Auf einer Kreuzung sind zwei Autos zusammengeprallt. Ein Lenker wurde verletzt.
Am Freitag (5. August 2022), kurz nach 16:30 Uhr, fuhr eine Autolenkerin in Cham auf der Untermühlestrasse in Richtung Knonauerstrasse.
Am Freitagnachmittag brach in einem Einfamilienhaus ein Feuer aus. Verletzt wurde niemand. Das Haus ist jedoch nicht mehr bewohnbar.
Die Brandursache ist unbekannt.
Am frühen Samstagmorgen brach im Ökonomieteil eines alten Bauernhofes ein Brand aus. Dabei brannte die Scheune bis auf die Grundmauern ab. Menschen oder Tiere kamen nicht zu schaden.
Die Brandursache ist noch unbekannt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Weinfelden und Märstetten zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Beide mussten ihren Führerausweis abgeben.
Am späten Freitagnachmittag ereignete sich im Tunnel auf der A8 bei Brienz ein Verkehrsunfall mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen. Vier Personen wurden verletzt.
Der Giessbachtunnel wurde in beide Richtungen für rund zwei Stunden gesperrt.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Weggis ein Selbstunfall.
Ein 55-jähriger Motorradfahrer ist wegen gesundheitlichen Problemen vor Ort verstorben.
Am Freitag (05.08.2022), um 15 Uhr, ist es auf der Wilenstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen. Der 82-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei schwer verletzt.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitag (05.08.2022), um 21:40 Uhr, ist es bei einem Bahnübergang an der Buechenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug gekommen. Es wurde niemand verletzt.
Es entstand hoher Sachschaden.
Samstagnacht (06.08.2022), kurz nach 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in das Gebäude einer Waschanlage eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Tür Zugang zum Gebäude, brach im Innern gewaltsam einen Wechselautomaten auf und entnahm den Inhalt.
Bei einem Grossbrand in einem Holzverarbeitungsbetrieb ist in der Nacht auf Samstag (06.08.2022) in Oberweningen ein Schaden in Millionenhöhe entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am späteren Freitagabend (05.08.2022) kam es in Wilchingen in einem Mehrfamilienhaus zu einem Dachstockbrand.
Durch die sofort ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 32 vom 08.08.2022 bis zum 14.08.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist das 78-jährige Opfer des Unfalls, der sich am 04.08.2022 kurz nach 15:45 Uhr im Gebiet Rossura ereignete [Polizei.news berichtete], an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben.
Nach einer warmen Nacht, in der bereits eine erste Schauer- und Gewitterstaffel von den Walliser Alpen zur Nordwestschweiz zog, stieg die Temperatur am Nachmittag nochmals auf heisse 30 bis 34 Grad, gebietsweise reichte es sogar für bis zu 36 Grad.
Im Tagesverlauf entwickelten sich über den Bergen verbreitet Gewitter.
Am 04. August 2022 wurden auf dem Aletschgletscher im Gemeindegebiet Fieschertal Teile eines Flugzeuges gefunden.
Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) wurde von der Luftwaffe über den Fund von Flugzeugteilen auf dem Aletschgletscher zwischen Jungfraufirn und Konkordiaplatz, im Gemeindegebiet Fieschertal informiert.
Am Freitagnachmittag um 12:40 Uhr wurde die Feuerwehr Stadt Luzern wegen eines Brandes auf dem Dach an der Bellerivematte in Luzern alarmiert.
Die Bewohnenden konnten das Gebäude selbstständig verlassen und es wurden keine Personen verletzt.
Bei einer Auffahrkollision zwischen einem Motorradlenker und einem Personenwagen ist am Freitagvormittag (05.08.2022) in Ottikon bei Kemptthal (Gemeinde Illnau-Effretikon) der Zweiradfahrer schwer verletzt worden.
Gegen 10.40 Uhr fuhr ein 65-jähriger Motoradlenker auf der Kempttalstrasse Richtung Illnau.
Heute Mittag stürzte auf dem Radweg bei der Kantonsstrasse in Ruswil eine Radfahrerin.
Die Frau zog sich erhebliche Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
In der Nacht auf Freitag kam es in Witterswil zu einem Einbruch sowie einem Einbruchversuch. Dank eines aufmerksamen Melders konnte ein mutmasslicher Täter angehalten werden.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am 13. Juli 2022 brach in einem Ladenlokal an der Baselstrasse in der Stadt Luzern ein Brand aus. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist auf eine Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen.
Der Mann, der am Sonntag auf der Autobahn A1 bei Mühleberg von mehreren Autos erfasst worden war und in der Folge verstarb, konnte formell identifiziert werden. Gemäss bisherigen Abklärungen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Die Ermittlungen dauern an.
Eine Windhose hat die Solaranlage auf dem Dach eines Einkaufszentrums beschädigt.
Zu diesem Schluss kommen die Abklärungen des Forensischen Instituts Zürich und der Schaffhauser Polizei.
Am frühen Montagnachmittag (27.06.2022) hat ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann eine Bank in Ramsen betreten und in der Folge ohne weitere Handlungen verlassen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Raubversuch und verweist auf drei Täterfotos.
Am Donnerstagnachmittag, 4. August 2022, kurz vor 15.30 Uhr, kam es auf einem Fussgängerstreifen auf der Spitzwaldstrasse in Allschwil BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 04.08.2022, wurde an der Büntgasse in Näfels ein Einschleichediebstahl in ein Geschäft verübt.
Eine unbekannte Täterschaft betrat die Liegenschaft über die offene Garage und gelangte in der Folge in das Fusspflegestudio im Erdgeschoss des Wohnhauses.
