Am Donnerstagabend, 14. Juli 2022 kam es zu einer Kollision zwischen einem Fahrradlenker und einem Personenwagen in Winterthur-Veltheim.
Der E-Bike-Lenker zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu.
Wir suchen unter Telefon 041 819 29 29 Personen, die diesen Verkehrsunfall beobachtet haben, da über den Hergang verschiedene Angaben gemacht werden:
Am Donnerstag, 14. Juli 2022, wurden bei einem Verkehrsunfall in Feusisberg drei Personen leicht verletzt.
Am Dienstagabend (12.07.2022) hat die Schaffhauser Polizei – aufgrund von einem Hinweis aus der Bevölkerung – in Stein am Rhein zwei jugendliche Velodiebe, nachdem sie geflüchtet waren, verhaftet.
Die beiden Jugendlichen werden sich vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.
Am Donnerstag ist ein Mann mit seinem Rennrad am Splügenpass gestürzt. Er fiel bis in steindurchsetztes Wiesland und zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
Der 58-jährige Däne fuhr kurz vor 16 Uhr mit seinem Rennrad von der Passhöhe kommend die Passstrasse in Richtung Splügen hinunter. In einer Linkskurve bei der Örtlichkeit bir lenga Galerie stürzte er.
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Um Ihnen eine möglichst reibungslose Ausreise am Flughafen zu ermöglichen, gilt Folgendes:
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (15.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Auerstrasse in ein Coiffeur-Geschäft eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffe sie sich Zugang zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von etwa 1'000 Franken.
Am Freitagmorgen (15.06.2022), kurz vor 09:00 Uhr, ist ein Motorrad mit einem Auto kollidiert.
Die 63-jährige Motorradfahrerin hat sich dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Am Freitagmorgen ist beim Bahnhof in Wangen an der Aare ein Kleinkind in einem Kinderwagen von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden.
Im Vordergrund der laufenden Abklärungen steht ein Unfallgeschehen.
Die Hitzewelle hat jetzt eingesetzt. MeteoSchweiz informiert uns über ein leichtes Absinken der Temperaturen über das Wochenende, dann über einen weiteren Anstieg, der von Montag, 18. Juli bis mindestens Mittwochabend, 20. Juli erwartet wird, mit einer Durchschnittstemperatur von 27 ° C tagsüber am Dienstag, 19.07.2022.
Unter Berücksichtigung der Dauer und Intensität der angekündigten Hitzewelle können diese Wetterbedingungen schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der am stärksten gefährdeten Menschen, insbesondere älterer Menschen, haben. Der Kantonsarzt erinnert daran, wie wichtig es ist, sich vor der Hitze zu schützen, sich reichlich mit Flüssigkeit zu versorgen und Solidarität mit seinen Lieben und seinem Umfeld zu zeigen.
Am Mittwochabend (13.07.2022) ist in der Stadt Schaffhausen eine Wasserhautleitung geborsten.
Aufgrund des austretenden Wassers musste vorübergehend eine Fahrspur der Mühlenstrasse für den Verkehr gesperrt werden.
In Seftigen ist es am Freitagmorgen zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen. Die Frau wurde dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Bern stellte am Freitag, 15. Juli 2022, um 9.05 Uhr, auf der Dorfstrasse in Seftigen einen Unfall fest.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Autofahrer ermittelt, der am 18. Juni ausserorts bei Mettendorf mit 152 km/h unterwegs war.
Der Führerausweis des 24-Jährigen wurde eingezogen.
Am Freitagmorgen, 15. Juli 2022, kurz nach 11.30 Uhr, kam es im Aussenbereich des Recyclinghofes an der Kiesstrasse in Allschwil BL zu einem Brandausbruch. Zwei Mitarbeiter wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht.
Die entsprechende Meldung, wonach es im Aussenbereich des Recyclinghofes an der Kiesstrasse in Allschwil BL zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging am Freitagmorgen um 11.54 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Der Kanton Graubünden reagiert auf die jüngsten Rissvorfälle des Beverinrudels und hat den Abschuss von zwei Jungtieren aus dem verhaltensauffälligen Wolfsrudel bewilligt.
Am Mittwochabend hatte das Rudel auf der Alp Nera am Schamserberg zum zweiten Mal eine Mutterkuh angegriffen und sie so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden musste. Der Abschuss von zwei Jungtieren aus dem Beverinrudel wurde vom Bundesamt für Umwelt genehmigt. Das Ziel des Kantons bleibt die Entfernung des gesamten Rudels und der Abschuss des besonders auffälligen Vatertiers M92 im Rahmen der schweizerischen Rechtsordnung.
Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr als erheblich. Das warme und trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr ansteigen.
Feueraktivitäten im Freien bergen momentan ein erhebliches Risiko für Wald- oder Flurbrände.
Am Donnerstagnachmittag, 14. Juli 2022, führte die Kantonspolizei in der Region Vouvry eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein Motorradfahrer wurde mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h auf einem auf 50 km/h beschränkten Abschnitt gemessen.
