In einer Scheune ist ein Mottbrand ausgebrochen. Dank dem schnellen Eingreifen des Eigentümers sowie der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.
Beim Brand kamen weder Personen noch Tiere zu Schaden.
Am Freitagabend, 27.05.2022 um 20.32 Uhr erreichte die Kantonale Notrufzentrale in Glarus die Meldung eines Selbstunfalles eines Fahrradfahrers in Mitlödi.
Ein 56-jähriger Fahrradlenker, welcher mit einer Gruppe von Bikern, auf der Strasse von Schwändi in Richtung Glarus unterwegs war, stürzte nach der Verzweigung Zährütistrasse aus noch unbekannten Gründen in einer Linkskurve.
Auf der Autobahn A1 bei Niederbipp durchbrach am Freitagvormittag ein Lastwagen den Wildschutzzaun und kam im angrenzenden Acker zum Stillstand.
Der Fahrer wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Für die Bergung standen Spezialfahrzeuge im Einsatz.
Am Freitag (27.05.2022), kurz nach 11:30 Uhr, ist ein 38-jähriger Autofahrer auf der Chrobüelstrasse mit seinem Auto verunfallt.
Dieses prallte gegen einen Gartenzaun und kippte zur Seite.
Am Freitag (27.05.2022), kurz nach 15 Uhr, hat sich auf der Rütistrasse, bei der Verzweigung Holzwiesstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet. Der 79-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (27.05.2022), kurz vor 15:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Hobby-Werkstatt im Unterdorf erhalten.
Die örtliche Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Brandursache wird abgeklärt.
Am 27. Mai 2022 ereignete sich am Grand-Combin in der Gemeinde Val de Bagnes ein Serac-Sturz.
Mehrere Bergsteiger wurden in Mitleidenschaft gezogen. Zwei Tote und neun Verletzte waren zu beklagen. Weitere Bergsteiger, die sich vor Ort befanden, wurden evakuiert.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 22 vom 30.05.2022 bis zum 05.06.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Seit gestern wurde in Montagny-les-Monts eine groß angelegte Polizeiaktion durchgeführt, um die illegal organisierte Party zu beenden. Heute Nachmittag wurde das Gelände vollständig geräumt.
Mehrere Dutzend Personen wurden identifiziert. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Aufgrund der Untersuchungen, die nach dem Drama in Montreux am Donnerstag, dem 24. März, durchgeführt wurden, wird die Selbstmordthese weiterhin bevorzugt, da jede Einwirkung eines Dritten ausgeschlossen wird.
Es gibt keine Anhaltspunkte, die die Ende März aufgestellten Hypothesen widerlegen, die bestätigen, dass die Familie zurückgezogen von der Gesellschaft ohne Verbindung zur Aussenwelt lebte. Der 15-jährige Sohn ist ausser Gefahr und konnte von den Ermittlern vernommen werden.
Am 27. Mai 2022 ereignete sich am Grand-Combin in der Gemeinde Val de Bagnes ein Serac-Sturz. Mehrere Bergsteiger wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Es gab mehrere Opfer zu beklagen.
Am Donnerstag, den 26. Mai, fuhr ein 60-jähriger Einwohner von Boudry mit seinem Fahrrad auf der Route de Vaumarcus in Vaumarcus in westlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Route de la Rochelle kam es zu einem Auffahrunfall mit einem vor ihm fahrenden Auto, das von einem 40-jährigen Einwohner von Vaumarcus gelenkt wurde.
Am Freitag, 27.05.2022 ereignete sich um 15.35 Uhr auf der Landstrasse in Netstal eine Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der 19-jährige Lenker des Motorrades fuhr in Richtung Glarus und bemerkte zu spät, dass der vor ihm fahrende Personenwagen angehalten hatte und es kam zur Kollision.
Am 27. Mai 2022 lösten sich am Grand-Combin im Val de Bagnes mehrere Eisbrocken. Mehrere Bergsteiger wurden bei diesem Unglück involviert gezogen.
Zwei Bergsteiger verloren dabei ihr Leben, neun weitere wurden verletzt.
Die Air Zermatt wurde heute Morgen um 6.20 Uhr zu einem Grossrettungseinsatz am Grand Combin in der Gemeinde Val de Bagnes gerufen.
Bei einem Gletscherabbruch wurden mehr als zehn Personen auf einer Höhe von 3500 Metern getroffen und teils schwer bis schwerst verletzt, mehrere Personen sind beim Unglück sogar ums Leben gekommen.
Der 74-jährige Mann zog sich Kopf und Beinverletzungen zu.
