Schweiz

Gächliwil SO: Töfffahrer bei Kollision mit Auto schwer verletzt – Rega im Einsatz

Auf der Hauptstrasse in Gächliwil kam es am Montagnachmittag, 3. August 2026, zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad. Dabei zog sich der Motorradlenker schwere und die Autolenkerin leichte Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der verunfallte Motorradlenker mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen.

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Ennetbühl SG: Heftiger Frontalunfall – Kleinkind (2) und Bub (5) unter den Verletzten

Am Sonntagnachmittag (02.08.2026) ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurden sechs Personen leicht bis erheblich verletzt. Die betroffene Strasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

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Weesen SG: Rumäne (58) nach Einbruch und Flucht mit gestohlenem Kajak festgenommen

Am Sonntagabend (02.08.2026) hat eine Patrouille in Weesen einen 58-jährigen Mann nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus festgenommen. Der Mann brach zuvor in die Liegenschaft ein und wurde von den nach Hause kommenden Bewohnern überrascht. Er flüchtete anschliessend mit einem zuvor gestohlenen Kajak.

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Erstfeld UR: Betrunkener Töfffahrer kracht über Kreisel und verletzt sich erheblich

Gestern Sonntag, 2. August 2026, kurz nach 19.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Luzerner Kontrollschild vom Sustenpass herkommend auf der Gotthardstrasse in Richtung Kreisel Lindenried in Erstfeld. Aus nicht abschliessend geklärten Gründen fuhr der 55-jährige Motorradfahrer geradeaus über den Kreisel Lindenried, kollidierte mit dem Randstein der Kreiselmitte und kam anschliessend zu Fall.

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Schiers GR: Motorradfahrer stürzt nach Vollbremsung vor Tunnel – mittelschwer verletzt

Am Sonntagnachmittag ist auf der Nationalstrasse N28 ein Motorradfahrer nach einem Bremsmanöver gestürzt. Er zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital Schiers.

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Lenzburg AG: Franzose (19) nach Einbruch in Autohandel nur Minuten später festgenommen

Ein zunächst Unbekannter brach in der Nacht in das Büro eines Autohändlers ein. Auf der Fahndung nahm die Kantonspolizei einen jungen Franzosen unter dringendem Tatverdacht fest. Tatort war ein Autohandelsbetrieb an der Sägestrasse in Lenzburg.

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Iseltwald BE: Velofahrer stürzt schwer – Rega fliegt Mann in kritischem Zustand ins Spital

In Iseltwald ist es am Montagmorgen zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen. Er wurde beim Sturz schwer verletzt und musste in kritischem Zustand mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht werden. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.

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Attiswil BE: Schlägerei nach Verkehrsunfall – Polizei stellt Messer & Baseballschläger sicher

Am Sonntagnachmittag wurden zwei Personen bei einer tätlichen Auseinandersetzung nach einem Verkehrsunfall in Attiswil verletzt. Sechs Personen wurden angehalten. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.

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Altdorf UR: E-Scooter kollidiert mit Auto – Kantonspolizei sucht Zeugen des Unfalls

Am Freitag, 31. Juli 2026, um ca. 17.00 Uhr, fuhr der Lenker eines E-Scooters auf der Stöckligasse in Altdorf in Richtung Telldenkmal. Gleichzeitig beabsichtigte ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern bei den dortigen Blaue-Zone-Parkplätzen wegzufahren, wobei es in der Folge zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam.

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Flüelen UR: Auto dreht sich nach Aufprall um 360 Grad – A2 stundenlang einspurig befahrbar

Heute Montag, 3. August 2026, kurz nach 07.00 Uhr, war der Lenker eines Personenwagens mit deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt aus dem Fischlauitunnel kollidierte das Fahrzeug aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen mit der rechten Tunnelwand.

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Basel BS: Legionellen-Ausbruch fordert ein Todesopfer – über 20 Personen im Spital

Aktuell besteht im Kanton Basel-Stadt eine aussergewöhnliche Häufung von Krankheitsfällen, die durch Legionellen verursacht werden. Über 20 Personen mussten oder müssen im Spital behandelt werden. Die wahrscheinlichste gesundheitsgefährdende Ansteckungsquelle konnte gemäss aktuellem Stand eruiert und eliminiert werden, weitere werden untersucht. Das Gesundheitsdepartement führt seine Kontroll- und Prüftätigkeit weiter, bis gesichert ist, dass die Gesundheitsgefährdung vollständig behoben ist.

