Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagabend in Amriswil ein Fussgänger schwer verletzt.
Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitag (10.06.2022), kurz nach 16:45 Uhr, ereignete sich auf der Güggelstrasse ein Selbstunfall eines Motorradfahrers.
Der 21-Jährige verletzte sich dabei leicht.
Am Freitag (10.06.2022), kurz vor 16 Uhr, sind auf der Rietstrasse ein Auto und ein Velofahrer zusammengestossen.
Der 63-jährige Velofahrer zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu und wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Der Sommer kommt in schnellen Zügen und das Wasser wird immer wärmer. Da kommt Vorfreude auf!
In diesem Zusammenhang möchten wir euch an die Regeln für SUP-Paddler erinnern:
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 09./10. Juni 2022, sind Unbekannte an der Leimenstrasse in Rodersdorf gewaltsam in insgesamt 10 Wochenendhäuser eingedrungen.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Freitag, 10.06.2022 führte die Kantonspolizei Basel-Stadt gleich zwei grössere Verkehrskontrollen durch.
Am Spalenberg wurde das Verbot für fahrzeugähnliche Geräte überprüft, während an der Gellertstrasse der Schwerpunkt bei der Fahrzeugtechnik lag.
Am Freitag kam es auf der Autobahn A1 zu einem schweren Auffahrunfall.
Ein Lieferwagenlenker übersah den stockenden Verkehr und fuhr ins Heck eines Motorrades.
Am Freitag, 10. Juni 2022, wurden bei einem Verkehrsunfall auf der Gersauerstrasse in Brunnen drei Personen verletzt, ein Beteiligter blieb unverletzt.
Aufgrund des Unfalls musste die Strasse während über einer Stunde für jeglichen Verkehr gesperrt werden.
Nach einer tiefdruckbestimmten und unbeständigen Woche hat sich heute Freitag rasch ein Hochdruckgebiet durchgesetzt und für eine Wetterberuhigung gesorgt.
Der Tag verlief, ausgenommen von den östlichsten Regionen, schweizweit meist sonnig mit nur wenigen Quellwolken.
Am späten Donnerstagabend ist in Lyssach ein Auto in eine Stützmauer gefahren.
Die Lenkerin musste aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie wurde schwer verletzt mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Die Polizeiwache Münchenbuchsee, die sich seit September 2021 an einem provisorischen Standort am Klosterweg befindet, zieht zurück an die Bernstrasse.
Die betreffende Liegenschaft wurde renoviert und die Arbeiten sind nun beendet.
Am Freitag hat sich in Nidau ein Unfall mit einem Auto und einem Velofahrer ereignet.
Der jugendliche Velofahrer wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der Verkehr musste wechselseitig geführt werden, es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Von Seiten der Bewohner der Stadt St.Gallen erhält die Stadtpolizei nur wenige Beschwerden zu Geschwindigkeitskontrollen.
Im Gegenteil: Oft melden sich besorgte Bürger mit der Bitte, an bestimmten Strassen, auf denen regelmässig Gefahr für Fussgänger, spielende Kinder und andere Verkehrsteilnehmer wegen Geschwindigkeitsüberschreitung besteht, ein Messgerät zu installieren.
Heute Freitag, 10. Juni 2022, um ca. 12.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Luzerner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse in Spiringen talwärts.
Auf Höhe der Firma Herger Klimaholzbau beabsichtigte er nach links auf den Parkplatz einzubiegen.
In der Nacht auf Freitag ist ein Mann aus einem Fenster eines Hotels in Bern gestürzt. Er erlag im Spital seinen schweren Verletzungen.
Nach aktuellem Kenntnisstand steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund. Die Kantonspolizei Bern hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.
"Die SBB feiert ihren 120. Geburtstag!" So wird es zumindest im neusten Kettenbrief von Abzockern behauptet, welche in einer WhatsApp Nachricht zur Teilnahme an einem Gewinnspiel einladen.
