Am Samstagabend (30. Mai 2026, nach 17:30 Uhr) kam es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Anhängerzug.
Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15'000 Franken.
Am Freitagnachmittag (29. Mai 2026, ca. 14:20 Uhr) musste ein Bus der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) auf der Obergrundstrasse auf Höhe der Kreuzung Eichhof in Fahrtrichtung Stadt stark abbremsen.
Dabei stürzten mehrere Fahrgäste. Mindestens eine Person wurde verletzt.
Am frühen Samstagmorgen (30. Mai 2026, kurz vor 01:00 Uhr) verlor ein 22-jähriger Autofahrer auf der Obergrundstrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen zwei bepflanzte Betonkübel.
Dabei wurden zudem mehrere abgestellte Velos beschädigt.
Am Samstagmittag (30. Mai 2026, nach 11:00 Uhr) kam es auf der Neuenkirchstrasse im Ortsteil Emmenbrücke zu einem Selbstunfall.
Ein an ein Auto gekoppelter Anhänger löste sich während der Fahrt und kippte nach der Lohrenkreuzung auf die Fahrbahn.
Meldungen über einen Mann, der in Hunzenschwil Kinder angesprochen haben solle, sorgten vorletzte Woche an der Schule für Verunsicherung.
Inzwischen hat die Kantonspolizei einen Verdächtigen ermittelt und festgenommen.
Kurz vor 16:00 Uhr ereignete sich in Unterägeri ein weiterer Verkehrsunfall.
Eine 63-jährige Autofahrerin fuhr auf der Bühlstrasse gegen einen Begrenzungsstein, worauf das Fahrzeug zur Seite kippte und auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand kam.
Am Sonntagmorgen (31. Mai 2026), kurz vor 10:30 Uhr, fuhr ein 58-jähriger Autofahrer auf der Zugerstrasse in Unterägeri in Richtung Zentrum.
Dabei übersah er eine 77-jährige Frau, die zum gleichen Zeitpunkt die Zugerstrasse auf einem Fussgängerstreifen überquerte.
Im Rahmen einer Zustandsbeurteilung wurden beim Bootshafen Härggis zwischen Beckenried und Volligen verschiedene Schäden an der Hafenanlage festgestellt.
Betroffen sind insbesondere die Hafenmole sowie Teile der Seemauer.
Die Täterschaft verursachte grossen Schaden, konnte aber kein Bargeld erbeuten.
Während der Nacht auf Samstag (30.05.2026) verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeiten der Talstation der Luftseilbahn Brülisau-Hoher Kasten.
Ein Automobilist verlor auf der Wandfluhstrasse in Zetzwil die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte unter anderem gegen einen Baum.
Der Lenker wurde leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden. Die Strasse musste während der Bergungsarbeiten vorübergehend gesperrt werden.
Am Sonntagmittag ist es in Brienzwiler zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und zwei Motorrädern gekommen.
Zwei Motorradlenker verletzten sich dabei leicht. Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit den örtlichen Kommunalpolizeien am Samstagnachmittag (30.5.2026) an verschiedenen Orten im Kantonsgebiet Verkehrskontrollen mit speziellem Augenmerk auf Motorräder durchgeführt.
Dabei wurden zahlreiche Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt.
Ein Gewitter mit starkem Regen führte am Sonntag im Raum Aarau zu überfluteten Strassen und Kellern.
Die Feuerwehr stand in den frühen Abendstunden im Dauereinsatz.
Ein flaches Zwischenhoch sorgt am Montag für eine vorübergehende Abtrocknung und Stabilisierung der Luft. Mit zunehmender südwestlicher Strömung gelangt am Dienstag tagsüber feuchtwarme und instabile Luft zum Alpenraum.
Eine Kaltfront zieht in den Abendstunden über die Alpennordseite hinweg. Dahinter folgt mit einem neuen Zwischenhoch am Mittwoch wieder kühlere und trockene Luft.
Die Usterstrasse im Abschnitt zwischen der Obermattstrasse und der Ruetschbergstrasse ist in einem sehr schlechten Zustand und muss instand gesetzt werden.
Gleichzeitig soll die Sicherheit für den Velo- und Fussverkehr in diesem Bereich verbessert werden. Der Regierungsrat hat dazu Ausgaben in der Höhe von 11,257 Mio. Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt.
