Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 15:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A3 zwischen Sargans und Flums ein Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem zum Wohnmobil umgebauten Lieferwagen ereignet.
Nach dem Zusammenstoss fing das Wohnmobil Feuer und brannte vollständig aus.
In der Nacht auf Donnerstag, 26. Mai 2022, haben drei unbekannte Täter im Bereich der Bahnhofunterführung in Olten einen Mann tätlich angegriffen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag, 26.05.2022, ca. 10.03 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Bilten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Donnerstagmittag hat sich auf der Autobahn A1 bei Rüdtligen-Alchenflüh ein Auffahrunfall zwischen drei Fahrzeugen ereignet. Drei Personen wurden leicht verletzt.
Es kam zu erheblichem Rückstau. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gange.
Am Donnerstag, 26. Mai 2022, kurz nach Mittag löste ein verwirrter Mann mit einem Messer in der Winterthurer Innenstadt einen Einsatz der Polizei aus.
Verletzt wurde niemand.
In Olten ist am Donnerstagmittag ein Baum am Salzhüsliweg umgestürzt. Dabei wurde unglücklicherweise eine Frau getroffen, die sich am Aareufer aufhielt. Sie musste mit erheblichen Verletzungen in ein Spital gebracht werden.
Zur Bergung der Verunfallten war ein grösseres Aufgebot von Blaulichtorganisationen im Einsatz.
Am Donnerstag, 26. Mai 2022, ist es unterhalb der Tierwis zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein 44-jähriger Berggänger rutschte beim Überqueren eines Schneefeldes aus, stürzte in die Tiefe und konnte von der Rettungsflugwacht nur noch tot geborgen werden.
In Reussbühl hat heute Nachmittag ein Mann unter anderem Steine von einem Hausdach auf eine Strasse geworfen.
Noch bevor die Polizei eingreifen konnte, sprang der Mann mehrere Meter in die Tiefe. Er verstarb kurze Zeit später im Spital.
Am Donnerstag (26.05.2022), um 03:10 Uhr, sind die Kantonspolizei St.Gallen und der Rettungsdienst wegen einer verletzten Person an die Hubstrasse gerufen worden.
Ein 17-jähriger Schweizer musste mit Gesichtsverletzungen ins Spital gebracht werden.
Kurz vor Auffahrt wollen viele in den Süden. Das zeigt sich gestern Mittwoch (25.05.2022) auch auf der Strasse, wie hier auf der Autobahn A2 im Kanton Uri.
Bereits am Vormittag bildete sich der Stau, der gegen die Mittagszeit eine Länge von fast 10 Kilometern erreichte.
In der Nacht auf Donnerstag ereigneten sich auf den Aargauer Strassen zwei Selbstunfälle von Fahrradlenkern.
Beide waren stark alkoholisiert und wurden beim Sturz verletzt.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (25.05.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft in der Werkstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam ein Fenster auf und gelangte dadurch in das Geschäft.
In der Nacht auf Mittwoch (25.05.2022), zwischen 01:10 und 01:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hotel im Freihofweg eingebrochen.
Die Täterschaft betrat das Hotel durch den unverschlossenen Haupteingang und begab sich zu einer Verbindungstür.
Am Mittwoch (25.05.2022), kurz vor 14:25 Uhr, ist das Auto einer 79-jährigen Frau an der Wachsbleichestrasse gegen eine Stützmauer geprallt. Die Frau und ihr 83-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt.
Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (25.05.2022), kurz vor 13:50 Uhr, sind auf der Hauptstrasse zwei Autos zusammengestossen.
Ein 65-jähriger Autofahrer wollte nach einem Wendemanöver auf einem Vorplatz auf die Hauptstrasse einbiegen, wo sein Auto mit einem Richtung Bronschhofen fahrenden Auto einer 43-jährigen Frau zusammenstiess. Die Frau wurde beim Unfall leicht verletzt.
Am Mittwoch (25.05.2022), kurz nach 11 Uhr, ist eine 45-jährige Velofahrerin gegen die geöffnete Türe vom Auto eines 57-jährigen Mannes geprallt. Sie wurde dabei eher leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 02:25 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft Kartonbündel in einem Hauseingang an der Poststrasse angezündet.
Eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen entdeckte den Brand rechtzeitig, konnte das Feuer trotz des Einsatzes mehrerer Feuerlöscher aber nicht eindämmen.
Am Donnerstagmorgen, 26. Mai 2022, wurden vier Männer vor einer Bar an der Langstrasse im Zuge einer Auseinandersetzung verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang alle vier mutmasslich beteiligten Personen fest.
In der Ausfahrt Kriegstetten der Autobahn A1 (Berner-Fahrbahn), kollidierte am Mittwochabend ein Automobilist aus noch zu klärenden Gründen mit der Leiteinrichtung. Er stand unter Alkoholeinfluss und musste zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Donnerstag ereignete sich an der Hauptstrasse in Oberbuchsiten ein Selbstunfall. Dabei verletzte sich der Beifahrer leicht, der Autolenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Es entstand Sachschaden an mehreren Fahrzeugen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 20. Mai 2022 führte die Polizei gemeinsam mit der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt im Ober- und Unterwallis Kontrollen durch.
Diese konzentrierten sich auf nicht vorschriftsgemässe Fahrzeuge, Lärmemissionen und auf rücksichtsloses Fahrverhalten. Von 40 kontrollierten Fahrzeugen wiesen 19 unerlaubte Änderungen auf.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Donnerstag in Lustdorf einen Selbstunfall und entfernte sich vom Unfallort.
Es wurde niemand verletzt.
Aus noch unbekannten Gründen trat aus einer Maschine in einer Produktionsfirma in Weinfelden am Mittwochmorgen (25.05.2022) Schwefelsäure aus.
