Aus noch unbekannten Gründen trat aus einer Maschine in einer Produktionsfirma in Weinfelden am Mittwochmorgen Schwefelsäure aus.
Verletzt wurde niemand, es bestand keine Gefahr für Mensch und Umwelt.
Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und Sicherheitsdirektor Mario Fehr haben heute die am World Economic Forum (WEF) im Einsatz stehende Kompanie des Militärpolizeibataillons 4 besucht.
Die Mitglieder des Regierungsrats zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Angehörigen des Zürcher „Götti“-Bataillons. Die Armee leistet am WEF in Davos einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 25. Mai 2022 die Verordnung über Vorläuferstoffe für explosionsfähige Stoffe verabschiedet.
Die Verordnung ist in der Vernehmlassung positiv aufgenommen worden. Das entsprechende Gesetz wird am 1. Januar 2023 in Kraft treten. Der Zugang zu diesen im Handel erhältlichen Stoffen, die zur Herstellung von selbstgebauten Bomben für Terroranschläge oder Bankomatüberfälle verwendet werden können, wird damit eingeschränkt.
Am Donnerstag (26.05.2021) findet in St.Gallen der Auffahrtslauf statt. Start und Ziel befinden sich im Westen der Stadt St.Gallen beim Kybunpark.
Aufgrund der Veranstaltung kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Die Sicherheit während des WEF muss gewährleistet sein, am Boden und in der Luft.
Ein wichtiges Zahnrad in der Erfüllung des Sicherheitsauftrags bildet die sogenannte Fliegerabwehr. Sie kontrolliert vom Boden aus das Geschehen in der Luft. CUMINAIVEL hat die Truppe beim Stellungsbezug begleitet.
Die Polizeiwache Aarwangen wird per Ende Mai 2022 geschlossen.
Die Schliessung bildet den Abschluss der Umsetzung einer Gesamtstrategie, die vorsieht, dass im Oberaargau in Zukunft vier grössere, geografisch optimal verteilte Polizeiwachen existieren.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (24.5.2022) im Areal des Flughafens Zürich einen Ladendieb mit Deliktsgut im Wert von mehreren tausend Franken festgenommen.
Mitarbeitenden eines Duty Free Stores am Flughafen Zürich fiel am späteren Dienstagnachmittag ein Mann auf, der sich verdächtig verhielt.
Ende März 2022 wurden in Düdingen während einer Nacht drei Schulhäuser sowie zwei Fahrzeuge beschädigt.
Die im Rahmen von der Kantonspolizei durchgeführten Ermittlungen erlaubten zwei mutmassliche Täter zu identifizieren. Sie werden bei der zuständigen Behörde angezeigt. Die Schadensumme beläuft sich auf mehrere tausende Franken.
Gestern Abend fuhr ein unbekannter Fahrzeuglenker mit einem dunklen Personenwagen auf der Kantonsstrasse in Ebnet, Gebiet Fuhrenweid, gegen eine Leitplanke und beschädigte diese.
Der unbekannte Fahrzeuglenker fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht vom 22. auf den 23. Mai 2022, ereignete sich in einer Wohnung in Siders ein Familiendrama.
Ein 14-jähriger Junge stach mit einer Stichwaffe auf seine 41-jährige Mutter ein, welche anschliessend verstarb.
Auf der A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten wird für eine Beleuchtungsmessung der Tunnel der Umfahrung Kirchberg gesperrt.
Aus logistischen Gründen wurde die Sperrung nun um eine Woche nach hinten verschoben.
Am Mittwochmorgen hat es im Dachstock eines Garagenbetriebes in Interlaken gebrannt. Es wurde niemand verletzt. Am Gebäude entstand grosser Schaden.
Die Brandursache wird untersucht.
Regierungsratssitzung 24. Mai 2022. In seiner Antwort auf eine entsprechende Interpellation zeigt der Regierungsrat auf, wie der Kanton Glarus mit den Wölfen umgeht, die sich 2020 erstmals im Glarnerland im Rudel fortgepflanzt haben.
