Schweiz

Brügg BE: Mann (58) nach Arbeitsunfall in kritischem Zustand – ins Spital geflogen

Am frühen Mittwochnachmittag hat sich bei der Schleuse in Brügg ein Arbeitsunfall ereignet. Bei Unterhaltsarbeiten stürzte ein Mann mehrere Meter in die Tiefe und verletzte sich schwer. Für die Bergung des Verunfallten wurde ein Kran beigezogen. Eine Rega-Crew flog den Mann ins Spital. Der Unfall wird untersucht.

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Stadt Schaffhausen SH: Softair-Waffe löst Polizeieinsatz aus

Am frühen Dienstagabend (16.08.2022) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einem Polizeieinsatz, da Jugendliche beim Hantieren mit einer Waffe beobachtet wurden. Kurz vor 18.00 Uhr am frühen Dienstagabend (16.08.2022) meldete ein Passant der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei, dass er an der Hochstrasse in der Stadt Schaffhausen soeben eine Gruppe Jugendlicher beobachtete, die mit einer Schusswaffe hantierten.

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Neuenburg NE: Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am Mittwoch, 17. August, gegen 09:30 Uhr, fuhr ein Lieferwagen, der von einem 33-jährigen Einwohner von Couvet gelenkt wurde, auf der Rue de l'Hôtel de Ville in Neuenburg mit der Absicht, in Richtung St-Blaise zu fahren. Auf der Höhe der Lichtsignalanlage stieg sein Fahrzeug aus unbekannten Gründen auf und blieb auf der Mittelinsel des Place Numa-Droz stehen.

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Tenero TI: 54-Jähriger im Lago Maggiore verstorben

Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde gestern kurz nach 17 Uhr in Tenero ein 54-jähriger Schweizer, der jenseits des Gotthards wohnt, während eines Bades im Lago Maggiore als vermisst gemeldet. Die Suche der Kantonspolizei (erschwert durch widrige Wetterbedingungen und schlechte Sicht unter Wasser) begann sofort und konzentrierte sich allmählich auf einen Bereich, der etwa dreißig Meter vom Ufer entfernt war.

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Bau der Autobahn A9 - Tag der offenen Tür in der Nordröhre des Tunnels Visp und der Baustelle des Vispertaltunnels VS (Videos)

Die Bevölkerung ist eingeladen, die Nordröhre des Tunnels Visp und die Baustelle des Umbaus des bestehenden Vispertaltunnels im Rahmen eines Tages der offenen Tür auf der Autobahn A9 am Samstag, den 20. August 2022, zu besichtigen. Die Nordröhre des Tunnels Visp, einschliesslich des Überwurftunnels, der das Saas- und Mattertal mit dem Rhonetal verbindet, wird am 23. September 2022 offiziell für den Verkehr freigegeben.

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Bagnes VS: Absturz eines Segelflugzeugs – Schweizer (†72) verstorben

Am 16. August 2022 stürzte ein Segelflugzeug auf dem Gletscher du Giétro im Val de Bagnes ab. Der Pilot, welcher alleine an Bord war, verlor dabei sein Leben. Um 18:30 Uhr meldete die Schweizer Luftwaffe der Einsatzzentrale der Kantonspolizei, das ein Segelflugzeug im Sektor Grand Combin vermisst wird.

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Zürich-Oerlikon ZH: Sanität von SRZ hilft Person mit medizinischem Problem

Wenn die Sanität aufgeboten wird, ist jemand in Not. So auch in diesem Fall, als eine Person aus dem Publikum bei der Offene Rennbahn Oerlikon ein medizinisches Problem hatte. Der Fotograf dieses Bilds, Pepe F., ist ehemaliger und langjähriger Berufsfeuerwehrmann von SRZ und Frondienst-Mitarbeiter „Interessensgemeinschaft Offene Rennbahn Oerlikon“.

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Binningen BL: Abbiegender PW verursacht Notbremsung eines Trams - Zeugenaufruf

Am Mittwochmorgen, 17. August 2022, kurz vor 08.00 Uhr, leitete ein Tramführer der BLT-Linie 10, beim Tramübergang Bottminger-/Gorenmattstrasse in Binningen BL, eine Notbremsung ein, um eine Kollision mit einem bei Rotlicht abbiegenden Personenwagen zu verhindern. Eine Trampassagierin stürzte und wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

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Kanton Basel-Stadt: Sommeraktion gegen Gewaltdelikte

Von Mitte Juli bis Mitte August hat die Kantonspolizei Basel-Stadt, wie im letzten Jahr, in den Wochenendnächten ihre Präsenz an beliebten Treffpunkten in der Stadt deutlich erhöht. Mit dieser Aktion hat sie Gewaltdelikte im öffentlichen Raum gezielt präventiv und repressiv bekämpft. Die Polizeileitung hat entschieden, die Einsatzzeit in diesem Jahr, aufgrund der hohen Auslastung der Mitarbeitenden gegenüber den letzten Jahren einzukürzen.

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Uitikon-Waldegg ZH: Zwei Personen nach Verkehrsunfall verhaftet

Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Mittwochmorgen (17.8.2022) nach einem Verkehrsunfall in Uitikon-Waldegg (Gemeinde Uitikon) den Fahrzeuglenker sowie die Beifahrerin wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt verhaftet. Kurz nach 2 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldungen ein, dass es in Uitikon-Waldegg zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.

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Stadt Zürich ZH: Verkehrsmeldung zu den Konzerten der „Büetzer Buebe“ im Stadion Letzigrund

Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher/innen der Open-Air-Konzerte vom Freitag, 19. August 2022, und Samstag, 20. August 2022, für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Es muss mit Verkehrseinschränkungen rund um das Stadion gerechnet werden.

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Goldingen SG: Kuh bei Unfall zu Tode gefahren – Lenker gesucht

Am Dienstag (16.08.2022), kurz vor Mitternacht, hat ein unbekannter Autofahrer auf der Hintergoldingerstrasse eine Kuh angefahren. Er verliess die Unfallstelle, ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern. Mittlerweile musste die Kuh eingeschläfert werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Wetter auf Rätoromanisch

Quist blog es dedicho a la lingua rumauntscha. In quist blog analisains la situaziun generela da l’ora e guardains inavous sün ils orizis dad her e sün quist mardi sulagliv e chod. Per tuots da lingua tudas-cha; Der heutige Blog erscheint in Rätoromanisch. Als Lesehilfe haben wir Ihnen anfangs Blog ein Online-Wörterbuch verlinkt.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.