Am Mittwochmittag ist in Bern eine leblose Person aus der Aare geborgen worden. Es handelt sich um einen 44-jährigen Georgier. Gemäss bisherigem Kenntnisstand steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Personen die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.
Eine Neulenkerin verlor am Sonntagabend ausserhalb von Gränichen die Herrschaft über ihren Wagen.
Dieser überschlug sich als Folge davon. Die beiden Insassinnen wurden leicht verletzt.
Schutz & Rettung Zürich steht an der Street Parade mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Fast 500 Mitarbeitende sorgen dafür, dass die tanzbegeisterten Menschen möglichst sicher feiern können und gewährleisten zugleich die reguläre Notfallgrundversorgung in der ganzen Stadt.
Das erste Mal hat ein Wolf im Kanton St.Gallen ein Rind getötet, der Riss ereignete sich auf der Alp Brändlisberg im Calfeisental.
Bereits im Sommer 2021 verletzten Wölfe eine Kuh im Murgtal, die aber den Angriff überlebt hat. In diesem Jahr rissen Wölfe im Kanton St.Gallen bisher 16 Schafe und 15 Ziegen − alle auf ungeschützten Weiden.
Am Montag (08.08.2022), kurz nach 08:20 Uhr, hat sich auf der Toggenburgerstrasse / H16 zwischen Lütisburg Station und Lütisburg ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Autos ereignet.
Eine 36-jährige Beifahrerin musste mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Für den Schwerverkehr kam es zu Behinderungen.
Am Sonntagabend, 7. August 2022, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 6 drei Jugendliche fest, die kurz zuvor einen anderen Jugendlichen bedroht und beraubt hatten.
Kurz vor 19 Uhr meldete sich ein junger Mann bei der Stadtpolizei Zürich und gab an, soeben beim Flussbad Oberer Letten von mehreren Unbekannten mit einer Stichwaffe bedroht und ausgeraubt worden zu sein.
Am Freitagabend haben zwei Männer einen Volg Laden in Schachen überfallen. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei hat die beiden Täter festgenommen.
Am Donnerstagvormittag, 4. August 2022, verkehrte ein Automobilist auf der Kantonsstrasse T9 von Raron in Richtung Visp.
Am Orte genannt „Goler“ wurde der Lenker mit einer Geschwindigkeit von 146 km/h, anstatt der zulässigen 80 km/h gemessen.
Weil er am Steuer einschlief, geriet ein Autofahrer am Sonntagnachmittag auf die Gegenfahrbahn und stiess dort mit einem Motorroller zusammen.
Dessen Lenkerin kam mit leichten Verletzungen davon.
Das kantonale Tiefbauamt nimmt Arbeiten an den beiden Fussgängerstreifen auf der St.Gallerstrasse im Bereich der Bruggwaldstrasse in Wittenbach vor.
Mit den Arbeiten werden die Fussgängerstreifen sicherer.
Am Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern zwei Verkehrsunfälle, bei welchen insgesamt drei Personen verletzt wurden.
Ein schwerer Unfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen (6. August 2022 / kurz nach 02.00 Uhr) auf der Seeburgstrasse zwischen Meggen und Luzern. Ein 48-jähriger Mann verlor auf der Strasse nach Luzern die Kontrolle über das Auto.
Bei einer Kollision mit einem Zug ist ein Gleisarbeiter in der Nacht auf Montag (08.08.2022) in Bassersdorf schwer verletzt worden.
Kurz nach Mitternacht fuhr eine Zugskomposition von Kloten Richtung Bassersdorf.
Im Frühjahr sind im Churer Rheintal mehrere Vermögensdelikte begangen worden.
Die Kantonspolizei Graubünden konnte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft einen Tatverdächtigen ermitteln.
Am Sonntag, 7. August 2022, kurz nach 17.45 Uhr, ereignete sich im Tunnel Schönthal auf der Autobahn A22 bei Füllinsdorf, FahrtrichtungSissach, ein Selbstunfall eines Motorradfahrers.
Dabei verstarb der Lenker noch auf der Unfallstelle.
Gemeinde Flüelen. Am Sonntag, 7. August 2022, kurz vor 15.15 Uhr, fuhr ein 43-jähriger Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Richtung Süden.
Im Flüelertunnel geriet er aus zurzeit unklaren Gründen rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Aufpralldämpfer bei einer Notfallnische.
In der Nacht zum Sonntag ist in Kreuzlingen ein Mann auf dem Sportplatz Burgerfeld verstorben.
Die Hintergründe sind unklar, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am 07.08.2022, um 03.45 Uhr, kam es an der Uferstrasse, auf Höhe der Schlossgasse, zu einem Raufhandel zwischen mehreren Personen. Diese erlitten dabei Verletzungen.
Drei mutmasslich Beteiligte konnten festgenommen werden.
Am Sonntag, 07. August 2022, kam es im Dachgeschoss eines Gebäudes in Winterthur zu einem Brand.
Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Es entstand Sachschaden.
Eine Mountainbikerin wurde am Samstagnachmittag nach einem Unfall, bei dem sie die Kontrolle über ihr Velo verloren hatte, schwer verletzt.
Die Velofahrerin wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Abklärungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Samstagnachmittag ereignete sich in Farnern ein Verkehrsunfall, an dem ein Auto und ein Motorrad beteiligt waren. Der Motorradlenker wurde schwer verletzt und seine Beifahrerin wurde ebenfalls verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat eine Untersuchung eingeleitet.
