Am Freitagvormittag ist es auf der Südseite des Flüelapasses zur Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
Der Mann, der in der Nacht auf Montag in Grenchen verletzt aufgefunden wurde, ist inzwischen im Spital verstorben.
In der Nacht auf Montag wurde in Grenchen ein verletzter Mann neben einem E-Scooter auf der Solothurnstrasse aufgefunden und in ein Spital gebracht (Polizei.news berichtete).
Am Dienstagabend kam es im Inselipark in Luzern zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Eine Person erlitt erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der mutmassliche Täter entfernte sich vor dem Eintreffen der Polizei.
Die Polizei sucht Zeugen. Insbesondere werden zwei Frauen gesucht, die sich vor Ort aufgehalten haben.
Am Donnerstagabend, 27. Oktober 2022, kam es zwischen 21 und 22 Uhr auf dem Bahnhofsareal Brunnen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Dabei wurde im Bereich der Perronanlage ein 25-jähriger Mann erheblich verletzt und musste in der Folge hospitalisiert werden.
In der Nacht auf Freitag, 28. Oktober 2022, wurde ein junger Mann in der Winterthurer Innenstadt beraubt.
Die mutmasslichen Täter konnten wenig später festgenommen werden.
Im Strassenverkehr werden Fussgänger*innen oder Velofahrer/innen oft zu spät gesehen und es kommt zu gefährlichen Situationen. Das Problem verschärft sich ab der Dämmerung oder schlechter Sicht noch zusätzlich. Bei Nacht oder während der Dämmerung ist das Unfallrisiko zu Fuss und mit dem Velo drei Mal höher als am Tag. Bei nächtlichem Regen, Schnee oder Gegenlicht steigt es bis auf das Zehnfache.
Schützen Sie sich darum mit gut sichtbaren Kleidern und Accessoires sowie der richtigen Beleuchtung am Fahrrad vor Unfällen. Aber nicht nur in der Nacht, auch tagsüber ist es wichtig, gut sichtbar zu sein.
Gestern Abend ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Römerswil ein Verkehrsunfall zwischen einem landwirtschaftlichen Fahrzeug und einem Personenwagen.
Eine Person verletzte sich leicht und wird sich bei Bedarf in ärztliche Behandlung begeben.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz nach 12 Uhr, ist es beim Bahnhof Uzwil zu einem Unfall mit einem ausfahrenden Zug gekommen.
Eine 16-jährige Jugendliche wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Dort erlag sie in der Nacht auf Freitag den Verletzungen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz vor 16:00 Uhr, ist ein 62-jähriger Mann von seinem Velo gestürzt.
Der 62-Jährige fuhr mit seinem Velo auf der Eisenbahnstrasse in Richtung Schmerikon.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz nach 12:15 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt, wobei eine 28-jährige Autofahrerin ins Spital gebracht werden musste und ein 33-jähriger Autofahrer selbstständig einen Arzt aufsucht. Es entstand Sachschaden Im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz nach 15:25 Uhr, ist auf der St. Gallestrasse ein schwarzer Lieferwagen mit polnischen Kontrollschildern in ein Auto geprallt. Der Lieferwagenfahrer fuhr weiter ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Seit Anfang Jahr haben diverse Abteilungen der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaften sowie die Zürcher Polizeischule, das Forensische Institut Zürich und das Zwangsmassnahmengericht für den Bezirk Zürich das Polizei- und Justizzentrum gestaffelt bezogen.
Ab April nahm zudem das neue Gefängnis Zürich West seinen Betrieb mit total 241 Haftplätzen auf.
Bei einer Kontrolle von einreisenden Lastwagen-Fahrern konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt zwei alkoholisierte Chauffeure am Grenzübertritt hindern.
Ihre Atemalkoholwerte hatten die Grenzwerte überschritten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (26.10.2022) in Schlieren einen Geldabholer eines Telefonbetrugs verhaftet.
Eine 64-jährige Frau wurde am Nachmittag beim Abheben eines grösseren Geldbetrages auf die Warnhinweise der Polizei in Bezug auf Telefonbetrüger aufmerksam gemacht.
