Ein Hochdruckgebiet über Deutschland und Polen bestimmte heute das Wetter im Alpenraum.
Es sorgte für meist sonnige Verhältnisse. Allerdings verdichtete sich die Bewölkung auf der Alpensüdseite im Tagesverlauf, da dort aus Südosten feuchtere Luft einfloss.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts A4 Küssnacht–Brunnen wird aktuell der letzte Abschnitt zwischen Küssnacht und dem Anschluss Arth instandgesetzt.
Die Bauarbeiten ausserhalb der Autobahn sind bereits seit Januar 2022 im Gange. Ab Montag, 23. Mai 2022, starten mit der provisorischen Verkehrsumstellung auch die Bauarbeiten auf der Autobahn mit der entsprechenden Verkehrsführung.
Zwischen Goldau und Schwyz wird die Wildtierüberführung Röten über die A4 erstellt.
Die Arbeiten sind soweit fortgeschritten, dass die bestehende Bachüberführung, unmittelbar neben der Wildtierüberführung, abgebrochen werden kann. Die Umlegung des Gnipenbachs in die Wildtierüberführung ist bereits erfolgt.
Der Zentrumsknoten Matzingen (Rösslikreuzung) verursacht in Spitzenzeiten oftmals Stau, weil der Bahnübergang das Abbiegen blockiert. Immer wieder gibt es Unfälle oder heikle Situationen auf dem ungesicherten Bahngleis.
Der Verkehr soll künftig vollständig mit einer Lichtsignalanlage gesteuert werden. Diese wohl anspruchsvollste, letzte Bahnübergangssicherung ist zugleich der Abschluss des Bahnsicherungsprogramms auf der Strecke Frauenfeld-Wil.
Vor über 70 geladenen Gästen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben der Direktor für Sicherheit, Justiz und Sport, Romain Collaud, der Chef der Gendarmerie, Jacques Meuwly, sowie die Taufpatin Nathalie Brugger, heute Morgen das neue Einsatzboot der Kantonspolizei eingeweiht.
Die Seepolizei ist nun leistungsfähiger, sichtbarer und vernetzter und kann ihre verschiedenen Aufgaben mit einem Boot erfüllen, das auf dem neuesten Stand der Technik ist.
Das Jahr 2021 stand auch bei der Zürcher Staatsanwaltschaft erneut im Zeichen der Corona-Pandemie. Neben den logistischen Herausforderungen für die Organisation manifestierte sich die Pandemie beispielsweise in weiteren umfangreichen Untersuchungen wegen Covid-Kreditbetrugs.
Obwohl es – wie bereits im Vorjahr – wegen der behördlich angeordneten Corona-Schutzmassnahmen zu Einschränkungen im öffentlichen Leben kam, blieb das Fallaufkommen annähernd auf dem hohen Vor-Corona-Niveau.
Ein Auto ist auf die Gegenfahrbahn geraten und dort in ein anderes Auto geprallt. Beide Lenkerinnen wurden verletzt.
Auch ein Motorrad wurde in den Unfall verwickelt.
Nach der Corona-Pause findet das Jahrestreffen des World Economic Forum dieses Jahr wieder statt.
Das sicherheitspolitische Umfeld ist dabei so angespannt wie seit langem nicht. CUMINAIVEL hat mit dem Kommandanten der Schweizer Luftwaffe, Divisionär Peter Merz, über den bevorstehenden Einsatz gesprochen.
Die Stadtpolizei Winterthur musste zwischen Freitag, 13. Mai 2022, und Sonntag, 15. Mai 2022, zahlreiche Ordnungsbussen an falschparkierten Autos im Eschenbergwald anbringen.
Die Stadtpolizei appelliert an die Vernunft der Motofahrzeuglenkenden.
Wichtige Versorgungsketten reissen ab, Notfallnummern und Mobilnetze fallen aus: Damit die Bevölkerung in solchen Fällen Schutz und Hilfe findet, haben alle Luzerner Gemeinden Notfalltreffpunkte eingerichtet.
An einer Medienkonferenz erklärten die Behörden, wie der Betrieb im Ereignisfall funktioniert.
