Heute Morgen ereignete sich auf der Rikenstrasse in Altbüron ein Selbstunfall eines Personenwagens. Die Autofahrerin verletzte sich dabei und wurde ins Spital gefahren. Die Rikenstrasse war für über zwei Stunden gesperrt.
Zur Klärung des Unfallherganges sucht die Polizei Zeugen.
Am Dienstag, 17.05.2022, ca. 08.30 Uhr, ereignete sich in Engi ein Unfall mit Verletzungsfolge.
Ein 22-jähriger Chauffeur eines Kranlastwagens beabsichtigte, diesen an der Baustelle eines Stalls im Bereich des Suworow-Wegs bei Engi zu entladen.
11 700 Personen aus der Schweiz verletzen sich im Schnitt jedes Jahr beim Mountainbiken, knapp 400 davon schwer. Vier Personen kommen ums Leben.
Um Unfälle zu verhindern, sind eine gute Vorbereitung, eine realistische Selbsteinschätzung und die passende Ausrüstung unerlässlich. Über 87 % der Sportlerinnen und Sportler tragen auf dem Mountainbike einen Helm, weitere Schutzausrüstung wird deutlich seltener getragen.
Am Montagmorgen (16.05.2022) kam es auf der Zürcher Strasse auf Höhe Verzweigung Geissbergstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt und es entstand hoher Sachschaden.
Am Donnerstag und Freitag weilt die Staatspräsidentin der Slowakei mit einer Delegation in Bern.
Infolge des Staatsbesuchs kommt es im Stadtzentrum zu Verkehrsbeschränkungen.
Der Mann, der am Montagabend, 16. Mai 2022, im Kreis 11 auf einen Baukran geklettert war, konnte am Dienstag, 17. Mai 2022, kurz vor 11.30 Uhr, vom Kran hinunterbegleitet werden.
Bekanntlich war ein Mann am Montag, 16. Mai 2022, auf einen Baukran geklettert. Auf die ersten Kontaktaufnahmen durch Spezialisten der Verhandlungsgruppe der Stadtpolizei Zürich trat er nicht ein.
Nach Oberalp- und Klausenpass wird am Freitag, 20. Mai 2022, um 16.00 Uhr auch am Gotthardpass die Wintersperre aufgehoben. Das teilt das Bundesamt für Strassen ASTRA mit.
Die Räumungsarbeiten fanden unter der Leitung des Amts für Betrieb Nationalstrassen statt.
Der Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartementes, Regierungsrat Fredy Fässler, hat Silvio Fausch, Trübbach, zum neuen Leiter des Regionalgefängnisses Altstätten gewählt.
Der 39-jährige Fachmann für Justizvollzug übernimmt am 1. August 2022 die Nachfolge von Hans Eggenberger, der in den Ruhestand getreten ist.
Ein aufmerksamer Passant beobachte am frühen Sonntagabend (15.05.2022) einen Velodiebstahl in der Stadt Schaffhausen.
In der Folge konnte die Schaffhauser Polizei den Velodieb festnehmen.
Am Samstagvormittag (14.05.2022), nach 11 Uhr, ist es auf der Fürstenlandbrücke zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und einem Velofahrer gekommen. Die genauen Umstände sind unklar.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gestern Montagabend kam es im Umfahrungstunnel Bremgarten zu einer Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen.
Dabei geriet ein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Motorrad. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Baudirektion investiert in die Erhaltung des Urner Strassennetzes. Vom 23. Mai bis zum 27. Mai 2022 saniert die Baudirektion einen Teil der H19.1 Furkastrasse in Realp.
Auf einem rund 55 Meter langen Strassenabschnitt wird der Belag ersetzt.
Am Montagabend, 16. Mai 2022, gegen 17.30 Uhr, verursachte ein alkoholisierter E-Bike-Fahrer in der Rickenbacherstrasse in Gelterkinden BL einen Selbstunfall.
Der E-Bike-Fahrer stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu.
Auf der A6 zwischen Kiesen und Thun-Nord sowie beim Zubringer Kiesen wird die definitive Markierung angebracht. Dafür wird auf der A6 jeweils eine Spur gesperrt, der Zubringer wird für eine Nacht komplett gesperrt.
Ausserdem werden auf der Brücke Richtung Jaberg die Spuren leicht versetzt, um die Sichtverhältnisse zu verbessern.
Am Montagabend, 16. Mai 2022, kletterte ein Mann im Kreis 11 auf einen Baukran.
Die Stadtpolizei und Schutz & Rettung Zürich sind seither mit einem grösseren Aufgebot vor Ort.
Wir stellen fest, dass Diebstähle von E-Bikes im vergangenen Jahr stark zugenommen haben.
