Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) setzen sich gemeinsam für die Prävention von Cyberbetrug und Cyberdelikten ein.
Am 14 September 2022 startet ein neuer Teil der nationalen Kampagne zur Prävention von Cyberkriminalität „Und Sie? Hätten Sie ja gesagt?“ zum Thema Hass im Internet.
Bei einer Kollision mit einem Tram ist am Dienstag (13.09.2022) eine E-Trottinett-Fahrerin mittelschwer verletzt worden.
Die Kollision ereignete sich kurz vor elf Uhr im Bereich eines Fussgängerstreifens an der Binzmühlestrasse.
Das ASTRA hat ein Projekt zur Optimierung der Sicherheit für Motorräder auf der Berner Seite des Brünigpasses lanciert.
Aufgrund der Analyse der letzten Monate werden in den nächsten Monaten verschiedene Massnahmen wie etwa das Beschichten von Schachtdeckeln zur Verringerung der Rutschgefahr oder das Anbringen von Spezialmarkierungen umgesetzt. Die umgesetzten Massnahmen werden dann auf ihre Wirksamkeit überprüft.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (13.9.2022) im Flughafen Zürich eine Frau festgenommen und in ihrem Handgepäck rund fünf Kilogramm Kokain sichergestellt.
Die Passagierin reiste von Sao Paulo nach Zürich. Bei ihrer Kontrolle durch die Kantonspolizei Zürich kam der Verdacht auf, dass es sich bei der 49-Jährigen um eine Betäubungsmittelschmugglerin handeln könnte.
Seit 2013 verpflichtet das Strassenverkehrsgesetz die Strasseneigentümer, eine Analyse der Unfallschwerpunkte auf dem Strassennetz vorzunehmen. Die Analysen müssen seither bei der Planung, dem Bau und dem Unterhalt der Strassen berücksichtigt werden.
Ab heute kann die Bevölkerung die Unfallschwerpunkte auf dem Basler Strassennetz öffentlich im Geoportal einsehen.
Im Passbüro in Glarus stehen Umstellungen an, die zu Einschränkungen der Betriebszeiten führen.
Die Biometrie-Erfassungsstationen werden ausgetauscht und der neue Schweizerpass wird eingeführt.
Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher/innen der Open-Air-Konzerte vom Freitag und Samstag, 16./17. September 2022 für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Es muss mit Verkehrseinschränkungen rund um das Stadion gerechnet werden.
Infolge Pensionierung des bisherigen Stelleninhabers galt es, die Leitung des Forstkreises 2 neu zu besetzen.
Die Sicherheitsdirektion hat Susanne Arnold zur neuen Kreisforstmeisterin im Amt für Forst und Jagd gewählt. Sie übernimmt am 1. Januar 2023 die Leitung des Forstkreises 2, welcher nebst den Gemeinden Schattdorf, Bürglen, Spiringen und Unterschächen neu auch die Gemeinde Erstfeld umfasst.
In der Nacht auf Mittwoch hat sich auf dem Dach eines Hoteleingangs in Valbella ein Brand entwickelt, welchen die Feuerwehr rasch löschte.
Im Einsatz standen auch ein Ambulanzteam und eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden.
In Büren hat sich ein Motorradlenker am Dienstagabend, 13. September 2022, bei einem Selbstunfall erhebliche Verletzungen zugezogen.
Dies hatte zur Folge, dass der Verunfallte mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden musste.
Am frühen Mittwochmorgen, 14. September 2022, kurz vor 03.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Augst BL, kurz nach dem Zusammenschluss der Autobahnen A2/A3 in Fahrtrichtung Basel, zu einem Fahrzeugbrand.
Zwei Fahrzeuge brannten dabei komplett aus. Personen wurden keine verletzt.
Am Dienstagmittag (13.09.2022), kurz vor 13 Uhr, ist es bei der Verzweigung Dietrichstrasse-Mühlbachstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Dieses fuhr in einen Bach.
Der 32-jährige Autofahrer war fahrunfähig. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Dienstagabend kollidierten zwei Autos in Würenlos. Eines überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Eine Lenkerin wurde verletzt. Es entstand Sachschaden.