Der Bundesrat hat am 18. Mai 2022 eine Botschaft zur Ratifizierung des Übereinkommens Nr. 190 der Internationalen Arbeitsorganisation von 2019 über die Beseitigung von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt verabschiedet.
Das Übereinkommen enthält die erste international vereinbarte Definition von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt. Es schafft die Rahmenbedingungen, um sich weltweit kohärenter und solidarischer für menschenwürdige Arbeit zu engagieren.
Der Soliwaldtunnel auf der A8 Brünig wird der periodischen Reinigung unterzogen. Dafür wird der Tunnel für eine Nacht gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Auf der Umleitungsroute Richtung Interlaken besteht eine Gewichtsbeschränkung von 28 Tonnen.
Im April und Mai 2022 führte die Stadtpolizei Winterthur zusammen mit Mitarbeitenden des Strassenverkehrsamtes Winterthur sechs Kontrollen mit Schwerpunkt auf technische Änderungen an Fahrzeugen und die Einhaltung der Abgaswartung bei älteren Fahrzeugen durch.
Die Bilanz ist durchzogen.
Am Mittwochvormittag, 18. Mai 2022, kurz nach 09.30 Uhr, kam es in der Giebenacherstrasse in Füllinsdorf BL zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Traktor und einem Personenwagen.
Der Personenwagenlenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstagabend (17.05.2022) kam es zu einem Selbstunfall auf der Martinsbruggstrasse. Beim Rechtsabbiegen beschleunigte ein 35-jähriger Autolenker stark, woraufhin das Heck des Fahrzeugs ausbrach und dieses auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde.
Verletzt wurde niemand und es entstand mittlerer Sachschaden.
Auch die Rettungsflugwacht will im Bergkanton künftig mitmischen. Das sehen Air Zermatt und Air-Glaciers nicht gern.
Darum geht es: Die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) will künftig auch im Wallis Rettungsdienste aus der Luft anbieten. Sie hat dazu offiziell ein Bewerbungsdossier beim Kanton eingereicht. Damit macht die Rega der Air Zermatt und der Air-Glaciers Konkurrenz. Die Helikopterrettung im Wallis ist seit Jahrzehnten fest in der Hand der beiden Gesellschaften, die sich vor zwei Jahren zusammengeschlossen haben. Doch die Kantonsregierung musste die Rettung aus der Luft auf Geheiss des Bundesgerichts neu ausschreiben.
Im Zusammenhang mit dem Messerangriff vom 24. November 2020 auf zwei Frauen in einem Warenhaus in Lugano hat die Bundesanwaltschaft (BA) gegen eine 29-jährige Schweizer Staatsbürgerin mit Wohnsitz im Kanton Tessin Anklage beim Bundesstrafgericht eingereicht.
Der Beschuldigten wird hauptsächlich versuchter Mord und der Verstoss gegen das Al-Qaïda/IS-Gesetz zur Last gelegt. Die BA wirft ihr vor, mit dem Ziel gehandelt zu haben, ihre Opfer zu töten und einen terroristischen Akt im Namen des IS zu begehen.
Am Dienstagnachmittag ist in Dieterswil ein Lastwagen von der Strasse abgekommen und in Schräglage im Grasbord steckengeblieben.
Für die Bergung musste die Hauptstrasse für rund eine Stunde gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Mai 2022 beschlossen, das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) in ein Bundesamt zu überführen.
Er hat das Eidgenössische Finanzdepartement EFD beauftragt, bis Ende 2022 Vorschläge auszuarbeiten, wie das Amt ausgestaltet und in welchem Departement es angesiedelt werden soll.
Bei grösseren Schadenereignissen und personellen Engpässen dient die Nachtwache als erste Verstärkung der Berufsfeuerwehr. Eine der Hauptaufgaben der Nachtwache besteht darin, sogenannte Ersatzdienste bei der Berufsfeuerwehr zu leisten.
Das bedeutet, dass im Falle eines Unterbestandes in der diensthabenden Wache der Berufsfeuerwehr dieser Personalmangel mit maximal zwei Angehörigen der Nachtwache ausgeglichen werden kann.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Bottighofen einen Autofahrer angehalten, der mit stark eingeschränktem Sichtfeld unterwegs war.