Samstagnacht (06.08.2022), um 23 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft versucht, einen 84-jährigen Mann zu überfallen.
Dabei bedrohte der unbekannte Täter den 84-jährigen Mann mit einem Messer.
Am Sonntag (07.08.2022), in der Zeit zwischen 00:40 Uhr und 06:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Dorfstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft öffnete gewaltsam eine Tür und betrat die Räumlichkeiten.
Am Sonntag (07.08.2022), um 3:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant auf dem Rathausplatz eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Gebäude.
Am Samstag, 6. August 2022, kurz nach 21.30 Uhr, wurde beim Bahnhof in Laufen ein Mann durch eine Frau mit einem Messer verletzt. Die mutmassliche Täterin konnte angehalten werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag kam eine Automobilistin von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Geländer.
Dabei wurde sie leicht sowie ihre Beifahrerin schwer verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
Nach einer Auffahrkollision in Berg musste in der Nacht zum Sonntag ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben.
Eine Frau wurde leicht verletzt.
Ein Brand hat am Donnerstagabend (04.08.2022) ein Zirkuszelt und mehrere Wohnwagen vollständig zerstört.
Kurz vor 20:00 Uhr wurde der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass auf einem Zirkusgelände im Langriet-Quartier ein Wohnwagen brenne.
Am Samstag (06.08.2022), kurz nach 14:40 Uhr, ist es auf der Gasenzenstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Mofa gekommen. Eine 77-jährige Mofafahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
In der Zeit zwischen Donnerstagmorgen und Samstagnachmittag (06.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in der Müselbachstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Gebäude.
Am Samstag (06.08.2022), kurz vor 14:40 Uhr, ist es an der Bedastrasse zu einem Brand in einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen. Es wurde niemand verletzt.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Kurz vor Mitternacht ist in einem Wohn- und Gewerbehaus im Langstrassenquartier ein Feuer ausgebrochen. Ein Grossaufgebot von Einsatz- und Rettungskräften war ausgerückt, um den Brand im Erdgeschoss zu bekämpfen.
Zahlreiche Bewohner/innen wurden von der Sanität auf Rauchgasvergiftung untersucht.
Teilweise Hektik, viele Leute und jede Menge Eindrücke für Augen, Ohren und Nase.
Wenn für uns Menschen ein Besuch bei einem grossen Flughafen schon ein besonderes Ereignis sein kann, gilt das für Hunde mit ihren feinen Sinnen umso mehr.
Gestern Abend brach in der Unterführung des neuen Bahnhofs von Bulle ein Feuer aus. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Es gab keine Verletzten.
Es ist eine Ermittlung im Gange und die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Freitagabend kam es in Solothurn zu einem Einbruch. Ein Anwohner überraschte zwei Einbrecher, einer davon konnte angehalten werden.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Samstag, 6. August 2022, wurde eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Pfäffikon erheblich verletzt.
Die 82-jährige Fahrzeuglenkerin fuhr nach 10 Uhr auf der Ruostelstrasse in Richtung Feusisberg.
In Herisau ist es am Samstag, 6. August 2022, zu einer unbewilligten Demonstration einer Gruppierung gegen die "WHO Plandiktatur" gekommen.
Die Kantonspolizei wurde über die mögliche Demonstration informiert und war mit einem grösseren Aufgebot präsent.
Am Freitagabend geriet ein Gasgrill auf einem Balkon in Brand. Das Feuer griff in der Folge auf einen weiteren Balkon über. Wiederum wurde ein Grill aus Deutschland mit einer Gasflasche aus der Schweiz angeschlossen, was zum Brandausbruch führte.
Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand mittlerer Sachschaden.
Am Freitagabend kam ein Automobilist von der Fahrbahn ab und fuhr das angrenzende Strassenbord hinauf.
Dabei kippte das Fahrzeug und überschlug sich. Der Lenker wurde nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am 06.08.2022, um 03.20 Uhr, wurde ein 32-jähriger Mann auf dem Birsig-Parkplatz, in der Nähe des Theatergässleins, Opfer eines Raubes.
Es wurde niemand dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag in Rothenhausen einen Raser gestoppt, der ausserorts mit 147 km/h unterwegs war.
Der Führerausweis des Autofahrers wurde eingezogen.
Ein Autolenker hat bei einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Auto verloren. Bei dem Selbstunfall wurde niemand verletzt.
Am frühen Samstagmorgen (6. August 2022), um 04:45 Uhr, fuhr ein Autolenker auf der Autobahn A4 von Lindencham in Richtung Rütihof.
Am Freitagabend ist in einer Werkstatt eines Landwirtschaftsbetriebs in Wiler bei Seedorf ein Brand ausgebrochen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehren verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Gebäude.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Gestern Freitag am Mittag, kam es im Kreisel Bürgenstockstrasse in Stansstad zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Rollstuhlfahrer mit Handbike und einem Personenwagen.
Der Rollstuhlfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Heute Samstagmorgen hat sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen ereignet.
Fünf beteiligte Personen mussten zur weiteren Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag, 02. August 2022, stürzte eine Frau in einem Winterthurer Stadtbus, nachdem dieser mutmasslich eine Vollbremsung einleiten musste. Die Frau musste am Folgetag mit schweren Verletzungen hospitalisiert werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.