Heute morgen früh wurde die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern als Stützpunktfeuerwehr nach Mamishaus aufgeboten.
Ein Rind fiel in eine Jauchegrube und musste durch die Rettungskräfte mit dem Kran aus der misslichen Lage befreit werden.
Am frühen Dienstagabend (13.09.2022) fuhr ein 78-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen von Gonten herkommend in Richtung Appenzell.
Beim Ortsausgang Gonten beabsichtigte er den vor ihm fahrenden Traktor zu überholen.
Gestern kurz vor 10.45 Uhr startete eine 44-Jährige an der Kirchstrasse das parkierte Motorrad.
Gemäss ihren Angaben brach unmittelbar danach ein Brand im Bereich des Sitzes aus.
Vierer-was? Was es mit einem Viererdruckfeld auf sich hat und welcher der vier Spieler/Spielerinnen am Ende gewinnt erfahren Sie in diesem Blog.
Früh aufstehen lohnte sich
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen von Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft konnten vergangene Woche sechs Anhänger des FC Zürich verhaftet werden.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, am 20. August 2022 an den Ausschreitungen im Bahnhof Weihermatt (Gemeindegebiet Urdorf) beteiligt gewesen zu sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Zwangsmassnahmengericht für mehrere Verhaftete Untersuchungshaft angeordnet.
Während der Fahrt ist in einem Auto ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Es steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Die Kerenzerbergstrasse im Bereich Rütegg in Filzbach wird durch eine Stützmauer und mit einer Leitschranke gesichert.
Der Regierungsrat genehmigt das Projekt und vergibt die Baumeisterarbeiten.
Auf einem Firmen-Parkplatz an der Luzernstrasse in Zuchwil sind in der Nacht auf Dienstag, 13. September 2022, mehrere Autos entweder aufgebrochen worden oder es wurde versucht, diese aufzubrechen.
Dank Hinweisen von aufmerksamen Passanten ist es der Polizei gelungen, zwei tatverdächtige Männer im Verlauf der eingeleiteten Fahndung anzuhalten.
Was macht die Gemeindepolizei?
Aus dem kantonalen "Gesetze über das Gemeindewesen (Gemeindegesetz)" geht hervor, dass die Ortspolizei "für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung und für die Sicherheit von Personen und Eigentum gegen Schädigungen jeder Art" zuständig ist.
Am Dienstag (13.09.2022), kurz vor 12 Uhr, ist auf der Staatsstrasse, Höhe der Verzweigung zur Autobahneinfahrt, ein E-Bike-Fahrer gestürzt und hat sich dabei verletzt.
Er musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (13.09.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Mädriserstrasse in die Büroräumlichkeiten eines Clubs eingebrochen.
Durch das Aufbrechen einer Tür verschaffte sie sich Zutritt zum Gebäude.
Beim Brand einer leerstehenden Mühle ist am Montag (12.09.2022) Sachschaden von rund hunderttausend Franken entstanden.
Der Brand wurde der Kantonalen Notrufzentrale kurz nach 17:00 Uhr gemeldet.
Bei einer Kollision mit einem Auto hat sich am Montag (12.09.2022) ein Velofahrer tödliche Verletzungen zugezogen.
Der 55-Jährige ist noch auf der Unfallstelle verstorben.
Ende Juni ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Interlaken ein Feuer ausgebrochen. Die Ermittlungen zur Brandursache sind mittlerweile abgeschlossen.
Gemäss diesen ist der Brand auf einen technischen Defekt an einer Solar-Powerbank zurückzuführen.
Gestern hatten junge Politikerinnen und Politiker aus der Ostschweiz im Rahmen des Anlasses „Dialog mit Jungparteien“ die Gelegenheit, Korpskommandant Thomas Süssli auszufragen.
Organisiert wurde der Anlass von den Präsidenten der Ostschweizer Regierungskonferenz Hansueli Reutegger und der Konferenz der Kantonsregierungen Christian Rathgeb.
Als Luftfahrzeugmechaniker repariert Gruppenchef Sébastien Monnier auf dem Militärflugplatz in Payerne vor allem den F/A-18 und weibelt in seiner Freizeit auch mal gerne für das neue Kampfflugzeug.
