsteilnehmenden besonders vorsichtig zu sein.
Mit dem neuen Schuljahr beginnt für viele Kinder auch die regelmässige Konfrontation mit dem Verkehrsgeschehen.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.