Am Dienstag (26.04.2022), kurz nach 17:40 Uhr, ist es an der Gupfenstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 62-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Dienstagmorgen (26.04.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Schrebergartenhaus an der Guetstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach die Eingangstüre gewaltsam auf und durchsuchte die Räumlichkeit.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (26.04.2022) hat eine unbekannte Täterschaft am Sonnentalweg eine Baustelle aufgesucht und einen Bauanhänger gewaltsam mit einem unbekannten Werkzeug aufgebrochen.
Die Täterschaft stahl aus dem Anhänger diverse Baumaschinen im Wert von mehreren tausend Franken. Die Täterschaft flüchtete anschliessend in unbekannte Richtung.
Mit einem Kostendach von rund 12,8 Mrd. Franken sollen Betrieb, Unterhalt für die Jahre 2024 bis 2027 und der nächste Ausbauschritt des Nationalstrassennetzes sichergestellt werden.
Der Regierungsrat hat zur entsprechenden Vorlage des Bundesrates Stellung genommen.
Von Montag, 2. Mai 2022, 7 Uhr, bis Donnerstag, 30. November 2023, 17.00 Uhr, sind die Hönggerstrasse und die Limmattalstrasse im Abschnitt Ottenberg- bis Hönggestrasse für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Zubringer ist gestattet, die Zufahrt erfolgt vom Wipkingerplatz her.
Am trüben Samstagmorgen, 23. April 2022, durften rund 250 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen aus Altdorf, Attinghausen, Bürglen, Schattdorf und Seedorf ihr Fahrradkönnen im praktischen Teil der Radfahrerprüfung unter Beweis stellen.
Die Polizei erteilte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht, damit alle Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet an die Prüfung antreten konnten. Die theoretische Prüfung fand zuvor im Unterricht statt.
Am Montagnachmittag, den 25. April 2022, rückte die Gendarmerie zu einem Unfall mit einem Fahrzeug an der Mülldeponie in Montricher aus.
Die Fahrerin kam dabei ums Leben.
Am Dienstagmorgen sind bei La Neuveville zwei Autos frontal kollidiert. Zwei Autolenkerinnen wurden verletzt ins Spital gebracht.
Der Ligerztunnel musste während rund einer Stunde gesperrt werden.
Am Montag (25.04.2022) kam es auf der Grossackerstrasse zu einer Kollision zwischen einer Velofahrerin und einem Bus. Die Velofahrerin wurde leicht verletzt.
Am Montagabend kurz nach 23:45 Uhr fuhr eine 48-jährige Velofahrerin auf der Grossackerstrasse in Richtung Flurhofstrasse.
Am Montag (25.04.2022) mussten viele Verkehrsteilnehmende wegen dieses Huhnes, das auf der Grundstrasse in Schwyz herumhühnerte, anhalten.
Dank unserer Patrouille floss der Verkehr danach wieder.
Endlich wieder Luga!
Auch wir sind noch bis am 1. Mai vor Ort. Wollten Sie schon immer etwas über den Polizeiberuf wissen oder einfach mal in ein Polizeiauto reinschauen?
Gestern Montag ereignete sich auf der Bertiswilstrasse in Rothenburg ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Gelenkbus.
Die beiden Fahrzeuglenkerinnen und ein Passagier verletzten sich beim Unfall und wurden ins Spital gefahren.
Täglich von Donnerstag, 28. April 2022, 22.00 Uhr, bis Samstag, 30. April 2022, 5.00 Uhr, sind der Buchegg- und Hirschwiesentunnel in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadteinwärts via Hirschwiesen-, Schaffhauser-, Bucheggstrassestrasse und den Bucheggplatz und stadtauswärts via Rosengartenstrasse, Bucheggplatz, Buchegg-, und Schaffhauserstrasse.
Am Montag, 25. April 2022, kurz nach 20.30 Uhr, ereignete sich auf der Bruderholzstrasse, Lange Heid-Tunnel, in Münchenstein BL eine Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Eine Person wurde bei der Kollision verletzt.
Notfalltreffpunkte sind im Falle einer Katastrophe oder Notlage, insbesondere bei einem Strom- und Kommunikationsausfall, Anlaufstation für die Bevölkerung.
Hier erhalten die Menschen im Ereignisfall Informationen zur aktuellen Situation oder können Hilfe anfordern.
Am Montag, den 25.04.2022, um 08:50 Uhr fuhr eine Autofahrerin in Delsberg auf der städtischen Umleitungsstrecke vom Kreisel der croisée des commerces in Richtung des Kreisels von Rossemaison.
