Heute Morgen hat eine Patrouille der Polizei einen Autofahrer aufgrund seiner unsicheren Fahrweise angehalten und kontrolliert.
Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,37 mg/l.
In der Nacht auf Donnerstag kollidierte ein Autolenker auf der Autobahn A1 bei Kriegstetten mit einem mobilen Anpralldämpfer eines stehenden Lastwagens.
Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Heute Morgen verunfallte eine Automobilistin bei einem Überholmanöver auf der A12, auf der Höhe der Gemeinde Avry-devant-Pont.
Ihr Fahrzeug kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Eine Fahrspur musste für 1,5 Stunden gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Donnerstag, 22.09.2022, wurde an der Klausenstrasse in Linthal in zwei Hütten eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu der "Gänglihütte" sowie zur "Fitterenhütte" und durchsuchte diese. Der Deliktsbetrag konnte noch nicht beziffert werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Franken.
Wegen einem Brand mussten in der Nacht auf Mittwoch (20.09.2022) rund zwei Dutzend Personen evakuiert werden.
Gegen 23:15 Uhr wurde gemeldet, dass es in einem Mehrfamilienhaus an der Breitelistrasse brenne.
Die Bündner Regierung ernennt Pascal Porchet zum neuen Leiter des Amts für Militär und Zivilschutz. Er wird diese Funktion ab 1. Januar 2023 übernehmen.
Die Bündner Regierung hat den 50-jährigen Pascal Porchet zum neuen Leiter des Amts für Militär und Zivilschutz (AMZ) gewählt. Er tritt die Nachfolge von Martin Bühler an, der per 1. Januar 2023 sein Amt als Regierungsrat antritt.
In einem Restaurantbetrieb in Deitingen ist in der Nacht auf Donnerstag ein Brand entstanden, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die Bewohner/-innen konnten die betroffene Liegenschaft verlassen.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.
Am Mittwoch (21.09.2022), vor 15:20 Uhr, dürfte sich auf einem privaten Schiff, das den Hafen Rheinhof in Altenrhein anlief, ein Tötungsdelikt ereignet haben, bei welchem eine Person ums Leben kam.
Der mutmassliche Täter dürfte sich im Anschluss an die Tat mit einem Sprung auf die Autobahn A1 bei Staad das Leben genommen haben.
Mit einer neuen Masche sind Telefonbetrügerinnen und -betrüger dieser Tage in Basel aktiv.
Anstelle einer physischen Geldübergabe lotsen sie die Opfer von so genannten „Schocktelefonen“ in Quartierläden, in denen Kryptowährungsautomaten stehen.
Gestern Abend konnte die Luzerner Polizei zwei mutmassliche Einbrecher in flagranti festnehmen.
Diese waren vorgängig in ein Jugendhaus in der Stadt Luzern eingedrungen.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Sonntagabend (18.09.2022) ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 18:45 Uhr fuhr eine 31-jährige Autofahrerin auf der Blindenholzstrasse auf die Kreuzung mit der Burgstrasse zu.
In Sulgen kam es am Mittwoch zur Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug. Der Autofahrer wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 79-jähriger Autofahrer kurz vor 15.30 Uhr von Kradolf herkommend auf der Hauptstrasse unterwegs.
Am Montag, 3. Oktober 2022 beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau mit der Sanierung der St.Gallerstrasse in Flawil.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2023. Dabei führt das Tiefbauamt zwischen der Sonnenhalde und der Unterführung Feld Strassenbauarbeiten durch. Von Oktober bis Dezember 2022 und ab Februar bis Mai 2023 müssen Verkehrsteilnehmende mit Behinderungen rechnen.
In der Nacht auf Mittwoch sind mehrere Jugendliche und ein junger Erwachsener mit einem entwendeten Fahrzeug im Bezirk Wasseramt gefahren. Bislang sind mehrere Sachbeschädigungen bekannt.
Die Polizei sucht Zeugen und bittet Geschädigte, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.
Am Mittwoch, 21. September 2022, forderten falsche Polizisten Bargeld und Wertgegenstände als Kaution nach einem angeblichen Unfall.
In diesem Zusammenhang nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 einen mutmasslichen Betrüger fest.
Bei einem Unfall zwischen zwei Personenwagen sind am Sonntag (18.09.2022) drei Personen verletzt worden.
Kurz vor 9:15 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit seinem Ford Fiesta auf der Aathalstrasse in Richtung Uster.
