Seit dem 22.3.2022 werden wieder viele SMS von existierenden Schweizer Handynummern aus versendet, die einen Link enthalten, der zu einer gehackten Webseite führt.
Speziell auffällig ist, dass die Texte komische Abstände enthalten.
Am vergangenen Mittwoch erlitt ein Mann in Kreuzlingen Gesichtsverletzungen. Die Hintergründe sind unklar, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der 41-jährige Mann hielt sich am 30. März, nach 18.15 Uhr, an der Hauptstrasse beim Löwenkreisel auf.
Eine Frau, die am vergangenen Samstag bei einem Brand eines Stöcklis in Walterswil schwer verletzt worden war, ist verstorben.
Sie war in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden. Die Ermittlungen zum Brand dauern an.
Infolge eines Sicherheitsholzschlages wird die Felseneggstrasse in Wünnewil auf der Höhe des Bahnhofes für jeglichen Verkehr in beiden Richtungen gesperrt sein.
Diese Arbeiten werden von Donnerstag 7. April 2022, 08.00 Uhr bis Freitag, 8. April 2022, 18.00 Uhr dauern.
Im „Witi-Tunnel“ der Autobahn A5 bei Grenchen musste heute Morgen, 6. April 2022, der Lenker eines Sattelschleppers wegen einem Pannenfahrzeug einen Spurwechsel vom Normal- auf den Überholstreifen vornehmen.
Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision mit einem Auto.
Am Dienstagabend, 5. April 2022, ist es in Waldstatt zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen. Es entstand hoher Sachschaden.
Kurz nach 22.00 Uhr fuhr eine 18-jährige Automobilistin von Herisau in Richtung Waldstatt.
Die Polizeiliche Statistik weist für den Kanton Zug erneut eine stabile Sicherheits-, Kriminalitäts- und Verkehrslage aus. Auch 2021 war die Corona Pandemie für die Zuger Polizei herausfordernd.
Die Personalplanung sowie die Rekrutierung neuer Mitarbeitenden stehen die kommenden Jahre vermehrt im Fokus.
Beim Brand eines Bauernhauses ist am Dienstagabend (5.4.2022) in Zwillikon (Gemeindegebiet Affoltern am Albis) ein Sachschaden von über einer Million Franken entstanden.
Verletzt wurden niemand.
Das Migrationsamt hat am Dienstagmorgen gemeinsam mit der Kantonspolizei Basel-Stadt elf Personen in Kleinbasel einer Kontrolle unterzogen.
Acht wurden wegen mutmasslicher Schwarzarbeit und illegalem Aufenthalt verzeigt.
Am 15. Mai 2022 entscheiden die Stimmberechtigten über die Beteiligung der Schweiz am Ausbau der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex. Der Regierungsrat unterstützt diese Vorlage.
Eine Ablehnung hätte gerade in den Bereichen Sicherheit, Asylwesen und Tourismus schwerwiegende Folgen für die Schweiz und insbesondere für den Kanton Zürich.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Schaffhauser Polizei am frühen Donnerstagabend (31.03.2022) einen jungen Mann festnehmen, der in Neuhausen am Rheinfall illegale Sprayereien verursachte.
Gegenüber der Polizei gestand der Mann die angerichteten Sachbeschädigungen.
Am Dienstag (05.04.2022), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Die jeweiligen Autofahrerinnen wurden dabei unbestimmt verletzt.
In Grenchen ist am Dienstagabend ein Stromverteilkasten in einem Gebäude in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Nach derzeitigen Erkenntnissen löste ein Kurzschluss den Brand aus.
Im Kanton Luzern wurden im Jahr 2021 zwar mehr Verkehrsunfälle registriert als im Vorjahr, die Anzahl tödlich verunfallter Personen war hingegen rückläufig.
Auch im Bereich der Kriminalstatistik wurden weniger Straftaten verzeichnet. Trotzdem war es für die Luzerner Polizei ein intensives Jahr, das nicht zuletzt auch von vielen Ordnungsdiensteinsätzen bei Demonstrationen oder Fussballspielen geprägt war.
Am Sonntagabend, 3. April 2022, brannte in Galgenen ein Stall vollständig ab (siehe Titelbild) und am Montagabend, 4. April 2022, wurde ein kleiner Stall in Vorderthal bei einem Brand vollständig zerstört.
Die Ermittlungen zu den Brandursachen sind noch nicht abgeschlossen.
Viele Deliktsformen im Internet sind relativ einfach durchschaubar, wenn man sie kennt. Der Übergang von Kriminalität in der realen zur digitalen Welt ist fliessend.
Nehmen Sie sich Zeit, die Gefahren im Internet zu verstehen.
