Am frühen Mittwochnachmittag hat sich bei der Schleuse in Brügg ein Arbeitsunfall ereignet. Bei Unterhaltsarbeiten stürzte ein Mann mehrere Meter in die Tiefe und verletzte sich schwer. Für die Bergung des Verunfallten wurde ein Kran beigezogen. Eine Rega-Crew flog den Mann ins Spital.
Der Unfall wird untersucht.
Am frühen Dienstagabend (16.08.2022) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einem Polizeieinsatz, da Jugendliche beim Hantieren mit einer Waffe beobachtet wurden.
Kurz vor 18.00 Uhr am frühen Dienstagabend (16.08.2022) meldete ein Passant der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei, dass er an der Hochstrasse in der Stadt Schaffhausen soeben eine Gruppe Jugendlicher beobachtete, die mit einer Schusswaffe hantierten.
Am Mittwochvormittag (17.08.2022) um zirka 09:40 Uhr fuhr ein 78-jähriger Mann mit seinem E-Bike von Gontenbad talwärts in Richtung Appenzell.
Kurz vor der Liegenschaft Gelbhüsli stürzte der Mann aus bisher nicht bekannten Gründen.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Brünigstrasse bei Brienzwiler ein Auto von der Strasse abgekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt.
Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwoch, 17. August, gegen 09:30 Uhr, fuhr ein Lieferwagen, der von einem 33-jährigen Einwohner von Couvet gelenkt wurde, auf der Rue de l'Hôtel de Ville in Neuenburg mit der Absicht, in Richtung St-Blaise zu fahren.
Auf der Höhe der Lichtsignalanlage stieg sein Fahrzeug aus unbekannten Gründen auf und blieb auf der Mittelinsel des Place Numa-Droz stehen.
Gestern Morgen gegen 06:50 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Kantonsstrasse von Saulcy in Richtung Lajoux.
In einer leichten Linkskurve am Eingang des letzten Dorfes kam er nach links von seiner Fahrtrichtung ab. Dabei kollidierte er mit einem Auto, das korrekt in Richtung Saulcy unterwegs war.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde gestern kurz nach 17 Uhr in Tenero ein 54-jähriger Schweizer, der jenseits des Gotthards wohnt, während eines Bades im Lago Maggiore als vermisst gemeldet.
Die Suche der Kantonspolizei (erschwert durch widrige Wetterbedingungen und schlechte Sicht unter Wasser) begann sofort und konzentrierte sich allmählich auf einen Bereich, der etwa dreißig Meter vom Ufer entfernt war.
Am Mittwoch, 17.08.2022 setzte gegen 16.30 Uhr starker Regen den Kanton Basel-Stadt unter Wasser. Die Gemeinden Riehen und Bettingen sind davon stärker betroffen als das Stadtgebiet.
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt steht im Dauereinsatz.
Am Dienstag (16.08.2022), kurz vor Mitternacht, hat ein unbekannter Autofahrer eine Kuh angefahren und sich von der Unfallstelle entfernt.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber und suchte Zeugen. Vor dem Mittag hat sich der 33-jährige Unfallverursacher bei der Kantonspolizei St.Gallen gestellt.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (17.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Staatstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Durch das Aufschlagen der Terrassentür verschaffte sie sich unbefugten Zutritt zum Gebäude.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (17.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Obergasse in ein Kosmetikstudio eingebrochen.
Durch das Aufbrechen der Eingangstür verschaffte sie sich unbefugten Zutritt zum Gebäude.
Die Bevölkerung ist eingeladen, die Nordröhre des Tunnels Visp und die Baustelle des Umbaus des bestehenden Vispertaltunnels im Rahmen eines Tages der offenen Tür auf der Autobahn A9 am Samstag, den 20. August 2022, zu besichtigen.
Die Nordröhre des Tunnels Visp, einschliesslich des Überwurftunnels, der das Saas- und Mattertal mit dem Rhonetal verbindet, wird am 23. September 2022 offiziell für den Verkehr freigegeben.
Am 16. August 2022 stürzte ein Segelflugzeug auf dem Gletscher du Giétro im Val de Bagnes ab. Der Pilot, welcher alleine an Bord war, verlor dabei sein Leben.
