Am Sonntagmittag (24.04.2022) hat sich auf der A4 in Thayngen, Höhe Ausfahrt Kesslerloch, ein Alleinunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Dabei wurde der Automobilist verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Sonntag sind mehrere Widerhandlungen festgestellt worden.
Sieben Fahrzeuglenkern wurde der Führerausweis vor Ort entzogen oder aberkannt.
Am Samstagnachmittag, 23. April 2022, wurde bei einem Raubüberfall beim Park Arboretum am Mythenquai, im Kreis 2, ein Mann verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Samstag hat die Kantonspolizei Bern in der Stadt Bern und im umliegenden Gemeindegebiet gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Zehn Autolenkende werden unter anderem wegen unnötigem Verursachen von vermeidbarem Lärm angezeigt, ein Auto wurde sichergestellt.
Am 23.04.2022, um etwa 16:15 Uhr ereignete sich in Sarnen, auf der Brünigstrasse, Höhe der katholischen Kollegikirche St. Martin ein Verkehrsunfall zwischen einer Personenwagenlenkerin und einer Rennradfahrerin.
Die beiden Beteiligten fuhren in dieselbe Richtung, als die 71-jährige Personenwagenlenkerin aus noch ungeklärten Gründen der 34-jährigen Rennradfahrerin auffuhr und diese stürzte.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmittag (23.04.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Sonnenstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft öffnete gewaltsam eine Türe und betrat die Wohnung. Sie durchsuchte die Räumlichkeiten und stahl ein Tablet sowie Zubehör im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Samstag (23.04.2022), kurz vor 21:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Ein 59-jähriger Mann war mit seinem Auto und einer Beifahrerin von Herisau in Richtung Degersheim unterwegs.
Am Samstag (23.04.2022), um 23:45 Uhr ist es im Unterlören zu einem Brand in einem Stall gekommen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen und ein Ausbreiten des Feuers auf den restlichen Stall verhindern. Sieben Ferkel und zwei Schweine kamen dabei ums Leben.
Die Brandursache ist unklar.
Am Sonntag (24.04.2022), kurz vor 00:30 Uhr, hat ein 70-jähriger E-Bike-Fahrer auf der Abt Bedastrasse einen Selbstunfall verursacht. Er wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gefahren.
Der Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Sonntag (24.04.2022), kurz nach 4 Uhr, ist es auf einem Balkon eines Einfamilienhauses im Acker zu einem Brand gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte diesen rasch löschen.
Am Sonntag (24.04.2022), um 7:45 Uhr, ist ein Auto nach einem Überholmanöver ab der Toggenburgerstrasse gekommen und in einem Bachbord gelandet. Ein mutmasslicher 42-Jähriger Autofahrer wurde unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Samstagabend (23.04.2022) kam es auf der Kesselhaldenstrasse zu einem Selbstunfall. Nachdem sich das Fahrzeug um die eigene Achse drehte, prallte es frontal gegen eine Stützmauer.
Personen wurden keine verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Sonntag, 24. April 2022 ereignete sich an der „Route de Pranoé“ bei Villaz ein Chaletbrand. Personen sind dabei nicht verletzt worden.
Das Chalet wurde jedoch vollständig zerstört.
Nach zweijähriger Pause aufgrund der Corona-Pandemie fanden vom 20. bis 24. April 2022 in St.Gallen wieder die OFFA und der Frühlingsjahrmarkt statt.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz. Sowohl die OFFA als auch der Frühlingsjahrmarkt verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Am Sonntag, 24. April 2022, um ca. 02.10 Uhr, hat ein Unbekannter einen 20-jährigen Mann in der Klybeckstrasse angegriffen und verletzt.
Der Geschädigte konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt alarmieren. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn nach der Erstversorgung ins Spital.
Am Samstag, 23. April 2022, kurz nach 19.00 Uhr, hat ein unbekannter Radfahrer in der Aeusseren Baselstrasse/Riehenstrasse einen Gegenstand gegen ein fahrendes Tram geworfen.
Dabei wurde eine Person verletzt.
Auf der Schafisheimerstrasse in Seon geriet gestern Abend eine unbekannte Automobilistin in einer Kurve ins Wiesland und mähte den Weidezaun um.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Für einmal stellte sich auch in diesem Jahr die im April normalerweise typische Südlage ein. Sie brachte der Alpensüdseite seit langer Zeit wieder einmal kräftigen Niederschlag und den nördlichen Alpentälern Föhn.
Er hatte allerdings bis am Nachmittag Mühe, sich überall durchzusetzen. Die Sonne zeigte sich - wie bei Föhn sehr oft - hauptsächlich am zentralen und östlichen Alpennordhang und in Nordbünden, allerdings schien sie auch dort nur gerade an 2 bis 4 Stunden.
Die Waffensammelaktion der Kantonspolizei Nidwalden war sehr erfolgreich. Zahlreiche Waffenbesitzerinnen und –besitzer gaben ihre nicht mehr benutzten Waffen ab.
Aber auch Munition und Messer aller Art sowie Sprengstoff wurde zurückgegeben.
Gestern Mittag ereignete sich auf der Hauptstrasse in Escholzmatt eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Autofahrerin und zwei mitfahrende Kinder verletzten sich beim Unfall und wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Heute Samstag hat die Luzerner Polizei eine Waffensammelaktion durchgeführt.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten diese Aktion und gaben an den verschiedenen Abgabestellen im Kanton Luzern 660 Feuerwaffen zur fachgerechten Entsorgung ab.
Zwischen Seewen und Ziefen kam es am Donnerstagabend zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen.
Aufgrund unterschiedlicher Aussagen der Lenker sucht die Polizei Zeugen.