In Tat und Wahrheit sind die Abzocker die einzigen, welche mit den generierten Klickzahlen einen Gewinn garnieren.
Auf der Verzweigung der Bennwilerstrasse Richtung Bennwil bzw. Hölstein ereignete sich am Freitagmorgen, 10. Juni 2022, kurz nach 08.45 Uhr, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (9.6.2022) im Flughafen Zürich eine Frau verhaftet, die Kokain in ihrem Gepäck mitgeführt hatte.
Eine 78-jährige Dänin reiste von São Paulo aus nach Zürich. Anlässlich einer Kontrolle entstand der Verdacht, dass es sich bei der Frau um eine Drogenkurierin handeln könnte.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 9./10. Juni 2022, führte die Stadtpolizei Zürich spezifische Taxikontrollen in den Kreisen 4 und 5 durch. Insgesamt wurden 19 Taxilenkende verzeigt.
Gemäss den Taxivorschriften der Stadt Zürich dürfen Taxilenkende innerhalb der Stadt Zürich nur unbestellte Fahrten durchführen, wenn sie in Besitz einer Taxi-Betriebsbewilligung und eines Taxiausweises der Stadt Zürich sind.
Gestern Nachmittag wurde bei einer Frontalkollision mit einem Lastwagen ein Mofalenker erheblich verletzt.
Ein 15-jähriger Junge bog am 09. Juni 2022, um ca. 15:30 Uhr, in Dürrenäsch mit seinem Mofa von der Leutwilerstrasse rechts in die Steinmüristrasse ein.
Am Sonntag findet in Bern der 36. Schweizer Frauenlauf statt.
In der Innenstadt sowie im Monbijou- und im Kirchenfeldquartier ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am Sonntag (12.06.2022) findet im Vorfeld der National Games St.Gallen 2022 ein Fackellauf durch die Stadt St.Gallen statt.
Dabei kann es zu Behinderungen des Verkehrs kommen. Die Stadtpolizei begleitet den Lauf, damit dieser geordnet und sicher stattfinden kann. Zudem nehmen am Lauf neben den Athletinnen und Athleten auch Polizisten teil.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat unmittelbar vor Pfingsten in Herisau eine Indoor-Hanfanlage mit mehreren Tausend Hanfpflanzen sichergestellt.
Im Zusammenhang mit einer Kontrolle einer vermeintlich legalen Hanfanlage für den Anbau von CBD-Hanf hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden im Auftrag der Staatsanwaltschaft von Appenzell Ausserrhoden in einem Gewerbebetrieb in Herisau rund 6800 illegale Hanfpflanzen mit einem zu hohen THC-Gehalt sichergestellt.
Gerade zwei Kinder aus Winterthur gewinnen die diesjährige Kids Bike Challenge des TCS.
Sie setzten sich gegen rund 70 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch und gewannen eine Teilnahme am Europäischen Wettbewerb (ETEC) in Kroatien.
Die Ermittlungen zum Brand im Gemeindehaus in Täuffelen von Ende März sind abgeschlossen.
Das Feuer war wegen einer unabsichtlich eingeschalteten Herdplatte, auf der sich ein Holzbrett befand, ausgebrochen.
Anlässlich des Waffenabgabetages vom 23. April und dessen Nachgang, wurden im Kanton Luzern durch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über 700 Waffen aus Privatbesitz zur Vernichtung abgegeben.
Diese wurden zwischenzeitlich unter polizeilicher Aufsicht fachgerecht entsorgt bzw. eingeschmolzen.
Auf der Kandertalstrasse bei der Abzweigung kurz vor dem Autoverlad ist eine Reparatur der Leitplanken nötig.
Die Rampe Richtung Kandersteg-Dorf muss ab 14. Juni 2022 während dreier Nächte gesperrt werden.
Die Luzerner Polizei steht in diesen Sommermonaten vor grossen Herausforderungen. Viele interkantonale Einsätze sowie Grossveranstaltungen im Kanton binden Kräfte.