Am Donnerstag, 27. Oktober April 2022, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Urnäsch eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei konnte ein Motorradfahrer angehalten werden, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Am Sonntag findet in Bern ein Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel statt. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Für den Schwerverkehr, der am Feiertag „Allerheiligen“ (01. November 2022) nicht vom deutschen Zoll an den Grenzübergängen Thayngen und Bargen abgefertigt wird, hat die Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) entsprechende Warteräume eingerichtet.
Hierfür ist in der Stadt Schaffhausen eine Voll- und Teilsperrung der Nationalstrasse A4 zwischen Schweizersbild und Mutzentäli vorgesehen.
Zwei Männer konnten in der Nacht zum Freitag in Weinfelden festgenommen werden, nachdem sie kurz zuvor zwei Velos entwendet hatten.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Mitte September wurde im Bezirk Baden die Leiche eines 60-jährigen Schweizers in einem Hotelzimmer gefunden.
Die Untersuchung der Rechtsmedizin weist auf ein Gewaltverbrechen hin. Nach intensiven Ermittlungen befinden sich zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft.
Am 31. Oktober 2022 organisiert die Schweizer Polizei in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) und dem Verein „Sicheres Wohnen Schweiz“ (SWS) den 8. nationalen Tag des Einbruchschutzes.
Ziel dieser nationalen Kampagne ist es, das Bewusstsein für die Risiken von Einbrüchen und insbesondere für die geeigneten Präventionsmassnahmen zu verbessern.
Bei einer Einmündung in Villmergen stiessen am Donnerstag zwei Autos derart zusammen, dass sich eines auf das Dach überschlug.
Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.
Nach Meldungen zu verdächtigen Personen im Wohnquartier konnte die Polizei in Turgi und in Stein jeweils zwei mutmassliche Diebe anhalten.
Sie werden verdächtigt, Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben.
Die Kantonspolizei führte am Donnerstag eine Geschwindigkeitskontrolle mittels Laser durch. Dabei konnten drei Schnellfahrer angehalten werden. Einer davon besass die Fahrerlaubnis erst seit diesem Tag.
Am Nachmittag des 27. Oktober 2022, führte die Kantonspolizei, in Bözberg, auf der Passstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Am Freitag, 28. Oktober 2022, um circa 05.15 Uhr, haben zwei Personen einen 30-jährigen Mann während einer gewalttätigen Auseinandersetzung in der Webergasse verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte die beiden mutmasslichen Täter anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital.
Bei einem Wohnungsbrand ist am Donnerstag (27.10.2022) die 61-jährige Mieterin schwer verletzt worden. Kurz vor 15:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale gemeldet, dass es in einem Mehrfamilienhaus brennen würde.
Gerüstbauer, die in der Nähe bei der Arbeit waren, bemerkten den Brand ebenfalls und evakuierten die rund ein Dutzend Bewohner.
Am Dienstag, 25.10.2022, wurde ich durch Mitarbeiter des @tagblatt_ch interviewt und durfte dabei einen Einblick in meinen Alltag zeigen.
Danke für eurer Interesse und eure Zeit!
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt das Ausführungsprojekt der Wildtierüberführung Biberlichopf mit einigen Auflagen und erteilt alle nach Bundesrecht erforderlichen Bewilligungen.
Bauherrin ist das Bundesamt für Strassen (ASTRA).
Unsere Quartierpolizisten, Paul Widrig und Andreas Bissegger, waren im Wohn- und Pflegehaus Wienerberg um die Bewohnerinnen und Bewohner über das Thema "Falsche Polizisten" zu informieren.
Ältere Personen sind oft das Ziel von Betrügerinnen und Betrüger, die sich am Telefon als angebliche Verwandte, fürsorgliche Polizistinnen oder Polizisten ausgeben.
Unsere Patrouillentätigkeit führt uns auch ab und an mal auf die Musegg hoch.
Und so, wie es uns das eiserne „Männli“ auf seinem Turm vormacht, wachen auch wir über die schöne Stadt Luzern.
Um 18 Uhr ging vorgestern die Meldung ein, dass ein Motorboot auf dem See zwischen Arbon und Rorschach technische Probleme habe.
Die Besatzung des Polizeischiffs "TG 12" rückte vom Hafen Romanshorn aus, nahm das Motorboot in Schlepptau und brachte es sicher nach Rorschach.
