Gestern am frühen Abend griff die Freiburger Kantonspolizei auf Anordnung der Präfekturautorität in einem Wald in Belfaux ein, um eine nicht genehmigte Party zu stoppen.
Die Organisatoren wurden identifiziert und werden angezeigt. Der Einsatz verlief friedlich.
Am Samstag, 4. Juni 2022, kurz vor 16.30 Uhr, kam es bei einem Holzhaus auf dem Robinson-Spielplatz an der Hardackerstrasse in Muttenz BL zu einem Brandausbruch.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Pfingstsonntag (05.06.2022), um 2:30 Uhr, ist an der St.Gallerstrasse ein Auto verunfallt. Zwei Männer wurden lebensgefährlich verletzt, drei weitere Männer schwer.
Der genaue Unfallhergang wird untersucht. Es stand ein Grossaufgebot an Rettungskräften im Einsatz.
Am Samstag (04.06.2022), um 21:45 Uhr, ist es auf der Valenserstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 36-Jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig beurteilt. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (05.06.2022), um 3:45 Uhr, ist eine 37-jährige Frau an der Zürcherstrasse von einer unbekannten Frau und einem unbekannten Mann zuerst geschlagen und anschliessend beraubt worden.
Sie wurde dabei leicht verletzt. Die beiden Unbekannten konnten fliehen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (04.06.2022), kurz nach 16 Uhr, ist es auf der Riedenstrasse zu einer Kollision zwischen einem E-Bike und einem Fussgänger gekommen. Eine 53-jährige E-Bike-Fahrerin kam zu Fall und verletzte sich leicht.
Sie konnte selbstständig einen Arzt aufsuchen.
Am Samstagabend, 4. Juni 2022, kurz vor 21 Uhr, ist in Morschach ein Auto während der Fahrt in Brand geraten. Der Lenker fuhr mit dem Fahrzeug auf der Morschacherstrasse in Richtung Morschach als er plötzlich aus dem Motorraum Rauch wahrnahm.
Er hielt an und öffnete die Motorhaube. Dabei kam ihm eine Stichflamme entgegen.
Am Samstag, 04.06.2022, 1335 Uhr, kam es bei der Verzweigung Grenzacherstrasse / Schwarzwaldstrasse zu einer verbalen sowie handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einer Person auf einem Fahrrad und dem Lenker eines schwarzen Personenwagens.
Die Situation konnte schliesslich durch das beherzte Eingreifen mehrerer Passanten sowie durch zwei Patrouillen der Kantonspolizei Basel- Stadt beruhigt werden.
Am Samstagnachmittag (04.06.2022) fuhr ein 69-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Rossbergstrasse talwärts in Richtung Brülisau.
Nach bisherigen Erkenntnissen überholte vor ihm ein 21-jähriger Trottinettfahrer ein anderes Trottinett.
Am Samstagnachmittag (4. Juni 2022) ist es auf Zuger Strassen zu drei Verkehrsunfällen gekommen.
Eine Mofalenkerin sowie ein Velofahrer wurden verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Steckborn einen alkoholisierten Bootsführer aus dem Verkehr gezogen.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Aus unbekannten Gründen brannten in der Nacht zum Sonntag im Gemeindehafen in Romanshorn zwei Motorboote.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Zwei Polizistinnen und ein Polizist der Kantonspolizei Thurgau wurden am Samstag in Steckborn durch einen alkoholisierten Mann angegriffen.
Eine Polizistin wurde leicht verletzt. Der 22-Jährige wurde festgenommen.
Bei einer tätlichen Auseinandersetzung ist in der Nacht auf Samstag (4.6.2022) ein Mann in Winterthur schwer verletzt worden. Er musste im Spital notoperiert werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der Täterschaft.
Am Samstagnachmittag ist ein verwirrter Mann mit einer Langwaffe durch die Luzerner Innenstadt gegangen.
Die Luzerner Polizei konnte den Mann festnehmen. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
Bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen (4.6.2022) in Unterengstringen ist ein Personenwagenlenker verletzt worden.
Die Weinigerstrasse musste im Bereich der Unfallstelle gesperrt werden.
Fröhliche Stimmung und strahlende Gemüter am interkulturellen Anlass "Afro-Pfingsten" in Winterthur.
Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur sind mit einem gemeinsamen Stand vor Ort.
Am späten Freitagabend hat es bei einem E-Scooter-Fachgeschäft in Thun gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Das Feuer ist auf Brandstiftung zurückzuführen. Zwei mutmassliche Verursacher werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Bei einem Raub auf ein Verkaufsgeschäft hat ein unbekannter Täter am Samstagmorgen (04.06.2022) in Niederglatt mehrere hundert Franken erbeutet.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 3. Juni 2022, kurz vor 18.00 Uhr, kam es in Gelterkinden zu einem Unfall zwischen einem Auto und dem Lenker eines E-Trottinetts.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der Lenker eines E-Trottinetts von der Poststrasse kommend in den Kreisverkehr Poststrasse/Ergolzstrasse.
Am späten Mittwochabend hielten wir einen Lärm verursachenden Personenwagen an.
Bei der anschliessenden Kontrolle mussten die Polizisten ganz genau hinschauen.
Diensthunde sind wichtige Partner der Polizistinnen und Polizisten im Einsatz.
Die Kantonspolizei Aargau darf wieder tierischen Nachwuchs im Korps begrüssen:
Am Freitagabend, 3. Juni 2022, kam es beim Winterthurer Hauptbahnhof zu einer Kollision zwischen einem Auto und zwei Frauen.
