Ab Montag, 12. September 2022, bis ca. Mitte November 2022 wird die Hauptstrasse zwischen Steckborn und Berlingen saniert.
Die Verkehrsführung während den Vorarbeiten erfolgt mit zwei Lichtsignalanlagen. Für die umfangreichen Belagsarbeiten wird die Strasse ca. Ende Oktober für zwei Wochen gesperrt.
Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden weiterhin zu gewährleisten, wird an der H17 Klausenstrasse in Spiringen auf einer Länge von 45 Metern im Gebiet Humbächli eine Stützmauer saniert.
Die Arbeiten dauern vom 12. September bis 30. September 2022. Die Kosten betragen 85'000 Franken.
Die Kantonspolizei Nidwalden hat in Hergiswil 23 Flüchtlinge aus einem überfüllten Lieferwagen befreit. Ein mutmasslicher Schlepper konnte festgenommen werden.
Am Montag, 05.09.2022, 06.30 Uhr, führte die Kantonspolizei Nidwalden auf der Autobahn A2 in Buochs eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Am Sonntag, 11. September 2022 wird auf der Schanfiggerstrasse das Rad-Bergrennen von Chur nach Arosa durchgeführt.
In diesem Zusammenhang kommt es zwischen 11.00 und 13.15 Uhr zu Verkehrsbehinderungen mit Wartezeiten.
Am Montagnachmittag, 5. September 2022, kurz vor 14.45 Uhr, kam es auf der Baselstrasse in Nenzlingen BL zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einem Lastwagen. Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Der Psychologisch-Pädagogische Dienst der Armee (PPD A) entwickelt sich per Ende 2022 weiter. Die Grundausbildung für die knapp 40 angehenden Spezialistinnen und Spezialisten wurde modernisiert und erstmals in eine Rekrutenschule integriert.
Der Frauenanteil im Technischen Lehrgang wächst auf über 35 Prozent und im Fachstab PPD A auf 13 Prozent.
Jugendliche im Kanton Zürich erfahren mehr Gewalt und üben auch häufiger Gewalt aus.
Dies sind die zentralen Ergebnisse der soeben erschienen Studie „Gewalterfahrungen Jugendlicher im Kanton Zürich 1999 - 2021“, die von der Koordinationsgruppe Jugendgewalt in Auftrag gegeben und heute an einer Medienkonferenz vorgestellt wurde.
Der Täter, der ein Fahrzeug entwendet hatte, bevor er mit hoher Geschwindigkeit durch das Dorf Auvernier fuhr und einen spektakulären Verkehrsunfall verursachte, wurde identifiziert.
Er wurde in Untersuchungshaft genommen.
Am Donnerstag, den 1. September, begannen 7 Frauen und 18 Männer ihr Abenteuer bei der Kantonspolizei Wallis.
Damit sich die Aspirantinnen und Aspiranten bereits vor dem Start der Polizeischule in Savatan kennenlernen, wurde in einer organisierten Übung der Zusammenhalt in der Gruppe getestet.
Bei einer Auffahrkollision auf der A4 ist am Freitag (02.09.2022) eine Person verletzt worden. Der Unfall ereignete sich um 13:25 Uhr in Fahrtrichtung Thayngen.
Zum Aufprall kam es, weil ein Autolenker auf der 80er-Strecke verkehrsbedingt anhalten musste und der hinterherfahrende Lenker sein Auto nicht rechtzeitig bremsen konnte.
Seit Sonntag, 4. September 2022 wurde in Kriens eine 54-jährige Frau vermisst.
Die vermisste Person konnte am 5. September 2022 in der Stadt Luzern angehalten werden.
Am späteren Samstagabend (03.09.2022) ist ein Mann in Winterthur-Seen bei einem Angriff durch mehrere Personen verletzt worden.
Gegen 23 Uhr stieg ein Mann an der Bushaltestelle „Depot“ in den Bus der Linie 2. Zu diesem Zeitpunkt befand sich bereits eine Gruppe junger Männer im Fahrzeug.
Die Ermittlungen zum Brand in einem Einfamilienhaus in Péry von Anfang Februar sind abgeschlossen.
Im Vordergrund steht eine Fahrlässigkeit im Umgang mit einem Petroleumofen.
Am frühen Montagmorgen ist in einem Restaurant in Thun ein Brand ausgebrochen. Die sofort ausgerückte Feuerwehr des VBS konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Gemäss ersten Erkenntnissen steht ein menschliches Verschulden im Vordergrund.
