Am Ufer des Burgäschisees wurde am Montag die Leiche des Mannes entdeckt, der seit Anfang August vermisst wurde.
Es bestehen keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
An der Zürcher-, Bahnhof- und Rapperswilerstrasse in Unterwetzikon wurde in den vergangenen zwei Jahren an sieben Lichtsignalanlagen (LSA) eine neue Software eingesetzt. Sie steuert die Grün- und Rotphasen selbständig aufgrund der aktuellen Verkehrslage.
In einem Testbetrieb zeigte sich beim öffentlichen Verkehr ein Fahrzeitgewinn, während für die anderen Verkehrsteilnehmenden nur marginale Zeitgewinne oder -verluste resultierten.
Der Regierungsrat hat aus dem Bericht der Fachkommission mit Befriedigung zur Kenntnis nehmen können, dass diese sowohl vom Top-Sharing-Modell als auch von den Tätigkeiten rund um das Projekt Staatsanwalt 2022 Plus einen guten Eindruck gewonnen hat.
Die Fachkommission ihrerseits stellt fest, dass es den Ersten Staatsanwältinnen gelungen sei, ein Führungsmodell zu implementieren, das berechtigterweise bis über die Kantonsgrenzen hinaus Beachtung gefunden habe.
Sechs Einsätze leistete Fachoffizier Marino Ricciardi bereits in der SWISSCOY. Aktuell ist er als Quartiermeister (Qm) im Kontingent 46 im Einsatz.
Als Verlängerer nimmt er sein Wissen auch mit in das nächste Kontingent, welches von seiner Erfahrung profitieren kann. Gleichzeitig bedeutet dies für ihn persönlich auch Abschied von seinen Kameraden zu nehmen – und gleichzeitig neue kennenzulernen.
Heute dürfen wir () euch ein besonderes Fahrzeug zeigen. Dieser sichtbare und auffällige Volvo XC90, wird mit den „Ärzte im Toggenburg“ verschiedene Aufgaben übernehmen.
Er wird als Dienstfahrzeug, NEF oder Medical Responder im Einsatz zu sehen sein.
Herzlich willkommen, liebe Lernende!
Wir wünschen euch einen tollen Start bei SRZ und dass ihr euren Rucksack mit ganz viel Wissen und neuen Fähigkeiten füllen könnt.
Die Kommission für Justiz und Sicherheit des Grossen Rats (KJS) hat die Regionalgerichte Albula und Maloja personell verstärkt, um die Anzahl der pendenten Fälle zu verringern.
Die Kommission für Justiz und Sicherheit des Grossen Rats ist Aufsichtsbehörde über das Kantons- und das Verwaltungsgericht sowie Oberaufsichtsbehörde über die Regionalgerichte.
Am kommenden Wochenende, 19. und 20. August 2022, findet das St.Galler Fest statt.
Aufgrund dessen kommt es zu Änderungen bei den Märkten sowie Einschränkungen beim Verkehr.
Seit letztem Samstag haben sich im Kanton Luzern mehrere Verkehrsunfälle ereignet. In Hasle fuhr ein betrunkener Mann mit seinem Auto in die Grosse Entlen. Er wurde von der Rega in das Spital geflogen.
Zudem stoppte die Luzerner Polizei sieben Autofahrerinnen und Autofahrer, welche betrunken oder unter Einfluss von Drogen unterwegs waren.
Am Montagabend, 15. August 2022, kurz vor 17.45 Uhr, kollidierte in der Emil-Frey-Strasse, Höhe Wien-Strasse, ein Personenwagen mit zwei entgegenkommenden Radfahrern.
Beide Radfahrer wurden dabei verletzt.
Zwei unbekannte Täter haben am Montagabend (15.08.2022) in Riedikon (Gemeinde Uster) einen Tankstellenshop überfallen und dabei mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet.
Verletzt worden ist niemand.
Bei einem Badeunfall im Flussbad Oberer Letten ist am Sonntagnachmittag (14.08.2022) ein Mann ums Leben gekommen.
Der 23-Jährige ist von einer Rettungsschwimmerin im Wasser entdeckt und geborgen worden.
Ein Scheunenbrand hat am Sonntag (14.08.2022) ein Grossaufgebot der Feuerwehren erfordert.
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand die Scheune in Vollbrand.
Ein Mann, der am Sonntag vor einer Woche beim Baden im Bielersee in eine Notlage geraten war, ist in der Nacht auf Montag im Spital verstorben.