Die beiden Fussgängerinnen wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am 03.06.2022 beobachtete eine Person, wie bei einem Unfall auf der A3 bei Bilten ein Fahrzeug schleuderte und in die Leitplanke prallte.
Der Fahrzeuglenker setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort.
Am Freitag (03.06.2022), kurz vor 19:45 Uhr, ist ein Auto bei der Knotternstrasse ab der Fahrbahn geraten und über eine Gartenwirtschaft gefahren. Der vorerst unbekannte Fahrer entfernte sich, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Der 30-jährige Fahrer konnte kurze Zeit später an seinem Wohnort angetroffen werden. Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Freitag, 03.06.2022, 1630 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine Fahrzeuglenkerin fuhr bei heftigem Regenfall mit ihrem Personenwagen auf der A3 in Richtung Zürich.
Am Freitag (03.06.2022), um 12 Uhr, ist es auf der Biltnerstrasse zwischen zwei Autos zu einem Auffahrunfall gekommen.
Eine Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Die Rettung brachte sie ins Spital.
Am Freitag (03.06.2022), um 19:40 Uhr, ist ein 49-jähriger Mann auf der Wilerstrasse mit seinem Elektro-Stehroller verunfallt.
Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Freitag (03.06.2022), um 21:30 Uhr, ist ein Auto an der Bergstrasse in einen Metallzaun geprallt. Der 22-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Samstag, 04.06.2022, kurz nach 00:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Haldistrasse von Schattdorf Richtung Haldi.
In einer leichten Rechtskurve kam das Fahrzeug links von der Strasse ab und kollidierte mit einem Schacht sowie einem Erdwall.
Am Donnerstagabend dürfte bei einem Unfall in Menziken (AG) eine Frau von einem Lieferwagen überrollt worden sein.
Der Unfall ereignete sich am Freitag, 03.06.2022, kurz vor 19 Uhr, an der Oberen Dägelmattstrasse in Menziken.
Bei einem Unfall in Mellingen (AG) verlor ein Automobilist am Samstagmorgen die Herrschaft über das Fahrzeug, woraufhin sich dieses überschlug.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 04.06.2022, 08:25 Uhr, auf der Bahnhofstrasse in Mellingen. Ein unbekannter Mann fuhr auf der Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof und verlor im Kreisel aus noch unbekannten Gründen die Herrschaft über einen grauen Chevrolet Kalos. Das Fahrzeug überschlug sich und kam am Strassenrand zum Stillstand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Bottighofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 52-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer musste nach einem Verkehrsunfall am Freitag in St. Margarethen seinen Führerausweis abgeben. Es wurde niemand verletzt.
Eine 32-jährige Autofahrerin war gegen 22.15 Uhr auf der Schönenbergstrasse in Richtung St. Margarethen unterwegs.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass in den letzten Tagen im Rahmen einer Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit den Anti-Drogen-Diensten der Polizei der Stadt Bellinzona und der Stadtpolizei von Biasca durchgeführt wurde, ein 48-jähriger Schweizer Staatsbürger ein 36-jähriger Staatsbürger, Portugiesen, beide mit Wohnsitz im Raum Bellinzona, und ein 31-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien wurden festgenommen.
Der 48-Jährige und der 36-Jährige wurden in Giubiasco angehalten und bei der Durchsuchung der Wohnung der Frau, in der sich der 36-Jährige aufhielt, wurden einige Gramm Kokain und einige Gramm Haschisch sowie einige Gramm gefunden mehrere hundert Franken.
Wie die Kantonspolizei Tessin mitteilt, fand heute Nacht zwischen 02.00 und 06.00 Uhr in Lugano ein Polizeieinsatz in einer öffentlichen Einrichtung im Stadtzentrum statt.
An dem Polizeieinsatz waren Agenten und Dienste der Kantonspolizei, der Polizei der Stadt Lugano, des Eidgenössischen Zoll- und Grenzschutzes (UDSC), des Kantonalen Labors und des Arbeitsinspektorats (UIL) beteiligt.
Die Kantonspolizei meldet, dass es am 02.06.2022 kurz nach 18.40 Uhr auf dem Gebiet von Biasca zu einem Verkehrsunfall gekommen ist. Einer ersten Rekonstruktion zufolge war ein 60-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Region auf einem Elektroroller (Höchstgeschwindigkeit 20 km/h – ohne Helmpflicht) entlang der Via Iragna in Richtung Lodrino unterwegs.
Aus Gründen, die die Ermittlungen klären müssen, hat die Frau die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.
Wie die Kantonspolizei Tessin mitteilt, kam es gestern kurz nach 18.50 Uhr in Rivera TI im örtlichen Wasserpark zu einem Ertrinkungsunfall.
Ein 4 Jahre altes Mädchen, eine italienische Staatsbürgerin, die in der Provinz Mailand wohnt, wurde aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, bewusstlos im Wasser eines Pools der Einrichtung gefunden.
Die Kantonspolizei Tessin hat angekündigt, dass in der Woche 23 vom 06.06.2022 bis zum 12.06.2022 an folgenden Standorten mobile und teilstationäre Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Raser- und Schnellfahrer aufgepasst:
Am Freitagabend (03.06.2022) ereignete sich auf der Lohnemerstrasse, Höhe "Chläpperegg", ein Alleinunfall.
Der Personenwagenlenker erlitt dabei schwerste Verletzungen.
Freitag, 03.06.2022 um 0730 Uhr, ereignete sich in Basel, an der Kreuzung Nauenstrasse / Aeschen graben, ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo-Fahrer und einer Velo-Fahrerin.
Als der Velo-Fahrer an besagter Kreuzung die Velo-Fahrerin überholte, kam es zwischen den beiden zu einer Streifkollision.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.