Am Sonntagnachmittag (04.09.2022), um zirka 14:30 Uhr, ist es auf der Autobahneinfahrt zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen, wobei das Auto auf ein Wiesenbord geriet.
Verletzt wurde niemand.
Am Montagmorgen (05.09.2022), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Wachsbleichestrasse zu einem Selbstunfall mit einem Pick-up gekommen.
Der Pick-up-Fahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Franken belaufen.
Am Montag, 15.08.2022, begann im Kantons Glarus das neue Schuljahr. Damit wurden viele Kinder das erste Mal mit dem Verkehrsgeschehen konfrontiert. Von den Fahrzeuglenkern wird gegenüber den Kindergarten- und Primarschülern im Strassenverkehr ein besonders rücksichtsvolles Verhalten erwartet.
Aus diesem Grund hat die Kantonspolizei Glarus als Schwerpunktaktion während den ersten beiden Schulwochen die Verkehrswege in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten in den drei Gemeinden überwacht.
Am Sonntagvormittag (04.09.2022) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen eine Handtasche und zwei Portemonnaies aus einem parkierten Auto gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Diebstahl und weist auf ihre entsprechende Präventionskampagne hin.
Vom 24. August bis am 3. September 2022 hat die Schweizer Armee im Rahmen der mehrtägigen Volltruppenübung „Stabante“ die Bereitschaft der Luftwaffe im Verteidigungsfall überprüft. Sie ist erfolgreich und ohne Zwischenfälle beendet worden.
Unter anderem hat die Luftwaffe dabei ihre Helikopter und Kampfflugzeuge ab externen Standorten eingesetzt.
Cyberangriffe per E-Mail oder Messenger-Nachrichten nehmen zu. Durch eine kritische Prüfung der Nachrichten können die Angriffe erkannt und damit grosser finanzieller Schaden, wie auch persönliches Leid, vermieden werden.
Um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung zu fördern, starten das Nationale Zentrum für Cybersicherheit NCSC und die Schweizerische Kriminalprävention SKP gemeinsam mit den kantonalen und städtischen Polizeikorps am 5. September 2022 die nationale Sensibilisierungskampagne S-U-P-E-R.ch zum Thema Cybersicherheit.
Am Sonntagabend hat sich in Bern ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Velofahrer stürzte zu Boden und wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Bern bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Auf Abschnitten der Trüllhofstrasse, der Friedbergstrasse und der Ruflisbergstrasse wurden diesen Sommer auf Anregung der Anwohnenden Begegnungszonen eingeführt.
Neben den farblichen Bodenmarkierungen und der Ausstattung mit Picknicktischen und Sitzbänken wurden in der Trüllhofstrasse die freigespielten Flächen zusätzlich entsiegelt und begrünt, um die Aufenthaltsqualität für alle Nutzenden zu erhöhen.
Im Sonnenhoftunnel laufen die Sanierungsarbeiten in der Röhre in Richtung Wankdorf.
Die angekündigten Spursperrungen für die Demontage der Lärmschutzelemente und das Errichten einer Schutzwand werden nicht mehr benötigt, da diese Arbeiten bereits im Rahmen der Sperrungen der vergangenen Woche erledigt werden konnten.
Am Samstag 10. September 2022 wird die Bevölkerung die Baustelle des Tunnels Les Evouettes besichtigen können. Diese Kunstbaute mit einer Gesamtlänge von 657 Metern ist derzeit zu drei Vierteln ausgebrochen.
Die Gesamtkosten des Bauwerks belaufen sich auf 133.8 Millionen Franken. Der Bau soll frühestens bis Ende 2024 fertiggestellt sein.
Am Tag der Angehörigen erhalten Familienangehörige, Bekannte und Freunde der Rekrutinnen und Rekruten die Gelegenheit, einen repräsentativen Teil der Rekrutenschule mitzuverfolgen.
Interessante Einblicke in die Ausbildung, den Waffenplatz und den militärischen Alltag sind garantiert und bleiben meist bei allen Beteiligten als besonderes Erlebnis in Erinnerung.
Am Sonntag, 11.09.2022, findet am Klausenpass der Veloanlass „Klausen Monument“ statt.
Damit der Anlass für die Velofahrer, aber auch für die übrigen Verkehrsteilnehmenden und Zuschauerinnen und Zuschauer gefahrlos durchgeführt werden kann, wird die Klausenstrasse ab Linthal bis Unterschächen am Sonntag, 11.09.2022, von 10.00 bis 16.00 Uhr, für den Individualverkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Am Samstag, 27.08.2022, traten elf Aspirantinnen und Aspiranten der Verkehrskadetten Glarnerland VKAGL zur Prüfungsabnahme bei der Kantonspolizei Glarus an.
