Auf der Autobahn ist es zu einem Auffahrunfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen. Eine Person wurde verletzt und ins Spital überführt.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag (20. September 2022), kurz nach 16:15 Uhr, auf der Autobahn A4, Fahrtrichtung Zürich, vor der Ausfahrt Affoltern am Albis/ZH.
Wie bei so vielem im Leben, braucht es auch im Strassenverkehr klare Regeln. Damit für alle verständlich ist, wo welche Regeln gelten, sind Signale und Markierungen nötig.
Was aber viele nicht wissen: Alle Signale und Markierungen, egal ob auf Kantons-, Gemeinde- oder Privatstrassen, müssen von der Polizei bewilligt werden.
Das 100-Jahr-Jubiläum der Sanität der Rettung Basel-Stadt steht im Zentrum des diesjährigen Blaulichttags.
Zusammen mit den anderen Blaulichtorganisationen präsentiert sie dem Publikum einen Grossteil ihrer Fahrzeugflotte.
Bei einem Brand in einer Wohnung in der Gemeinde Entlebuch verstarb letzte Woche eine Bewohnerin.
Die Brandursache ist auf eine Kerze im Wohnzimmer zurückzuführen.
Die Kantonspolizei Bern hat den seit August 2021 laufenden Pilotversuch mit Beweissicherungskameras unverändert in den ordentlichen Betrieb überführt.
Mit den Beweissicherungskameras, die am Körper getragen werden, wird die Dokumentation von Straftaten unterstützt.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A14 in Root eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Der Autofahrer verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der Unfall führte zu Rückstau im Morgenverkehr.
Am Dienstag (20.09.2022), kurz vor 15:40 Uhr, ist auf der Hauptstrasse ein Auto während des Überholens mit einem E-Bike kollidiert. Zwei E-Bike-Fahrer wurden verletzt.
Ein 26-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Rorschach in Richtung Thal.
Am Dienstag (20.09.2022), kurz nach 16:30 Uhr, ist ein 43-jähriger Mann bei einem Arbeitsunfall beim Bahnweg vom Fassadengerüst gefallen und verstorben.
Der 43-jährige Schweizer war damit beschäftigt, das Fassadengerüst vom Neubau eines Mehrfamilienhauses abzubrechen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Mittwoch (21.9.2022) in Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon) drei mutmassliche Einbrecher verhaftet.
Es wurden diverse Gegenstände sichergestellt, die möglicherweise aus Einbrüchen stammen.
Bei Däniken kam es am Dienstagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Motorradlenker wurde erheblich verletzt und in ein Spital gebracht.
Am Dienstagnachmittag, 20. September 2022, nahm die Stadtpolizei Zürich einen falschen Polizisten fest, der zuvor einen Mann telefonisch unter Druck gesetzt und mehrere zehntausend Franken von ihm verlangte hatte.
Kurz nach 16 Uhr meldete sich ein Mann bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich und erzählte, dass er soeben von einem Polizisten angerufen worden war und über einen schweren Unfall seiner Frau informiert worden sei.
Am Dienstag, 20. September 2022, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Bennau eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein 19-jähriger Autofahrer fuhr um 16.45 Uhr in Richtung Einsiedeln, als er auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen kollidierte. Er erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde hospitalisiert.
Am Mittwoch, 21. September 2022, kurz nach 06.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt einen Brand an der Brombacherstrasse löschen müssen.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Notfallstation bringen.
Während der Nacht auf Dienstag (19.09.2022) verübten bisher unbekannte Vandalen diverse Beschädigungen an Grabmälern auf dem Friedhof in Appenzell.
Es wurden 7 Jesusfiguren von Holzkreuzen abgebrochen und teilweise mitgenommen. Bei 6 Grabsteinen wurden die Kreuze abgebrochen und liegengelassen.
Am frühen Montagmorgen (19.09.2022) hat sich in Trasadingen in einem Industriebetrieb ein Arbeitsunfall ereignet. Dabei wurde eine junge Frau leicht verletzt.