Um die polizeiliche Präsenz im öffentlichen Raum aufrechterhalten zu können, werden temporär kleinere Polizeiposten bis Ende August geschlossen.
Gestern Abend wurde an der Seetalstrasse in Emmen ein Tankstellenshop überfallen. Die Täterschaft ist flüchtig. Es ist dies der zweite Raubüberfall in Emmen innert weniger Tage.
Ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Seit Anfang Juni wurde auf Aargauer Kantonsgebiet in über 40 Schrebergartenhäuschen eingebrochen.
Vermehrt wurden Schrebergartenanlagen Ziele von Einbrechern.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Winden einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 29-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
In Küssnacht ist es am Donnerstagnachmittag, 9. Juni 2022 zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Um 15.30 Uhr fuhr ein 20-jähriger PW-Lenker auf der Zugerstrasse Richtung Fänn, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und mit einem entgegenkommenden Personenwagen kollidierte.
Am Donnerstagnachmittag, 9. Juni 2022 hat sich in Wangen ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Kind ereignet.
Kurz vor 15.15 Uhr betraten zwei Kinder einen Fussgängerstreifen auf der Bahnhofstrasse.
Am Donnerstagabend, 09. Juni 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kam ein Personenwagen im Eichhaldenweg in Läufelfingen BL von der Fahrbahn ab und überschlug sich in der abfallenden Strassenböschung.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
In der Nacht auf Sonntag (05.06.2022) haben im Gemeindehafen zwei Motorboote gebrannt.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Kurz nach 2:30 Uhr ging die Meldung ein, dass zwei Boote brennen.
Der 100-Kilometer-Marsch ist für die Aspirantinnen und Aspiranten der Panzer/Artillerie Offiziersschule 22 ein Höhepunkt in deren Ausbildung zum Offizier.
Seit dem Startschuss in Murten marschieren sie tapfer dem Fernziel Thun entgegen.
Bei einer Kollision eines Personenzuges mit einem Element eines Bauzuges ist am Donnerstagabend Sachschaden in unbekannter Höhe entstanden.
Kurz vor 19:30 Uhr fuhr ein Personenzug von Winterthur kommend in den Bahnhof Henggart ein.
Im Bahnhof Zollikofen ist am Donnerstagmittag (02.06.2022) der Bahnverkehr unterbrochen worden.
Eine Lok prallte auf einen stehenden Bauzug. Dabei wurde der Lokomotivführer leicht verletzt.
Von Mitte Juni bis Mitte August werden die Kantonspolizei Wallis und der Walliser Radfahrerverband eine Verkehrspräventionskampagne über das gute Zusammenleben zwischen Radfahrern, Autofahrern und Fussgängern durchführen.
Im Laufe der Jahre hat die Verkehrsdichte von Autos, E-Bikes und Fahrrädern stetig zugenommen. Die Kantonspolizei verzeichnet einen deutlichen Anstieg von verletzten Radfahrern auf den Walliser Strassen.
Am Freitag (17.06.2022) sowie von Montag (20.06.2022) bis Donnerstag (23.06.2022) führt die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen im Breitquartier die Radfahrerprüfungen durch.
Sie bittet diesbezüglich die VerkehrsteilnehmerInnen um Rücksicht und erhöhte Aufmerksamkeit.
Am Donnerstagmorgen (09.06.2022) hat sich auf der A4 in der Stadt Schaffhausen eine seitliche Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen und der A4-Leitplanke entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Tessin meldet, dass am 07.06.2022, kurz nach 19 Uhr, im Gebiet von Frasco TI zu einem tödlichen Bergunfall kam.
Einer ersten Rekonstruktion zufolge unternahm ein Mann, dessen Identität formell noch ermittelt werden muss, einen Ausflug im Gebiet des Passo di Piatto auf rund 2000 Metern Höhe.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.