Gestern Vormittag ereignete sich auf der Luzernerstrasse in Schötz ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen. Zwei Personen wurden durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Am Dienstag, 5. April 2022, ca. 11:40 Uhr fuhr ein Autofahrer von Nebikon her Richtung Schötz. Auf der Luzernerstrasse geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen auf das rechtsseitige Trottoir.
Am Dienstag, 05.04.2022, um ca. 09:00 Uhr ereignete sich in der Hegenheimerstrasse auf Höhe der Liegenschaft Nr. 69 ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Kleinmotorrad.
Der Unfallhergang ist unklar und wird durch die Verkehrspolizei untersucht.
Am Dienstagabend musste in Frauenfeld ein fahrunfähiger Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Im Fahrzeug wurde zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz vor 22 Uhr auf der Zürcherstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an.
Heute, Dienstag, 05.04.2022, gegen 15:15 Uhr, fuhr eine Autofahrerin, die von Delémont-West in Richtung Bassecourt unterwegs war, in die Galerie von Develier ein, die sich aufgrund von Bauarbeiten in Gegenverkehrsspuren befand.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, kollidierte sie mit der Umleitungsschranke, die sich am Ende des Zweirichtungsstreifens befand.
Am Dienstag, 5. April 2022, um 06:10 Uhr, fuhr ein von einer 44-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gelenktes Fahrzeug auf der Rue Charles-L'Eplattenier in Richtung Norden.
Als sie den Bahnübergang erreichte und die Absicht hatte, die Rue de la Gare in Richtung Westen zu befahren, bog sie nach links ab und kam auf den Bahngleisen zum Stehen.
Aprilwetter hat den Ruf, wechselhaft und „launisch“ zu sein. Und es wird seinem Ruf gerecht.
Nach der Kälte und dem Schneefall vom vergangenen Wochenende, zeichnet sich nun in den nächsten Tagen eine windige, zum Teil gar stürmische Wetterphase ab.
Bei zwei Arbeitsunfällen sind zwei Männer verletzt worden. Mit Rettungshelikoptern wurden sie hospitalisiert.
Der erste Arbeitsunfall ereignete sich gegen 11:30 Uhr im Bann in Steinhausen. Ein Gerüst- bauer ist von einem Gerüst gestürzt. Er wurde dabei von seiner getragenen Absturzsicherung aufgefangen, was den Aufprall am Boden verhinderte. Der 27-jährige Mann, der in der Folge gegen das Gerüst prallte, verletzte sich bei dem Unfall erheblich.
Am späteren Dienstagvormittag (05.04.2022) wurde der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass eine unbekannte Täterschaft in Neunkirch eine öffentliche WC-Anlage mutwillig beschädigt hatte.
Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Montag, 4. April 2022, ist am frühen Abend in Niederteufen ein Mann beraubt worden. Die Polizei sucht Zeugen.
Kurz nach 17.00 Uhr wurde im Bereich der Rütihofstrasse 1 in Niederteufen ein 56-jähriger Mann von Unbekannten angegangen und beraubt.
In der Zeit zwischen Sonntagmittag und Montagmorgen (04.04.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage an der Mühleäulistrasse eingebrochen.
Die Täterschaft schlug eine Fensterscheibe ein und gelangte dadurch in die Liegenschaft.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (05.04.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Büro an der Floozstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft bestieg ein Vordach des Gebäudes, öffnete gewaltsam ein Fenster zu den Büroräumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Dienstag (05.04.2022), um 06:45 Uhr, ist auf der Trogenerstrasse ein 31-jähriger Mitarbeiter der Kehrichtabfuhr beim Entleeren eines Müllcontainers von einem Bus angefahren worden.
Er wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Mit einer kleinen Feier im Rathaus Sarnen verabschiedete Regierungsrat Christoph Amstad im Beisein der Korpsleitung und einiger Gäste, am letzten Donnerstag, 31. März 2022, Polizeioffizier Fredy Blättler in seine Pension.
Mit Christian Stalder von Lungern konnte, nach zweijähriger Polizeiausbildung an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch und im Polizeikorps, gleichzeitig ein neuer Polizist vereidigt und ins Korps aufgenommen werden.
Nach dem Erscheinen des Buches "Secrets et confidences d'un président" hat der Generalstaatsanwalt ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Staatsrat Georges Godel und den Journalisten Jean-Marc Angéloz eröffnet.
Mehrere Passagen des Buches "Secrets et confidences d'un président", welches Jean-Marc Angéloz im Anschluss an seine Gespräche mit Georges Godel verfasst hatte, hatten die Aufmerksamkeit des Generalstaatsanwalts erregt.
Auf der Wolfwilerstrasse in Niederbuchsiten hat am Dienstagmorgen der Lenker eines Sattelmotorfahrzeugs die Kontrolle über die Fahrzeugkombination verloren und ist am rechten Fahrbahnrand in einen Baum geprallt.