Am Freitagvormittag (27. Mai 2022) fuhr der in Haslen/AI wohnhafte Mann mit einem Motorrad auf der Leimensteigstrasse talwärts.
Am Montag (23.05.2022) hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Vermisstmeldung veröffentlicht und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten.
Am Freitagmorgen wurde eine tote Person aufgefunden, wobei es sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um den 74-jährigen Vermissten handelt.
In St.Gallen gibt es jährlich vermehrt Fälle, in denen vor allem junge Füchse gegenüber Menschen Zutraulichkeit zeigen. Jungfüchse entwickeln sich schnell: Schon nach fünf bis sieben Wochen werden die Streifzüge rund um den Bau länger und sie begleiten ihre Mutter bei Jagdausflügen.
Wildtiere sind nicht auf Nahrung von Menschen angewiesen, vielmehr stellt die Fütterung eine Belastung des Ökosystems dar. Dies geschieht oft auch unbewusst: Zu frühes Herausstellen von Abfallsäcken oder frei zugänglicher Kompost im Garten.
Freitagnacht im Sommer: In der „Ufschötti“ in Luzern herrscht eine ausgelassene Stimmung. Der Wunsch vieler junger Menschen sich bei warmen Temperaturen draussen zu treffen ist verständlich.
Gleichwohl entstehen hier aber Konflikte aufgrund des hohen Lärmpegels und der gesetzlich vorgeschriebenen Nachtruhe ab 22:00 Uhr.
Am Freitagvormittag hat ein Anbau eines Einfamilienhauses in Ins gebrannt. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle.
Ein Mann wurde leicht verletzt. Ermittlungen zur Ursache sind im Gange.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Lostallo zu einem Verkehrsunfall eines Motorradlenkers gekommen. Er wurde dabei verletzt.
Als vorderstes Motorrad einer Vierergruppe, fuhr der 21-jährige Lenker mit Lernfahrausweis, kurz nach 15.15 Uhr, auf der H13 von Bellinzona kommend, in Richtung San Bernardino.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (27.05.2022) sind unbekannte Täterschaften in ein Kosmetikstudio an der Hauptstrasse und einen Gastronomiebetrieb an der Parkstrasse eingebrochen.
Die Täterschaften wuchteten jeweils ein Fenster auf und verschafften sich so Zugang ins Innere.
Am Freitagmorgen (27.05.2022), kurz nach 09:50 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass im Bereich zwischen der Alp Tschingla und der Alp Büls ein abgestürzter Basejumper aufgefunden worden sei.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Mann bereits verstorben. Der genaue Unfallhergang ist unklar. Dieser wird durch die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
Am Auffahrtsdonnerstag hat die Zuger Polizei eine verkehrspolizeiliche Motorradkontrolle durchgeführt.
Dabei wurden mehrere Mängel festgestellt. Für zwei 14-jährige Mofafahrer war die Fahrt vor Ort zu Ende.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Glaubenbergstrasse zwischen Stalden und Langis wurde im Ausserortsbereich ein Auto mit einer Geschwindigkeit von netto 144 km/h gemessen. Mit der Überschreitung von 64 km/h ist der Rasertatbestand erfüllt.
Am 26.05.2022, nachmittags, führte die Kantonspolizei Obwalden auf der Glaubenbergstrasse zwischen Stalden und Langis eine Geschwindigkeitsmessung durch.
Am Donnerstagabend ist es in Fanas im Prättigau zu einem Verkehrsunfall eines Lenkers mit elektrisch angetriebenem Rollstuhl gekommen.
Der Lenker wurde dabei verletzt.
Unbestimmte Verletzungen haben sich am Donnerstag, 26. Mai 2022, ein Motorradfahrer und seine Begleiterin bei einer Kollision mit einem Personenwagen auf der Schwägalpstrasse in Hundwil zugezogen.
Ein 48-jähriger Lenker fuhr um 14.40 Uhr mit seinem Personenwagen von Urnäsch kommend auf der Schwägalpstrasse und wollte bei der Passhöhe nach links in Richtung Schwägalp abbiegen.
Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Benkenstrasse in Oberhof sowie auf der Saalhofstrasse in Erlinsbach erfasste die Kantonspolizei Aargau zwei Motorradfahrer mit überhöhten Geschwindigkeiten.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei gestern, 26.05.2022, auf der Benkenstrasse in Oberhof und auf der Saalhofstrasse in Erlinsbach Geschwindigkeitskontrollen durch. Auf diesen Strecken gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Am 26. Mai 2022 fiel ein Mann von seinem Paddle, als er auf der "Gouille du Rosel" in Martigny fuhr.