Die sofort ausgerückten Rettungskräfte hatten ihn bewusstlos aus dem Wasser geborgen und ins Spital gebracht.
In Bern findet am Donnerstagabend das Play-off-Spiel der Europa Conference League zwischen dem BSC Young Boys und RSC Anderlecht statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrsbehinderungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen. Matchbesucherinnen und -besuchern wird eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.
Am Montagmorgen (15.08.2022), kurz vor 09:00 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Zwei Autos und ein Anhänger prallten zusammen.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (16.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Hinterburgstrasse in den Kiosk eines Freibads eingebrochen.
Durch das Aufbrechen des Eingangstors verschaffte sie sich unbefugten Zutritt zum Gelände.
In Heiden ist es am Montag, 15. August 2022, zwischen zwei Autos zu einer Kollision gekommen.
Der Unfallverursacher verliess die Kollisionsstelle und konnte durch die Polizeipatrouille ermittelt werden. Der Führerausweis wurde eingezogen. Personen blieben unverletzt.
Am frühen Sonntagmorgen (14.08.2022) sind bei einem Unfall zwei Personen ums Leben gekommen, zwei weitere wurden schwer verletzt.
Auf der Abfahrt vom Rotberg Richtung Villigen wollte ein Fahrzeuglenker in einer Rechtskurve das vor ihm fahrende Auto überholen.
Bei der Kantonspolizei Graubünden gehen immer wieder Anzeigen von Leuten ein, die bei vermeintlichen Online-Anlagengeschäften betrogen worden sind.
Bereits Geschädigte werden erneut mit betrügerischem Hintergrund kontaktiert und zu erneuten Investitionen überredet.
Beim Brand in einer Gewerbehalle ist am Donnerstagvormittag (11.08.2022) Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Badeunfall ist am Mittwoch (10.08.2022) ein 81-jähriger Mann ums Leben gekommen.
Kurz nach 17:00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Schwimmer vermisst werde.
Am Montagnachmittag, 15. August 2022, kurz nach 16.45 Uhr, ereignete sich in der Autobahn A3, Fahrtrichtung Frick/Zürich, nach der Verzweigung A3/A2, in Kaiseraugst AG eine Auffahrkollision.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am Montagabend, 15. August 2022, kurz vor 17.45 Uhr, ereignete sich in der Prattelerstrasse, im Bereich einer Tankstelle, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Person wurden dabei keine verletzt.
Am späten Montagnachmittag ereignete sich auf der A8 im Giessbachtunnel in Brienz ein Verkehrsunfall, an dem drei Autos beteiligt waren. Sieben Personen wurden verletzt und mit Ambulanzen ins Spital gebracht.
Der Tunnel war mehrere Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Am Montag (15.08.2022) kam es in Neuhausen am Rheinfall zu einer Kollision zwischen einem auf der Zentralstrasse fahrenden Personenwagens und der offenen Tür eines auf dem Trottoir stehenden Autos
Um ca. 14:15 Uhr am Montagnachmittag (15.08.2022) fuhr ein 84-jähriger Mann mit dem Auto in Neuhausen am Rheinfall von der Marktgasse herkommend auf der Zentralstrasse in Richtung Wildenstrasse.
Am Montagabend, 15. August 2022, musste die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht ins Ober-Erli in Küssnacht ausrücken.
Die Bewohner eines Wohnhauses stellten gegen 18 Uhr fest, dass der Tumbler im Untergeschoss in Brand geraten war.
Aufgrund eines Polizeieinsatzes war der Nebenarm der St.Jakobs-Strasse am Montag, 15. August 2022 für mehrere Stunden gesperrt.
Personen wurden keine verletzt.
Am Montag, den 15.08.2022, gegen 19:00 Uhr, fuhr ein Autofahrer in der Stadt Delémont auf der Rue de l'Avenir in Richtung Rue de la Maltière.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt prallte das Auto aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, gegen einen Baum, der sich rechts von der Fahrtrichtung befand. Nach dem Aufprall kam das Fahrzeug an Ort und Stelle zum Stehen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 12.08.2022 ein 40-jähriger Mann und eine 30-jährige Frau, beide rumänische und italienische Staatsangehörige, festgenommen wurden.
Auslöser für die Festnahmen war ein Anstieg der Diebstähle aus den münzbetriebenen Getränke- und Lebensmittelautomaten, die vor allem in der Nähe von Bahnhöfen zu finden sind.