Am frühen Mittwochabend kam es zu zwei kleinen Brandereignissen in einem Einrichtungshaus in Spreitenbach. Das Feuer konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.
Es wurde niemand verletzt. Das Einrichtungshaus wurde vorsorglich evakuiert.
Dieser Moment, wenn ich vor der Tür einer Wohnung stehe, meine Uniform nochmals auf ihre Korrektheit überprüfe. Ich bin so gut vorbereitet, wie es geht, und dennoch scheint die Situation unkontrollierbar.
Ich atme nochmals durch und unterdrücke den Gedanken, dass mein Klingeln an der Tür das Leben eines oder mehrerer Menschen unweigerlich verändert, von der einen Sekunde auf die nächste.
Am Mittwochabend ist in Gunten ein Auto bei einem Selbstunfall eine steile Böschung hinuntergestürzt. Drei verletzte Personen konnten aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Bergung des Unfallwagens gestaltete sich aufgrund der Örtlichkeit aufwendig. Die Strasse war mehrere Stunden gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Ein nichtalltägliches und nervenkitzelndes Training letzte Woche in der Stadt St.Gallen. Unsere Sondereinheit flog mit dem Helikopter vom Westen der Stadt zu einer Liegenschaft im Osten.
Den Flug verbrachten die Einsatzkräfte aber nicht etwa im Helikopter, sondern auf dessen Kufen stehend - natürlich gesichert.
Teile der Schweiz haben sich am Wochenende in eine Winterlandschaft verwandelt.
Die Prodalp auf rund 1500 Meter zeigte sich am Samstag (17.09.2022) im weissen Kleid. Einige Schneeflocken schafften es gar bis auf 1200 Meter.
Über die Hauptnummer 041 666 65 00 oder über die Notrufnummern sind wir nun wieder erreichbar.
Was die Ursache des Ausfalls war, wird derzeit untersucht.
Am Samstag, 1. Oktober, findet von 9 bis 16 Uhr auf dem Areal des Autobahnwerkhofs und des frisch sanierten Verkehrsstützpunkts Urdorf ein Tag der offenen Tür statt. Dieser wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich organisiert.
Der Eintritt ist kostenlos.
Neue Vakuummatratzen sind eingetroffen und werden vom Team geprüft.
Die Vakuummatratze wird bei Verletzungen von Wirbelsäule, Becken oder Oberschenkelknochen eingesetzt.
Am Mittwochnachmittag hat sich an der Lenk ein Unfall mit einem Trottinett ereignet.
Die Lenkerin wurde verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Gestern Nachmittag gegen 14:10 Uhr fuhr ein Fahrer eines Anhängerzuges von Delémont in Richtung Courrendlin.
Vermutlich aufgrund einer Unachtsamkeit gelang es ihm nicht, sein Fahrzeug hinter einer Autokolonne zum Stehen zu bringen, die aufgrund von Bauarbeiten angehalten hatte.
Auf Antrag der Direktion der Justiz und des Innern und der Sicherheitsdirektion will der Regierungsrat die freiwillige Rückkehr von ausländischen Straftäterinnen und Straftätern fördern.
Das gemeinsame Projekt der beiden Direktionen richtet sich an Personen, die ihre Strafe verbüsst haben und nun die Schweiz verlassen müssen. Ein Beratungsangebot innerhalb der Institutionen von Justizvollzug und Wiedereingliederung (JuWe) soll den Betroffenen eine Perspektive vermitteln. Dabei wird das bereits für den Asylbereich bestehende Angebot des Kantonalen Sozialamtes für den Justizvollzug erweitert.
Am Mittwoch (21.09.2022), kurz nach 15:30 Uhr, musste die Autobahn A1 zwischen Rheineck und Meggenhus gesperrt werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
Die Kantonspolizei Obwalden ist aufgrund eines technischen Problems auf der Hauptnummer sowie über die Notrufnummern derzeit nicht erreichbar.
In dringenden Fällen kann die Kantonspolizei Obwalden über folgende Mobiltelefonnummer erreicht werden: 079 504 77 28
Heute Mittwoch ereignete sich auf der Hauptstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen. Ein Autolenker verletzte sich und wurde ins Spital gefahren.
Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Die Arbeiten für die Erneuerung der Bristenstrasse sind in vollem Gange.
Wegen guten Fortschritten kann auf die Nachsperrung von kommendem Freitag, 23. September, auf Samstag, 24. September 2022, verzichtet werden.
