Telefonbetrüger haben als falsche Polizisten über 70`000 Franken von Seniorinnen kassiert. Die Zuger Polizei konnte weitere Geldtransfers verhindern und zwei „Geldabholer“ festnehmen.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen die beiden Männer eine Strafuntersuchung eröffnet.
Rasch beim Patienten eintreffen kann nur, wer bereits in der Nähe ist: Die Rega betreibt deshalb 14 über die ganze Schweiz verteilte Einsatzbasen und eine nationale Luftrettungszentrale. Erfahren Sie, wie das Einsatzdispositiv der Rega funktioniert und wie wir sicherstellen, dass auch Ihnen im Notfall rasch geholfen werden kann.
Die Einsatzbasen der Rega sind so über die ganze Schweiz verteilt, dass die Helikopter-Crews innerhalb von 15 Flugminuten jeden Ort in der Schweiz erreichen können. Den Grundstein für dieses Einsatzkonzept hatte der Rega-Gründer Dr. Rudolf Bucher bereits Anfang der 1950er-Jahre gelegt. In seinem Buch „Fliegen Retten Helfen“ hielt er fest: „Wie rasch auch unsere Flugzeuge startbereit sein mögen, wie schnell sie auch relativ weite Strecken zu überfliegen vermögen, (...) wir wollen von Anfang an unsere Einsätze nicht von einem einzigen zentralen Ausgangspunkt aus starten.“
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Schocherswil einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Dem 26-Jährigen wurde der Führerausweis abgenommen.
Der 1. Advent startete im Flachland verbreitet mit teils hartnäckigem Nebelgrau.
In den Bergen sorgten Warmfrontausläufer zeitweise für Wolkengrau: Im Tagesverlauf zogen zunehmend dichtere hohe Wolkenfelder über die Schweiz hinweg. In diesem Blog stellen wir Ihnen die trüben Wetteraussichten der kommenden Woche vor. Zuviel grau? Dann möchten wir Ihnen die sehr schönen Fotoimpressionen von heute Morgen, eingefangen von unserem Kollegen Daniel Gerstgrasser, am Ende dieses Blogs dringendst ans Herz legen.
Ein alkoholisierter Mann verunfallte in der Nacht auf Sonntag in Kreuzlingen mit seinem E-Scooter.
Er wurde mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Bei einem Selbstunfall eines Autofahrers am Samstag in Wängi kam das Fahrzeug auf den Geleisen zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand, der Zugverkehr war für rund zwei Stunden unterbrochen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Erlen einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Führerausweis des Mannes wurde eingezogen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei dichtem Nebel wollte ein Automobilist ein anderes Auto überholen. Dabei kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer.
Dieser verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Samstag, 26.11.2022, stürzte am frühen Nachmittag ein Speedflyer beim Landeanflug in Engelberg ab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Trotz sofortiger Reanimation durch Drittpersonen und eine Polizeipatrouille verstarb die Person noch vor Ort.
Am Samstagnachmittag hat in Bern ein Traktor eine Stützmauer befahren und ist in der Folge auf die Seite gekippt. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Der betroffene Strassenabschnitt war für rund zwei Stunden gesperrt.
In Thun ist am Freitagmorgen ein junger Mann von zwei Unbekannten tätlich angegangen und beraubt worden. Er wurde dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Personen, die sachdienliche Hinweise geben können.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Freitag, 25. November 2022, kurz nach 9.45 Uhr gemeldet, dass an der Feldeckstrasse in Thun ein junger Mann von zwei Unbekannten geschlagen und beraubt worden sei.
Nach einem Einbruch in ein Verkaufsgeschäft in Islikon konnte am Freitagabend der Täter kurz nach der Tat festgenommen werden.
Der 18-jährige Schweizer wurde inhaftiert.
Ein Autofahrer rasierte am Samstag in Zofingen einen Pfosten ab und machte sich aus dem Staub. Nach weiteren Kollisionen konnte ihn die Polizei auf der A1 stoppen.
Der 52-Jährige war stark betrunken.