Am Donnerstagabend, 4. August 2022, kam es auf dem Zürichsee zu einem Schiffsunfall, bei dem ein Mann erheblich verletzt wurde.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen begab sich kurz vor 18 Uhr ein Mann im Zürcher Seebecken, zwischen Seebad Utoquai und Seebad Enge, von einem Boot ins Wasser.
Am Freitagmorgen, 5. August 2022, bargen Angehörige der Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung (KAMIR) der Schweizer Armee in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich ein Minenwerfergeschoss aus dem Zürichsee.
Am Dienstagabend, 2. August 2022, meldete ein Mann, dass er im Kreis 8, beim Tauchen im Zürichsee, in unmittelbarer Nähe des Restaurants Fischerstube auf Munition gestossen sei.
Am Donnerstag kam es in Seengen zu einem Gasgrillbrand. Wie sich herausstellte wurde der Grill in Deutschland gekauft und eine Gasflasche aus der Schweiz angeschlossen.
Da die beiden Systeme nicht kompatibel sind entstand ein Brand was zu einem Sachschaden führte.
Aufgrund einer nächtlichen Personenkontrolle konnte die Polizei einem Jugendlichen mehrere Sprayereien in Staufen nachweisen.
Eine Patrouille der Regionalpolizei Lenzburg kontrollierte vor einigen Tagen beim Schulhaus Staufen eine Gruppe Jugendlicher.
Am Donnerstagnachmittag (04.08.2022), um zirka 15:40 Uhr, ist auf der Mühlackerstrasse eine 51-jährige E-Scooter-Fahrerin verunfallt.
Sie fuhr mit ihrem Scooter von Heerbrugg Richtung Rebstein.
Am Donnerstagnachmittag (04.08.2022), kurz vor 16:00 Uhr, ist am Plattnas ein Wiesenbord in Brand geraten.
Insgesamt brannten vier Heuhaufen auf einer Fläche von etwa 25 m2 .
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (05.08.2022), um Mitternacht, ist am Niederwil eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant eingebrochen.
Sie entfernte ein Mückengitter und kletterte über das geöffnete Fenster ins Gebäude.
Vier Personen mussten gestern Abend nach einem Auffahrunfall auf der Seetalstrasse in Emmen hospitalisiert werden.
Beim Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 40'000 Franken.
Der Kanton St.Gallen und die Gemeinde Rorschacherberg führen gemeinsam Strassenbauarbeiten an der Warteggstrasse und am Einlenker Wilenstrasse/Warteggstrasse aus.
Die Arbeiten wurden gemeinsam geplant und werden nun koordiniert umgesetzt, um Synergien zu nutzen und die Einschränkungen für die Anwohner zu minimieren.
Gestern Nachmittag wurde ein Automobilist in Wünnewil mit einer Geschwindigkeit von 146 km/h geblitzt.
Sein Führerschein wurde sichergestellt und sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Am Dienstagabend (02.08.2022) wurden die Einsatzkräfte wegen einem Brand im Kunsthaus Zürich alarmiert.
Der Brand ist in einem Packraum direkt neben der Anlieferung ausgebrochen.
Am frühen Donnerstagmorgen (04.08.2022) hat ein Brand in einer Parterrewohnung Sachschaden von mehreren zehntausend Franken verursacht.
Um 3:15 Uhr wurde eine massive Rauchentwicklung gemeldet. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und hatte den Brand bald unter Kontrolle.
Sommerzeit heisst für viele Ferienzeit. Die Seen und das Meer locken zu Wassertrendsportarten wie Stand Up Paddling (SUP), Wakeboarden, Surfen und Kitesurfen und andere. Diese erfreuen sich grosser Beliebtheit, was auch Auswirkungen auf die Unfallzahlen hat.
Leider kommt es jährlich zu rund 13 100 Wassersportunfällen. Dafür lohnt es sich den Versicherungsschutz zu prüfen.
Am Donnerstag, 4. August 2022, kurz nach 15.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens bei der Verzweigung Grindelstrasse / Zweigenweg in Wahlen BL frontal in einen Brunnentrog.
Zwei Personen wurden verletzt.
Ende Februar 2022 wurden die Hauptarbeiten im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Amsteg–Göschenen in Angriff genommen.
Von Mitte August bis Ende Oktober 2022 konzentrieren sich die Arbeiten auf den Autobahnabschnitt zwischen Teiftal Süd und Göschenen Fahrtrichtung Süd.
Am Donnerstag, 4. August 2022, kurz vor 22.30 Uhr, kam es in einer Wohnung in einem Bürogebäude am Fabrikmattenweg in Arlesheim BL zu einem Brand.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Dienstag, 26. Juli 2022 ereignete sich am Matterhorn ein Bergunfall. Ein Alpinist stürzte beim Abstieg über den Hörnligrat ab.
Er verlor dabei sein Leben (Polizei.news berichtete).
Am Donnerstagabend, 04.08.2022, gegen 22:40 Uhr, fuhr ein schwarzer Audi mit ZH-Kontrollschildern von der Autobahneinfahrt Luzernerring herkommend auf die Autobahn A3 auf.
In der Folge fiel das Fahrzeug durch seine waghalsige Fahrweise auf, durch welche weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.
Am Donnerstagabend, 04.08.2022 kam es auf einem Zirkusgelände im Langriet-Quartier in Neuhausen am Rheinfall zu einem Brand. Ein Feuerwehrmann wurde beim Löscheinsatz leicht verletzt.
Das Feuer brach im Wohnwagenpark aus und griff auf mehrere Wohnwagen sowie das Zirkuszelt, die Fassade des angrenzenden Fussballclubhauses und angrenzende Grünflächen über.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.