Am Wochenende vom 10. und 11. September 2022 findet am Berninapass die achte Austragung des Bernina Gran Turismo statt.
Dieser Anlass führt zu Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten.
Am Samstagmorgen, 3. September 2022, kurz vor 05.20 Uhr, kam es auf der Hauensteinstrasse in Rümlingen BL zu einer Streifkollision zwischen einem Fahrrad und einem Elektrofahrzeug. Beide Fahrzeuglenker stürzten.
Der Fahrradlenker wurde verletzt.
Unsere Hundeführer haben zusammen mit unserer Sondereinheit SE STEP eine Übung abgehalten. Dabei musste eine flüchtige Täterschaft gesucht und angehalten werden.
Für die Suche kamen Personenspürhunde zum Einsatz. Bei der Anhaltung dann ihre vierbeinigen Kollegen, die Schutzhunde.
Im Verlauf einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ist am Sonntagabend, 4. September 2022, auf einem Perron beim Bahnhof Grenchen Süd einer der Beteiligten mit einem Messer schwer verletzt worden.
Der mutmassliche Täter konnte vor Ort angehalten werden.
Nebst den gesetzlich verbotenen Drogen gibt es auch die "legalen". Darunter zählt zum Beispiel Nikotin. Doch was wisst ihr genau über diese Substanz? Hier geben wir euch ein paar Informationen.
Nikotin ist ein Nervengift, das in den Blättern der Tabakpflanze produziert wird. Durch das Rauchen von nikotinhaltigen Produkten wird das Nikotin über die Schleimhäute ins Blut aufgenommen und gelangt somit ins Gehirn. Es macht stark psychisch abhängig, denn es wirkt stimulierend auf spezielle Rezeptoren und fördert die Ausschüttung von Adrenalin, Dopamin und Serotonin.
Die Baudirektion investiert ständig in die Sicherheit der Urner Strassen.
Von Montag, 12. September, bis Freitag, 16. September 2022, wird auf der K2 Flüelerstrasse von der Abzweigung Waldweg bis zur Avia-Tankstelle auf einer Länge von 120 Metern der Belag der zum Gitschen gewandten Fahrspur ersetzt (siehe Foto).
Vom 5. bis 9. September 2022 überfliegt ein Helikopter der Schweizer Armee in rund 90 Metern Höhe Teile der Romandie, um die Radioaktivität zu messen.
Die jährlich vom Kompetenzzentrum ABC-KAMIR erhobenen Daten dienen der Aktualisierung der radiologischen Situation in der Schweiz und als Basis in Notfallsituationen.
Am Montag, 05.09.2022, um ca. 00:20 Uhr, überholte ein unbekannter, dunkler Personenwagen auf dem Wasgenring über eine Sicherheitslinie einen korrekt vorausfahrenden Personenwagen.
Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, entfernte sich der oder die Lenker/in vom Unfallort und fuhr ohne anzuhalten in Richtung Allschwilerstrasse davon.
Am Sonntagabend (04.09.2022) hat sich ein Alleinunfall beim Birchweg in Schaffhausen ereignet. Dabei wurde niemand verletzt.
An zwei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Gestern Nachmittag wurde ein junger Motorradfahrer in Cheyres Opfer eines Verkehrsunfalls. Er wurde schwer verletzt mit der RAGA in ein Krankenhaus geflogen.
Am Sonntag, 4. September 2022, gegen 14:30 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei über einen Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer in Cheyres informiert.
Dabei sprechen Betrüger gezielt Persönlichkeitsmerkmale wie Hilfsbereitschaft, Harmoniebedürftigkeit, Autoritätsgläubigkeit oder Geiz an.
Um sich vor Betrug zu schützen, seien Sie skeptisch und hinterfragen Sie Geschichten. Besonders bei Personen, die Sie nicht näher kennen, ist Vorsicht geboten.
Die Kantonspolizei meldet, dass es heute kurz vor 12 Uhr auf dem Gebiet von Ghirone in der Gemeinde Blenio zu einer Verletzung in den Bergen gekommen ist.
Einer ersten Rekonstruktion zufolge unternahm ein 14-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Provinz Varese in Begleitung einer Gruppe einen Ausflug in das Gebiet der Capanna Scaletta.