Am Samstag (26.11.2022), in der Zeit zwischen 18 Uhr und 18:15 Uhr ist eine 42-jährige Frau an der Langgasse von einem unbekannten Mann gestossen und anschliessend beraubt worden.
Sie wurde dabei leicht verletzt. Der unbekannte Mann konnte mit etwas Bargeld fliehen.
Am Samstag (26.11.2022), um 12:30 Uhr, ist ein Auto nach einem Ausweichmanöver an der Libingerstrasse verunfallt. Ein 19-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am späten Samstagabend, 26. November 2022, wurde ein Mann bei einer Auseinandersetzung an der Vulkanstrasse verletzt. Zwei Personen wurden festgenommen.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Bei einer Auseinandersetzung hat am frühen Sonntagmorgen (27.11.2022) in Uster ein Mann tödliche Verletzungen erlitten.
Der mutmassliche Täter konnte verhaftet werden.
Im Verlaufe des Wochenendes ist es in Herisau und in Speicher zu mehreren Einbrüchen gekommen.
Es wurden Wertgegenstände entwendet und es entstand Sachschaden.
Bei einem schweren Unfall am Samstag, 26.11.2022, in Remetschwil kam ein 19-Jähriger Motorradfahrer ums Leben.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 26. November 2022, um 23.45 Uhr auf der Landstrasse zwischen Busslingen und Künten auf Gemeindegebiet Remetschwil.
Eine Anlaufstelle im Embrachertal für alle Fragen rund um das Thema Sicherheit - Das ist der neue Polizeiposten auf dem Embraport-Areal in Embrach.
Zusammen mit Regierungsrat Mario Fehr, der Embracher Gemeindepräsidentin Rebekka Bernhardsgrütter, dem Kommandanten der Kantonspolizei Bruno Keller und dem Chef Zoll Nordost Thomas Zehnder eröffneten wir heute den Polizeiposten in Embrach.
Der Start in den Tag war heute spannend. Eine nach Osten abziehende Okklusion hat unterschiedliche Wettercharaktere in den bodennahen Schichten zurückgelassen.
Diese schauen wir im heutigen Blog an.
Am Samstag, 26. November 2022, kurz nach 01.15 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Autobahn A2 in Muttenz BL, Fahrtrichtung Bern/Luzern, einen Personenwagenlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Personenwagenlenker, ein 18-jähriger Schweizer Staatsangehöriger, wurden im Rahmen einer Geschw...
In der Nacht auf Samstag, 26. November hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Gewerbeliegenschaft in Stansstad verübt. Die Kantonspolizei Nidwalden bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Zwischen Freitag, dem 25. November 2022 um 18.15 Uhr und Samstag, dem 26. November 2022 um 07.00 Uhr, brach eine unbekannte Täterschaft mit Gewalt die Eingangstür einer Gewerbeliegenschaft in der Gewerbezone Ausserfeld in Stansstad auf.
Bei einer Frontalkollision sind am Freitagmorgen (25.11.2022) zwei Personen schwer verletzt worden. Um etwa 5:30 Uhr fuhr ein 43-Jähriger mit seinem Auto auf der Furttalstrasse von Otelfingen in Richtung Regensdorf.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet sein Fahrzeug auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn.
In der Nacht auf Samstag wurde eine Velofahrerin in Schötz bei einem Verkehrsunfall verletzt. Ein am Unfall beteiligtes silbergraues Auto entfernte sich von der Unfallstelle.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Freitag, 25. November gegen 19.00 Uhr fanden sich rund 200 Personen zu einer unbewilligten Demonstration auf dem Theaterplatz ein.
Nach dem alle Versuche, seitens der Polizei mit den Demonstranten Kontakt aufzunehmen, gescheitert waren und auch eine Abmahnung nicht geholfen hatte, setzte sich der Demonstrationszug in Richtung Barfüsserplatz in Bewegung.
Erneut führte die Kantonspolizei Aargau zusammen mit Partnerorganisationen am Freitag eine kantonsweite Fahndungsaktion durch.
