In Anwesenheit von zahlreichen Gästen übergab Regierungsrat Dimitri Moretti das Kommando der Kantonspolizei Uri an Major Thorsten Imhof. Der bisherige Kommandant Reto Pfister wurde feierlich verabschiedet.
In würdigem Rahmen fand am Freitag, 29. April 2022, die Kommandoübergabe der Kantonspolizei Uri im Landratssaal in Altdorf statt. Anlässlich der Zeremonie dankte der Urner Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti dem bisherigen Kommandanten Reto Pfister für sein Engagement und sein Herzblut in den vergangenen rund fünfeinhalb Jahren.
Zur Erhaltung des Wertes und der Funktionsfähigkeit wird der Nationalstrassenabschnitt A4 Verzweigung Rütihof bis Anschluss Küssnacht instandgesetzt.
Im Rahmen des Erhaltungsprojektes werden das Trassee, die Kunstbauten und die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen erneuert und den heutigen Anforderungen sowie Normen und Richtlinien angepasst.
Wir Mitarbeitenden des Kommissariats Wasserschutzpolizei (Wapo) der Stadtpolizei Zürich sorgen für Ruhe, Sicherheit und Ordnung auf den schiffbaren bzw. grösseren Gewässern der Stadt Zürich.
Dazu stellen wir rund um die Uhr die polizeiliche Grund- und Spezialversorgung auf dem Wasser sicher, gewährleisten die Wasserrettung und intervenieren bei Öl- und Chemie-Ereignissen auf den schiffbaren Gewässern.
Wie wäre es, mit einem Polizeitöff über eine Landstrasse zu fahren und was für ein giraffenähnliches Hilfsmittel setzt die Stadtpolizei Dübendorf ein?
Bei unserem Stand an der Dübi-Mäss bieten wir Ihnen Antworten auf Ihre Fragen.
Heute Abend ist die erste offizielle Vorführung des Zirkus Knie in St. Gallen. Dieses Jahr gastiert dieser noch bis Montagabend in unserer Stadt.
Die Zelte und Wohnwagen wurden gestellt, die Aufbauarbeiten sind abgeschlossen und vorgestern und gestern fanden bereits ersten Vorstellungen statt.
„Mein Name ist Thomas und ich arbeite in der Polizeiregion Stadt Luzern.
Als Einsatzgruppenchef bin ich praktisch täglich im Aussendienst in der Stadt Luzern, aber auch im ganzen Kantonsgebiet. Im Jahr 2015 wurde ich in die Sondergruppe Hundeführer der Luzerner Polizei aufgenommen.“
Ein Autofahrer erlitt bei einer Selbstkollision auf der Umfahrungsstrasse in Einsiedeln lebensbedrohliche Verletzungen.
Er fuhr am Freitag, 29. April 2022, um 8.30 Uhr in Richtung Biberbrugg, als er aus bislang ungeklärten Gründen rechts von der Fahrbahn abkam.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft blickt auf ein Geschäftsjahr 2021 mit pandemiebedingt rückläufigen Falleingangszahlen zurück.
Die Effekte der Pandemie beeinflussten auch die Erledigungszahlen: Diese entwickelten sich insgesamt rückläufig, wobei insbesondere die weniger arbeitsintensiven Übertretungen vom Rückgang betroffen waren.
Am Donnerstag (28.04.2022), um 09:30 Uhr, sind an der Bergstrasse ein Auto und ein Lieferwagen zusammengeprallt.
Eine 50-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (28.04.2022), kurz nach 13:05 Uhr, ist es an der Neugasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Ein 16-jähriger Motorradfahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Er wurde mit der Rettung ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (28.04.2022), um 16:25 Uhr, ist ein 25-jähriger Mann nach einem Überholmanöver an der Flawilerstrasse verunfallt.
Der Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (28.04.2022), um 18:00 Uhr, ist eine 19-jährige Frau mit ihrem Motorrad verunfallt.
Dabei wurde sie leicht verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst betreut werden.
Die Feuerwehr Muotathal musste aufgrund eines Brandausbruchs im Motorenraum eines Autos am Freitag, 29. April 2022, um 6.30 Uhr an die Industriestrasse in Muotathal ausrücken.
Sie konnte den Brand des abgestellten Fahrzeugs rasch löschen.
Am Freitag, 29. April 2022, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz um 4.15 Uhr mehrere Meldungen ein, dass ein Stall am Gampelisteg in Muotathal brenne.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Muotathal stand das Gebäude bereits in Vollbrand und brannte vollständig nieder. Verletzt wurde niemand, es befanden sich keine Tiere im Stall.
Bei einer Kollision von zwei Fahrzeugen auf der Bellerivehöhe in der Stadt Luzern wurden zwei Personen leicht verletzt.
Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 50'000 Franken.
Am Donnerstag (28.04.2022) kam es auf der Flurhofstrasse zu einer Kollision zwischen einem E-Bike-Fahrer und einer Autotüre.
Der E-Bike-Fahrer musste aufgrund von Schmerzen in die Notfallaufnahme gebracht. Es entstand eher geringer Sachschaden.