Der 57-Jährige wurde kurz vor 21 Uhr auf der Hauptstrasse durch eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrolliert.
Die Signalisationen der Verkehrsleitsysteme auf der A2/A3 zwischen den Verzweigungen Hagnau und Augst und dem Anschluss Rheinfelden Ost werden erneuert.
Die wichtigsten Ziele des Leitsystems sind:
Der Bundesrat hat am 18. Mai 2022 den Bericht zur Wirksamkeitsüberprüfung der „Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken (NCS) 2018–2022“ zur Kenntnis genommen und beschlossen, für den Schutz vor Cyberrisiken weitere 25 Stellen zu schaffen.
Die Umsetzung der aktuellen nationalen Cyberstrategie wird Ende 2022 abgeschlossen.
Am Dienstag, 17. Mai 2022, kurz vor 16.45 Uhr, ereignete sich ein Unfall auf einer Baustelle im Bereich der Wilerplanggengalerie.
Ein LKW-Lenker war im Begriff mit seinem Fahrzeug rückwärts zu fahren, als er mit einem Arbeiter zusammenstiess, der sich hinter dem Lastwagen befand.
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten. Wir berichteten mehrfach darüber.
Mittlerweile konnte ein grosser Teil der Trümmer aus dem unwegsamen Gebiet eingesammelt werden. Diese werden durch Helikopter der Armee ins Tal geflogen. In einem Container werden die Teile abtransportiert und der SUST (Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle) zur Ermittlung der Absturzursache überlassen.
Aktuell steigen die Temperaturen wieder an - eine erfreuliche Tatsache, die jedoch auch eine alle Jahre wiederkehrende und tragische Thematik aktuell macht: Hunde, die in parkierte Autos eingesperrt sind, laufen Gefahr einen tödlichen Hitzeschlag zu erleiden.
Bereits ab 15 Grad Celsius Aussentemperatur und direkter Sonneneinstrahlung droht den Vierbeinern im geschlossenen Auto der Hitzetod.
Am Mittwoch, 18. Mai 2022, ist es in Speicherschwendi zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der Töfffahrer musste mit Verletzungen ins Spital überführt werden.
Am Dienstagabend (17.05.2022), kurz nach 19:10 Uhr, ist ein 30-jähriger Gleitschirmflieger mit seinem Gleitschirm am Stockberg abgestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Dienstagabend (17.05.2022), kurz nach 18 Uhr, ist auf der Muolerstrasse ein 79-Jähriger mit seinem Auto beim Abbiegen gegen das Motorrad eines 17-Jährigen geprallt.
Der junge Mann wurde dabei eher leicht verletzt.
Am Dienstagabend (17.05.2022), um 17:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A15 im Tunnel Uznaberg ein Selbstunfall ereignet.
Ein 65-jähriger Autofahrer musste einem Auto ausweichen, welches auf seinen Fahrstreifen gelenkt wurde.
Am Dienstag (17.05.2022), kurz vor 17:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Uzwil und Wil ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Eine 30-jährige Frau wurde dabei eher leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstagmittag (17.05.2022), kurz vor 12 Uhr, ist ein 58-jähriger Mann mit seinem Velo auf der Rickenstrasse verunfallt. Mutmasslich stürzte er während eines Bremsmanövers wegen einem entgegenkommenden Auto.
Er zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (17.05.2022), kurz nach 07:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall mit drei Autos gekommen.
Kurz darauf ereignete sich in derselben Fahrtrichtung ein weiterer Unfall mit vier beteiligten Autos.
Am Dienstagmorgen (17.05.2022), um 06:45 Uhr, ist auf der Konsumstrasse ein 41-jähriger Mann mit seinem Auto gegen den Roller eines 18-jährigen Rollerfahrers geprallt.
Letzterer wurde dabei leicht verletzt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Mai 2022 eine temporäre Einschränkung der Luftraumnutzung anlässlich der 12. Ministerkonferenz der WTO vom 12. bis 15. Juni 2022 in Genf genehmigt. Die Luftwaffe wird den Luftpolizeidienst und eine verstärkte Luftraumüberwachung sicherstellen.