Nachdem er von der Wasseroberfläche verschwunden war, wurde er von Tauchern gefunden.
Gemeinde Realp. Am Donnerstag, 26. Mai 2022, um 16.30 Uhr, fuhr ein Motorradfahrer mit Obwaldner Kontrollschild auf der Furkastrasse von der Passhöhe in Richtung Realp.
Nach einem Überholmanöver musste der Lenker aufgrund eines voranfahrenden Personenwagens abbremsen.
Am Donnerstagabend ereignete sich in Lütschental ein Selbstunfall mit einem Auto. Die Beifahrerin wurde verletzt und mit einem Helikopter ins Spital gebracht. Der Fahrer wurde leicht verletzt.
Zum Unfall wurden Ermittlungen aufgenommen.
Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 12:50 Uhr, sind auf der Wattwilerstrasse ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen. Ein 79-jähriger Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 16:10 Uhr, ist ein 40-jähriger Motorradfahrer auf der Rütistrasse, Höhe Chälenstich, verunfallt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt.
Für die Reinigung der Strasse musste die Feuerwehr aufgeboten werden.
Am Donnerstagabend (27.05.2022), kurz vor 18:50 Uhr, ist ein 44-jähriger Mofafahrer mit seinem Mofa auf der Toggenburgerstrasse gegen ein entgegenkommendes Auto eines 20-jährigen Mannes geprallt.
Der Mofafahrer wurde dabei nur leicht verletzt. Wie sich herausstellte, war der Mofafahrer alkoholisiert.
Am Auffahrtsdonnerstag hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden verschiedene Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und musste dabei mehrere Führerausweise auf der Stelle abnehmen.
Am Donnerstag, 26. Mai 2022, mussten auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch und im Sondertal in Stein innerhalb von sieben Stunden rund 100 Fahrzeuglenker zur Rechenschaft gezogen werden.
Im Rahmen der Bauarbeiten zur Pannenstreifenumnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf – Muri startet im Abschnitt Ostring – Muri bald die nächste Bauphase.
Dafür kommt es nächste Woche zu Sperrungen einzelner Spuren.
Die Polizei rückte in der vorletzten Nacht mit mehreren Patrouillen aus, nachdem in Baden eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gemeldet wurde.
Ein Mann wurde dabei am Kopf verletzt.
Unbestimmte Verletzungen haben sich am Donnerstag, 26. Mai 2022, ein Motorradfahrer uns seine Begleiterin bei einer Kollision mit einem Personenwagen auf der Schwägalpstrasse in Hundwil zugezogen.
Ein 48-jähriger Lenker fuhr um 14.40 Uhr mit seinem Personenwagen von Urnäsch kommend auf der Schwägalpstrasse und wollte bei der Passhöhe nach links in Richtung Schwägalp abbiegen.
Das heutige Auffahrtswetter präsentierte sich wenig dynamisch. Bei warmen Temperaturen verlief der Tag in den meisten Regionen recht sonnig.
Bei trockenen Verhältnissen zierten tagsüber und nördlich der Alpen zahlreiche, flache Cumuli den Himmel.
Am Mittwochvormittag, 25. Mai 2022, kurz nach 11.00 Uhr, streifte ein Lastwagen mit Überhöhe auf der Zunzgerstrasse in Sissach BL die Tunneldecke der SBB-Unterführung.
Dabei blieb das Fahrzeug in der Unterführung stecken. Eine Person wurde verletzt.
Am Dienstagabend ist ein Auto in Entlebuch, Ortsteil Ebnet, gegen eine Leitplanke geprallt.
Die zunächst unbekannte Autofahrerin hat sich bei der Polizei gemeldet.
In der Nacht wurde die Kantonspolizei über ein illegales Fest informiert, das im Wald von Montagny-les-Monts organisiert wurde. Mehrere Anwohner und Anlieger meldeten sich beim Einsatz- und Alarmzentrum.
Der Oberamtmann des Broyebezirks ordnete die Beendigung der Veranstaltung an. Im Rahmen dieses Einsatzes wurde eine beträchtliche Anzahl von Polizisten mobilisiert und eingesetzt. Der Einsatz ist noch im Gange.
Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 15:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A3 zwischen Sargans und Flums ein Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem zum Wohnmobil umgebauten Lieferwagen ereignet.
Nach dem Zusammenstoss fing das Wohnmobil Feuer und brannte vollständig aus.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.