Auf der Prättigauerstrasse in Klosters ist am Donnerstagabend ein Anhänger eines Fahrzeugs mit einem entgegenkommenden Personenwagen kollidiert.
Zwei Personen mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Beim Kreisverkehrsplatz Schlottermilch in Sursee ist gestern Abend ein Mädchen, das auf dem Velo die Strasse überquerte, von einem Auto erfasst und rund 20 Meter mitgeschleppt worden.
Sie musste mit erheblichen Verletzungen hospitalisiert werden.
Die Brücke der Nationalstrasse über die Engstlige am nördlichen Ende von Frutigen wird saniert. Dafür wird der Verkehr während rund drei Wochen einspurig geführt.
Am nördlichen Ende von Frutigen überquert die Nationalstrasse auf einer Brücke die Engstlige. An dieser Brücke werden nun verschiedene Sanierungsmassnahmen durchgeführt.
Anlässlich eines Trainingstauchganges wurden im Rhein auf Höhe Sulz Munition und Sprengkapseln gefunden, die im Anschluss geborgen und kontrolliert gesprengt werden konnten.
Am Morgen des 06.04.2022 fanden die Polizei Basel- Landschaft anlässlich eines Trainingstauchganges im Rhein, Höhe Sulz, diverse Munition und Sprengkapseln auf.
In den letzten Wochen sind vermehrt Meldungen über wandernde und eingenistete Bienenschwärme eingegangen.
Gerne hilft die Schaffhauser Polizei und vermittelt betroffenen Liegenschaftsbewohnern Imker.
Es ist ein später Abend anfangs April, es ist dunkel und kühl. Um diese Zeit sind wahrscheinlich die meisten Leute zuhause in ihren warmen Wohnungen und erholen sich von ihrem Arbeitstag. Nicht so die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri. Für sie beginnt die Arbeit erst jetzt.
Denn heute ist eine von vielen Nächten, in welchen die Mitarbeitenden, die sonst im Schwerverkehrszentrum arbeiten, einen Ausnahmetransport begleiten. Eine herausfordernde und spannende Arbeit zugleich.
Regierungsratssitzung 26. April 2022. Der Regierungsrat äussert sich im Rahmen der Vernehmlassungsvorlage zum Zahlungsrahmen Nationalstrassen, zum Ausbauschritt 2023 und zum Verpflichtungskredit sowie zur Anpassung des Nationalstrassennetzes.
Er weist jedoch auf die Bedeutsamkeit einer gemeinsamen Planung der Umfahrungen Netstal und Glarus hin.
Um im Ernstfall richtig reagieren zu können, sind Übungen unter realen Bedingungen äusserst wichtig für die Berufsfeuerwehr.
Ein Teil der Einsatzkräfte trainiert darum während dieser Woche in Weeze die Standard-Einsatzregeln bei einem Gebäudebrand.
Gelebte Polizeifamilie: Bei besten Verhältnissen führten wir gestern unseren traditionellen Polizeilauf durch.
In verschiedenen Kategorien legten über 300 Polizistinnen und Polizisten samt zahlreicher Gäste die 10 Kilometer entlang der Aare zurück.
Im Ortsteil Sempach-Station in der Gemeinde Neuenkirch ist gestern Vormittag ein Lieferwagen mit einem Kandelaber kollidiert. Verletzt wurde niemand. Da das Fahrzeug Öl verlor, musste Erdreich abgetragen werden.
Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 40'000 Franken.
Bei einer Kollision zwischen drei Personenwagen sind am Donnerstagabend (28.4.22) in Feldmeilen (Gemeindegebiet Meilen) drei Männer zum Teil schwer verletzt worden.
Kurz nach 21 Uhr fuhr ein 59 Jahre alter Mann mit seinem blauen Tesla auf der Seestrasse Richtung Rapperswil. Ausgangs einer leichten Rechtskurve kam es aus derzeit nicht geklärten Gründen zu einer Streifkollision mit einem entgegen kommenden Personenwagen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern eine Kontrollaktion im Bereich des Dirinellapasses durchgeführt wurde.
Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit der Polizia Intercomunale del Piano (Interkommunale Polizei der Ebene), dem Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (UDSC), den Inspektoren des Ufficio dell'Ispettorato del Lavoro (UIL) und der Paritätischen Kommission der Kantone durchgeführt.
Am Donnerstag, 28. April 2022, um 13:05 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 2 des Val-de-Ruz auf der Route de la Vue-des-Alpes zum Brand eines Autos aus.
Vor Ort hatten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle.
Am Mittwoch, den 27. April 2022, entdeckte das Personal der Strafanstalt Bochuz in Orbe am frühen Morgen einen leblosen Häftling in seiner Zelle.
Er wurde sofort von den Vollzugsbeamten betreut, die daraufhin den Rettungsdienst verständigten. Der diensthabende Arzt konnte vor Ort nur noch den Tod feststellen.