Eine Begegnung mit einem passionierten Aviatikfan in der topmodernen Wartungshalle 4.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Sonntagabend (11.09.2022) eine Fussgängerin schwer verletzt worden.
Eine 46-Jährige fuhr gegen 20:00 Uhr mit ihrem Auto auf der Hauptstrasse in Richtung Wildegg.
Am Montagnachmittag, 12. September 2022, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bubendorf BL ein Selbstunfall eines Personenwagens mit Anhänger.
Personen wurden keine verletzt.
90 000 Personen über 64 Jahre verletzen sich jedes Jahr bei Stürzen, Tendenz steigend. Ein wirksames Gegenmittel ist gezieltes Training.
Die BFU, die Gesundheitsförderung Schweiz und Pro Senectute motivieren ältere Erwachsene dazu, vermehrt sturzpräventiv zu trainieren. Im Rahmen der Kampagne „sicher stehen, sicher gehen“ finden in drei Kantonen Veranstaltungen zum Thema statt.
Gestern Abend kam es in Finsterwald bei Entlebuch zu einem Brandausbruch in einem Wohnzimmer. In einem Nebenzimmer wurde eine leblose Frau aufgefunden.
Sie dürfte an einer Kohlenmonoxidvergiftung verstorben sein.
Auf der Kantonsstrasse in Altishofen kippte gestern Nachmittag ein Auto zur Seite.
Zwei Personen wurden dabei verletzt und mussten hospitalisiert werden.
Am Montag (12.09.2022), um 17:40 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einem Auffahrunfall gekommen.
Dabei wurde eine 42-jährige Frau unbestimmt verletzt.
Am Montagabend (12.09.2022), um 19:10 Uhr, hat eine 54-jährige Autofahrerin in einer Tiefgarage Im Stoffel zwei Kollisionen verursacht.
Wie sich herausstellte, war die Frau fahrunfähig.
Auf Social-Media stossen Nutzer auf lukrative Versprechungen von Betrügern, dass Sie mit geringen Investitionen viel Umsatz generieren können.
Jedoch nach der Bekanntgabe der persönlichen Daten und Kreditkarteninformationen bleibt der Gewinn aus.
Am Montagmittag kollidierte in Oberhof ein Auto mit einem Velo. Der Velofahrer zog sich beim Unfall tödliche Verletzungen zu.
Der Autolenker blieb unverletzt.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Sonntagmittag (11.09.2022) ein Motorradfahrer ums Leben gekommen.
Kurz vor 11:45 Uhr wollte eine 65-jährige Autofahrerin von der Kreuzlingerstrasse nach links in die Konstanzerstrasse einbiegen.
Untersuchungen belegen es: Die meisten Brände auf Baustellen wären vermeidbar gewesen. Umso wichtiger werden die Prävention und das richtige Verhalten.
Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) hat deshalb im Juli 2022 zusammen mit Vertreter/innen namhafter Verbände und Firmen ein neues Merkblatt herausgegeben. Gemeinsames Ziel ist das Verhüten von Bränden auf Baustellen.
Sachschaden ist am Montagnachmittag, 12. September 2022, bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Wolfhalden entstanden.
Eine 68-jähriger Lenker fuhr kurz vor 17.30 Uhr mit seinem Personenwagen vom Mühltobel kommend in Richtung Dorf Wolfhalden und wollte im Bereich Bruggmühle nach links in die Hauptstrasse einbiegen.
Gestern Nachmittag kollidierten auf der Autobahn A14 bei Buchrain vier Autos. Verletzt wurde niemand.
Es kam im Feierabendverkehr zu grossen Verkehrsbehinderungen.
Am Montagvormittag (12.09.2022) fuhr eine 53-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Entlastungsstrasse vom Mettlen her in den Spitalkreisel ein. Gleichzeitig fuhr eine 14-jährige Velofahrerin im Kreisverkehrsplatz von links her.
Dabei kam es zu einer Kollision zwischen dem Fahrrad und dem Auto, worauf die Velofahrerin stürzte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.