Als sie am Voirnet-Kreisel ankam, wurde sie von einer vorfahrtsberechtigten Autofahrerin, die von links kam, in die linke Flanke gerammt.
Am Montagabend, 25. April 2022, um 21.45 Uhr, kam es in der Bruggstrasse in Reinach BL zu einem Selbstunfall, wobei eine Personenwagenlenkerin von der Fahrbahn abkam und mit einem freistehenden Bankomaten kollidierte.
Personen wurden bei der Kollision keine verletzt.
Die zweite Etappe der Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse beginnt am 2. Mai 2022.
Bis Ende Oktober 2022 werden von der Baudirektion Uri rund 1.8 Mio. Franken investiert.
Die Baudirektion investiert in die Sicherheit der Urner Strassen.
Von Montag, 2. Mai bis Montag, 9. Mai 2022, wird auf der K2 Gotthardstrasse im Bereich Stalden auf einer Länge von 500 Metern der Deckbelag der Fahrspuren ersetzt.
Regelmässig sensibilisiert die Kantonspolizei die Bevölkerung betreffend Handwerkern, welche Dachreinigungen, Maler- oder Messerschleifarbeiten an der Haustüre anbieten.
Die Qualität der Arbeiten lässt oft zu wünschen übrig und die Preise sind unverhältnismässig hoch.
Am Montag, 25. April um 15:47 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 68-jährigen Frau aus Cornaux gesteuert wurde, auf der AR A5 in Serrières, Chaussée Bienne.
Bei der Ausfahrt aus dem Tunnel von Serrières verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, drehte sich um die eigene Achse, prallte gegen die Leitplanke der Ausfahrt und kam in der Mitte der Fahrbahn zum Stillstand.
Am Montag, dem 25. April 2022, gegen 13:40 Uhr, fuhr ein Autofahrer mit einem weissen Fahrzeug auf dem Chemin des Cras in Porrentruy.
An der Kreuzung mit der Route de Bure missachtete er die Vorfahrtsregelung und fuhr nach links in Richtung Stadt, ohne auf einen Rollerfahrer zu achten, der korrekt auf der Route de Bure in Richtung Spital unterwegs war. Dieser bremste stark ab, um einen Zusammenstoss zu vermeiden, und sein Roller legte sich auf die Seite.
Am Montag, den 25. April um 06:55 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 47-jährigen Einwohner von Ville-le-Grand (F) gesteuert wurde, auf der Gemeindestrasse Nouvelle-Censière in Richtung Couvet.
Irgendwann kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 18-jährigen Einwohner von Couvet gesteuert wurde und in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Sonntag, 24. April um 15:25 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 29-jährigen Einwohner von Genf gelenkt wurde, auf der AR A5 in Richtung Biel auf der linken Spur.
Auf der Höhe der Ausfahrt Neuchâtel-Centre kollidierte sein Fahrzeug mit der Leitplanke auf der linken Seite der Strasse.
Aufgrund der Durchfahrt der Tour de Romandie Radrennen 2022 ist auf einigen Strassen im Kanton Waadt von Dienstag, 26. April bis Sonntag, 1. Mai 2022 mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Von Dienstag, 26. April, bis Sonntag, 1. Mai 2022, ist auf einigen Strassen im Kanton Waadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am Sonntag, den 24.04.2022, gegen 03:20 Uhr, fuhr ein Autofahrer von La Scheulte in Richtung Mervelier.
Kurz vor dem Dorf verlor der Fahrer aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen den Felsen auf der rechten Seite der Fahrbahn. Nach dem Aufprall blieb das Auto auf der linken Seite liegen.
Philippe Imboden verlässt die Air Zermatt Ende April nach über 30 Jahren. Der bald 60-Jährige hat fast in jeder Abteilung der Air Zermatt seine Dienste geleistet und kennt den Betrieb in- und auswendig.
Kurz vor seinem Abschied blickt er mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Höhen und Tiefen seiner Zeit auf dem Heliport Zermatt zurück.
Am Montagmittag (25.04.2022) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Auffahrkollision zwischen drei Autos ereignet.
Dabei wurde ein Autofahrer verletzt. An den drei Unfallautos entstand geringer Sachschaden.
Nachdem Einsatzkräfte einen Drogendeal beobachtet haben, konnten sie einen jungen Mann festnehmen.
Dieser verkaufte seit rund einem Jahr Kokain und Marihuana.
Am 15. August 2022 läuft die dreijährige Nachmeldefrist der neu verbotenen Waffen aufgrund der Anpassung des Waffengesetztes an die Schengen-Richtlinien ab.