Kontrolldruck erhöht
Erfahrungsgemäss beginnt die Hochsaison für Dämmerungseinbrecher mit der Umstellung auf Winterzeit Ende Oktober. Und tatsächlich verzeichnet die Kantonspolizei Aargau ab diesem Zeitpunkt einen sprunghaften Anstieg der Einbrüche.
Menschenmengen und Gedränge sind der ideale "Arbeitsort" für Taschendiebe.
Achtet darum bei euren Weihnachtseinkäufen, beim Besuch von Weihnachtsmärkten oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln auf eure Wertsachen.
Am Freitagmorgen ging bei der Polizei die Meldung ein, dass in einem Wohnhaus an der Erlenbachstrasse Rauch festgestellt wurde.
Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten folglich in einer Wohnung ein Feuer lokalisieren und dieses rasch löschen. Mehrere Bewohner des Hauses mussten aus dem Gebäude evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Zwei zunächst unbekannte Frauen versuchten am Freitag in Aarau, einen Münzenhändler zu betrügen.
Auf der Fahndung konnte die Polizei die beiden sowie einen mutmasslichen Komplizen festnehmen.
Am Samstag (26.11.2022), kurz nach Mitternacht, hat eine 39-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto einen Selbstunfall verursacht.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr sie weiter. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (25.11.2022), um 11:35 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 6-jährigen Kind gekommen.
Es wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (25.11.2022), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der Botsberg-Garage eine Lichtkontrolle durchgeführt. Insgesamt wurden 38 Fahrzeuge kontrolliert.
Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheiten korrigiert oder defekte Leuchtmittel repariert.
In den vergangenen zwei Tagen haben wieder mehrere zehntausend Menschen den traditionellen Uster Märt besucht. Die Stadtpolizei zieht eine positive Bilanz hinsichtlich Marktbetrieb und die beiden Festnächte. Der Uster Märt 2022 lief aus polizeilicher Sicht zufriedenstellend ab.
Der erste Markttag entsprach witterungsmässig bis am Mittag eher einem frühen April- statt einem typischen Spätnovembertag. Am Nachmittag zeigte sich dann die Sonne, was sich positiv auf die Festbesuchenden und die Umsätze der Markfahrenden auswirkte. Insbesondere gegen Abend füllten sich die Strassen auf dem Marktgelände erheblich. Dieses Bild zog sich bis spät am Abend durch Uster.
Am Freitag ist es bei einem Wendeplatz in Fidaz zu einer Kollision zwischen einem Ortsbus und einer Fussgängerin gekommen.
Dabei wurde die Frau verletzt.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 48 vom 28.11.2022 bis zum 04.12.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Heute ist im Interkantonalen Gymnasium Broye (GYB) in Payerne ein Feuer ausgebrochen.
Das Gebäude musste evakuiert werden und mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen.
Am Donnerstag, den 24. November 2022, hat die Kantonspolizei im Anschluss an eine Operation im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln drei Personen festgenommen, die des Drogenhandels verdächtigt wurden.
Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Crissier wurde eine gewaltsame Öffnung vorgenommen, wobei der Bewohner der Wohnung vom Balkon im dritten Stock sprang. Verletzt wurde er von der Polizei erstversorgt, bevor er mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Sein Leben ist nicht in Gefahr.
Am Freitag, den 25. November um 12.05 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem 16-jährigen Einwohner von Peseux gelenkt wurde, auf der N20 auf der Höhe von Malvilliers in Richtung Neuenburg.
Am Ausgang des Grabens von Malvilliers rutschte das Fahrzeug 80 Meter weit über die Fahrbahn.
Ein Autofahrer ist am Freitagnachmittag (25.11.2022) in Mönchtaltorf mit seinem Fahrzeug frontal gegen einen Baum geprallt.
Dabei ist der Lenker tödlich verletzt worden.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen sind am Freitagmittag (25.11.2022) in Greifensee zwei Personen leicht verletzt worden.
Eine 76-jährige Frau fuhr um 12.30 Uhr mit ihrem Personenwagen auf der Schwerzenbacherstrasse Richtung Greifensee.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.