Am Sonntag, 4. September 2022, wurde in der 3. Altmatt in Rothenthurm ein Sirenenalarm ausgelöst. Es handelt sich um einen Fehlalarm.
Es besteht und bestand keine Gefahr.
Im Rahmen des Fussballspiels des FC Luzern gegen den Servette FC Genf hat die Luzerner Polizei einen 19-jährigen Mann vorübergehend festgenommen.
Er hatte gegen das Sprengstoffgesetz verstossen.
Am Sonntag, 4. September 2022, kurz vor 09.45 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Motorrades mit Thurgauer Kontrollschild auf der Gotthardstrasse in Richtung Gurtnellen. Im Bereich Elmen, in der dortigen Linkskurve, verlor sie die Beherrschung über das Motorrad.
In der Folge stürzte sie zu Boden, schlitterte über den angrenzenden Ausstellplatz und prallte gegen die Böschung.
Am Sonntagmorgen (4.09.2022) wurde die Kantonspolizei auf verschiedene Sprayereien an Hausfassaden, Autos und anderen Sachen im Bereich Kaustrasse / Hofwies aufmerksam.
Die polizeilichen Ermittlungen führten zu zwei jungen Männern, welche schnell zugaben, an mehr als zehn Orten Sprayereien angebracht zu haben.
Am Sonntag, 4. September, kurz vor 06.00 Uhr, kam es in Heiden, Thalerstrasse, zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers.
Dieser erlitt dabei unbestimmte Verletzungen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am späten Samstagabend ereignete sich auf der Südspur der Autobahn A13 in Zizers ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Personenwagen.
Drei Personen wurden leicht verletzt.
Bei einem Selbstunfall eines Velofahrers am späten Samstagabend (03.09.2022) in Bülach hat sich der Mann schwere Verletzungen zugezogen.
Gegen 23.30 Uhr fuhr ein 43-jähriger Velolenker auf der Fabrikstrasse Richtung Badenerstrasse.
Beim Brand in einer Wohnliegenschaft in Bülach ist in der Nacht auf Sonntag (04.09.2022) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Auf einem rund 30 Meter hohen Silo eines Landwirtschaftsbetriebes in Deitingen hat am Samstagnachmittag, 3. September 2022, ein Lehrling einen Stromschlag erlitten.
Für die Bergung des Verunfallten stand ein Rettungshelikopter der REGA im Einsatz. Gemäss derzeitigem Kenntnisstand dürfte der junge Mann nicht schwer verletzt worden sein.
In Basel-Stadt kam es Sonntagnacht (04.09.22) zu einem Unfall mit Führerflucht. Die Polizei sucht den Verursacher und Zeugen.
Am Sonntag, 04.09.2022, 0225 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Basel-Stadt die Meldung ein, wonach bei der Verzweigung Lehenmattstrasse / Stadionstrasse diverse Bauabschrankungen auf der Fahrbahn liegen würden.
Am Sonntagmorgen (04.09.2022), kurz nach 02:15 Uhr, ist ein 46-jähriger E-Bike Fahrer auf der Bronschhoferstrasse verunfallt.
Der Mann touchierte mit dem Vorderrad seines E-Bikes den Randstein, weshalb er stürzte und verletzt liegen blieb.
Am Samstagmorgen (03.09.2022) kurz vor 8 Uhr, ist eine 25-jährige Rollerfahrerin auf der Neudorfstrasse verunfallt.
Die Frau geriet auf der feuchten Strasse mit dem Hinterrad ihres Rollers ins Rutschen und stürzte.
Am Samstagabend (03.09.2022), kurz nach 21:10 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einer Wohnung an der Signalstrasse gemeldet worden.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Am Sonntag (04.09.2022), um 01:45 Uhr, ist es auf der Schmitterstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 37-jähriger Autofahrer fuhr auf der Schmitterstrasse vom Grenzübergang Schmitter Richtung Zentrum Diepoldsau.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Sonntagmorgen (04.09.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Oberstrasse in eine Wohnung eingebrochen.