Der Fahrzeuglenker ist dabei leicht verletzt worden.
Auf der Oberfeldstrasse zwischen Oberdorf und Lommiswil kam es am Montagabend zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Reh sowie zu einer Folgekollision mit einem weiteren Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und die Aufsichtsbehörde für die Ausübung des Treuhandberufs geben bekannt, dass eine Treuhandgesellschaft mit Sitz in der Region Lugano am 04.04.2022 geschlossen wurde.
Aufgrund der Feststellungen und Kontrollen stellte sich heraus, dass der Inhaber - ein 57-jähriger Schweizer - die Tätigkeit weiterhin ohne die erforderlichen Bewilligungen und trotz einer Vorstrafe aus dem Jahr 2019 wegen missbräuchlicher Berufsausübung ausgeübt hatte.
Diese Tage beginnen im Rahmen der Pannenstreifenumnutzung und dem Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Bern-Wankdorf – Muri die Arbeiten im Sonnenhoftunnel.
Dafür wird die Einfahrt Ostring in Fahrtrichtung Spiez sowie die Normalspur gesperrt. Für den Abbruch der Lärmschutzelemente muss die Einfahrt Ostring für vier weitere Nächte gesperrt werden.
Gestern Nachmittag konnten nach einem verdächtigen Verhalten zwei männliche Personen kontrolliert werden, wovon eine für diverse Ladendiebstähle verantwortlich sein dürfte.
Einer Drittperson fielen gestern Nachmittag, 04.04.2022, kurz vor halb vier Uhr, zwei Personen im Volg Villnachern verdächtig auf.
Am 1. April haben drei Polizeianwärterinnen und ein Polizeianwärter die 2-jährige Ausbildung bei uns begonnen. Wir heissen sie herzlich willkommen bei der Kantonspolizei Obwalden!
Die ersten 11 Monate verbringen die Anwärterinnen und der Anwärter in Hitzkirch an der interkantonalen Polizeischule. Dort lernen sie das grundlegende Handwerk, welches sie in dieser Zeit während insgesamt 9 Prüfungstagen und der Abschlussprüfung unter Beweis stellen müssen.
Regelmässig findet ein einjähriger Stage statt, welcher zwei Polizisten/-innen Gelegenheit bietet, eine andere Landessprache zu üben und ein anderes Polizeikorps mit all seinen Sitten und Bräuchen kennenzulernen.
So war für ein Jahr ein erfahrener Polizist aus der französischsprachigen Hauptstadt Neuenburg bei uns zu Gast.
Die Tunnel entlang der A9 werden regelmässig gereinigt und gewartet. Nun stehen diese Arbeiten im Turtmanntunnel und im Tunnel de Sierre an. Diese werden deshalb gesperrt.
Die Tunnel der A9 – wie auch alle anderen Tunnel der Nationalstrassen – werden regelmässig gereinigt und gewartet. Die Reinigung dient nicht einzig der Sauberkeit.
17 Getötete und 531 Schwerverletzte: Das ist die Bilanz der schweren E-Bike-Unfälle im vergangenen Jahr. Erneut erreichen sowohl die Unfallzahlen als auch die Verkaufszahlen neue Höchstwerte.
Die BFU setzt sich deshalb besonders für eine sichere Veloinfrastruktur ein und sensibilisiert die Bevölkerung mit ihrer E-Bike-Kampagne.
Am Montagabend, 4. April 2022, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 20 Uhr mehrere Meldungen ein, wonach ein kleiner Stall im Spitz, Vorderthal, brenne.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits im Vollbrand.
Der Brand in der Solothurner Altstadt Anfang März ist durch einen technischen Defekt in der elektrischen Installation entstanden.
Das haben Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
Am Montag ereigneten sich im Kanton Luzern mehrere Verkehrsunfälle.
Mehrere Personen mussten vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in das Spital gebracht werden.
Per 1. April 2022 hat die Sicherheitsdirektion ein abgestuftes Gebührenmodell in Kraft gesetzt. Mit den Anpassungen werden Polizeikosten für Veranstaltende transparent aufgezeigt, sodass für Organisierende mehr Planungssicherheit erreicht werden kann. Die Tarifordnung der Sicherheitsdirektion wurde entsprechend angepasst.
Basierend auf den bestehenden gebührenrechtlichen Grundlagen des Kantons gilt nach wie vor der Grundsatz, dass Polizeikosten bei Veranstaltungen verrechnet werden müssen.
Die Brücke beim Anschluss Spiez, auf der die A6 vom Spiezwilertunnel her die A8 überquert, wird in den nächsten Monaten saniert.
Zur Einrichtung der ersten Bauphase wird die A8 während einer Nacht über den Anschluss Spiez umgeleitet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.