Um 18:30 Uhr meldete die Schweizer Luftwaffe der Einsatzzentrale der Kantonspolizei, das ein Segelflugzeug im Sektor Grand Combin vermisst wird.
Am Dienstag, 9. August 2022, führte die Vollzugsstelle der Tripartiten Arbeitsmarktkommission (TAK) UR, OW, NW eine arbeitsmarktliche Kontrolle auf einer Urner Baustelle in Andermatt durch.
Im Fokus standen Überprüfungen im Bereich der Schwarzarbeit und der ausländerrechtlichen Bestimmungen.
In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 wurde in Flüelen an einem Event (Lakeside Electro) zwei Frauen durch eine unbekannte Täterschaft eine unbekannte Substanz ins Getränk verabreicht.
Beide Frauen beklagten sich am darauffolgenden Tag über Kopfschmerzen.
Wenn die Sanität aufgeboten wird, ist jemand in Not. So auch in diesem Fall, als eine Person aus dem Publikum bei der Offene Rennbahn Oerlikon ein medizinisches Problem hatte.
Der Fotograf dieses Bilds, Pepe F., ist ehemaliger und langjähriger Berufsfeuerwehrmann von SRZ und Frondienst-Mitarbeiter „Interessensgemeinschaft Offene Rennbahn Oerlikon“.
Das erste Mal seit 2019 haben sich die Wölfe wieder im Kanton St.Gallen fortgepflanzt.
Eine Privatperson konnte am Mittwochmorgen, 17. August 2022, einen Altwolf und vier Jungwölfe im Calfeisental beobachten.
Am Mittwochmorgen, 17. August 2022, kurz vor 08.00 Uhr, leitete ein Tramführer der BLT-Linie 10, beim Tramübergang Bottminger-/Gorenmattstrasse in Binningen BL, eine Notbremsung ein, um eine Kollision mit einem bei Rotlicht abbiegenden Personenwagen zu verhindern.
Eine Trampassagierin stürzte und wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagnachmittag (16.08.2022) ist eine Frau beim Wattbach gestürzt. Sie verletzte sich und musste ins Spital eingeliefert werden.
Nebst der Sanität, Feuerwehr und Polizei stand auch die Rega im Einsatz.
Am Dienstagabend hat sich in Nidau ein Unfall zwischen zwei Motorrädern ereignet. Dabei wurden die zwei Lenkerinnen verletzt, eine wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochmorgen ereignete sich in Uetendorf ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike.
Die E-Bike-Fahrerin wurde dabei schwer verletzt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dem Unfall ein medizinisches Problem voranging. Der Unfall wird untersucht.
Von Mitte Juli bis Mitte August hat die Kantonspolizei Basel-Stadt, wie im letzten Jahr, in den Wochenendnächten ihre Präsenz an beliebten Treffpunkten in der Stadt deutlich erhöht.
Mit dieser Aktion hat sie Gewaltdelikte im öffentlichen Raum gezielt präventiv und repressiv bekämpft. Die Polizeileitung hat entschieden, die Einsatzzeit in diesem Jahr, aufgrund der hohen Auslastung der Mitarbeitenden gegenüber den letzten Jahren einzukürzen.
Die Mehrheit der St.Gallerinnen und St.Galler fühlen sich in der Innenstadt von St.Gallen sicher. Das zeigt eine Untersuchung des Instituts für Organisation und Leadership der OST – Ostschweizer Fachhochschule.
Auch die Stadtpolizei St.Gallen bekommt von der Bevölkerung gute Noten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Mittwochmorgen (17.8.2022) nach einem Verkehrsunfall in Uitikon-Waldegg (Gemeinde Uitikon) den Fahrzeuglenker sowie die Beifahrerin wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt verhaftet.
Kurz nach 2 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldungen ein, dass es in Uitikon-Waldegg zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.
Der seit dem 9. August 2022 in Wiesendangen vermisste Mann, ist am Dienstagmorgen (16.08.2022) am Fusse des Surenjoch (Gemeindegebiet Flims GR) tot aufgefunden worden.
Wir danken der Bevölkerung für die Unterstützung bei der Suche nach dem Vermissten.