Unfallursache und Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Zürich, 00.45 Uhr. Viele Menschen schlafen friedlich, doch es ist längst nicht alles dunkel.
Der Mond leuchtet hell, in einigen Wohnungen brennt noch Licht und an den bekannten Ausgehmeilen leuchten die Neonlichter – und wir sind hellwach. 24/7, auch mitten in der Nacht, patrouillieren unsere Mitarbeitenden durch die Stadt, wie hier mit unserem Limmat 10.
Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend (20.9.2022) zwischen einem Personenwagen und einem Bub ist der Bub verletzt worden.
Gegen 18.30 Uhr fuhr ein 33-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen auf der Zürichstrasse.
Am Dienstagnachmittag (20.09.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet.
Dabei wurde der Velofahrer verletzt.
Am Dienstagabend kam es auf der A1 in Fahrtrichtung Bern zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen.
Der Unfallhergang ist unklar, die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Gestern, kurz vor dem Mittag, fuhr ein 91-jähriger Autofahrer mit seinem Auto von Oberwilen in Richtung Giswil.
Beim Forstmattli kollidierte das Fahrzeug heftig mit einem Metallpfosten.
Wachtmeister Ege Arslan ist einer der fünf Mechaniker, die die Instandhaltung der gepanzerten Fahrzeuge sicherstellen.
Nach zwei Jahren als Durchdiener suchte er nach einer neuen Erfahrung. Im SWISSCOY Kontingent 46 arbeitet er in seinem angestammten Beruf als Mechaniker und Mechatroniker, hat neue Kameraden gefunden und lernt sich selber kennen.
In der Nacht auf Mittwoch, 21.09.2022, 01.10 Uhr, kam es auf der Bahnhofstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 22-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr in Richtung Glarus und war durch das Autoradio abgelenkt.
Der seit Montagvormittag, 19. September 2022, in Brunnen vermisste 55-jährige Mann konnte am Dienstagabend, 20. September 2022, durch die Kantonspolizei Zürich angehalten werden.
Aus Grün den des Persönlichkeitsschutzes werden keine weiteren Auskünfte erteilt.
Bei einem Brand in der Nacht auf Mittwoch (20.9.2022) ist ein Mehrfamilienhaus zerstört worden und es sind rund zwei Dutzend Bewohner evakuiert worden.
Durch das Feuer entstand ein Sachschaden, der noch nicht abgeschätzt werden kann. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag hat die Kantonspolizei Bern an mehreren Kontrollpunkten in Bern gezielte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Insgesamt waren 42 Fahrzeuge zu schnell unterwegs.
Zwölf Lenkende werden aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verzeigt.
Gestern wurde uns via Spital Uster mitgeteilt, dass sich ein junges Büsi immer wieder in die Notaufnahme des Spitals verlaufe.
Unsere Patrouille rückte aus und schaute, ob die Katze gechippt war.
Gestern Abend kam es auf der Bahnhofstrasse in Reiden zu einem Unfall. Ein alkoholisierter E-Scooter-Fahrer prallte gegen einen Fussgänger und kam zu Fall. Er verletzte sich beim Sturz und musste ins Spital gebracht werden.
Ein Atemlufttest ergab einen Wert von 0,99 mg/l.
In den nächsten Wochen steht der Umzug der Stadtpolizei Winterthur in das neue Polizeigebäude an der Obermühlestrasse an.
Sämtliche Schalter der Stadtpolizei stehen ab 20. Oktober 2022 an der neuen Adresse zur Verfügung.
In Vrin ist am Montag ein Maiensäss vollständig abgebrannt. Aufgrund der Erstmeldung stand die Rega im Einsatz und flog drei Personen vom Brandort ins Tal.
Um 22 Uhr meldete sich eine von drei Personen, die sich zuvor in dem als Jagdhütte benutzten Maiensäss aufgehalten hatten, bei der Kantonspolizei Graubünden.