Am gestrigen Rettungstag in Frauenfeld präsentierte sich unter den zahlreichen Rettungs- und Blaulichtorganisationen natürlich auch die Kantonspolizei Thurgau bei schweisstreibenden Temperaturen.
Mindestens eine kurze, luftige Abkühlung gabs bei der Einweisung des Rettungshelikopters, der danach aus nächster Nähe betrachtet werden konnte.
«Grüezi, Verkehrskontrolle» – ein Satz, der heute oft zu hören war.
Die Polizeischülerinnen und Polizeischüler der Polizeischule Ostschweiz haben heute in der Stadt St.Gallen Verkehrskontrollen unter Aufsicht erfahrener Polizistinnen und Polizisten geübt.
Die Waadtländer Kantonspolizei war am 30. Mai 2026 an der Einweihung der neuen Feuerwehrkaserne des SDIS Broye-Vully in Payerne im Rahmen eines Tags der offenen Tür präsent.
Besucherinnen und Besucher konnten die Teams der Polizei kennenlernen und verschiedene Einsatzmittel entdecken.
Am Samstag, 30. Mai 2026, unternahm ein 59-jähriger Schweizer Staatsangehöriger zusammen mit einer weiteren Person eine Kanufahrt auf der Reuss in Gurtnellen.
Bei der Durchfahrt einer engen Flusspassage geriet der Mann aus bislang ungeklärten Gründen unter Wasser und wurde von der Strömung flussabwärts fortgetragen.
Am 31.05.26, 07:03 ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass es vor dem Goods am Bahnhofplatz zu einer Auseinandersetzung gekommen sei, wobei eine Person verletzt wurde.
Die sofort ausgerückten Patrouillen der Stadtpolizei Winterthur trafen vor Ort einen 55-jährigen Mann an, welcher eine oberflächliche Wunde und Blut im Gesicht hatte.
Am 31.05.26, 10:11 Uhr, fuhr eine 63-jährige Personenwagenlenkerin auf der Suche nach einem Parkplatz retour aus der Guggenbühlstrasse in die Stadlerstrasse.
Dabei übersah sie eine korrekt auf der Stadlerstrasse stadtauswärts fahrende 75-jährige E-Bikefahrerin.
Am 31.05.26, 16:03 Uhr, fuhr ein 62-jähriger Autolenker auf der Giesserstrasse in Richtung Zürcherstrasse.
Gleichzeitig fuhr eine 56-jährige Fahrradlenkerin von rechts aus der Tössfeldstrasse.
Am 31.05.26, 16:23 Uhr fuhren zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren mit ihren Fahrrädern im erhöhten Schritttempo nebeneinander auf der Stadthausstrasse in Richtung Stadthaus.
Aus nicht geklärten Gründen verhängten sich die beiden Lenker der Fahrräder miteinander wobei der Jüngere stürzte und sich am linken Handgelenk verletzte.
Beim Zoll erleben unsere Teams manchmal überraschende Situationen.
So auch in Thayngen: Eine Reisende kehrte am 27. Mai 2026 aus den Ferien zurück – mit 55 Gepäckstücken für sich alleine!
Heute Sonntag, 31. Mai 2026, kurz nach 20.00 Uhr, kam es im Bereich „Gumpisch“ zu einem Murgang.
Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Die Strasseninfrastruktur nahm nach bisherigen Erkenntnissen keinen Schaden.
Als einzige Luftrettungsorganisation der Schweiz führt die Rega hochspezialisierte intensivmedizinische Transporte durch.
Dazu gehört der Transport von Patientinnen und Patienten, die auf eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) angewiesen sind. Das bedeutet, dass eine Maschine teilweise oder vollständig die Atem- oder Herzfunktion des Patienten übernimmt.
Neuer Termin: Am Montag und Dienstag, 1. und 2. Juni 2026, wird die Strasse zwischen Lauerz und Otten (Richtung Seewen) vollständig gesperrt.
Der ursprüngliche Termin im Mai musste witterungsbedingt verschoben werden.
Am 28. Mai 2026, kurz vor 14 Uhr, ist im Wald oberhalb der Lürlibadstrasse ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der hohen Temperaturen und des Windes breitete sich das Feuer rasch bergauf aus.