Gegen 17:30 Uhr hielten Agenten der Kantonspolizei Wallis anlässlich einer Radarmessung einen 29-jährigen, in Frankreich wohnhaften Motorradfahrer an, der mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h auf einem auf 50 km/h beschränkten Abschnitt fuhr.
Am Freitag, 15. Juli 2022, kam es auf einem Dach eines vorübergehend unbenutzten Schulgebäudes in Winterthur zu einem Brand. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig.
Ein Feuerwehrmann musste hospitalisiert werden.
Am Donnerstagabend (14.07.2022) ist ein Auto auf der Biderstrasse ausgebrannt. Grund für den Brand dürfte ein technischer Defekt gewesen sein.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Am Donnerstag (14.07.2022), um 21 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Täterschaft an der Hofbergstrasse eine Parkuhr aufgebrochen und daraus Münzgeld entwendet.
Die mutmassliche Täterschaft, vier Syrier im Alter von 15 und 17 Jahre, konnten kurze Zeit später angehalten und festgenommen werden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (14.07.2022) hat eine vorerst unbekannte Täterschaft in der Stadt St.Gallen mehrere Einbruchdiebstähle in eine Geschäftsliegenschaften sowie Gastronomiebetriebe verübt.
Ein mutmasslicher Täter, ein 20-jähriger Iraker, konnte am Donnerstagmorgen festgenommen werden.
Am Donnerstagabend (14.07.2022), um zirka 19:45 Uhr, ist ein Geisterfahrer auf der Autobahn A1 . Das Auto und der 81-jährige Autofahrer konnten kurz darauf auf dem Pannenstreifen angetroffen und kontrolliert werden.
Er war in fahrunfähigem Zustand und trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Am Donnerstagabend (14.07.2022), um zirka 18:15 Uhr, hat eine 84-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto zwei Selbstunfälle verursacht.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte die Frau als fahrunfähig ein. Sie musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Donnerstagabend (14.07.2022), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Richtung Zürich zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein 62-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Eine 22-jährige Autofahrerin und ihre 20-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Am Donnerstagnachmittag (14.07.2022), um zirka 14:30 Uhr, ist es im Bereich Ofenloch zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Eine 83-jährige Frau rutschte beim Wandern ab und stürzte rund 15 Meter in die Tiefe. Die Rega konnte die Wanderin nur noch tot bergen.
Nach dem versuchten Raubüberfall auf einen Tankstellenshop am Freitagmorgen in Frauenfeld sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.
Der Täter betrat kurz nach 8 Uhr den Migrol-Tankstellenshop an der Zürcherstrasse, bedrohte die Angestellte und forderte Bargeld.
Am frühen Freitagmorgen hat sich in Steffisburg ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein E-Bike mit einem stehenden Linienbus kollidierte. Der Lenker wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Am Freitag, 15. Juli 2022, gegen 7.50 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Unfall auf der Bernstrasse in Steffisburg ein.
Bei Kleinlützel geriet am Donnerstagnachmittag ein Autolenker in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich und kam schliesslich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird die Waldbrandgefahr im Kanton Thurgau neu als erheblich (Stufe 3) eingestuft.
Im Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand ist grösste Vorsicht geboten und feuern sollte man nur noch auf befestigten Feuerstellen.
Am Mittwochvormittag, 13. Juli 2022, ereignete sich in Täsch ein tragisches Ereignis. Eine Frau wurde von einem Stein getroffen und dabei tödlich verletzt.
Gegen 10.45 Uhr sass eine Frau in ihrem Garten auf einem Stuhl. Ihre Tochter befand sich zum Zeitpunkt des Ereignisses im Haus. Als sie dieses verliess, musste sie feststellen, dass ihre Mutter von einem Stein am Kopf getroffen worden war. Sie alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Diese konnten jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.
Sie treten menschlich auf, mit Takt, Verständnis und Hilfsbereitschaft. Sie handeln wo nötig konsequent und verhältnismässig, doch stets rücksichtsvoll. Sie sind während 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für Zürich und seine Bevölkerung da und sorgen für Sicherheit und Ordnung.
Sie sind verantwortlich dafür, dass die Stadtpolizei Zürich stets als innovatives und modernes Polizeikorps wahrgenommen wird: Sie sind die rund 2200 Mitarbeitenden der Stadtpolizei Zürich.
Am frühen Donnerstagabend geriet an der Ziegelfeldstrasse in Olten eine leerstehende Liegenschaft in Brand. Verletzt wurde niemand.
Die Ziegelfeldstrasse musste mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Donnerstag, 14. Juli 2022, wurden bei einem Verkehrsunfall in Feusisberg drei Personen leicht verletzt.
Eine 38-jährige Autofahrerin fuhr um 18.30 Uhr auf der Pfäffikonerstrasse talwärts.