Sie brach gewaltsam die Wohnungstür auf. Im Innern der Wohnung stahl sie Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Freitagmorgen und Samstagmittag (03.09.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in Goldach in fünf Geschäftsliegenschaften eingebrochen.
Die Taten ereigneten sich am Bleicheweg, an der Felbenstrasse und an der Langrütistrasse. Ob es sich bei den Einbrüchen um dieselbe Täterschaft handelt, wird von der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend auf der Autobahn A7 bei Kefikon einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 56-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Samstagabend wurden in Romanshorn zwei Personen bei einem Treppensturz mittelschwer verletzt.
Die Frau musste von der Rega und der Mann durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Zürich und die Polizei rechtes Limmattal sind dieses Wochenende am Dorffest in Unterengstringen anwesend.
Wir freuen uns, Sie morgen zwischen 11 bis 17 Uhr an unserem Informationsstand begrüssen zu dürfen und ihnen Fragen rund um das Thema Sicherheit zu beantworten.
(Revokation der Vermisstmeldung)Die seit Mittwoch, 31. August 2022 vermisste Frau aus Dornach konnte heute Sonntag, 3. September 2022, wohlbehalten aufgefunden werden.
Die öffentliche Suche nach der Vermissten kann demzufolge eingestellt werden.
Am Samstagvormittag ereignete sich auf der Nationalstrasse N29 oberhalb von Silvaplana eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden mittelschwer, fünf Personen leicht verletzt.
Am Samstag, 3. September 2022, gingen um 12.30 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen ein, wonach ein Wanderer auf dem Mythenweg am Grossen Mythen zwischen den Kurven 19 und 20, einen verstorbenen Berggänger aufgefunden hätten.
Der 57-jährige Mann ist aus bislang ungeklärten Gründen im steilen Gelände verunfallt und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten.
Am 03.09.2022, kurz nach 02.30 Uhr, wurden in der White Horse Bar in der Webergasse ein 32- und ein 36-jähriger erheblich alkoholisierter Rumäne bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung verletzt.
Ein mutmasslicher Täter konnte festgenommen werden.
Am Freitag (02.09.2022) kam ein ungesicherter Lieferwagen ins Rollen, verletzte zwei Fussgängerinnen und verursachte Flur- und Sachschaden.
Am Freitagabend um 18 Uhr geriet ein an der Lehnstrasse geparkter aber ungesicherter Lieferwagen ins Rollen.
Am Sonntag, 04.09.2022, findet der alljährliche SWITZERLAND MARATHON light rund um den Sarnersee statt.
Aus diesem Grund sind viele Strassen um den Sarnersee und in Sarnen gesperrt.
Am Freitag und Samstag (03.09.2022) musste die Stadtpolizei St.Gallen gleich drei Personen in polizeilichen Gewahrsam nehmen.
Eine Hundehalterin, welche Polizisten bedrohte und sich sehr renitent verhielt, eine Frau die so betrunken war, dass sie nicht sich selbst überlassen werden konnte und ein betrunkener Mann, welchem sexuelle Belästigung vorgeworfen wurde.
Am frühen Samstagmorgen, 3. September 2022, wurde ein Mann nach einer Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe verletzt.
Die mutmassliche Täterschaft wurde festgenommen.
Am Freitag (02.09.2022), kurz nach 15:30 Uhr, hat eine Anwohnerin im Staudnerbach eine männliche Person im Wasser aufgefunden. Der Mann ist mutmasslich mit seinem Rollstuhl gestürzt und in den Bach gefallen. Nach der Reanimation musste der 31-jährige Mann in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (02.09.2022), um 14:30 Uhr, sind auf der Hauptstrasse, im Kreisverkehr, ein Auto und ein Motorrad zusammengeprallt.
Der 65-jährige Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste durch die AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden.
Am Freitag (02.09.2022), um 12:45 Uhr, sind auf der Staatsstrasse, Höhe Abzweigung Kapellweg, ein Auto und ein Motorrad zusammengeprallt. Ein 38-jähriger Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste durch die Rettung ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (02.09.2022), kurz vor 08:30 Uhr, ist es auf der Rütistrasse, Höhe Fabrikstrasse, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Dabei wurde ein 70-jähriger Velofahrer verletzt und musste durch die Rettung ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.