Die SVP-Landratsfraktion reichte im März 2022 eine Interpellation ein, mit der sie „zur Klärung der verfahrenen und gefährlichen Situation“ aufgrund der aktuellen Wolfspräsenz beitragen wolle. In seinen Antworten zu den Fragen zeigt der Regierungsrat auf, wie der Kanton Glarus zusammen mit der Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) an den Grundlagen für einen verbesserten Herdenschutz und Möglichkeiten einer Regulierung arbeitet.
Am Dienstagnachmittag geriet ein Personenwagen auf der Autobahnausfahrt der A2 in Sursee in Brand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (24.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage in der Walzenhauserstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam die Hintertür zur Autogarage auf gelangte dadurch in die Liegenschaft.
In der Nacht auf Mittwoch (25.05.2022), in der Zeit zwischen 00:50 und 01:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Kita in der Schulstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam ein Fenster auf und verschaffte sich so Zugang zur Liegenschaft.
Im Zeitraum zwischen dem 30. Mai und dem 29. Juni 2022 werden rund 4'500 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Am Montag (23.05.2022), um 13 Uhr, ist es im Eisenhof-Kreisel zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Dabei wurde ein 63-jähriger E-Bikefahrer leicht verletzt. Die Aussagen der Unfallbeteiligten gehen auseinander.
Wegen Unterhaltsarbeiten wird der Flüelertunnel von Montagabend, 30. Mai bis Freitagmorgen, 3. Juni 2022, zwischen 22.00 und 5.00 Uhr für vier Nächte gesperrt.
Der Verkehr wird über das Dorf Flüelen umgeleitet.
Vergangene Woche waren vier Kolleginnen und Kollegen von der Polizei Berlin bei uns für einen Austausch zu Gast.
Im Rahmen ihres einwöchigen Aufenthaltes erhielten sie einen Gesamtüberblick über die Stadtpolizei Zürich.
Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und Sicherheitsdirektor Mario Fehr haben gestern die am World Economic Forum (WEF) im Einsatz stehende Kompanie des Militärpolizeibataillons 4 besucht.
Die Mitglieder des Regierungsrats zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Angehörigen des Zürcher „Götti“-Bataillons. Die Armee leistet am WEF in Davos einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit.
Die ersten Rollversuche des Aufklärungsdrohnensystems 15 (ADS 15) auf der Piste des Militärflugplatz Emmen sind erfolgreich verlaufen. Damit nimmt das Aufklärungsdrohnensystem 15 (ADS 15) eine weitere Hürde.
Der Erstflug in der Schweiz ist im Juni vorgesehen.
Am Dienstagabend, 24. Mai 2022, ist bei einem Verkaufsgeschäft an der Stockbergstrasse in Siebnen bei einem Brand kurz nach 21.30 Uhr Sachschaden entstanden.
Die Feuerwehr Schübelbach konnte den Brandherd rasch lokalisieren und das Feuer, das von der Sprinkleranlage niedergehalten wurde, löschen.
In den vergangenen Wochen sorgte in Wohlen eine Serie von Sachbeschädigungen für Verunsicherung.
Inzwischen befindet sich ein 25-Jähriger unter dringendem Tatverdacht in Haft. Die Kantonspolizei ermittelt.
Am Samstag, 21. Mai 2022, kurz nach 15.30 Uhr, ist ein fünfjähriges Mädchen im Gartenbad Bachgraben unter Wasser geraten und hat das Bewusstsein verloren (Polizei.news berichtete).
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt hat das Kind nach erfolgter Reanimation in einem kritischen Zustand ins Spital gefahren. Das Kind ist dort inzwischen verstorben.
Der seit Freitag, 20. Mai 2022, ca. 05.30 Uhr, vermisste 20-jährige Schweizer konnte wohlbehalten in Zürich aufgefunden werden.