In Bettlach, Hägendorf und Olten hat die Kantonspolizei Solothurn im Laufe der Woche insgesamt acht Personen festgenommen. Voraus gegangen waren Meldungen aus der Bevölkerung über verdächtiges Verhalten und Vermögensdelikte.
Am Donnerstagmorgen, 27. Oktober 2022, stellte in Oensingen ein Mann beim Betreten seiner Wohnung darin mehrere mutmassliche Einbrecher fest. Diese flüchteten daraufhin zunächst zu Fuss, dann mit einem Fahrzeug. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Wohnungsbrand ist am Donnerstagnachmittag (27.10.2022) in Hinwil eine Person schwer verletzt worden.
Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Seit vergangener Woche werden im Kanton Bern erneut vermehrt telefonische Betrugsversuche registriert. Der Kantonspolizei Bern wurden vor allem „Schockanrufe“ und Anrufe mit der Betrugsmasche „Falsche Polizisten“ gemeldet.
In vier Fällen erbeutete die Täterschaft Bargeld und Wertsachen. Die Kantonspolizei Bern ruft zur Vorsicht auf.
Ende Oktober 2022 verlässt David Mynall die Kantonspolizei Schwyz und sucht nach 14 Jahren in der Privatwirtschaft eine neue Herausforderung. Als sein Nachfolger wurde Pascal Weber aus Brunnen gewählt.
Am 1. Oktober 2008 trat David Mynall als Mediensprecher zur Kantonspolizei Schwyz. In den vergangenen 14 Jahren war der studierte Historiker nebst seiner Funktion des Mediensprechers massgeblich am Aufbau der Social Media Aktivitäten der Kantonspolizei auf Facebook, Instagram sowie Twitter beteiligt.
Erfahrungsgemäss steigt die Zahl der Einbruchsdelikte, wenn die Dunkelheit früher einsetzt. Die Zentralschweizer Polizeikorps führen auch in diesem Jahr zusammen mit anderen Polizeikonkordaten eine gezielte Aktion gegen Dämmerungseinbrüche durch.
Mit dem „Nationalen Tag des Einbruchschutzes“ am Montag, 31. Oktober 2022, startet die Präventionsaktion „Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch“.
Unsere Wasserschutzpolizei hat ihr Zuständigkeitsgebiet auf den Gewässern der Stadt Zürich.
Ihre Kernaufgabe ist es, die Sicherheit und Ordnung zu wahren und seerettungsdienstliche Tätigkeit für die Stadt Zürich zu gewährleisten.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz vor 07:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im Bereich einer Dachwohnung an der Linsebühlstrasse erhalten (Polizei.news berichtete).
Aus bislang unbekannten Gründen kam es im Bereich einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Die Feuerwehr brachte den Brand im Verlaufe des Vormittags unter Kontrolle.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (25.10.2022) in Richterswil einen Drogenhändler verhaftet.
Im Anschluss an die Verhaftung sind mehrere hundert Gramm Betäubungsmittel, Streckmittel und mehrere tausend Franken Bargeld sichergestellt worden.
Die Stadtpolizei Zürich hat entschieden, die verkürzten Öffnungszeiten der Regionalwachen bis auf Weiteres beizubehalten.
Mit dieser Massnahme konnte die Präsenz auf der Strasse sichergestellt und das Personal entlastet werden. Die öffentliche Sicherheit und die Interventionsfähigkeit waren zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz nach 07:15 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse Halten zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Beide Autofahrerinnen wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstagmorgen (27.10.2022), kurz nach 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Velogeschäft an der Favrestrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam durch die Eingangstür Zutritt zum Verkaufsraum.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochnachmittag (26.10.2022) ist in einem Mehrfamilienhaus an der Halten ein Münzzeitzähler einer Waschküche aufgebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt zum Haus und gelangte in die Waschküche.
Am Mittwoch (26.10.2022), kurz vor 18:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen. Eine Person wurde mit leichten Verletzungen und eine weitere Person zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwoch (26.10.2022), kurz vor 19:15 Uhr, ist es im Neudorf zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Eine 59-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Mittwoch (26.10.2022), kurz vor 20:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen. Ein 28-jähriger E-Scooterfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst in das Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.