Am Mittwoch, den 27. April um 21:29 Uhr rückten die Feuerwehren von Cortaillod und Neuenburg in La Tertillière in Cortaillod wegen einer Rauchentwicklung im Keller eines Hauses aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Donnerstagvormittag, 28. April 2022, kurz vor 09.45 Uhr, ereignete sich im Eggfluhtunnel ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Verletzt wurde beim Unfall niemand. Aufgrund der Kollision musste der Eggfluhtunnel für kurze Zeit komplett gesperrt werden.
Am Donnerstag (28.04.2022), kurz nach 14:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem abgestürzten Flugzeug beim Flughafen Altenrhein erhalten. Es ist bei Staad in den See gestürzt.
Die Rettungsorganisationen stehen im Grosseinsatz. Wir berichteten darüber. Der Pilot dürfte nach ersten Erkenntnissen alleine unterwegs gewesen sein. Er ist verstorben.
Heute hat sich der Hochdruckeinfluss noch weiter verstärkt und bescherte uns ein meist sonniger Tag.
Doch im Westen sind schon die Wolken bereit, welche uns morgen Freitag erreichen werden. Und sie bringen einen alten Bekannten mit…
Wir melden uns direkt aus der Endausbildung, bevor wir ab nächster Woche im ganzen Kanton unsere Arbeit auf einem Polizeiposten oder bei der mobilen Polizei aufnehmen werden.
Während der Endausbildung haben wir unser Polizeikorps nochmals näher kennengelernt. Darunter sind etwa die verschiedenen Sondergruppen wie die Schifffahrt, die Sondereinheit FALK oder die Diensthunde.
Am 27. April 2022 haben die Kantone Solothurn und Basel-Landschaft sowie die beiden Gemeinden Aesch BL und Dornach SO anlässlich einer gemeinsamen Sitzung beschlossen, in einem ergebnisoffenen Prozess nochmals sämtliche Lösungsansätze zur Birsquerung in Zusammenhang mit dem Zubringer Dornach/Aesch gemeinsam zu prüfen.
Ziel ist es, innert nützlicher Frist eine gemeinsame Lösung zu finden, die den Anliegen aller involvierten Akteure und der Entwicklung des Birsraums als Ganzes ausgewogen Rechnung trägt.
Nach dem bedauerlichen Kanonenunfall am Kinderfest 2019 stand für die Kinderfestkommission fest, dass für das Gefecht ein Sicherheitskonzept zu erstellen ist.
Glücklicherweise hat der verunfallte Freischar keine bleibenden Schäden davongetragen.
Am Donnerstag (28.04.2022), kurz nach 14:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem abgestürzten Flugzeug beim Flughafen Altenrhein erhalten.
Es ist bei Staad in den See gestürzt.
Die Konkordatsbehörde der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) hat die Basler Justiz- und Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann zur neuen Präsidentin gewählt.
Zudem hat das oberste strategische Gremium einen Strategieprozess gestartet, mit dem die Weiterentwicklung der Schule nach dem angekündigten Austritt des Kantons Bern angegangen wird.
Nach einem Verkehrsunfall in Horw ist am Donnerstagvormittag ein 5-jähriges Kind verstorben. Warum es zum Unfall mit einem Baustellenfahrzeug kam, ist noch nicht bekannt.
Das Verfahren führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Am Donnerstag (28.04.2022), kurz nach 14:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem abgestürzten Flugzeug nach dem Start beim Flughafen Altenrhein erhalten. Es ist bei Staad den See gestürzt.
Die Rettungsorganisationen stehen im Grosseinsatz.
September 2021: Bei der Einsatzzentrale geht die Meldung ein, dass es auf dem Fahrgastschiff „Panta Rhei“ zu einem Brand gekommen ist.
Sofort rücken die alarmierten Blaulicht- und Rettungsorganisationen aus.
Auch in diesem Jahr gibt die Kantonspolizei Zürich im Geschäftsbericht in Form von Texten und Visualisierungen Einblick in ihre facettenreiche Arbeit. Unter dem Leitsatz „Gemeinsam das Richtige tun!“ ist die Kantonspolizei 2021 ihrem Leistungsauftrag nachgegangen.
Wie dies umgesetzt wurde, kann die Leserschaft in dieser Ausgabe nachlesen.
Vor ein paar Tagen suchten sich vier Esel selbstständig den Weg aus ihrem Gehege und begaben sich in Weggis auf Wanderschaft.
Bevor sie zur Hauptstrasse gelangten, konnten die Ausreisser durch Drittpersonen provisorisch eingezäunt werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und Hilfe.
Die Regionalpolizei Lenzburg hatte sich gestern Mittwoch mit einem speziellen Fund zu befassen: Am Strassenrand in Egliswil abgestellt war diese Schachtel.
Darin fand sich eine Echse von der Gattung der Bartagamen.
Heute Morgen geriet in Wettingen, in der Autobahneinfahrt in Richtung Zürich, eine Fahrzeugkombination ausser Kontrolle.
Dabei kippte der mit Baumaterial beladene Anhänger. Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.