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Buttwil AG: Zu schnell in Rechtskurve – Lieferwagen kippt und blockiert die Fahrbahn

In einer Kurve verlor der Fahrer eines Lieferwagens in Buttwil die Kontrolle. Dieser kippte und blieb auf der Fahrbahn liegen. Verletzt wurde niemand. Der Selbstunfall ereignete sich am Montag, 3. August 2026, um 8.45 Uhr auf der Dorfstrasse in Buttwil.

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Zürich ZH: SBB setzt für Street Parade 20 Extrazüge und Nachtverbindungen ein

Am Samstag, 8. August 2026, bringt die SBB mit 20 Extrazügen und zahlreichen Verstärkungswagen tausende Besucherinnen und Besucher sicher und bequem an die Street Parade in Zürich und wieder nach Hause. Zusätzliche Nachtverbindungen im Fern- und Regionalverkehr sowie ein ausgebautes Angebot im ZVV sorgen für Reisen bis in die frühen Morgenstunden.

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Stadt St.Gallen SG: Sturmböen wohl Ursache für Dacheinsturz an der Rorschacher Strasse

Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller Beteiligten konnte die Rorschacher Strasse nach dem Dacheinsturz an der unbewohnten Liegenschaft an der Rorschacher Strasse 189 vom Samstagabend bereits am frühen Montagmorgen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Erste Erkenntnisse eines externen Statikers deuten darauf hin, dass starker Wind zum Einsturz des Hausdachs geführt haben könnte. Die genaue Ursache wird jedoch weiterhin untersucht.

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Kanton Aargau: Polizei verstärkt zum Schulstart Kontrollen rund um Schulhäuser

Nach den Sommerferien beginnt im Kanton Aargau für tausende Kinder wieder der Schulalltag. Die Regionalpolizeien begleiten den Schulbeginn mit verstärkten Kontrollen und Präventionsmassnahmen für einen sicheren Schulweg.

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Ennetbaden AG: Schwerer Selbstunfall mit Harley-Davidson – Unfallhergang unklar

In Ennetbaden stürzte am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer und verletzte sich schwer. Weil der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.

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Furna GR: Schwere Kollision zwischen Postauto und Velo – Rega im Einsatz

Am Sonntagnachmittag ist es in Furna zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Postauto und einem Velo gekommen. Die Fahrradfahrerin wurde ins Spital geflogen.

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Steinen SZ: Acht Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall – Kind schwebt in Lebensgefahr

Bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen und einem Motorrad sind am Sonntagabend, 2. August 2026, in Steinen mehrere Personen verletzt worden. Ein 9-jähriger Knabe erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Die Schlagstrasse musste für die Rettungs-, Bergungs- und Unfallaufnahmearbeiten während mehrerer Stunden gesperrt werden.

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St.Gallen: Einbrecher räumen Wohnungen leer – Schmuck und Tresore gestohlen

Zwischen Dienstagabend und Sonntagmittag (02.08.2026) sind der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen sechs Einbrüche im Kanton St.Gallen gemeldet worden. Unbekannte Täterschaften brachen in Einfamilienhäuser, Wohnungen und eine Schule ein. Sie stahlen Bargeld und Schmuck. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.

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Grabs SG: 17-jähriger Wanderer stürzt am Scheffloch 40 Meter in den Tod

Am Sonntagmorgen (02.08.2026) ist es im Bereich Scheffloch zu einem tödlichen Wanderunfall gekommen. Ein 17-jähriger Wanderer stürzte rund 40 Meter in die Tiefe. Der in der Region wohnhafte Schweizer konnte von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden.

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Wetter am Sonntag, 02.08.2026: Viel Sonne, später einzelne Gewitter

Der Alpenraum liegt heute am Südrand eines Hochs über Deutschland in einer schwachen Bisenströmung. In der Höhe wird aus Südwesten labil geschichtete und heisse Luft zur Schweiz geführt. Die Gewitterneigung ist zunächst nur über den Alpen erhöht. Am Montag und Dienstag wird die Luftmasse aus Südwesten weiter angefeuchtet und über den Alpen wird es leicht föhnig. Die Gewitterneigung nimmt allgemein zu, auch im Flachland.