Bei einem Einbruch in eine Gewerbeliegenschaft in der Nacht auf Sonntag (14.8.2022) haben die unbekannten Täter in Elsau rund 25‘000 Franken aus einem Tresor gestohlen.
Um zwei Uhr in der Nacht brachen unbekannte Personen in eine Gewerbeliegenschaft ein, indem sie ein Fenster aufwuchteten.
Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher/innen der Open-Air-Konzerte vom Freitag, 19. August 2022, und Samstag, 20. August 2022, für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Es muss mit Verkehrseinschränkungen rund um das Stadion gerechnet werden.
Am Samstagabend ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Rain eine massive Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei wurden insgesamt sechs Personen verletzt.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei einen Radfahrer, welcher sich vor Ort aufgehalten hat.
Die Arbeiten zum Bau des Sicherheitsstollens für den Leissigentunnel befinden sich in der letzten Phase.
Bei den Querverbindungen wird nun die für Notausgänge typische grüne Farbe angebracht. Dafür muss der Tunnel jeweils gesperrt werden.
Ein Mann der im Kanton Zürich als vermisst gemeldet worden war, ist in Flims tot aufgefunden worden.
Der Leblose wurde während eines Suchfluges am Dienstag entdeckt.
Nach der Meldung über ein verdächtiges Verhalten hat die Polizei am Dienstag einen jungen Mann angehalten und vorläufig festgenommen.
Ihm werden mehrere Delikte zur Last gelegt, die zuvor im Ort verübt wurden.
Am Dienstag (16.08.2022), kurz vor Mitternacht, hat ein unbekannter Autofahrer auf der Hintergoldingerstrasse eine Kuh angefahren.
Er verliess die Unfallstelle, ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern. Mittlerweile musste die Kuh eingeschläfert werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend (11.08.2022) und Montagabend (15.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Goldacherstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Durch das Aufschneiden des Mückengitters verschaffte sie sich unbefugten Zutritt zum Gebäude.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos auf der Autobahn A1 bei Wängi wurde eine Person mittelschwer verletzt. Der Mann musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Weil diese Woche während zwei Nächten der Belag auf der Bristenstrasse eingebaut wird, entfallen die Durchfahrtsfenster.
Die Arbeiten an der Bristenstrasse kommen weiterhin planmässig voran. Diese Woche wird in zwei Nächten der Belag eingebaut.
Am Dienstag, 16. August 2022, bemerkten Passanten um 18 Uhr Rauch, der aus einem Haus an der Herrengasse in Lachen trat.
Die alarmierte Feuerwehr Lachen konnten den Brandherd rasch lokalisieren und das Feuer löschen.
Am frühen Dienstagabend (16.08.2022) ist es auf der Bahnhofstrasse in Haldenstein zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Dessen Fahrer verletzte sich dabei.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstag in Kreuzlingen ein Motorradfahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei Stüsslingen sind am Dienstagmorgen eine Mofa- und eine Fahrradlenkerin beim Überqueren einer Kreuzung mit einem Lieferwagen kollidiert.
Sie wurden verletzt in ein Spital gebracht.
Quist blog es dedicho a la lingua rumauntscha. In quist blog analisains la situaziun generela da l’ora e guardains inavous sün ils orizis dad her e sün quist mardi sulagliv e chod. Per tuots da lingua tudas-cha; Der heutige Blog erscheint in Rätoromanisch.
Als Lesehilfe haben wir Ihnen anfangs Blog ein Online-Wörterbuch verlinkt.
Dank einer Bürgermeldung konnte am Montagnachmittag in Wabern ein Mann angehalten werden, welcher Betäubungsmittel und Bargeld auf sich trug.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am späten Montagabend ist eine Frau in Bern von einem Unbekannten festgehalten und sexuell bedrängt worden. Sie konnte sich befreien und in Sicherheit begeben.
Die Kantonspolizei Bern bittet die Bevölkerung um Hinweise zur Klärung der Umstände.
Am 16.08.2022, um 13.45 Uhr, kam es in Riehen, in der Nähe der Rauracherstrasse auf dem Areal des FGV Hörnli, zu einem Brandfall. Ein Gartenhaus brannte total aus.
Es wurde niemand verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.