Am Montag, 19. September 2022, ereignete sich kurz vor 18 Uhr auf der Zürcherstrasse in Altendorf ein Verkehrsunfall. Eine elfjährige Velofahrerin beabsichtigte links abzubiegen.
Gleichzeitig setzte ein PW-Lenker zum Überholen an und streifte die Fahrradfahrerin, welche dadurch zu Fall kam.
Am Dienstagmorgen, 20. September 2022, um kurz vor 06.00 Uhr, fuhren ein Gesellschaftswagen der Post, ein unbekannter Personenwagen, ein Lieferwagen mit Urner Kontrollschildern sowie ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern in dieser Reihenfolge auf der Klausenstrasse von Spiringen in Richtung Bürglen.
Der unbekannte Personenwagen überholte das Postauto. Der Lenker des Personenwagens mit den Urner Kontrollschildern wollte nun das Postauto ebenfalls überholen.
Vom 15. bis 25. September 2022 findet die Genusswoche der „Fondation pour la Promotion du Goût“ statt.
Das Ziel dieser kulinarischen Entdeckungsreise ist es, die Freude an gutem Essen zu entdecken, regionale Produkte genussvoll in Szene zu setzen und Traditionen aufleben zu lassen.
Am frühen Dienstagmorgen ist in einem Geschäftsgebäude in Kehrsatz ein Brand ausgebrochen.
Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden, die Löscharbeiten dauern an. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird untersucht.
Am Montag (19.09.2022), kurz nach 15:50 Uhr, ist es auf der Calfeisenstrasse zu einer Kollision mit einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Die 18-jährige Motorradfahrerin verletze sich dabei leicht. Es entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Am Montag (19.09.2022), kurz nach 17:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Fahrtrichtung St.Gallen – Wil zu einer Auffahrtskollision mit sechs Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es gab einen Sachschaden von mehreren 10'000 Franken.
Folglich kam es zu einer weiteren Auffahrtskollision mit vier Autos.
Angestellte einer Versicherungsgesellschaft in Sitten entdeckten am 20. September 2022 in Sitten beim Abholen der Post einen Umschlag, in welchem sich ein unbekanntes Pulver befand.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Auf der Autobahn A5 bei Derendingen waren am Montagabend drei Fahrzeuge in eine Auffahrkollision verwickelt.
Zwei Personen sind zur Kontrolle in ein Spital gebracht worden.
In den vergangenen Tagen waren Telefonbetrüger aktiv. Eine Seniorin übergab ihnen Schmuck im Wert von über 30'000 Franken. Bei einer weiteren Dame konnte eine Geldübergabe von 400'000 Franken verhindert werden.
Die Polizei ruft zur Vorsicht auf.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Montagabend auf der Autobahn A2 bei Hägendorf einen Lieferwagen gestoppt, welcher massiv überladen und nicht betriebssicher war.
Die Polizei untersagte dem Fahrzeuglenker die Weiterfahrt.
Am Dienstagmorgen 20. September 2022, wurden zwei Personen bei Belagsarbeiten im Kreis 10 verletzt.
Sie mussten mit teilweise schweren Verbrennungen in Spitalpflege gebracht worden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Autofahrer ermittelt, der am 18. Juni 2022 ausserorts bei Mettendorf mit 137 km/h und 175 km/h unterwegs war.
Der Führerausweis des 39-Jährigen wurde eingezogen.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste in der Nacht zum Dienstag nach einem Selbstunfall in Tägerwilen ihren Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 19. September 2022, ist es in Heiden zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen. Der Lieferwagen kippte zur Seite.
Es entstand Sachschaden.
In diesem Jahr stehen die vielseitigen Tätigkeiten der Polizei im Mittelpunkt des neu gestalteten Messestands.
Bei einem Quiz können Besucherinnen und Besucher exklusive Einblicke in die Polizeiarbeit gewinnen.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Zentral Thai Restaurant & Takeaway als „Gold Sponsor 2022/2023“.
Zentral Thai Restaurant & Takeaway im Herzen von Zürich unterstützt die Polizei gerne bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.