Hier haben wir ein paar Tipps zur Vorbeugung von Diebstählen sowie zur Erleichterung der Rückgabe an die rechtmässigen Eigentümer/innen:
Letzte Woche fand die Schweizerische Verbandsprüfung für Schutzhunde in Emmen statt.
Die Hunde, die bei der Polizei eingesetzt werden, mussten dabei in insgesamt fünf Disziplinen ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen (Unterordnung, Schutz- und Patrouillendienst, Wegrandsuche sowie Gebäudedurchsuchung).
Air Zermatt. Mit Stichtag Mittwoch, den 13.04.22, wurde die 1000-Marke an Rettungen bereits (seit Jahresbeginn) erreicht. Rekord für die Air Zermatt.
Nimmt man den 13. April als Stichtag, verzeichnet die Air Zermatt im laufenden Jahr rund 10 Prozent mehr Helikopterrettungen als im Rekordjahr 2019. Vor drei Jahren wurde die Marke der tausendsten Rettung am 27. April geknackt.
Vielen Dank für euren Besuch am letzten Samstag an unserem Stand am Besuchstag an der Polizeischule in Hitzkirch.
Es war ein interessanter Tag mit vielen spannenden Gesprächen.
Verschiedene Interessen treffen im Naherholungsgebiet Drei Weieren aufeinander – von Velofahrenden, zu Fuss Gehenden oder auch Badegästen.
Dies kann zu Konflikten führen. Im letzten Jahr gingen viele Reklamationen ein, dass Velofahrende das Fahrverbot missachten würden.
Am Montagnachmittag, den 16. Mai 2022, meldete ein Mithäftling, dass ein anderer Häftling in seiner Zelle durch Erhängen gestorben sei.
Dieser wurde schnell vom Gefängnispersonal versorgt, konnte jedoch nicht mehr reanimiert werden. Er verstarb noch vor Ort. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Montag, den 16.05.2022, um 10:45 Uhr, wurde der Fahrer eines elektrischen Dreirads Opfer eines Verkehrsunfalls.
Das Fahrzeug, das von Boncourt in Richtung Rue Sur la Charrière in Buix unterwegs war, kippte bei einer Linksvorwahl aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, auf die Seite.
Die Neuenburger Polizei hat am vergangenen Freitag in Le Locle auf dem Chemin des Calames und des Eroges sowie auf der Combe-Monterban eine Kontrolle über die Einhaltung des Fahrverbots zwischen 5 und 8 Uhr durchgeführt.
Von 304 kontrollierten Fahrzeugen wurden 128 wegen Missachtung der Signalisation verzeigt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es am 15.05.2022 kurz nach 22:30 Uhr auf der Piazza Dante in Lugano zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, erlitt ein 35-jähriger italienischer Staatsangehöriger, der in der Region Lugano wohnt, bei der Auseinandersetzung eine leichte Stichverletzung am Handgelenk.
Am Sonntag, den 15. Mai um 18:10, fuhr ein Motorrad, das von einer 18-jährigen Einwohnerin von Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde, auf der Kantonsstrasse in Coffrane in Richtung Boudevilliers.
Im Kreisel von Les Sottards verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam von der Strasse ab und stürzte in das Feld neben der Fahrbahn.
Am Sonntag, den 15. Mai um 17:10, fuhr ein Motorrad, das von einem 52-jährigen Einwohner von Moutier gelenkt wurde, durch den Vue-des-Alpes-Tunnel in Richtung Neuenburg.
An einem bestimmten Punkt verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn.
Am Samstag, den 14. Mai 2022, wurde gegen 18 Uhr ein Fahrzeug, das zwischen Chavornay und Yverdon-les-Bains in die falsche Richtung fuhr, von der Gendarmerie angehalten.
Es gab keine Verletzten.
Am Sonntag, 22. Mai 2022, findet der 22. Winterthur Marathon statt.
Es ist folglich mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen; betroffen sind der private und der öffentliche Verkehr.
Am Sonntag, den 15. Mai 2022, gegen 15:20 Uhr, wurde der 40-jährige Daniel C. während einer Wanderung in Villars-sur-Ollon (Col de la Croix) vermisst.
Er wurde zuletzt auf halbem Weg zwischen dem Ort "Ensex" und dem Parkplatz "La Croix" gesehen. Die von der Polizei durchgeführten Suchmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden des Mannes.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Sonntagabend (08.05.2022) ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Der 18-Jährige fuhr auf der Baumastrasse in Richtung Bauma, als es im Bereich einer Verzweigung zu einer Kollision mit dem Auto einer 74-Jährigen kam.