Wir danken der Bevölkerung für ihre wertvolle Mitarbeit.
Die Alpen sind nicht nur für Bergsteiger anstrengend zu überwinden, sondern auch die Luft hat manchmal ihre Probleme die Gipfel zu erklimmen.
Was das für Auswirkungen auf das Wetter heute hatte, lesen sie im folgenden Blog.
Die Zuger Polizei sucht Polizeiaspirantinnen und -aspiranten. Sie lanciert eine neue Website zum Polizeiberuf und passt den Bewerbungsprozess an.
Wer vom Polizeiberuf träumt, sollte seine Chance nun packen!
Beim Brand eines mit Gefahrgut beladenen Lastwagens ist am Montagmittag (23.5.2022) in Elsau hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 12 Uhr bemerkte ein Chauffeur, der auf der St. Gallerstrasse Richtung Winterthur unterwegs war, dass Flammen aus dem Aufbau drangen.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Montagabend in Sulgen einen Selbstunfall und verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Es wurde niemand verletzt.
Am Dienstag ist im Val Calanca ein vermisster Berggänger tot aufgefunden worden. Der Mann war über eine Felswand abgestürzt.
Am Montagnachmittag erhielt die Kantonspolizei Graubünden die Meldung, dass der 48-Jährige Deutsche nicht an seiner Arbeitsstelle im Churer Rheintal erschienen sei.
Im Laufe des gestrigen Tages wurde in der Stadt Freiburg eine Kontrolle durchgeführt, die sich auf das Verhalten von Fahrern und Fahrerinnen von E-Trottinetten konzentrierte.
Mehrere Nutzer und Nutzerinnen wurden angezeigt, weil sie auf den Trottoirs fuhren.
Am Montagabend ist ein Motorradlenker auf der Landwasserstrasse gestürzt und hat schwere Verletzungen erlitten. Das Motorrad rutschte auf ein Bahntrasse.
Der 23-Jährige fuhr am Montag gegen 18.30 Uhr von Wiesen kommend mit seinem Motorrad über die Hauptstrasse H417 in Richtung Davos.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagabend (23.05.2022) in Winterthur einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler festgenommen sowie Kokain und Bargeld sichergestellt.
Polizeiliche Ermittlungen führten die Fahnder zu einem Mehrfamilienaus in Winterthur-Wülflingen.
Am Dienstagvormittag ist ein Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A1 bei Mühleberg verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital.
Der Unfallhergang wird untersucht – ein medizinisches Problem steht als Ursache im Vordergrund.
Am Montag, 23. Mai 2022, ist es in Hundwil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Die Lenkerin hat sich dabei verletzt und musste mit der Rega ins Spital gebracht werden.
Am Samstagabend, 14. Mai 2022, kurz vor 22.00 Uhr, verübte ein bislang unbekannter Täter einen Raubüberfall auf einen BP-Tankstellenshop an der Baselstrasse in Reinach BL.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag (23.05.2022) kam es in Koblenz zu einer Frontalkollision. Eine Person ist auf der Unfallstelle verstorben, vier weitere mussten ins Spital gebracht werden.
Die Ursache ist noch unbekannt ein medizinisches Problem liegt im Vordergrund.
Beim Wandern und Bergwandern sterben jedes Jahr über 40 Personen aus der Schweiz, rund 5000 verletzen sich schwer oder mittelschwer. Viele unterschätzen die Risiken in den Bergen – wie etwa Altschnee im Frühling – und überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten.
Die BFU erinnert zum Start der Saison daran, wie wichtig gute Vorbereitung und Ausrüstung sind.
Am frühen Morgen des 22. Mai 2022, ereignete sich auf dem Riedgletscher ein Bergunfall.
Dabei stützte ein Tourengänger in eine Gletscherspalte und verlor dabei sein Leben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.