Der grosse Tag bildete den Abschluss der halbjährigen Ausbildung innerhalb der VKA Glarnerland.
Die A2 im Raum Belchen Südportal bis zum Anschluss Egerkingen wurde in den 1970er Jahren gebaut.
Trotz regelmässiger Unterhaltsarbeiten ist aufgrund des Alters und der intensiven Beanspruchung eine Instandsetzung erforderlich.
Am Donnerstagmittag hat die Kantonspolizei Bern einen Mann nach einem Diebstahl in Biel angehalten.
Abklärungen ergaben, dass der Beschuldigte für weitere Laden- und Einbruchdiebstähle in Frage kommen dürfte. Er befindet sich in Haft.
Neben der Stadt Zug war auch Steinhausen dieses Wochenende in Festlaune.
Zahlreiche Kinder gaben am Seifenkistenrennen der Jungwacht Steinhausen Vollgas.
Ein unbekannter Mann hat am Montagmorgen in Kreuzlingen einen Tankstellenshop überfallen und Bargeld erbeutet.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am frühen Sonntagabend ist ein Motorrad in Gadmen mit einem Auto kollidiert. Der Lenker wurde schwer verletzt, die Rega flog ihn ins Spital.
Die betroffene Strasse musste kurzzeitig gesperrt werden.
Am Sonntagmorgen, den 4. September 2022, kam es in La Fouly zu einem Wanderunfall. Dabei kam eine Person ums Leben.
Gegen 10:45 Uhr war eine Gruppe von Wanderern auf dem Abstieg von der Pointe de Drône in Richtung des Col de Fenêtre d'en Haut unterwegs. Aus noch nicht geklärten Gründen stürzte ein Gruppenmitglied zirka 50 Meter in die Tiefe.
Am frühen Sonntagmorgen, 4. September 2022, ist eine unbekannte Täterschaft in Herisau in ein Fahrradgeschäft eingebrochen.
Es wurden zwei E-Bikes entwendet. Der Deliktschaden wird auf über zehntausend Franken geschätzt.
Rund um ein Autotreffen in Reinach führte die Polizei am Sonntag Kontrollen durch und zog sechs illegal abgeänderte Sportwagen aus dem Verkehr.
Das auf sozialen Medien beworbene und auch bewilligte Tuner-Treffen fand am Sonntag, 4. September 2022, auf dem grossen Parkplatz des Coop-Baumarktes in Reinach statt. Bei friedlicher Stimmung versammelte sich ein eher jüngeres Publikum mit weit über hundert Autos aus der ganzen Deutschschweiz.
Am Sonntagmorgen (04.09.2022), kurz vor 10:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Tauchunfall im Walensee bei Mols erhalten. Eine 17-jährige Taucherin hatte unter Wasser das Bewusstsein verloren.
Nach der Bergung wurde sie vom Rettungshelikopter in eine Spezialklinik geflogen.
Am Sonntagnachmittag (04.09.2022), kurz nach 13 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung erhalten, dass eine Person am Eichholz bewusstlos neben einem Velo liege.
Der 33-jährige Mann wurde nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst von der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen.
Am Sonntagnachmittag (04.09.2022), um zirka 15:15 Uhr, ist es auf der Dietschwilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Am Motorrad entstand Sachschaden im Wert von zirka 5'000 Franken.
Am Sonntagabend (04.09.2022), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einer Kollision zwischen einem E-Bike und einem Lieferwagen gekommen.
Dabei wurde der E-Bike-Fahrer leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagabend (04.09.2022), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf Wilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Das Auto einer Lernfahrerin geriet auf einen Erdwall.
Dabei wurde die Lernfahrerin sowie eine Mitfahrerin verletzt. Die Autofahrerin musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden dürfte sich auf zirka 25'000 Franken belaufen.
Am Sonntagabend (04.09.2022), um zirka 20:20 Uhr, sind auf der Staatstrasse ein Auto und ein Mofa zusammengeprallt.
Die Mofafahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen werden im Tunnel Schänzli und in den Vorzonen Arbeiten ausgeführt. Diese bedingen Sperrungen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten.
Um die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Vom 10. bis 12. September 2022 findet das traditionelle Knabenschiessen statt. Aus diesem Grund kommt es im Bereich Albisgüetli zu Verkehrseinschränkungen.
Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt dringend, für die Anreise die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.