Dank der sofortigen und entschlossenen Intervention der Einsatzkräfte von der Lürlibadstrasse sowie vom Lürlibadweg (oben im Wald) aus konnte die Brandausbreitung gestoppt werden. Unterstützt wurde der Einsatz durch zwei Helikopter der Swiss Helicopter.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt war an den Hybrid Games Basel 2026 mittendrin.
Mit einem eigenen Stand informierte das Team über das Anforderungsprofil und die Möglichkeiten bei der Kapo Basel-Stadt – und liess sich dabei auch nicht lumpen: Liegestütze wurden mitgemacht, Athletinnen und Athleten mit selbst beschrifteten Plakaten angefeuert und zahlreiche Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern geführt.
Die Kantonspolizei Schwyz war beim diesjährigen SlowUp Schwyz entlang der Strecke im Einsatz und trug zu einem reibungslosen Ablauf bei.
Neben dem Sicherheitseinsatz freute sich das Team über viele Begegnungen und Gespräche mit der Bevölkerung – genau solche Momente machen den SlowUp zu einem besonderen Anlass.
Am Sonntagmorgen (31.5.2026) ist es in Zürich im Kreis 5 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Dabei ist ein 21-Jähriger durch eine Stichwaffe schwer verletzt worden.
Kurz nach Mitternacht wurde die Stadtpolizei Zürich zu einem Streit an die Duttweilerstrasse gerufen.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Sonntagnachmittag (31.5.2026) in Bäretswil ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Der Verletzte musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Mit Blick auf illegal abgeänderte Autos führte die Kantonspolizei am Rande eines Tuning-Events eine gezielte Aktion durch.
Wegen sicherheitsrelevanter Verstösse legte die Polizei mehrere Wagen still und verzeigte deren Lenker.
In Chur ist es auf dem Reitnauerweg zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine Beifahrerin wurde verletzt, dem fahrunfähigen Lenker wurde der Führerausweis aberkannt.
Am Samstagabend ist in Walperswil ein Brand in einem Schopf ausgebrochen, der auf das angrenzende Wohnhaus übergriff.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen und löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist im Unterbächen ein Auto in Brand geraten.
Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte die Flammen löschen. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist es im Garten eines Einfamilienhauses zu einem Heckenbrand gekommen.
Die Flammen konnten rasch gelöscht werden, es entstand Sachschaden.
Am Samstagnachmittag (30.05.2026) ist es auf dem Chrüzberg zu einem Kletterunfall gekommen.
Eine 37-jährige Frau stürzte und musste von der Rega geborgen werden. Sie wurde eher schwer verletzt.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist es auf der Holzwiesstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 67-jähriger Mann wurde eher schwer verletzt.
Am Samstagnachmittag (30.05.2026) ist es auf der Hulftegg zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 37-jähriger Mann wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden.
Auf der Seewenstrasse in Büren hat in der Nacht auf Sonntag, 31. Mai 2026, ein Autolenker einen Selbstunfall verursacht und ist in eine Hausmauer geprallt.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte er unter Drogeneinfluss gefahren sein und keinen gültigen Führerausweis besitzen. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
In Kallnach ist es am Samstagabend zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Die Fahrerin wurde beim Sturz schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Krosenrain war rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Auf der Härkingerstrasse in Neuendorf hat sich am Sonntagmorgen, 31. Mai 2026, eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde der mutmassliche Unfallverursacher schwer und der Lenker des entgegenkommenden Autos leicht bis mittelschwer verletzt.
Am Samstagabend ist es in Studen zu einem Brand in einem Geschäftsbetrieb gekommen.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und anschliessend löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am späten Samstagabend, 30. Mai 2026, fuhr ein 29-jähriger Personenwagenlenker auf der Churerstrasse in Pfäffikon durch den Schweizerhof-Kreisel in Richtung Freienbach.
Bei der Ausfahrt aus dem Kreisel überfuhr der Lenker kurz nach 23 Uhr zunächst eine Signalisationstafel der Mittelinsel und kollidierte anschliessend sowohl mit einem entgegenkommenden Fahrzeug als auch mit einem bei einer Tankstelle abgestellten Auto.
Am Samstagnachmittag, 30. Mai 2026, fuhr ein 25-jähriger Motorradlenker auf der Speerstrasse von Benken her in Richtung Reichenburg.
Unmittelbar vor der Verzweigung "Unter Hirschlen" setzte der Motorradfahrer um 16.35 Uhr zum Überholen mehrerer Fahrzeuge an.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.