Am Freitag, 15. Juli 2022, verunfallte ein Lastwagenfahrer in Euthal schwer.
Der 44-Jährige fuhr kurz vor 6.30 Uhr von Euthal kommend auf den Steinbachviadukt, als er in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Lokal starke Niederschläge in der Ostschweiz haben in der Nacht auf Dienstag, 5. Juli 2022, zu Übersarungen und Überschwemmungen geführt.
Die betroffenen Eigentümerschaften, der Bezirk Schwende-Rüte und der Kanton Appenzell I.Rh. beheben in den kommenden Wochen die entstandenen Schäden. Nicht nur Kulturland, sondern auch Strassen und Wanderwege wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise sind keine Personenschäden zu verzeichnen.
Vor einigen Tagen stürzte ein Knabe mit seinem Velo und verletzte sich mittelschwer. Da die Rolle eines Autos nicht klar ist, sucht die Polizei Augenzeugen.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 7. Juli 2022, etwa um 20 Uhr auf der Hübelistrasse in Uerkheim. Auf dieser steilen Quartierstrasse fuhr der neunjährige Knabe auf seinem Velo abwärts. Bei der Einmündung in die alte Dorfstrasse stürzte er dann.
Ein Lieferwagenfahrer verursachte am Donnerstagabend auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es kam zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Amriswil einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 39-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am frühen Freitagmorgen, 15. Juli 2022, kurz nach 04.15 Uhr, wurde durch eine unbekannte Täterschaft ein Bankomat an der Binningerstrasse in Allschwil aufgebrochen. Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die entsprechende Meldung, wonach es zu einem Aufbruch eines Bankomaten gekommen sei, ging um 04.20 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Der Leiter des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, ordnete den Abschuss eines Wolfs in der Region Val-d'Illiez an.
Das grosse Raubtier tötete 12 Nutztiere in einer geschützten Situation. Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, um den Abschuss nach der am 15. Juli 2021 in Kraft getretenen revidierten Verordnung des Bundesgesetzes über die Jagd (BAG) anzuordnen. Letztere erlaubt den Abschuss des Grossraubtiers ab zehn erlegten Schafen oder Ziegen Zeitraum von vier Monaten.
Am Donnerstagabend hat sich in Niederbipp ein Unfall mit zwei Autos und einem Motorrad ereignet. Der Motorradfahrer wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Donnerstag, 14. Juli 2022, kurz nach 17.45 Uhr, ein Verkehrsunfall mit einem Motorrad und zwei Autos gemeldet, der sich in Niederbipp auf der Holzhäusernstrasse ereignet hatte.
Am Donnerstag, 14.07.2022, kurz nach 18 Uhr, ereignete sich in Niederurnen ein Brandfall mit Sachschadenfolge.
Mutmasslich aufgrund eines Kurzschlusses kam es im Dachzimmer eines Einfamilienhauses zu einem Mottbrand.
Am Mittwoch, 13.07.2022, um ca. 9.30 Uhr, ereignete sich in Mitlödi ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 43-jährige Lenker eines Personenwagens war von Glarus herkommend in südlicher Richtung auf der Hauptstrasse unterwegs.
Am Mittwoch, 13.07.2022, kurz vor 6.30 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Die 18-jährige Lenkerin eines Personenwagens war von Bilten herkommend auf der Linth-Escherstrasse in Richtung Niederurnen unterwegs.
Am Mittwoch, 14. Juli 2022, ca. 19.00 Uhr, kam es auf der Birsigstrasse zu einem Selbstunfall. Der 49-jährige Lenker eines Personenwagens kam aufgrund eines medizinischen Problems von der Strasse ab, kollidierte mit zwei Rollern, einem Baum und schliesslich einem mobilen Fassadenlift, bevor der Wagen zum Stehen kam.
Er verstarb in der Folge im Spital.
Ab Montag klettert das Thermometer in Basel voraussichtlich auf über 32°Celsius. Eine Laderin oder ein Lader des Tiefbauamts trägt jeden Arbeitstag insgesamt rund zehn Tonnen Abfall zum Kehrichtfahrzeug.
Um sie vor der Hitze zu schützen, sammelt das Bau- und Verkehrsdepartement Bebbi-Säcke und Grüngut ab diesem Montag und in den folgenden Tagen bereits ab 5 Uhr morgens ein.
Unterstützt von weiteren Partnern führten die Kantonspolizeien Aargau und Zürich letzte Nacht im Limmattal eine gemeinsame Fahndungsaktion durch.
Die koordinierte Polizeiaktion fand in der Nacht auf Freitag, 15. Juli 2022, im Limmattal statt. Sie umfasste Kontrollen an Verkehrsknoten, Raststätten und Autobahnanschlüssen sowie auch auf der Bahnstrecke zwischen Bremgarten und Dietikon.
Die Polizei verhaftete einen 35-jährigen Mann, der wegen Diebstahls im Fahndungsregister ausgeschrieben war.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.