Am Freitag (22.04.2022) kam es in St.Gallen auf der Kräzernstrasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Der unbekannte Lieferwagenlenker fuhr anschliessend weiter und liess das Fahrzeug an der Sturzeneggstrasse stehen.
Am Samstagvormittag (23.04.2022) ist ein 87-jähriger Fussgänger auf der Masanserstrasse, Höhe einer Tankstelle, von einem Personenwagen angefahren worden.
Der Mann erlitt an der Hüfte und am Ellbogen Verletzungen unbestimmten Grades.
Am Samstag (23.04.2022) wurde in St.Gallen an der Verzweigung Felsenstrasse / Teufener Strasse ein Verkehrsteiler mit Fussgängertafel umgefahren.
Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine Meldung der Polizei zu machen.
Am Freitag, 22. April 2022, kurz vor 23.00 Uhr, befuhr eine Lenkerin mit ihrem Personenwagen die Autobahn A18 in Reinach in entgegengesetzter Richtung in Fahrtrichtung Basel. Es ereignete sich kein Unfall und niemand wurde verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag geriet ein Personenwagen auf der Autobahn A2 in Eich in Brand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache dürfte auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein.
Am Samstagvormittag ist es auf der Nationalstrasse N13 in Andeer zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen zogen sich Verletzungen zu.
Am Freitag, 22. April 2022, kurz vor 19.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Sissach, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Das Fahrzeug wird stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (22.04.2022) wurde die Stadtpolizei St.Gallen gerufen, da eine Person vor einem Lokal herumschreie. Nach einem kurzen Gespräch wurde der Mann plötzlich aggressiv und bedrohte die Polizisten zuerst mit einem Stuhl und anschliessend mit einem Messer.
Er konnte überwältigt werden und wurde aufgrund seines unberechenbaren Zustandes in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Am Freitagnachmittag begab sich die Kantonspolizei wegen einer Gewässerverschmutzung durch Treibstoff zum Hafen von Estavayer-le-Lac.
Die Feuerwehrleute der Stützpunktfeuerwehr Estavayer-le- Lac rückte aus, um die Verschmutzung zu beseitigen.
In letzter Zeit verzeichnete die Kantonspolizei in der Region Martinach mehrere Diebstähle von hochwertigen Fahrrädern.
Einige der Geschädigten hatten kurz vor den Diebstählen eine Sport- bzw. Trainings-App benutzt. Zufall? Dies gilt es zu beachten:
Am Samstag, zwischen 3:30 Uhr und 4:30 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Bahnhofstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Im Zuge dieser Auseinandersetzung wurde ein 30-jähriger Mann mutmasslich durch eine Glasflasche verletzt.
Der unbekannte zweite Mann flüchtete. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Teile der Aarauer Altstadt wurden gestern Vormittag vorsorglich, wegen einem verdächtigen Paket, gesperrt und evakuiert.
Entwarnung folgte am frühen Nachmittag.
Vor allem in den südlichen und südöstlichen Regionen sorgte heute dichte Bewölkung für eher trübe Verhältnisse.
Schuld daran war ein Tief über Italien sowie ein alter Bekannter…
Am Donnerstagnachmittag (21.04.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem E-Bike ereignet.
Die E-Bikefahrerin verletzte sich dabei.
Am Donnerstag verunfallte in Sins ein E-Bike-Fahrer und musste schwerverletzt ins Spital geflogen werden. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte er ein über die Strasse gespanntes Seil übersehen haben.
Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am Donnerstag (21.04.2022), um 09:35 Uhr, haben zwei unbekannte Männer einen Raubüberfall auf eine Goldschmiede an der Kronenstrasse verübt. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
Sie veröffentlicht nun Bilder der beiden mutmasslichen Täter und bittet die Bevölkerung nach wie vor um Mithilfe.
Ab kommenden Montag, 25. April 2022, wird die Polizei Basel-Landschaft bis Ende Juni die bekannte und beliebte „Praktische Verkehrsschulung“ in den Gemeinden der oberen Kantonshälfte durchführen.
Rund 1500 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen profitieren in den nächsten Wochen von dieser Instruktion.
Beim Waldhaus in Recherswil wurde am Freitagmorgen ein Teil der Fassade durch einen Brand beschädigt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Am Freitag (22.04.2022) ist es in Schaan zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen gekommen. Personen wurden keine verletzt, es entstand Sachschaden.
Gegen 11:00 Uhr fuhr eine Personenwagenlenkerin auf der Nebenstrasse ‘Im Garsill’ in nördliche Richtung.
Im Zentrum unserer Standortstrategie steht die Hauptwache. Sie befindet sich gegenüber dem Kantonsspital Winterthur KSW an der Brauerstrasse 20.
Während 24/7 rücken von hier bis zu vier Teams für die Einwohner und Einwohnerinnen der Stadt Winterthur und der umliegenden Gemeinden aus.
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung von 20.5 Mio. Franken
(Stk/i) Die Kantonsstrasse Wangen-Tuggen wird auf dem rund zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Holeneich und Lägeten umfassend saniert und mit einem abgetrennten Rad-/Gehweg ausgebaut.
Gestern Morgen verlor eine Radfahrerin in Tentlingen die Kontrolle über ihr Fahrrad und verletzte sich bei diesem Unfall schwer. Sie wurde mit einem Helikopter in ein Spital gebracht.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am frühen Freitagmorgen ist auf der Italienischen Strasse in Domat/Ems ein Fahrrad einem Lastwagen aufgefahren. Der Fahrradfahrer verletzte sich dabei mittelschwer.
Ein 53-Jähriger Chauffeur fuhr mit seinem Lastwagen über die Hauptstrasse H13 durch den Dorfkern Domat/Ems in Richtung Chur.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.