Aus diesem Anlass haben wir in Zusammenarbeit mit der Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug des Kantons Luzern am Samstag, 23. April 2022 eine Waffensammelaktion durchgeführt. An sieben Abgabestellen im ganzen Luzerner Kantonsgebiet konnten nicht mehr verwendete Waffen, Waffenbestandteile, Waffenzubehör, Munition und Munitionsbestandteile aus Privatbesitz abgegeben werden.
Der Mittaltunnel und die Galerien wurden in den letzten Monaten mit einer Randbeleuchtung ausgestattet. Nun finden noch letzte Abschlussarbeiten statt.
Ausserdem wird der Mittaltunnel der periodischen Reinigung unterzogen. Für diese Arbeiten wird der Verkehr jeweils einspurig am Arbeitsbereich vorbeigeführt.
Die Anschlussknoten des A1-Anschlusses Rothrist sind in abendlichen Spitzenstunden stark ausgelastet.
Dies kann insbesondere im Bereich der Ausfahrt aus Richtung Zürich/Luzern respektive in Fahrtrichtung Bern zu Rückstau auf die Ausfahrtsrampe und bis in den Bereich der Stammstrecke führen.
Bei der Lichtsignalanlage Unterführungsstrasse/Von-Roll-Strasse in Olten hat sich am Sonntagabend, 24. April 2022, eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Verletzt wurde dabei niemand.
Aufgrund widersprüchlicher Aussagen der Unfallbeteiligten zum Unfallhergang sucht die Polizei Zeugen.
In und um die Rythalle in Solothurn gibt die Kantonspolizei Solothurn am 7. Mai 2022 einen Einblick in ihre Arbeit.
Auf dem Programm stehen spannende Vorführungen und vielseitige Attraktionen.
Bei einem Unfall am Sonntagmorgen wurde ein Autolenker unbestimmt verletzt.
Der mutmasslich 42-Jährige war um 7:45 Uhr von Wil in Richtung Wattwil unterwegs. Kurz vor der alten Holzbrücke überholte er mehrere Fahrzeuge. Wenig später prallte sein Auto auf Höhe „Guggenloch“ in eine Leitplanke.
Bei einem Alleinunfall am Sonntagmittag hat sich ein Autofahrer unbestimmt verletzt.
Der 31-Jährige fuhr auf der A4 in Richtung Schaffhausen, als er aus noch ungeklärten Gründen auf die rechtsseitige Wiese geriet.
Die 75. Ausgabe der Tour de Romandie findet vom 26. April bis zum 1. Mai 2022 statt. Während der 1. und der 3. Etappe werden die Radfahrer auf Freiburger Strassen fahren.
Die Bezirke Glane und Saane (1. Etappe) und Broye (3. Etappe) werden hauptsächlich betroffen sein.
Über das Wochenende und am Montagmorgen haben sich im Kanton Luzern verschiedene Verkehrsunfälle ereignet. Bei mehreren Unfällen waren die Autofahrer alkoholisiert.
In vier Fällen waren die Autofahrer zum Teil massiv alkoholisiert. Bei einem Unfall am Montagmorgen in Ballwil kam es zu einem Fahrzeugbrand.
Am Sonntagabend, den 24. April 2022, gegen 20.45 Uhr, ereignete sich in der A18, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall, wobei ein SUV-Lenker nach einem Ausweichmanöver mit der Mittelleitplanke kollidierte.
Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend (24.4.2022) im Gubristtunnel auf der A1 (Gemeindegebiet Regensdorf) zwischen vier Personenwagen sind zwei Personen leicht verletzt worden.
Aufgrund dieses Verkehrsunfalls hat sich auf der Autobahn ein langer Rückstau gebildet.
Am Sonntag kam es in Tegerfelden zu einem Selbstunfall.
Ein Automobilist kam ins Schleudern worauf dieser die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor und einen Selbstunfall verursachte.
Da steht kein Pferd (oh sorry natürlich Pony) auf’m Flur, sondern spaziert quer durch Luzern.
Gipsy heisst der 20-jährige Ponyhengst mit Vorliebe für feine Glacés.
Gestern noch auf der Vorderseite, heute mittendrin: Ein umfangreiches Tief bestimmte das Wochenendwetter in der Schweiz. Im heutigen Blog blicken wir kurz zurück auf die Stauniederschläge im Süden, den gestrigen Föhnstoss und die nächtliche Kaltfront.
Dazu schauen wir uns an, mit was sich die Föhnforschung aktuell beschäftigt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.