Zudem wird die Armee im Rahmen eines Assistenzdienstes die zivilen Behörden bei der Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen unterstützen.
In Folge einer im Dezember 2021 vom HFR eingereichter Anzeige wegen gefälschten COVID-Zertifikaten, konnten im Rahmen der von der Kantonspolizei durchgeführten und von der Staatsanwaltschaft geleiteten Ermittlungen mehrere mutmassliche Täter identifiziert werden.
Mehr als 160 gefälschte COVID-Zertifikate wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Testzentrums in Granges-Paccot ausgestellt. Sie werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Am Dienstagabend, 17. Mai 2022, kurz vor 18.00 Uhr, ereignete sich in der Breitenbachstrasse in Laufen BL eine Kollision zwischen zwei Rollern. Ein Rollerfahrer wurde dabei verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte ein 48-jähriger Lenker eines Rollers, von einem Privatparkplatz kommend, nach links Richtung Laufen BL auf die Breitenbachstrasse einzubiegen.
Angesichts der verschlechterten Sicherheitslage will der Bundesrat bestehende Fähigkeitslücken der Armee rascher als geplant schliessen.
Er hat das VBS an seiner Sitzung vom 18. Mai 2022 ermächtigt, in der parlamentarischen Beratung der Armeebotschaft 2022 mehrere Anträge der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates (SiK-S) zu unterstützen.
Die überwiegende Mehrheit der Personen, die sich in der Schweiz im Freiheitsentzug befinden, wird korrekt behandelt. Dies hält der Anti-Folter-Ausschuss des Europarats (CPT) in einem Bericht vom Oktober 2021 fest.
Allerdings sieht der Ausschuss in verschiedenen Bereichen Optimierungsbedarf.
Per Ende Mai 2022 gehen mit Fw Peter Kraft und Doris Kälin zwei Mitarbeitende der Kantonspolizei Schwyz in die wohlverdiente Pension.
Fw Peter Kraft, Chef Stellvertreter Dienst Brennpunkte, geht nach gut 40 Dienstjahren bei der Kantonspolizei Schwyz in den wohlverdienten Ruhestand.
Gestern am späten Abend entbrannte am Bahnhof Baden ein Streit unter drei Männern.
Dabei wurden zwei durch ein Messer verletzt. Beide mussten ins Spital gebracht werden.
Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis hat am 16. Mai 2022 beim Bezirksgericht Dietikon Anklage gegen einen Mann wegen qualifiziert grober Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfacher Körperverletzung und weiterer Verkehrsdelikte erhoben.
Ihm wird vorgeworfen, das von ihm gelenkte Fahrzeug Anfang Dezember 2021 im Gubristtunnel auf 229 km/h beschleunigt und in der Folge einen Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge verursacht zu haben.
Die Schweiz soll im Bereich Naturgefahren eine wichtige Lücke schliessen. Angesichts der häufigeren Trockenheit will der Bundesrat ein nationales Früherkennungs- und Warnsystem aufbauen. Es soll mehrere Wochen im Voraus aufzeigen, wenn sich eine kritische Situation anbahnt.
So können Betroffene wie Landwirtinnen und Landwirte oder Trinkwasserversorger geeignete Massnahmen ergreifen und Schäden vermeiden. Der Bundesrat erteilte den zuständigen Bundesämtern anlässlich seiner Sitzung vom 18. 05.2022 einen entsprechenden Auftrag.
Am Dienstagmittag, 17. Mai 2022, kurz nach 12.00 Uhr, wurde an der Hardstrasse in Birsfelden BL, auf der Gebäuderückseite eines Mehrfamilienhauses mit Restaurant, in der Nähe eines Abfallcontainers, ein einzelner Finger (Daumen) aufgefunden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Velofahrer wurde am Dienstagabend in Weinfelden festgenommen, nachdem er sich gegenüber Polizisten äusserst aggressiv verhalten und im Polizeiposten randaliert hatte.
Der Mann war zudem im Besitz von Betäubungsmittel.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.