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Ballaigues VD: Illegale Rave-Party mit 800 Personen nach Polizeieinsatz beendet

Am Samstag, 1. August 2026, musste die Kantonspolizei Waadt wegen einer illegalen Rave-Party auf einer Alp in Ballaigues ausrücken. Rund 800 Personen nahmen an der nicht bewilligten Techno-Veranstaltung teil. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.

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Basel BS: Brand in Wohn- und Geschäftshaus – grosser Sachschaden entstanden

Am Sonntag, 2. August 2026, um circa 04.10 Uhr, ist die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in einer Wohn- und Geschäftsliegenschaft an der Offenburgerstrasse ausgerückt. Sie konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Zwei Personen sind durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt medizinisch abgeklärt worden.

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Fischenthal ZH: Frontalcrash zwischen zwei Töfffahrern – beide mittelschwer verletzt

Kurz nach 16.30 Uhr ist ein 21-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Hulfteggstrasse von der Hulftegg in Richtung Steg gefahren. Bei einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Motorrad wurden beide Töfffahrer mittelschwer verletzt.

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Winterthur ZH: Betrunkener kracht in Autos – nur zwei Verstösse wegen Grillierens

Am Samstag, 1. August, kurz nach 22.00 Uhr, ereignete sich auf der Blumenaustrasse in Winterthur ein Verkehrsunfall, bei dem zwei parkierte Fahrzeuge beschädigt wurden. Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte den Unfall. Gleichzeitig zieht die Stadtpolizei Winterthur eine positive Bilanz zum Nationalfeiertag.

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Stadt Basel BS: Schlägerei mit mehreren Beteiligten – Mann (46) im Spital (Zeugenaufruf)

Am Sonntag, 2. August 2026, um circa 07.30 Uhr, ist es auf dem Birsig-Parkplatz im Bereich der Passage Steinenvorstadt aus noch zu klärenden Gründen zu einer Schlägerei gekommen. Dabei ist ein 46-jähriger Mann verletzt worden. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn ins Spital.

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Kanton Thurgau: Positive 1.-August-Bilanz trotz Alkoholfahrten und einzelnen Verstössen

Der Nationalfeiertag verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ohne grössere Zwischenfälle. Erfreulicherweise gab es nur wenige Verstösse gegen das Feuer- sowie das Feuerwerksverbot.

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Sargans SG: Zwei alkoholisierte Velofahrer kollidieren – Mann erheblich verletzt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02.08.2026) ist es auf der Rheinaustrasse zu einer Kollision zwischen zwei Velofahrenden gekommen. Ein 41-jähriger Mann wurde dabei erheblich verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Beide Velofahrenden waren angetrunken unterwegs.

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Oberriet SG: 66-jähriger E-Bike-Fahrer nach Sturz mit 0,64 mg/l im Spital

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02.08.2026) ist ein 66-jähriger E-Bike-Fahrer auf dem Kanalweg verunfallt. Er wurde durch den Unfall erheblich verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Mann war zudem alkoholisiert unterwegs.

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Mühlrüti SG: Motorradfahrer bei missglücktem Überholmanöver schwer verletzt

Am Samstagnachmittag (01.08.2026) ist es auf der Hulfteggstrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und zwei Autos gekommen. Der 24-jährige Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Unfallaufnahme führte zu teilweisen Sperrungen der Fahrbahn.

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St.Gallen: 67 Verstösse gegen Feuerverbot – Polizei zieht trotzdem positive Bilanz

Der Nationalfeiertag ist im Kanton St.Gallen weitgehend ruhig und ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Die Kantonspolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz. Das seit dem 17. Juli 2026 geltende absolute Feuerverbot sowie das teilweise Feuerwerksverbot wurden von der Bevölkerung grösstenteils eingehalten.

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Wislikofen AG: Mercedes prallt in Gebäude – Polizei sucht zwei Motorradfahrer

Am Samstagmorgen kollidierte ein Automobilist mit einem Gebäude am Strassenrand. Dabei wurde der Lenker verletzt. Am Fahrzeug entstand grosser Sachschaden. Gemäss dem Automobilisten musste er aufgrund von zwei Motorradfahrenden nach rechts ausweichen. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.

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Kanton Zug: Ruhiger 1. August – Bevölkerung hält Feuerverbot vorbildlich ein

Die Feierlichkeiten rund um den Nationalfeiertag sind im Kanton Zug aus Sicht der Zuger Polizei ruhig verlaufen. Die Bevölkerung hat sich grösstenteils an die aufgrund der grossen Waldbrandgefahr geltenden Einschränkungen gehalten.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.