Schon am frühen Morgen ging es mit Gewittern los. Auch tagsüber nahm das Wetter einen instabilen Verlauf, vor allem in den Alpen.
Sonnige Phasen wechselten sich mit Quellwolken ab, teils folgten Schauer oder Gewitter.
Die Air Zermatt ist in den vergangenen Tagen mehrere aussergewöhnliche Einsätze geflogen. So evakuierten die Flugretter am Montagmorgen zwei in Not geratene Alpinisten aus der Nordwand des Matterhorns.
Ausserdem wurde die Air Zermatt am Sonntag zu einem Gleitschirmabsturz nach Bitsch gerufen.
Am Freitagabend (06.05.2022) wurde der Kantonspolizei Schwyz ein Brandausbruch in einer Industrielagerhalle gemeldet.
Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen vor Ort auf ein Elektro-Raupenfahrzeug, das in Vollbrand stand.
Bei einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen sind am Montagnachmittag (09.05.2022) zwei Personen unbestimmt verletzt worden.
Ein 82-Jähriger fuhr mit seinem Auto von Winterthur herkommend auf der Tösstalstrasse und wollte Richtung Zell abbiegen.
Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat den Abschuss eines Wolfs zwischen den Gemeinden Ergisch und Unterbäch in der Region Schattenberge-Augstbord angeordnet. Das Grossraubtier hat 28 Nutztiere in einer geschützten Situation auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Nutzflächen (LN) getötet. Damit sind gemäss der revidierten Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 15. Juli 2021 in Kraft getreten ist, die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses erfüllt.
Die Bundesverordnung erlaubt den Abschluss von Grossraubtieren, wenn diese innerhalb von vier Monaten mindestens zehn Schafe oder Ziegen getötet haben.
Bei einem Dachstockbrand ist am Montagnachmittag (09.05.2022) grosser Sachschaden entstanden. Kurz vor 17:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich gemeldet, dass der Dachstock eines Einfamilienhauses brenne.
Die anwesenden Personen konnten das Haus selbständig verlassen. Es wurde niemand verletzt.
Bei einem Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus dürfte am Dienstagmorgen (10.05.2022) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden sein.
Verletzt wurde niemand.
Die Überführung beim A3-Anschluss Eiken wird instandgesetzt. Während den Bauarbeiten muss die Brücke für den Verkehr und die Fussgängerinnen und Fussgänger gesperrt werden.
Die erste von voraussichtlich drei dazu erforderlichen Wochenendsperrungen findet diesen Samstag und Sonntag statt.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto ist am Dienstag (10.05.2022) eine Motorradfahrerin schwer verletzt worden.
Die 17-jährige Lernfahrerin fuhr auf der Berghofstrasse in Richtung Steckbornstrasse.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagvormittag (12.5.2022) eine Kundgebung bei der Tankanlage aufgelöst.
Gegen 6:15 Uhr versuchten Aktivisten die Zufahrt zur Tankanlage zu blockieren. Die ausgerückte Polizei suchte den Dialog mit den Aktivisten.
Die Blindgänger-Meldezentrale des Kommandos KAMIR ist das ganze Jahr hinweg 24 Stunden pro Tag erreichbar. 2021 gingen dort über 900 Meldungen ein. Infolgedessen leisteten die Kampfmittelbeseitiger 6’000 Arbeitsstunden, in denen sie mehr als 2'700 Munitionsrückstände beseitigten und somit für sichere Wanderwege, Wohnungsräumungen und Schiessplätze sorgten.
Die ruhige Idylle trügt, denn in Spiez geht es mitunter hochgefährlich zu und her. Am Südufer des Thunersees sind die Kampfmittelbeseitiger der Schweizer Armee stationiert. Diese Spezialisten sind sowohl im In- als auch im Ausland gefragt und sorgen mit ihrem Einsatz dafür, dass nicht explodierte, liegengelassene oder unvollständig entsorgte Munition fachgerecht entsorgt und unschädlich gemacht wird.
Ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz werden von unseren Fernmeldedienstanbietern grosszügigerweise mit gratis SIM Karten unterstützt.
Das nutzen gefühllose Betrüger schamlos aus.
Beim Einsturz einer Baugrube sind am Donnerstag (12.05.2022) drei Männer ums Leben gekommen.
Wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilt, wurden die Männer von einer Mischung aus Beton und Erdreich verschüttet. Aus Sicherheitsgründen nahm ihre Bergung einige Zeit in Anspruch.
Kräftige Gewitter brachten am Sonntagabend stellenweise Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Die Gewitter zogen vom Wallis über die Westschweizer Alpen und Voralpen und weiter über die Alpen der Zentral- und Ostschweiz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.