Verletzt wurde niemand, es bestand keine Gefahr für Mensch und Umwelt.
Gastfamilien aufgepasst! Wohnungsbetrüger nutzen die Notsituation von ukrainischen Flüchtlingen aus, die auf Wohnungssuche sind.
Gastfamilien bitte wachsam sein
Am Mittwochabend (25.05.2022) hat sich an der Mühlenstrasse in Schaffhausen eine Kollision zwischen einem E-Bike und einem Motorfahrrad ereignet, wobei beide Lenker stürzten.
Der E-Bike-Lenker entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle, ohne sich um die leicht verletzte, jugendliche Motorfahrradlenkerin zu kümmern oder den Unfall zu melden.
Am Mittwochabend (25.05.2022), kurz nach 18:40 Uhr, hat sich auf der St. Gallerstrasse, Höhe Schibenstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der 61-jährige Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb im Spital.
In Gamprin ist am Donnerstag (26.05.2022) in den frühen Morgenstunden der Bancomat beim Gemeindehaus gesprengt worden.
Die Ermittlungen der Landespolizei laufen.
Am Donnerstag, 26.05.2022 um 00:00 Uhr ereignete sich an der Schwarzwaldallee 200 ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen und einem Lichtmasten.
Der genaue Unfallhergang ist unklar, wobei ein Fahrzeug in der Folge mit einer Rabatte/Lichtmasten kollidierte.
Im Rahmen der Bekämpfung des Handels mit Betäubungsmitteln hat die Police Riviera am Mittwoch, den 4. Mai 2022, zwei Minderjährige in Vevey festgenommen, die im Besitz von 2.500 Gramm Cannabis waren.
Am Mittwoch, den 4. Mai 2022, gegen 14:30 Uhr, bemerkte die bürgernahe Polizei zwei Personen, die sich verdächtig verhielten und am Strassenrand entlang gingen.
Am Dienstagmorgen, den 24. Mai 2022, brach im Alten Schlachthaus der Gemeinde Cottens ein Feuer aus.
Das Hauptgebäude wurde zerstört und niemand wurde verletzt. Der zuständige Staatsanwalt hat eine Untersuchung eingeleitet.
Der Fahrer, der am Dienstag, den 24. Mai 2022, um 12:10 auf der Rue de la Maladière in Neuenburg in Richtung Westen einen jungen Mann auf einem Trottinett angefahren hat, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei unter der Nummer 032 889 92 31 in Verbindung zu setzen.
Am Montag, den 23. Mai 2022, ereignete sich auf der Route d'Ogens ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Traktor.
Der Fahrer eines Traktors verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich daraufhin auf ihn stürzte. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 11 Uhr ein Verkehrsunfall auf einer Baustelle in der Via Lugia in Carona.
Ein 45-jähriger italienischer Arbeiter aus der Provinz Varese transportierte Zement am Rad eines Radladers.
Am Mittwoch, 25. Mai 2022, büxte in Schwyz ein Stier bei einem Schlachthof aus und lief die Gotthardstrasse in Ibach entlang.
Anschliessend geriet er ins Bachbett des Nietenbachs.
Spezielle Kameras mit besonders hoher Auflösung überführen Handysünder am Steuer.
Die Nutzung vom Handy am Steuer ist mittlerweile die häufigste Ursache bei Verkehrsunfällen, die durch Ablenkung entstehen. Trotz Verbot können viele Autofahrer einfach nicht die Finger von den mobilen Geräten lassen. Dies liegt auch daran, dass dieses Vergehen oft unbestraft bleibt, da die Gefahr dabei erwischt zu werden, relativ gering ist. Doch das könnte sich in Zukunft ändern.
Leichter Sachschaden ist am Mittwochmorgen, 25. Mai 2022, bei einer Auffahrkollision in Herisau entstanden.
Ein 22-jähriger Lenker fuhr kurz nach 06.00 Uhr mit seinem Lieferwagen auf der St. Gallerstrasse in Richtung St. Gallen.
Am Mittwochvormittag, 25. Mai 2022, kurz nach 11.00 Uhr, streifte ein Lastwagen mit Überhöhe auf der Zunzgerstrasse in Sissach BL die Tunneldecke der SBB-Unterführung.
Dabei blieb das Fahrzeug in der Unterführung stecken. Eine Person wurde verletzt.
Am Dienstag, 17. Mai 2022, wurde an der Hardstrasse in Birsfelden BL ein einzelner Finger (Daumen) aufgefunden (Polizei.news berichtete).
Ermittlungen der Polizei Basel-Landschaft haben nun ergeben, dass der Daumen bei einem Arbeitsunfall mit einer Trennscheibe abgetrennt wurde. Der Arbeiter begab sich nach dem Unfall in Spitalpflege.
In Olten an der Sälistrasse kollidierte am Dienstagabend ein Auto mit einer Jugendlichen mit Trottinett im Bereich eines Fussgängerstreifens.
Die Autolenkerin verliess die Unfallstelle ohne sich um das verletzte Mädchen zu kümmern, welches sich später in ärztliche Kontrolle begab. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Montag, 23. Mai 2022 entfernte sich ein 7-jähriges Kind von seiner Tagesmutter. Der Junge, der leidenschaftlich gerne Postauto fährt, wurde im Bus von Sitten nach Crans-Montana aufgefunden.
Die Rückfahrt erfolgte schliesslich in einem Dienstwagen der Polizei.
Heute Mittwoch, 25. Mai 2022, um ca. 10.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse in Göschenen in Fahrtrichtung Süd.
Im Bereich Teufelsstein war der Lenker, nach eigenen Angaben, abgelenkt, weshalb er bei der Einfahrt zum Kreisel mit der offenstehenden Barriere kollidierte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.