Gestern Abend wurde ein 8-jähriger Junge in Malters beim Überqueren der Luzernstrasse von einem grauen Auto erfasst und dabei leicht verletzt. Der unbekannte Autofahrer fuhr weiter, ohne seine Angaben zu hinterlassen.
Die Polizei sucht den unbekannten Fahrzeuglenker oder Zeugen des Vorfalles.
Am Mittwochnachmittag ist auf der A5 bei Brügg ein Lastwagen zur Seite gekippt und mit einer Stützmauer kollidiert. Der Lenker wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Zur Unfallursache wurden Ermittlungen aufgenommen.
Der braun-schwarze Mischling ist am Mittwochmittag in Morgarten (Gemeinde Oberägeri) zugelaufen. Weil er nicht gechipt ist, konnten wir ihn nicht vermitteln.
Könnt ihr uns helfen? Der Hund befindet sich derzeit in einem Tierheim und wird dort gut umsorgt.
Am Freitag und Samstag haben sich in Biel zwei Raubüberfälle ereignet. Dabei wurden unter Verwendung von Pfefferspray zwei Mobiltelefone gestohlen.
In der Folge wurden am Samstag fünf junge Männer festgenommen. Sie werden verdächtigt, die Raubüberfälle begangen zu haben oder mit anderen ähnlichen Fällen in Verbindung zu stehen. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung von vergangenem Sonntag in Lengnau ist es der Kantonspolizei Bern gelungen, den mutmasslichen Täter zu identifizieren und anzuhalten. Er befindet sich in Haft.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwoch (21.09.2022), kurz nach 15:30 Uhr, ist nach jetzigen Erkenntnissen eine im Moment unbekannte Person von einer Brücke auf die Autobahn A1 gesprungen.
Diese Person ist verstorben.
Am Mittwochmorgen, 21. September 2022, hat sich in Oberarth auf der Bahnstrecke zwischen Goldau und Immensee ein tödlicher Unfall ereignet.
Ein Streckeninspektor wurde von einem heranfahrenden Personenzug erfasst und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Mittwoch (21.09.2022), kurz nach 06:15 Uhr, ist es in einer Firma an der Schildstrasse zu einer Verpuffung in einem Industrieofen gekommen. Die Feuerwehr konnte die Örtlichkeit vom Rauch befreien.
Es entstand Sachschaden von mehreren 10'000 Franken.
In der Nacht auf Mittwoch hat sich in Wabern ein Selbstunfall eines E-Bikes ereignet. Der Lenker war aus noch zu klärenden Gründen in einen Baum geprallt und dabei schwer verletzt worden.
Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Montagabend (19.09.2022) ist es am Unteren Graben zu einer seitich-frontalen Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Zwei Mitfahrer verletzten sich leicht.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstag, 20. September 2022, um circa 22.45 Uhr, haben zwei Unbekannte in der Lehenmattstrasse einen 23-jährigen Mann und eine 25-jährige Frau beraubt.
Es wurde niemand verletzt. Die mutmasslichen Täter flüchteten in Richtung St. Jakob-Park.
Was kann mir schon passieren? Über mich ist alles bekannt. Das Thema des siebten Datenschutz-Video-Wettbewerbs führte zu überraschenden und sehr unterschiedlichen Einsendungen von hoher Qualität.
Am Dienstagabend verlieh die Datenschutzbeauftragte Dominika Blonski im Kino RiffRaff in Zürich die Preise. Die drei Gewinnervideos handeln von der Spaltung der Gesellschaft durch manipulierte Diskussionen, der zunehmenden Gefahr durch Cyberattacken und davon, wie wir von smarten Geräten gezielt daran gehindert werden, das zu tun, was uns wichtig ist.
Heute Mittwoch kam es auf der Kantonsstrasse in Werthenstein zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto. Der Lieferwagen kippte und kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn ist es zu einem Auffahrunfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen. Eine Person wurde verletzt und ins Spital überführt.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag (20. September 2022), kurz nach 16:15 Uhr, auf der Autobahn A4, Fahrtrichtung Zürich, vor der Ausfahrt Affoltern am Albis/ZH.
Wie bei so vielem im Leben, braucht es auch im Strassenverkehr klare Regeln. Damit für alle verständlich ist, wo welche Regeln gelten, sind Signale und Markierungen nötig.
Was aber viele nicht wissen: Alle Signale und Markierungen, egal ob auf Kantons-, Gemeinde- oder Privatstrassen, müssen von der Polizei bewilligt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.