Am Mittwoch (10.08.2022) ist auf der Zürcher Seite des Rheinfalls ein Brand ausgebrochen. Der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich wurde um 12:50 Uhr Rauch beim Schloss Laufen gemeldet.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte im steilen Gelände unterhalb des Schlosses einen Flurbrand fest.
Ende Februar 2022 wurden die Hauptarbeiten im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Amsteg–Göschenen in Angriff genommen.
Von Mitte August bis Ende Oktober 2022 konzentrieren sich die Arbeiten auf den Autobahnabschnitt zwischen Teiftal Süd und Göschenen Fahrtrichtung Süd.
In der Nacht auf Montag haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern nach einer Meldung zu einem Unfall in Bannwil ein Auto in der Aare aufgefunden. Im Fahrzeug befanden sich keine Personen. Das Auto konnte geborgen werden.
Ermittlungen zu den Umständen laufen, in diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht.
Am Freitagnachmittag hat sich in Bern ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine Velofahrerin von einem Auto erfasst wurde. Sie stürzte in der Folge vom Velo und wurde verletzt. Der Lenker/die Lenkerin des Autos verliess die Unfallstelle ohne anzuhalten.
Die Kantonspolizei Bern bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am frühen Freitagmorgen (12.08.2022) ereignete sich in der Schaffhauser Altstadt ein verbaler Disput, wobei im Anschluss ein teures Instrument gestohlen worden ist.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen dieses Vorfalles.
Am Samstag, 13. August, wurde ein Personenwagenlenker anlässlich einer Verkehrskontrolle darauf hingewiesen, dass sein getesteter Alkoholwert noch im fahrfähigen Bereich liege, er aber keinen weiteren Alkohol mehr konsumieren solle, wenn er noch weiterfahren wolle.
Knappe fünf Stunden später verursachte derselbe Lenker einen Verkehrsunfall. Den Rat, nicht noch mehr Alkohol zu konsumieren, hat er offensichtlich nicht ernst genommen.
Am Sonntagmorgen (14.08.2022), um zirka 07:40 Uhr, ist es an der Vonwilstrasse zu einem Einbruchdiebstahl in einer Bar gekommen.
Ein Barangestellter wurde dabei leicht verletzt und musste im Spital ärztlich versorgt werden.
Am Sonntagnachmittag (14.08.2022), um zirka 15:15 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Roller gekommen.
Ein 67-jähriger Rollerfahrer wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagmittag (14.08.2022), kurz nach 12:30 Uhr, ist es an der Kletterwand "Chobelwand" zu einem Kletterunfall gekommen.
Ein 55-jähriger Kletterer wurde von einem Stein getroffen und schwer verletzt. Die Rega rückte mit einem Rettungsspezialisten Helikopter aus und flogen den Schwerverletzten ins Spital.
Am Sonntag, 14. August 2022, um 17.15 Uhr, ereignete sich auf der Seestrasse in Lauerz eine Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein in Richtung Seewen fahrender Autofahrer musste sein Fahrzeug auf Höhe der Insel Schwanau verkehrsbedingt abbremsen.
Von Montag, 22. August 2022, 8.30 Uhr, bis Freitag, 23. Dezember 2022, 16 Uhr, jeweils von Montag bis Freitag, ist die Winterthurerstrasse zwischen Haus-Nummer 278 bis Hubenstrasse für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Zubringerdienst ist gestattet.
In der Nacht auf Sonntag wurden aus einem Festzelt zwischen Büsserach und Erschwil mehrere Gegenstände entwendet. Ein Teil davon konnte in der Nähe in beschädigtem Zustand aufgefunden werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Armasuisse hat zwei Kandidaten für die Shortlist gewählt, deren Systeme für die Erneuerung der indirekten Feuerunterstützung auf mittlere Distanz für die Schweizer Armee einer Evaluation unterzogen werden.
Vorgesehen ist, eines der Systeme mit der Armeebotschaft 2026 dem Parlament zur Beschaffung zu beantragen. Es wird die Panzerhaubitze M109 ersetzen, die vor über 50 Jahren beschafft wurde.
An den European Championships in München werden zwischen dem 11. und 20. August 2022 in zwölf Sportarten und Disziplinen nicht weniger als 177 Titel vergeben. Die Schweiz ist in allen zwölf vertreten.
An den Start gehen auch 65 Sportsoldaten, darunter 15 Frauen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.